Archiv für den Monat August 2009

Ligurischer Kartoffelsalat

Es wird Zeit, dass ich mal wieder an einem Event teilnehme. Da kam mir der von Sus ausgerichtete Bohnen-Event bei der Gärtnerin gerade recht. Buschbohnen warfen die paar Bohnenpflanzen im Kleinstgarten reichlich ab, fast zu reichlich für die Mitgärtnerin und mich. Sie hat, während ich im Urlaub war, schon 5 Tüten eingefroren und als ich zurück kam, waren immer noch mehr als genug Bohnen dran. Was also machen mit den länglichen Köstlichkeiten. Butterbohnen (Bohnen in Salzwasser gekocht, mit Butter geschwenkt, fertig!) liebe ich über alles, aber hey! ich schreibe einen Blog, da sollte ich ein paar neue Sachen vorstellen.

Im Buch „Frau am Herd“ von Sarah Wiener fand ich ein Rezept für Kartoffelsalat, dass angeblich aus Ligurien stammt und nach grünen Bohnen verlangt, perfekt! Allerdings wurde dort noch Thunfisch als Zutat mit aufgeführt, hmm! Bin ich ja eigentlich so der Fan von … Aber ich hatte noch eine Dose im Vorratsschrank, kann also nicht schaden, die zu opfern. Anstatt grüner Bohnen, hab ich die sich farblich doch gut tarnenden gelben Buschbohnen genommen (grüne waren aus im Kleinstgarten). Für’s Photo nicht optimal, aber der Geschmack! Ich sag’s Euch, eine Offenbarung! Diesen Salat muss die geneigte Leserschaft dringend ausprobieren!

Er ist einigermaßen schnell gemacht für einen Kartoffelsalat, da er nicht stundenlang durchziehen muss, auch das Essig-Öl-Dressing und die Kapern haben wunderbar zu den Kartoffeln gepasst, wo ich doch vorher sehr skeptisch war. Ein wirklich leichter, sommerlicher Salat, der voll und ganz als alleinige Speise reicht. Ich hatte von allen Zutaten ein bisschen weniger genommen, da doch nicht mehr so viele  Kleinstgarten-Kartoffeln im Vorratsschrank waren, wie gehofft. Und da ich Hunger hatte, hab ich gleich den ganzen, köstlichen Salat verputzt *g*
Aber für Euch das Rezept für 4 Portionen:

Garten-Koch-Event August 2009: Bohnen [Einsendeschluß: 31.08.2009]

Ligurischer Kartoffelsalat mit Bohnen und Thunfisch

Zutaten für 4 Portionen:
500 g festkochenden Kartoffen
500 g grüne Bohnen (hier: gelb, aber grün ist optisch einfach schöner)
300 g Thunfisch aus der Dose, im eigenen Saft eingelegt
1 EL Kapern

Für das Dressing:
3 EL weißer Balsamico-Essig (hier: Weißweinessig)
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

(1) Die Kartoffeln ungeschält in Salzwasser garen. Pellen und in Scheiben schneiden.
(2) Während die Kartoffeln kochen, die Bohnen putzen und in kochendem Salzwasser in 7-10 Minuten (hier: hat etwas länger gedauert) bissfest garen. Abgießen und kalt abschrecken.
(3) Den Thunfisch gut abtropfen lassen.
(4) Aus den Zutaten für das Dressing in einem Marmeladenglas (Gott, geht das leicht so!) das Dressing schütteln!
(5) Kartoffeln, Bohnen und Thunfisch auf einer Platte schnieke anrichten. Die Kapern drüber streuen und mit dem Dressing beträufeln.

Sofort genießen!

Quelle: Wiener, S. (2008): Frau am Herd. Knaur Verlag. München

Geschmack: ++++
Zutaten: ++
Zeit: ++
Schwierigkeitsgrad: +

Zi-Mo-Kuchen zum Bloggeburtstag

Es hat doch etwas länger gedauert als gedacht mit den Post, aber hier endlich: Zi-Mo-Kuchen zum 1. Geburtstag des kleinen Blogs. Zi-Mo werden sich einige fragen, wasn das? Es ist eigentlich nur ein simpler Zitronenkuchen mit Mohn drin. Aber Zi-Mo-Kuchen hört sich besser an, find ich (manchmal brauchen Dinge auch einfach neue Namen *g*), hat was von ’nem typischen Kinderkuchennamen, oder? ;-)

