Mangoldquiche

Mangoldquiche

Mangoldquiche

Für den Blog-Event „Quiche, Tarte & Co.“ hatte ich mir zwei Sachen überlegt, zum einen diese süße Sizilianische Zitronentarte und eine herzhafte Mangoldquiche. Ich wollte beides machen und dann sehen, welche mir besser schmeckt und/oder besser aussieht und die dann einreichen. Aber es hat schon jemand eine Mangoldquiche mit sehr ähnlichem Rezept eingereicht, also wird sie nur so verbloggt als sehr gelungenes Abendessen.

Ich meine, ich liebe Mangold. Es gab ihn öfters mal in der Mensa als Beilage, hatte allerdings nur einmal probiert bei einer Freundin und fand ihn widerlich, hatte einen furchtbar chemischen Geschmack. Aber das kann es ja wohl nicht gewesen sein. Der soll doch angeblich so ähnlich wie Spinat schmecken und das tat das arme Mensaexemplar definitiv nicht, ich weiß wie Spinat schmeckt, ich liebe Spinat! Nachdem ich auf dem Wochenmarkt dann irgendwann mal welchen erstand und einige Rezepte ausprobierte, war es um mich geschehen. Ich habe sogar meine Eltern infiziert mit dem Mangold-Virus, überall wo dieses Jahr nix kam, wurde Mangold gesät, dementsprechend viel haben wir derzeit.

So wurde frischer Mangold auf dem Wochenmarkt besorgt und für die Mitbewohnerinnen und mit Freundin M. diese großartige Quiche gezaubert. Ein knuspriger Mürbeteig mit sehr leckerer grüner Füllung, die man sogar ungebacken essen kann, sogar Mitbewohnerin M., die Spinatgeschmack eigentlich nicht mag, war begeistert. Die drei Käsesorten harmonierten wunderbar mit dem Gemüse und auch der nussige Geschmack der Pinienkerne passte perfekt. Alles in allem, sehr empfehlenswert, unbedingt ausprobieren!

Mangoldquiche (4 Portionen)

Für den Mürbeteig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter
80 ml kaltes Wasser
Prise Salz

Für die Mangoldfüllung:
800 g Mangold (hier 1kg)
1 Knoblauchzehe
60 g Pinienkerne
50 g Ricotta
50 g Schafskäse (hier: Feta)
50 g Parmesan
1 Ei
2 EL Saure Sahne
2 EL Olivenöl
Salz
1 EL Butter

(1)  Mangold in Salzwasser blanchieren. Einfach Blätter und Stiele trennen und getrennt blanchieren. Abgießen und ausdrücken. In dünne Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken.
(2)  Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch andünsten, so dass er keine Farbe annimmt. Den Mangold zugeben und so lange braten bis alle Flüssigkeit verdampft ist.
(3)  Die Pfanne vom Herd nehmen und den Ricotta, den zerkrümeltem Feta, dem geriebenen Parmesan, dem Ei und den Pinienkernen mischen. Eventuell saure Sahne zugeben, mit Salz abschmecken.
(4)  Masse auf den vorgebackenen Boden geben.
(5)  Bei 200 Grad (Umluft 180Grad) 40 Minuten backen.

Geschmack: +++
Zeit:+++
Zutaten:++
Schwierigkeitsgrad:++

Nachtrag: Auch für die Eltern gekocht, da im Garten Mangoldüberschuss herrscht, fand großen Anklag. Herr Vater hätte allerdings noch Schinken oder Fisch in der Füllung gebrauchen können.

Viertel der Mangoldquiche

Viertel der Mangoldquiche

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Ein Kommentar zu “Mangoldquiche

  1. tardis19 20. Oktober 2008 um 15:33 Reply

    Hmm da krieg ich irgendwie glatt wieder Hunger…
    War aber auch wirklich sehr, sehr lecker!!!

    Gefällt mir

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