Fleischreis – Extra auf Wunsch von Lieblingstante

Fleischreis

Fleischreis

Weihnachten isst man ja meistens viel zu viel, so auch hier. Um nicht auch schon die Tage davor der Völlerei zu verfallen, gibt es da nur einfache Gerichte, die trotz Einkaufsstress sättigen und schnell zuzubereiten sind.

Einer dieser Klassiker ist in unserer Familie Fleischreis. Es besteht eigentlich nur drei Zutaten: Hackfleisch, Reis und Letscho. Auch wenn der ein oder andere Leser jetzt denken mag „Oh, wieder ein ungarisches Essen.“ Nein, Pustekuchen! Beim ungarischen Teil der Familie ist es komplett unbekannt. Das Rezept kommt tatsächlich von meiner deutschen Oma. Auch dieses Essen ist keine Schönheit, dafür aber ungemein schmackhaft und zumindest für mich auch eine Art „Comfort Food“. Dazu passen am Besten eingelegte Gurken, ein frischer Salat, Weißkohlsalat oder ähnliches. Auch kann man es sehr gut aufwärmen oder einfrieren, so dass es lohnt gleich mehr zu machen.

Fleischreis (4 Portionen)

2,5 Tassen (ca. 300 g) Langkornreis
500 g Hackfleisch
Öl
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
1 Glas Letscho (ca. 700 g), entweder selbst gekocht (siehe auch hier) oder gekauft
1 Prise Zucker

(1) Reis waschen und in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen.
(2) Zwiebel fein würfeln. Ein wenig Öl in einer Pfanne erhitzen, das Hack darin krümelig anbraten. Die Zwiebeln hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Gut durchbraten. Das Letscho darüber gießen und mit erhitzen. Mit dem Zucker abschmecken.
(3) Den fertigen Reis abgießen. In einer großen Schüssel den Reis mit dem Letscho-Hack mischen.

Sofort servieren!

Geschmack: ++++
Zeit: ++
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: +

Advertisements

Mit Tag(s) versehen: , ,

5 Kommentare zu “Fleischreis – Extra auf Wunsch von Lieblingstante

  1. lamiacucina 27. Dezember 2008 um 06:45 Reply

    erst hab ich gedacht, endlich wieder mal was ungarisches, dann kehrte leise Enttäuschung ein :-) weil es dann doch kein ungarisches Essen sein soll, um nach dem Lesen uneingeschränkter Freude Platz zu machen: etwas Gutes und Einfaches, so richtig für die Tage zwischen Weihnacht und Neujahr, wenn alle Reste gegessen sind und niemand mehr aufwendig kochen mag.

    Gefällt mir

  2. Lieblingstante 27. Dezember 2008 um 16:51 Reply

    danke für das Rezept (auf Wunsch einer einzelnen Tante) aber so freuen sich andere über das tolle einfache Essen.

    Gefällt mir

  3. nysa 29. Dezember 2008 um 22:56 Reply

    hört sich sehr lecker an. hack und reis passen wundervoll zusammen ;-) – egal ob ungarisch oder wie hier – auch nicht ;-)

    Gefällt mir

  4. tardis19 18. Februar 2009 um 15:46 Reply

    Hmm, das ist auch mla ne sehr nette Idee :) Mal gucken, wann ich dazu komme…

    Gefällt mir

  5. […] ungarischen Spitzpaprika finde, wird als erstes Letscho gemacht! So kommt Letscho auch in den Fleischreis, dass die deutsche Familie regelmäßig kocht, aber die ungarische Seite gar nicht kennt. […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: