Archiv für den Monat September 2009

Die Arbeit ruft

So, morgen früh 6:30h werde ich mich auf den Weg machen, um im Rückdeichungsgebiet Lenzen (Brandenburg) im „Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe“ die ersten Untersuchungen für meine Doktorarbeit durchzuführen. Ich freu mich echt drauf, auch wenn die Erkältung noch nicht ausgestanden ist, aber ich werds langsam angehen lassen, ’ne verschärfte Version dieser Erkältung brauch ich wirklich nicht …

Jedenfalls werde ich dort gute zwei Wochen zu tun haben und glaube nicht, dass des dort irgendeine Art von Internetverbindung in meiner Unterkunft geben wird … Deswegen wirds hier auch ziemlich ruhig werden, aber ich komme ja wieder und werde dann alle Eure Einträge lesen und es vielleicht auch geschafft haben, abends ein paar Einträge vorzuarbeiten, wenn ich nicht durchgefroren gleich einpenne ;-) Kochen werde ich dort auch, man kann ja nicht jeden Tag essen gehen, aber alles sehr reduziert und simpel  … Vielleicht ist doch was blogwertes bei, wer weiß … Ach ja, ich glaube die Kommentare für Erstkommentatoren hab ich auf Moderation gestellt, also nicht wundern, wenn es etwas längert dauert mit der Freischaltung :-)

Dann drückt mir die Daumen, dass das Wetter nicht zu mies wird und ich noch in ein paar Sonnenstrahlen die Pflänzchen auf den Wiesen begutachten kann :-)

Bis in zwei Wochen und tut nichts, was ich nicht auch tun würde. Genießt den Herbst!

Ich-bin-krank-Bolognese

Alleine zu leben hat definitiv Vorteile: ich muss mich mit niemandem um das TV-Programm oder die Musikbeschallung streiten, kann meinen Mist unaufgeräumt einfach stehen lassen, wenn mir nicht danach ist abzuwaschen oder einfach meine Kochbücher/-zeitschriften überall verteilen ;-) Der Nachteil ist, dass ich alleine lebe: keiner da mit dem man sich abends mal gemütlich ’nen Film oder ’ne Serie gucken kann, keiner da den man bekochen kann. Irgendwie vermisse ich das WG-Leben schon manchmal … Ebenfalls nachteilig ist es dann, wenn man krank ist. Es ist einfach niemand da, den man bitten könnte einkaufen zu gehen, weil keine Lebensmittel im Haus sind oder Essen zu kochen, weil man selbst am liebsten im Bett liegen bleiben würde, um sich zu erholen.

So geht es mir derzeit, bevor ich für kommenden Montag für zwei Wochen wieder nach Lenzen an die Elbe fahre (Doktorarbeitsuntersuchungen *freu*), haben es sich noch fiese kleine Viren in mir gemütlich gemacht :-/ Und deswegen würde ich am liebsten dick eingepackt im Bett bleiben und mit ’ner Kanne Tee und ’nem Buch den blöden Viren den Kampf ansagen, aber der Haushalt macht sich nicht von allein, auch mein Mittag nicht :-( Also muss ich planen. Irgendwas kochen, dessen Zutaten ich in den Geschäften in Fußweite kaufen kann und nicht soviel schleppen muss. Und es sollte irgendwas sein, was länger vor sich hin köcheln kann ohne dass die Gefahr besteht, dass es verkocht. Der Plan ward also gefasst: einkaufen schleichen, Essen vorbereiten, während es köchelt, abwaschen (Gott, war das dringend notwendig *g*), ausruhen, essen. Da erschien mir Bolognese das geeignete Essen: seelentröstend, je länger je besser und ich kann eine große Portion machen, so dass noch was übrig bleibt. Natürlich wird meine Version nicht annähernd italienisch, aber darauf kann bei einem akuten Virenüberfall keine Rücksicht genommen werden. Außerdem ist es perfekt, um ein paar Gemüsereste aus dem Kühlschrank loszuwerden.

