Gewürz-Lebkuchen

Plätzchen die Erste

Plätzchen die Erste: oben - Herr Fuchs, Frau Elster, Schneeman unten - Sandmann, Herz, Kamel, Pinguin-Küken

Die Vorweihnachtsvorfreude setzt sich fort! Am Montag bin ich mit mit Freund R., Freundin G. und S. in die Plätzchenproduktion eingestiegen, nachdem R. und ich es uns schon seit zwei Jahren vorgenommen hatten, es aber immer am Diplomprüfungs- und Diplomarbeitsstress meinerseits gescheitert ist. Aber jetzt  endlich, Anfag November. Uns war nach gewürzigen Plätzchen und weil ich die aktuelle „meine Familie & ich“ da hab mit einigen Plätzchenrezepten, wurden gleich daraus die Lebkuchen mit Zitronenguss gemacht und da wir vier Leute waren und ja jeder nicht nur fünf Plätzchen mitnehmen möchte, wurde die doppelte Teigmenge fabriziert.

Plätzchen die Zweite

Plätzchen die Zweite: oben - Schmetterling, Hase mitte - Blumen, Mond unten - Lamm, Küken

Als ich die Honig-Gewürzmischung zum Mehl kippte, war ich doch ziemlich skeptisch, weil es nach zuviel Flüssigkeit aussah, aber nach einigen Minuten Bearbeitung mit der Küchenmaschine und Kneten per Hand wurde ein zwar sehr weicher, aber doch gut verarbeitbarer Teig daraus, der auch nirgends festklebte. Großartig! So mag ich Plätzchenteige! Er musste auch nur eine halbe Stunde kalt stehen, die zur Pizza- und Salatverspeisung genutzt wurde. Auch das Plätzchenausstechen war sehr einfach, der Teig ließ sich wunderbar ausrollen und ausstechen. Nur immer schön das Nudelholz einmehlen, sonst hat man unschöne Risse im Teig. Zum Ausstechen wurden meine gesamten Ausstecher genutzt, egal ob nun weihnachtlich oder nicht, aber irgendwie hab meinen Elch und ähnliches vermisst, die wohl noch in Rostock rumfliegen müssen.

Es sind wirklich leckere Plätzchen, die zwar erst etwas Feuchtigkeit ziehen müssen, da sie nach dem Backen steinhart sind. Aber dann werden sie noch mit Zitronenguss bepinselt und werden noch leckerer. Man kann sie auch noch schick verzieren (oder durch Kinder verzieren lassen), wozu ich jedoch nie die Geduld habe, hatte ich nicht mal als Kind. Die ganzen Bastel- und Verziergene sind an Zwerg gegangen. Bei mir reichts zu einer Schicht Guß, nicht mehr. Ich kann mir sogar vorstellen, dass man besonders schick verzierte Kekse an den Weihnachtsbaum hängen könnte. Zur Nachahmung empfohlen!Im Rezept geb ich mal nur die einfache Menge an, reicht aus wenn man sie allein macht :)

Lebkuchen mit Zitronenguss

Plätzchenproduktion

Plätzchenproduktion

100 g Butter
250 g Honig
100 g Zucker
2 EL gemahlener Zimt
je 1 TL gemahlener Kardamom, Nelken, Ingwer
1 Ei
500 Mehl + Mehl zum Arbeiten
1 TL Backpulver

Für den Guss:
100 g Puderzucker
1-2 EL Zitronensaft
etwas abgeriebene Zitronenschale

(1) Die Butter mit dem Honig und dem Zucker bei mittlerer Hitze erwärmen lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen (hier bis es lauwarm war). Die Gewürze und das Ei unterrühren.
(2) Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen. Die Honig-Gewürz-Mischung unterkneten. Erst mit dem Handrührer, danach per Hand bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
(3) Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
(4) Ofen auf 200 Grad vorheizen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem bemehlten Nudelholz ca. 3 mm dick ausrollen. Lustige Formen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtem Blech ca. 10-12 Minuten backen lassen.
(5) Abkühlen lassen. Den Puderzucker und Zitronenschale mit dem -saft zu einer dickflüssigen Masse vermischen (kann man auch noch einfärben, wenn man lustig ist). Auf die Plätzchen streichen, verzieren wenn gewünscht, fertig :)

Lassen sich 4-6 Wochen lagern, am Besten wohl in einer Keksdose mit einem Apfestück drin, damit sie nicht zu hart werden.

Quelle: meine familie & ich – Heft 12/2008

Geschmack: ++++
Zeit: +++
Zutaten: +++
Schwierigkeitsgrad: ++

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5 Kommentare zu “Gewürz-Lebkuchen

  1. zwerg 6. November 2008 um 08:02 Reply

    Warum backst du Plätzchen mit Ostermotiven?
    (Hase, Lamm Küken)

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  2. Anikó 6. November 2008 um 08:35 Reply

    Sie waren halt da und wurden eben benutzt. Kein besonderer Grund … Und können Hase, Lamm und Stubenküken nicht auch als Weihnachtsbraten dienen? ;)

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  3. zwerg 6. November 2008 um 21:46 Reply

    ah du meinst das berüchtigte Winterschaf aus glenkill

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  4. Anikó 7. November 2008 um 00:25 Reply

    Apropos Glennkill: Wann krieg ich mein Buch wieder? *g*

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  5. zwerg 7. November 2008 um 01:59 Reply

    *grummel*

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