Eigentlich wollte ich zum Bloggeburtstag schon den Sonntag vorher backen, aber irgendwie war ich da äußerst inspirationslos. Mit dem Backen hab ich es ja eh nicht so, Cremetorten und höchstanspruchsvolle Tortenkonstrukte sind nicht meins und werden es wohl nie. Wegen der Inspirationslosigkeit war ich schon ein wenig geknickt, zum Bloggeburtstag sollte es schon was extra dafür gezaubertes sein. Montag  dann die übliche, morgendliche Runde durch die Blogs gestartet und was lacht mich bei Steph aus ihrem Kuriositätenladen an? Ja richtig, ein Zitronen-Mohn-Kuchen! Das wär’s doch! Einfach, sommerlich, perfekt für mich, die ich Zitronen und Mohn vergötter! Habe dann noch ein wenig rumgeguckt in der Blogwelt und wurde bei rike von „Genial lecker“ auf einen Zitronenkuchen aufmerksam. Von der Technik und den Zutaten unterschieden sich die beiden Kuchen nicht wesentlich, nur dass bei Rikes Kuchen noch Stärke mit reinkommt, die ich immer noch im Überfluss habe und loswerden möchte. Ich hoffe Steph ist jetzt nicht zu sauer darüber. Du warst die Inspiration :-)

Zu Rikes Teig habe ich einfach noch 3 Esslöffel Mohn gegeben und anstatt die Form einzufetten und auszumehlen, habe ich Frau Mamas bewährte Methode zu Auskleidung der Backform mit Alufolie gegriffen:

kuchenform_folie

Dafür ein großes Stück Alufolie abreißen und erstmal von außen an die Kastenform drücken und auch die Seitenteile nach innen falten. So hat man schon mal eine gute Grundform. Dann das vorgeformte Folienstück in die Backform legen und vorsichtig in die Ecken drücken, so dass die Folie gut anliegt. Bloß aufpassen, dass nichts einreißt, sonst läuft der Teig doch in die Form und man muss sie abwaschen. Und um genau das zu Vermeiden, betreiben wir den Bastelaufwand doch nur *g*

Da es spät war, habe ich den Kuchen ziemlich schnell angeschnitten, was ein Fehler war. Zum einen ist mir der Kuchen beim Transport auf einen ansehnlicheren Teller fast zerbrochen, zum anderen sah er etwas klitschig (heißt das so?) aus, aber am nächsten Tag:
Alles super! Der Kuchen ist durchgezogen, hat wunderbar zitronig und mohnig geschmeckt und die Reste am übernächsten Tag waren noch viel besser! Also ein perfekter Kuchen zum Vorbereiten, wenn man Tag eines Ereignisses nicht soviel Zeit ist. Den wird es definitiv wieder geben bei mir!

Zi-Mo-Kuchen

Zutaten für eine 30-cm Kastenform oder eine 24-cm Springform (nach Rezept):

225 g Butter
4 Eier (M)
200 g Zucker
125 g Mehl (Typ 405)
100 g Speisestärke
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
2 Biozitronen
3 El Mohn (ungequetscht)
Für den Guss:
100 g Puderzucker
3 EL Zitronensaft

Zubereitung

(1) Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform mit Alufolie auskleiden.
(2) Die Butter schmelzen. Zwei der vier Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen und kühl stellen.
(3) Die Eigelbe mit den restlichen zwei Eiern und dem Zucker cremig aufschlagen. Das Mehl zusammen mit der Speisestärke, Salz und dem Backpulver über die Eiercrème sieben, den Eischnee obenauf geben und unterheben. Dabei vorsichtig sein und trotzdem alles miteinander vermengen.
(4) Die Zitronen heiß waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Zitronenschale, den Saft und die geschmolzene Butter unter den Teig heben.
(5) Den Teig in die Form füllen und glattstreichen*. Und im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten** backen.
(6) Aus der Form holen und richtig abkühlen lassen.
(7) Damit der Guss schön in den Kuchen einziehen kann, mit einem Holzstäbchen viele kleine Löcher oberflächlich in den fertigen Kuchen stechen. Den Zitronensaft für den Guss mit dem Puderzucker verrühren und über den Kuchen damit bestreichen.
*   Bei mir war er sehr flüssig, kein zusätzliches Glattstreichen nötig.
** Mit der Stäbchenprobe kontrollieren, ob der Teig gar ist. Bei mir hat es länger gedauert.