So, und hier ist das Rezept für eine schmackhafte, wärmende Bolognese, die auch für Leute mit einer äußerst lästigen Erkältung gut zu zaubern ist, darf man aber auch Gesunder *g*:

Ich-bin-krank-Bolognese

Zutaten für 5 Portionen:
500 g gemischtes Hack
Olivenöl
1 Zwiebel
2 Möhren‘
1 klein-mittlere Zucchini
Salz, Pfeffer
2 EL Tomatenmark
750 ml passierte Tomaten
ca. 2 TL getrockneter Oregano
viel frischer Basilikum

(1) Das Gemüse vorbereiten. Möhren schälen und in fein Würfeln, die Zwiebel ebenfalls. Die Zucchini einfach nur waschen und in etwas größere Würfel schneiden.
(2) Etwas Öl in einer großen Pfanne oder Topf heiß werden lassen und das Hack darin krümelig braten. Die Zwiebel- und Möhrenwürfelchen dazu geben und mit andünsten. Das Tomatenmark mit anschwitzen. Und die Zucchiniwürfel mit in den Topf geben. Gut salzen und pfeffern.
(3) Die passierten Tomaten zugeben und mit dem Oregano würzen. Auf kleiner Flamme köcheln lassen bis man sich ausgeruht hat oder der Abwasch fertig ist.
(4) Wenn die Nudeln gekocht sind, den kleingezupfte/-geschnittenen Basilkum unter die Sauce rühren.

Mit der Pasta servieren und wer mag noch mit Parmesan bestreuen.

Quelle: ich

Geschmack: +++
Zeit: zur Zubereitung +  Kochzeit ++
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: +

Dann drückt mir bitte die Daumen, dass ich bis Montag einigermaßen fit bin, wäre ernstlich ärgerlich, wenn ich zu meinen eigenen Untersuchungen nicht mitfahren könnte *seufz*

Aloo Gobi oder Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry

Ich habe schon was übrig für indisches Essen, viel Gemüse, viele Gewürze, die überraschenderweise  immer gut zusammen funktionieren … wenn, ja wenn es oftmals nur nicht soo scharf wäre *seufz* Ich erinnere mich noch an einen Abend in einem indischen Restaurant in Göttingen mit zwei lieben Freundinnen, die eine von ziemlich weit ausm Westen angereist … Jedenfalls, wir drei in dem Restaurant und ich bestelle mir Hähnchen in Buttersauce (was an sich schon hirnrissig ist, wo ich Milchfett doch soo „gut“ vertrage …) und auf der Karte stand, dass es ein mildes Gericht sei. Schön und gut, weil ich weiß, dass „scharf“ in indischen Restaurant wirklich, richtig, fies-scharf ist, bestelle ich solche Gerichte nie-nicht! Aber mild sollte auch für mich gehen … Ha ha! Pustekuchen! Es war so scharf, dass mir schon nach wenigen Gabeln die Lippen brannten (vom Mundinneren mal ganz zu schweigen) und ich brauchte wirklich einige Mango-Lassi, um das Essen langsam und Bissen für Bissen zu genießen … Seitdem bin ich äußerst vorsichtig, was indisches Essen angeht. Aber zu Hause alleine kochen kann ich das ja, weil ich so den Chilianteil meinen Scharf-Mimosen-Ansprüchen entsprechend dosieren kann :-)

Mir war dann irgendwie nach Blumenkohl in Kombination mit Gewürzen und nach einigem Suchen auf einschlägigen Rezeptdatenbanken wurde ich bei den Küchengöttern fündig. Ein äußerst leckeres, schnelles Gemüsecurry! Leider flockte bei mir der Joghurt aus (Mistding!) und der Blumenkohl ist etwas zerkocht, das hat das Photo schlecht werden lassen, aber tat dem Geschmack überhaupt keinen Abbruch :-)

