Apfelkuchen nach Großmutters Art

Apfelkuchen nach Großmutters Art

Apfelkuchen nach Großmutters Art

Letzte Woche hab ich mich nach längerer Zeit mal wieder mit Freundin C. getroffen. Wir hatten irgendwann mal angefangen uns nachmittags zu treffen, zu so einer Art „Ältere-Damen-Kaffeeklatsch“ *g* Sie bringt Tee mit und ich kümmere mich (meistens) um den Kuchen. Letzte Woche wollten wir dann beide den Herbstanfang ein bisschen begehen und uns war nach Apfelkuchen. Da ich jetzt schon länger nicht mehr in der Ostseeheimat war, wollte ich wenigstens einen Kuchen backen, wie ich ihn von zu Hause kenne. Ich konnte mich noch dunkel dran erinnern, dass die Äpfel nur halbiert waren und irgendwie Marmelade drüber gestrichen wird. Schnell bei Frau Mama angerufen und das Rezept erbeten.

Eigentlich total simpel. Schnellen Rührteig machen, halbierte Äpfel drauf, backen, Marmelade drauf, fertig! Toll! War wirklich richtig lecker,  die Äpfel hatte noch Biss in der Mitte, aber an der Oberfläche schön weich. Großartig! Sogar Mitbewohnerin M. und Freundin M. haben noch Stücke gegessen, obwohl sie nicht so die Apfelkuchenfans sind. Innerhalb von vier Stunden war eine komplette Springform weggeputzt :)

Apfelkuchen nach Großmutters Art

Angeschnittener Apfelkuchen

Angeschnittener Apfelkuchen

Für den Teig:
125 g Margarine (hier: Butter)
125 g Zucker
2 Eier
abgeriebenen Zitronenschale
75 g Stärkemehl
150 g Mehl
1 TL Backpulver

Für den Belag:
500 g Äpfel (hier: 6,5 Äpfel)
gemahlener Zimt
4 EL Aprikosenmarmelade

(1) Die Butter mit dem Zucker schauig rühren. Dann die Eier und die Zitronenschale mit der Butter-Zucker-Mischung verschlagen. Das Stärkemehl mit dem Mehl und dem Backpulver mischen, zu den übrigen Zutaten sieben und unterrühren.
(2) Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig in eine nur am Boden gefettete Springform füllen, glattstreichen. Die Äpfel schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und außen einritzen. Mit etwas Abstand zueinander auf den Teig geben. Mit dem gemahlenen Zimt bestäuben.
(3) In der vorgeheizten Backröhren ca. 50 Minuten backen.
(4) Die Marmelade durch ein feines Sieb in einen Topf streichen. Bei mittlerer Hitze erwärmen. Auf den noch warmen Kuchen streichen. Abkühlen lassen!

Fertig!

Geschmack: ++++
Schwierigkeitsgrad: +
Zeit:++
Zutaten: +

Anmerkung: Aufgrund der Rosinenabneigung von Freundin C. hab ich diese weggelassen, aber man kann nach der Hälfte der Backzeit gern noch ein paar über den Kuchen streuen.

Vier Stunden später

Vier Stunden später

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3 Kommentare zu “Apfelkuchen nach Großmutters Art

  1. tardis19 7. Oktober 2008 um 22:43 Reply

    War ja gerührt, das ich das letzte Stück zum probieren bekommen hab. So weit, das ihr es extra für mich aufgehoben habt, würd ich ja nicht gehen wollen ;)

    Aber es war wirklich lecker und wird zu gegebener Zeit bestimmt nachgebacken… Wenn nicht von mir dann bestimmt von meiner Mama.

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  2. tardis19 18. Februar 2009 um 15:51 Reply

    Inzwischen wurde das Rezept zwei mal nachgebacken. Zum ersten mal anläßlich meiner Geburtstagsfeier. Mjam, war wieder sehr lecker. War nur mit dem Zimt ein wenig zu vorsichtig. Mein Papa mag aber die Zitrone im Teig nicht. Die wurde folglich beim zweiten Mal weggelassen. Papa war immer noch nicht begeister, obwohl er eigentlich Apfelkuchenfanatiker ist. Ich fand´s ohne die Zitrone doof. Der Teig war irgendwie trockener als mit Zitrone. Hat einfach was gefehlt.

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  3. […] Rezept gefunde auf: https://paprikameetskardamom.wordpress.com […]

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