Quelle: Zitronenkuchen von Rike, Mohn-Idee von Steph :)

Geschmack: ++++
Zeit: +++
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: ++

Blog-Geburtstag ohne Kuchen …

… vorerst ;-) 19 Uhr: Der ist gerade im Ofen :-) bzw. 21 Uhr: Abkühlen! *Kuchen böse anguck, dass er schnell abkühlt*

Tatsächlich ist es schon ein Jahr her, dass ich hier angefangen habe mich über Essen, Rezepte und mittlerweile auch Reisen auszulassen (Es kommt mir wesentlich kürzer vor, ist aber auch ’ne Menge passiert in der Zeit!). Ich hatte damals nicht wirklich viel zu tun, war genau genommen arbeitssuchend (schönes Wort *seufz*) und grübelte wahrscheinlich gerade darüber nach, wie ich die Bewerbung für meine jetzige Stelle formuliere, damit ich auch ja genommen werde ;-)
Und damit ich in der Zwischenzeit nicht vollkommen verlotter‘ und immer noch ’nen Grund habe aufzustehen (duschen, damit man nicht ganz so verschlumpft vor den zu bekochenden Mitbewohnern rumläuft) und rauszukommen (Einkaufen fürs zu kochende Essen) und dann auch tatsächlich was mache (kochen, Tisch decken, essen, abwaschen) und noch ein wenig kreativ werde (Gerichte photographieren, Texte darüber schreiben), habe ich diesen Blog begonnen :-)

Mit Statistiken möchte ich hier niemanden langweilen, obwohl ich natürlich genau Bescheid weiß und mich über wirklich jeden einzelnen Besuch freue und noch mehr über Eure lieben Kommentare. Hätte nie gedacht, dass mein Blog mal irgendwie sowas wie eine „Stammleserschaft“ hat, bei der ich mich ganz ganz lieb bedanken möchte, dass sie mir auch die Treue hält, wenn ich mal länger nichts von mir hören lasse, weil die Studenten mal wieder viel Zeit in Anspruch nehmen oder ich öfters an der Elbe rumkrieche (wird demnächst wieder soweit sein, stellt Euch also auf eine längere Durststrecke ein *g*).
Auch ein liebes Dankeschön an alle, die mir geholfen haben diesen Blog zu bedienen (Danke nach Australien *umarm*!), wie ich Banner einbaue, Banner in der Seitenleiste reinbastele (Danke Andrea!) oder auch die Bilder schöner und größer und unkomplizierter hier reinkriege (Danke, großer Zauberer!) … Wenn ich mir da so meine ersten Beiträge anguck *räusper*

Obwohl ich erst ein Jahr dabei bin, habe ich schon echt nette Leute live und in Farbe kennengelernt (*Blick in Richtung Berlin und Franken werfend* Hoffe sehr, dass ich die Damen bald mal wieder sehen kann!) und denke, dass es im September noch ein paar mehr werden, auf die ich mich wirklich freue! Allein deswegen bin ich froh, das ganze Abenteuer hier angefangen zu haben :-)

Ich hoffe, dass ich das ganze noch lange weiterführen werden, auch wenn es zeitlich eng werden sollte, aber es macht einfach zu viel Spaß!

Honigmelonen-Feta-Salat mit Oliven und Koriander

Bevor sich hier einige wegen des Korianders angewidert abwenden, keine Angst es sind Koriandersamen im Salat, nicht die krautige Version.

Diesen Salat habe ich gefunden, weil noch eine einsame Honigmelone in meinem Kühlschrank ihr Dasein fristete und unbedingt verbraucht werden wollte. Und dieser Salat ist mal echt eine Alternative zur mittlerweile weit verbreiteten Wassermelonen-Feta-Kombination, der durch die Oliven und die Koriandersamen ein schönes Aroma erhält. Also dringend ausprobieren! Geht schnell, ist einigermaßen billig und macht glücklich! Für mich war’s ein perfektes Abendessen über zwei Tage, aber auch zum Grillen kann ich ihn mir sehr gut vorstellen.

HonigmelonenFeta-Salat mit Oliven und Koriander

Zutaten für 4 Portionen

1 1/2 TL Koriandersamen
100 g  grüne Oliven ohne Stein
3 Knoblauchzehen
1/2  rote Chilischote
2 TL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
1/2 Honig- oder Zuckermelone
150 g  Feta
ein paar  Petersilienstengel

(1) Die Koriandersamen in einer kleinen Pfanne 1-2 Minuten rösten, bis sie anfangen, zu duften. Rausholen und im Mörser fein zerdrücken (unsagbar guter Duft wird sich verbreiten!).

