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Stulle deluxe: Bärlauchpesto mit Avocado

2 Mai

Bevor neues Bärlauchpesto nach Roberts Rezept angesetzt wurde, sollte das alte ausm TK erstmal verbraucht werden, oder? Nun bin ich nicht der weltgrößte Fan von Pasta mit Pesto und es müssen andere Verwertungsmöglichkeiten gefunden werden. Als Brotaufstrich unter Käse oder Kochschinken macht es sich gut, durchaus! Aber ich hatte letztens noch eine, wie heißt es so schön, verzehrfertige Hass-Avocado rumliegen, die mich anflehte sie zu essen. Kleine Idee fix umgesetzt: frisches Brot, dick Bärlauch-Mandel-Pesto, halbe Avocado in Scheiben. Beim ersten Biss, welch Überraschung, der Geschmack: göttlich! So eine großartige Kombi, harmoniert wunderbarst! Wurde in den folgenden Tagen exzessiv oft zubereitet. Und damit die geneigte Leserschaft das schnell noch nachbasteln kann, bevor die Bärlauchsaison zu Ende ist, hier das Rezept für’s

Bärlauch-Mandel-Pesto

80 g Bärlauch
130-140 ml Olivenöl extra
100 g Mandeln geschält
2 TL Salz
4 EL Zitronensaft (1 Zitrone)
50 g Parmesan gerieben
Pfeffer frisch gemahlen

(1) Mandeln mit heißem Wasser übergießen und so lange ziehen lassen bis sich die Haut löst.Die Mandeln dann alle schälen, also eigentlich nur die Mandeln aus der Haut flutschen lassen.
(2) Den Bärlauch gut waschen und grob zerschneiden. Mit den Mandeln und dem Käse mit dem Pürierstab kurz zerkleinern. Öl, Zitronensaft und Salz zugeben und weiter mit dem Pürierstab bearbeiten bis alles ein feines Pesto ist. Mit Pfeffer abschmecken.

Entweder in ein sauberen Glas füllen, Luftbläschen rausklopfen, mit Olivenöl abdecken und in den Kühlschrank stellen, hält ca. 1 Monat oder flach gedrückt in einem Tiefkühlbeutel einfrieren.

Schmeckt zu Pasta, aber auch auf’s Brot mit Avocado oder Tomaten.

Genießen!

Quelle: Lamiacucina – Bärlauchpesto mit Mandeln

Gebackene Ricotta-Toasts

22 Okt
Gebackener Ricotta-Toast

Gebackener Ricotta-Toast

Von der Mangold-Quiche hatte ich noch Ricotta übrig. Normalerweise läuft das so: ich brauche eine Winzigkeit Ricotta/Mascarpone für irgendwas und vergesse die Packung im Kühlschrank, irgendwann fällt es mir wieder ein, ich gucke rein und sehe bunte Schimmelsprenkel. Blöd! Irgendwie muss sich das Zeug doch auch anderweitig verwerten lassen. Also mal überlegen. Ricotta ist italienischer Frischkäse … Hmm … Frischkäse kann man auf Brot streichen und auch backen … Hmm …Hab noch ein paar Tomaten da und Kochschinken und Frühlingszwiebelchen. Wieso also nicht alles feinst würfeln mit dem Ricotta vermischen, würzen, auf Weißbrot verteilen und in den Ofen schieben. Gesagt, getan! Wundervolle Paste, die man schon kalt essen kann, im Ofen überbacken aber noch viel besser schmeckt! Tolle Resteverwertung, falls man kleine Menge von irgendwas los werden muss. Man kann sich wunderbar austoben, vielleicht Feta reinkrümeln oder Parmesan dazu reiben oder schärfer würzen mit frischer Chilischote oder Cayennepfeffer oder frisches Basilikum oder oder oder… Man kann in jede erdenkliche Richtung gehen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wunderbares kleines Abendbrot für Mitbewohnerin M. und mich! Wird es öfter geben.

Ricotta-Toast (für 2 Portionen)

5 Scheiben Kastenweißbrot (oder Ciabatta, Baguette, normales Weißbrot)
150 g Ricotta
1 Frühlingszwiebel, fein würfeln
1 Tomate, entkernt und sehr fein gewürfelt
1 Scheibe Kochschinken (ca. 50 g), sehr fein gewürfelt
½ Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
Salz, Pfeffer

Ofen auf 250 Grad vorheizen. Alle Zutaten vermischen, pikant abschmecken und die Masse auf die Brote schmieren. Auf einem Blech in den Ofen schieben und 5-15 Minuten, je nach Größe der Brotscheiben, backen bis sie knusprig sind.

Sofort servieren!

Geschmack: +++
Zeit: +
Zutaten: +
Schwierigkeitsgrad: +

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