Kostprobe zum Lesen: Judit Stahl – Enni Jó!

Nachdem ich bei Rebecca ihre Rubrik „Bücherwurm der Woche“ schon einige Zeit interessiert verfolge, habe ich festgestellt, dass ich dasselbe Problem habe: Zuu viele Kochbücher, die ich kaum nutze :-/ Also habe ich nachgefragt, ob ich ihre Idee „klauen“ darf und hier geht’s jetzt also zu meiner Küchenbibliothek:

Küchenbibliothek

Küchenbibliothek - zwei Regalböden nicht im Bild *g*

Natürlich werde ich Rebeccas Idee nicht genauso übernehmen, sondern auf einen Monat ausdehnen. Ich will versuchen, soviel wie möglich daraus zu kochen und jedesmal, wenn ich neue Inspiration brauche oder meine kommenden Essen plane, als erstes in dieses Buch zu gucken. Hier nun die erste Kostprobe zum Lesen:

Judit Stahl - Enni Jó!

Judit Stahl - Enni Jó!

Ich hatte schon vor einigen Jahren ein Buch von Judit Stahl in der Hand, das der Frau meines Cousins gehört und war begeistert. Dieses Jahr habe ich es endlich geschafft, mir einige ihrer restlichen Bücher zu kaufen. Dies hier ist ihr erstes aus 2002 und nennt sich „Enni jó!“, ich würde es sehr frei mit „Essen ist gut!“ übersetzen.

Die Kapitel sind nicht nach „Vorspeise“, „Hauptspeise“ etc. oder „Pasta“, „Geflügel“, „Gemüse“ geordnet, sondern nach Anzahl der Menschen, die mitessen bzw. Begebenheit:

  • „In Gesellschaft“
  • „Im Solo“
  • „Zu zweit“
  • „Essen und reisen“.

Dabei präsentiert sie ganze Menus von Vorspeise bis Dessert für Freunde,  einfache Brotrezepte, Rezepte für Grillpartys,  Rezepte für faule Familiensonntage, ein Unterkapitel beschäftigt sich nur mit Erdbeeren. Aber auch ein romantisches Dinner für zwei ist vertreten, Alltagsgerichte, schnelle Suppen für die Mittagspause oder unkomplizierte Familienfrühstücksrezepte. Zuviel um jetzt alle Themen aufzuzählen. Viele mögen jetzt denken, dass ist ja nichts halbes und nichts ganzes, aber ich denke ihre Absicht war es, der ungarischen, arbeitenden Hausfrau (und eventuellen Männern, allerdings kenn‘  ich  fast nur kochende Frauen) mal zu zeigen, dass es noch andere Geschmacksrichtungen als die traditionell ungarischen. Allerdings lässt sie die ungarische Küche nicht komplett außen vor, was ich sehr sympathisch finde. Eine weitere Besonderheit ihres Buches sind die regelmäßig wiederkehrende Rezepte, die mit „Halbe Arbeit, doppelte Freunde“ überschrieben sind, z. B. gibt es ein Rezept für gebackene Erdbeermarmelade von der ein Teil auch für ein Erdbeerchutney verwendet wird. Ich mag solche Features in Büchern, kommt dem stressigen Uni-Alltag sehr entgegen :-)

Wie es scheint, gibt es viel zu entdecken in diesem Buch und mich lachen auch schon etliche Rezepte an, die ich dann natürlich für Euch übersetze :-)

Anmerkung: Die Photos hier sind übrigens von Zwerg, die mich an diesem Wochenende besucht. Ich hätte nicht mehr die Muße gehabt, noch zu dekorieren, nachdem wir den ganzen Tag rumgelaufen sind! Danke!

Aus diesem Buch schon vorgestellte Rezepte:

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2 Kommentare zu “Kostprobe zum Lesen: Judit Stahl – Enni Jó!

  1. lamiacucina 2. Mai 2009 um 06:48 Reply

    aus eins mach zwei: einmal kochen für zwei Blogbeiträge. Bin gespannt.

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  2. […] und gleich das erste Rezept aus der “Kostprobe des Monats“: Penne mit gebackenem Gemüse und Rosmarin. Naja, fast … Es waren Fussili und meinen […]

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