(2) Die Oliven klein würfeln, die Knoblauchzehen schälen und hacken, Chili waschen, entstielen und entkernen und das Schotenstück ebenfalls fein hacken.

(3) Oliven, Knoblauch und Chili mit Zitronensaft, Olivenöl und 2 EL Wasser mit Hilfe des Mixstabes pürieren. Den gemörserten Koriander unterrühren.

(4) Die Kerne mit einem Löffel aus der halben Melonen schaben. Die Hälfte schälen und in ungefähr 1 cm große Würfel schneiden. Den Feta etwas kleiner würfeln. Beides auf einer tiefen Platte mischen und die Olivensauce darüber löffeln. Die Petersilie waschen und trockenschütteln. Blättchen abzupfen und über die Melone und den Käse streuen.

Quelle: Schinharl, C., Dickhaut,S. (2004): Oriental Basics. Gräfe und Unzer Verlag. München

Geschmack: +++
Zeit: ++
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: +

Brombeerquark

Nach der Kochschlampe und Barbara von der Spielwiese reihe auch ich mich ein, in die Schlange der Quarkliebhaber.
Bei mir hat mich ein Schälchen Brombeeren im Supermarkt angelacht und ich hatte noch eine 500 g-Packung Magerquark im Kühlschrank. Was sprach also dagegen fix 2/3 der 125 g Brombeeren gut mit einigen (oder auch mehr oder weniger) Esslöffeln Vanillezucker (selbstgemacht) zu zermanschen (hört sich fies  an, aber als was anderes kann man die Tätigkeit nicht beschreiben), so dass sich schöner Brombeersaft bildet. Dann den Quark so lange unterrühren bis eine cremige Masse entsteht (ja, geht auch mit Magerquark, man muss nur lange genug rühren!). Nochmal testen, ob eventuell zusätzlicher Zucker vonnöten ist. Die restlichen ganzen Brombeeren grob unterheben oder zur Dekoration benutzen.

Für mich gilt das durchaus als ein vollwertiges Abendessen oder eher Frühstück. Einfach ein bißchen frisches Weißbrot oder Fladenbrot (Schwarzkümmel und Sesam auf dem Brot stören mich nicht) dazu und glücklich sein. Kann ich perfekt mit ins Büro nehmen und dort nebenbei verputzen :-)

Orientalischer Kartoffelsalat

Wegen des Stresses auf Arbeit ruhte auch die Kostprobe des Monat und ich habe weder für Juli noch August ein neues Buch vorgestellt. Aus dem „Oriental Basics“ habe ich natürlich mehr als den Spinat mit Joghurt gekocht und diesen Monat möchte ich einfach diese Rezepte vorstellen, bevor ich mich im September in ein neues Kochbuchabenteuer stürze.

Den Anfang macht ein „Orientalischer Kartoffelsalat“, den ich auf der Geburtstagfeier einer Freundin letztes Jahr kennengelernt habe. Auch I. hat das „Oriental Basics“ und kochte auch oft daraus, so dass ich wenigstens wusste, wo ich nachgucken konnte.

Und ich muss sagen, dieser Salat ist wirklich phantastisch! Eine etwas ungewöhnliche Zubereitungsweise, weil die Kartoffeln erst gekocht und dann nochmal in der Gewürzmischung zusammen mit den Paprikastreifen gebraten werden. Am Ende nicht erschrecken, wenn der ganze Zitronensaft zugegeben wird, das passt schon, wird nicht zu sauer!

Ein wirklich toller Salat, der mit seinem frischen-zitronigen Geschmack perfekt in den Sommer passt und ganz bestimmt super zu gegrilltem Halloumi oder Lamm schmeckt! Oder auch einfach solo ;-)

Orientalischer Kartoffelsalat

Zutaten für 4 Portionen als Beilage:
600 g  Kartoffeln (festkochend)
Salz
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1 grüne Spitzpaprikaschote oder 1 dicke milde Peperoni
4 EL Olivenöl
1 EL Schwarzkümmelsamen
je 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel, gemahlener Koriander und edelsüßes Paprikapulver
2 EL grüne Oliven ohne Stein
1 Stück  unbehandelte Zitronenschale
1/2 Bund  Petersilie
100 g  Schafkäse (Feta)
5  EL Zitronen- oder Limettensaft

(1) Die Kartoffeln waschen und in der Schale in Salzwasser 15-20 Minuten kochen, bis sie fast weich sind. Abgießen, etwas abkühlen lassen, dann schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

(2) Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, die Zwiebeln vierteln und
in feine Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken. Die Spitzpaprika oder Peperoni putzen und die Schote in Ringe schneiden.

