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Anjapantes Orangen-Geschnetzeltes

9 Mai

Es passiert manchmal, dass ich mehr Fleisch kaufe als ich für das Gericht brauche, weil ich das Rezept falsch im Kopf haben oder aus welchen Gründen auch immer. Fragt nicht! Und so war letztens irgendwann noch ein einsames Schnitzelchen übrig. Was damit tun an einem Sonntagabend, an dem man nicht sonderlich willig war zu kochen? Hmm, man könnte es in eine Marinade einlegen. Damit es schneller mariniert richtig klein schneiden und die Marinierzeit zu den üblichen Sonntagstelefonaten nutzen. Das eigentliche Kochen ist schneller erledigt als die geneigte Leserschaft “Bob ist mein Onkel” sagen kann. Es schmeckt wunderbar fruchtig und passt zu Couscous, Reis und noch irgendeine gemüsige Beilage. Schnelle, Faule-Köche Küche :-)

Japanisiertes Orangen-Schnitzelchen

Zutaten für 1 Portion:
1 Schnitzel
1 Orange
3 TL Sake
3 TL Mirin
6 TL Sojasauce
Prise Zucker
1 Frühlingszwiebel
Schluck neutrales Öl

(1) Das Schnitzel in dünne Streifen schneiden. In ein Schüsselchen geben.
(2) Die Orange filetieren, dafür oben und unten ein Stück abschneiden, dass sie gut stehen kann. Dann mit einem scharfen Messer, die Schale samt weißer, bitterer Haut rundherum abschneiden. Die einzelnen Segmente zwischen den Häutchen vorsichtig rausschneiden. Den Saft dabei in dem Schüsselchen mit dem Fleisch auffangen und die Orangenfilets in eine andere geben.
(3) Zum Fleisch noch den Sake, Mirin, Sojasauce und die Prise Zucker geben. Gut mischen und etwa 30 Minuten marinieren lassen.
(4) Währenddessen die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden.
(5) Das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen, die Marinade auffangen. In einer Pfanne denn Schluck Öl erhitzen. Das fleisch darin anbraten. Die Frühlingszwiebelstückchen hinein geben und kurz anbraten. Die Marinade dazu geben, etwas einkochen lassen. Die Orangenfilets hinein geben und ohne groß zu rühren, erhitzen.

Mit Reis/Couscous und einer netten Gemüsebeilage/Salat servieren und

genießen!

Katsudon – Japanisches Schnitzel auf Reis

19 Apr

Heute mal was aus Fernost. Mit der japanischen Küche beschäftige ich mich schon länger, auch und erst recht abseits von Sushi. Besonders angefixt bin ich von Donburis, also eine Schüssel gekochter Reis mit einem Topping. Dieses kann aus Fleisch, Fisch oder auch gänzlich vegetarisch sein. Und von wem wurde ich süchtig gemacht? Vom Sasaya in Berlin natürlich ;-)

Wie schon das Okonomiyaki, hab ich auch dieses Gericht aus dem wirklich sehr schönen Buch “Itadakimasu – Guten Appetit auf japanisch“, das japanische Alltagsküche zeigt. Die Japaner essen zwar sehr viel Fisch, aber es gibt eben auch Fleischgerichte, die sehr lecker und einfach zu kochen sind, wie dieses hier.

Zuerst bastelt man sich ein knuspriges Schnitzelchen, köchelt schnell parallel eine wirklich leckere Sauce, die mit Zwiebeln und Erbsen verfeinert wird. Alles wirklich simpel und schnell zu machen und die Sauce finde ich pur schon wirklich köstlich! Passt wunderbar zu einer Schale frisch gekochten Reis und etwas Salat. Wenn die geneigte Leserschaft mal etwas japanisch essen will und nicht unbedingt Algen und Fisch mag, hier das Rezept:

Katsudon – Schweineschnitzel auf Reis

Zutaten für 4 Personen:
450 g Reis

Für die Schnitzel:
4 kleine, dünnere Schweineschnitzel
Pfeffer, Salz
2 EL Mehl
1-2 Eier
50g Paniermehl (oder Panko)
6 EL Öl

Für die Sauce:
300 ml Dashi (oder Gemüsebrühe)
3 EL Sake (oder Sherry)
3 EL Mirin
1 EL Zucker
3 EL Sojasauce
1 mittelgroße Zwiebel, in Streifen geschnitten
4 EL Tiefkühl-Erbsen

4 Eier

(1) Zuerst den Reis kochen und warm halten.

(2) Währenddessen auf drei Tellern das Mehl, die verquirlten Eier und das Paniermehl geben. Die Schnitzel salzen, pfeffern und nacheinander in Mehl, Eiern und Semmelbrösel panieren. In dem Öl ausbraten, auf Küchenpapier entfetten lassen und in etwa 2cm breite, mundgerechte Streifen schneiden.

(3) Die Saucenzutaten ohne die Erbsen vermischen und mit den Zwiebelstreifen zusammen in einen Topf geben. Auf hoher Hitze aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze so lange weiterköcheln bis die Zwiebeln gar sind. Zuletzt die Erbsen hinzufügen.

(4) Den Reis auf vier Schüsseln verteilen.

(5) Die Streifen eines Schnitzels in eine Pfanne geben, mit einem Ei und 1/4 der Sauce übergießen und kurz stocken lassen. Auf dem Reis anrichten. Mit den restlichen drei Portionen ebenso verfahren und dann …

… genießen!

Quelle: Dehnst F., Schmidt A. (2008): Itadakimasu – Guten Appetit auf Japanisch. Christian

Es eignet sich auf wunderbar für’s Bento, wenn man eine Portion übrig lässt (und nicht so verfressen ist wie ich *g*). Ansonsten kann man auch ein paar Schnitzelchen auf Vorrat machen und fertig gebraten einfriert. Die aufgetauten Schnitzel kann man dann kurz im Ofen wieder knusprig aufwärmen.

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