Interessante Eigenbeobachtung

Jetzt, da ich an einer Uni arbeite und ich des Mensaessens aber mehr als überdrüssig bin (es bestände die Gefahr, dass ich mich nur noch von Pommes und anderem ungesundes Zeug ernähre *g*), nehm ich mir mittags belegte Brote und rohes Gemüse mit (die Auswahl der Gerichte wird aber auch noch erweitert). Allerdings hab ich festgestellt, dass ich bei meinen drei Hauptmahlzeiten am Tag in dieser Kombination, also Frühstück kalt – Mittag kalt – Abendessen warm, rein von der Menge her mehr esse. Die normale Abfolge kalt – warm – kalt beinhaltet bei mir ca. 1 Scheibe Brot mit Belag – Warmes Mittagessen – 1 Scheibe Brot mit Belag+etwas Gemüse o.ä. abends. Bei der jetzigen Kombination kommen ein paar Scheiben Brot mehrdazu, mehr Zwischendurchesskram, nein nicht nur ungesundes, auch gesundes Zeug wie Gemüse oder Obst, allerdings erhöht sich die Gefahr durch Kekse verführt zu werden ungemein.

Aber trotzdem! Es stört mich! Ich kriege auch viel schneller Hunger, wenn ich mittags nur kalt gegessen habe, egal ob es Sommer oder Winter ist. Woran liegt das? Bin ich durch meine Erziehung von zu Hause/Kinderkrippe/Kindergarten/etc. so daran gewöhnt? Kann man sich das so schwer wieder abgewöhnen? Ich möchte nicht zweimal am Tag warm essen, aber sich hier was warm zu machen ist schwierig und ich esse mein selbstgekochtes Gerichte auch lieber frisch, als wieder erwärmt (bei dem Gedanken an aufgewärmte Kartoffeln schüttelt es mich). Hmm … Wenn ich so drüber nachdenke, kaltes Essen stellt meistens auch weniger Energie dem Körper zur Verfügung als warmes, aber wieso komme ich trotzdem nicht mit demselben Energiegehalt meiner Nahrung über den Tag, wenn ich mittags kalt esse? Warum schaffen das andere Leute? Wie schaffen das andere Leute? Kenne welche, die mittags nur Schälchen Müsli mit Obst oder Obst mit Joghurt essen, nach einer Stunde würde mein Magen in den Kniekehlen hängen … Seltsam, seltsam!

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3 Kommentare zu “Interessante Eigenbeobachtung

  1. Eva 14. Januar 2009 um 13:32 Reply

    Ja, das kann man sich so schwer wieder abgewöhnen – ging zumindest mir so! Ich war auch immer warmes Mittagessen gewöhnt – früher durch die Mutter, später selbst als Mutter..immer gab es gegen 13 Uhr etwas Warmes zu essen. Als die Kinder aus dem Haus waren und keiner mehr zum Mittagessen kam, hab ich für mich auch nicht mehr gekocht und dann mittags auch nur Brot etc gegessen und abends auch; der nächste Schritt war dann vor gut 2 Jahren: seitdem gibt es morgens Müsli mit Obst und selbstgemachtem Joghurt (hält sehr gut bis mittags vor), mittags Brot und Kaffee und gegen 17-18 Uhr warmes Essen. – Jetzt gefällt mir das sehr gut so, früher hätte ich mir das nicht vorstellen können, denn die ‚Entwöhnung‘ dauert lange und ist nicht wirklich einfach :-)

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  2. Ulrike 16. Januar 2009 um 19:55 Reply

    Ich will mich nicht umgewöhnen. Wenn ich nicht für die Kinder koche, esse ich was warmes aufgeärmtes aus der diensteigenen Mikrowelle

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  3. Anikó 16. Januar 2009 um 20:12 Reply

    Essen aufwärmen ist zudem noch schwierig bei uns, haben keine Mikrowelle, müßte extra einen Topf oder so mitbringen … Und alleine auf Arbeit essen ist auch doof, dann doch lieber mein Brot mit den Kollegen in der Mensa essen *g*

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