(3) Eine große Pfanne (die muss wirklich groß sein) auf den Herd stellen und das Öl darin erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Paprikaschotenringe darin bei mittlerer Hitze einige Minuten braten, aber nicht braun werden lassen. Schwarzkümmel 1-2 Minuten mitbraten, die übrigen Gewürze drüber streuen und gut untermischen.

(4) Die Kartoffelscheiben dazugeben und unter Rühren so lange braten, bis sie ganz gar sind. Währenddessen die Oliven und die Zitronenschale ganz fein hacken. Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blättchen ebenfalls fein hacken. Schafkäse zerkrümeln und mit Petersilie und der Oliven-Zitronenschalen-Mischung locker verrühren.

(5) Kartoffeln in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen bis sie lauwarm sind. Den Zitronensaft untermischen und den Salat mit Salz abschmecken. Die Käsemischung oben auf streuen.

Servieren! Schmeckt lauwarm genauso gut wie gekühlt.

Quelle: Schinharl, C., Dickhaut,S. (2004): Oriental Basics. Gräfe und Unzer Verlag. München

Geschmack: ++++
Zeit: ++
Zutaten: +++
Schwierigkeitsgrad: ++

Enis Pastasalat

Der Alltag hat mich wieder! Nach dem ereignisreichen Urlaub bei dem ich gefühlt (und irgendwie auch real) einmal quer durch die Republik gereist bin, sitze ich im derzeit sehr sonnigen Mitteldeutschand. Es wird auch mal wieder Zeit für ein Rezept und hoffentlich wieder etwas regelmäßigere Blogeinträge :-)

Passend zum Wetter ein Rezept von meiner Großcousine, sprich der Tochter meiner jüngeren Cousine aus Ungarn. Die Verwandtschaft ist zwar nicht soo riesig, aber ausreichend um Außenstehende und teilweise auch Mitglieder der Familie zu verwirren ;-) Egal, wie die Verwandtschaftsverhältnisse sind, Eni hat diesen Salat vor einigen Jahren für ihre Familie gezaubert und da ich an dem Abend zufällig zu Besuch war, durfte ich abends noch die Reste kosten (der Salat ist auch gut transportabel, zermanscht nicht so schnell, sprich picknick- oder bürogeeignet). Und was soll ich sagen, so lecker, dass ich mir sofort das Rezept geben ließ!

Perfekt für den Sommer, da er lauwarm und auch bei Raumtemperatur genossen werden kann. Wenige Zutaten, die sich schnippeln lassen, während die Nudeln kochen und so auch gut für gestresste Urlaubsheimkehrer geeignet ist. Natürlich sollte man bei so wenigen Zutaten schon gute Qualitäten kaufen, mit vollreifen Tomaten schmeckt es einfach besser :-) Also, bei mir ist der Salat im Standardrepertoire gelandet!

Enis Pastasalat

Zutaten für 4 reichliche Portionen:

500 g gekochte Nudeln(vorzugsweise Penne oder ähnliches), roh wären das so ca. 250-300 g
200 ml Sahne
3 EL Olivenöl
3 Knoblauchzehen
3 Tomaten (nicht unbedingt Kirschtomaten *g*)
2 Kugeln Mozzarella (á 125 g)
300 g guter Kochschinken
1/2 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer

(1) Nudeln wie üblich nach Packungsanweisung kochen.
(2) Währenddessen die Knoblauch schälen und fein hacken. Kochschinkenscheiben in Würfel schneiden, ebenso die Tomaten. Den Mozzarella entweder zerzupfen oder ebenfalls würfeln. Den Basilikum in feine Streifen schneiden.
(3) In einer großen Schüssel die Sahne mit dem Olivenöl gut verschlagen und die gewürfelten Zutaten bis auf den Basilikum zugeben.
(4) Wenn die Nudeln gar sind, abgießen und gut abtropfen lassen. Noch heiß zu den restlichen Zutaten in die Schüssel geben. Zum Schluss den Basilikum unterheben.

Servieren!

Geschmack: +++
Zeit: +
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: +

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