Aloo Gobi oder Indisches Kartoffel-Blumenkohl-Curry

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Blumenkohl
2 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
2 Tomaten
1 Lorbeerblatt
3 EL Ghee (hier: Sonnenblumenöl)
1 TL Kurkumapulver
1 TL Chilipulver
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
150 g TK-Erbsen
3 EL Joghurt
Salz
1 TL Garam Masala

(1) Blumenkohl putzen und in seine Röschen aufteilen. Kartoffeln schälen und würfeln. Die Zwiebel und Ingwer von der Schale befreien und hacken. Die Tomaten waschen, den Stielansatz rausschneiden und würfeln.
(2)  In einem Topf das Ghee erhitzen und das Lorbeerblatt ca. 1 Minute rösten. Das Zwiebel- und Ingwergehäckselte zu geben und hellbraune Farbe annehmen lassen. Die Blumenkohlröschen, Kartoffeln, Kurkuma-, Chili- und Kreuzkümmelpulver zugeben. Rührend ca. 2 Minuten braten lassen. Tomaten, Erbsen, Joghurt und ¼ l Wasser zugeben, salzen, zugedeckt in 20-25 Min. garen. Mit Garam Masala würzen und sofort servieren!

Dazu: Reis oder Naan-Brot oder anderes schönes Weißbrot

Quelle: Küchengötter – Blumenkohl-Curry

Geschmack: +++
Zeit: ++
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: +

Tipps für Küchenmaschine?

Geneigte Leserschaft, der Herbst fängt gerade erst an, aber ich wette, schneller als wir  alle „Weihnachtsplätzchen“ sagen können, steht eben jenes Weihnachten auch schon wieder vor der Tür *seufz* Und der Dezember hat es so an sich, dass ich eben 11 Tage vor Heiligabend Geburtstag hab, also schon ziemlich bald, irgendwie … Zeit, sich Gedanken um Geschenke zu machen, denn die unweigerliche Frage von Frau Mama: „Was wünschst Du Dir eigentlich zum Geburtstag und Weihnachten?“ wird bald ausgesprochen werde …

Nein, jetzt bitte keine Beileidsbekundungen, dass bei mir so kurz hintereinander zwei Großereignisse stattfinden, ich finde es super! Ich kann mir größere Sachen wünschen, die ich dann eben zum Geburtstag UND Weihnachten zusammen kriege :-) So bekam ich schon eine Stereo-Anlage oder meine kleine Küche so geschenkt :-) Nachdem ich dieses ganze Blogding doch schon länger laufen habe und auch noch nicht ein Gedanke daran verschwendet wurde, es zu beenden, sondern eher mich auf der Ebene noch fortzubilden (photographiemäßig, softwaremäßig, schreibstilmäßig *g*) versuche, möchte ich mir eine Küchenmaschine bzw. mir anteilig Geld wünschen … Jetzt ist es raus …

Damit beginnt das Problem: Welche soll es werden? Sie sollte schon eine Menge können:

  • Teige jedweder Art kneten
  • Eischnee aufschlagen
  • Gemüse in unterschiedlich kleine Stücke raspeln können (mich graut gerade davor per Hand demnächst Rote Bete zu raspeln)
  • Fleisch (und anderes) durchwolfen/zerkleinern
  • Zubehör zum Würstchenmachen haben
  • Aufsätze für Nudeln haben
  • vielleicht noch Eis machen?

Sie muss das nicht alles gleich und sofort können, aber wenn es das Zubehör und Vorrichtungen an der Maschine dafür geben würde, dass ich es mir dann später nach und nach dazu zu kaufen kann, hätte unglaubliche Vorteile! Liebäugeln tu ich ja schon ne Weile mit ’ner KitchenAid, wie sie auch Frau Mama und Zwerg seit zwei Jahren besitzen. Ist schon schick und kann auch alles was ich will. Ist natürlich teuer, ich weiß, aber würde ja auch ne Weile halten und nicht nach der ersten Benutzung entsorgt werden ;-) Und es ist schon äußerst praktisch nicht 20 Minuten untätig rumzustehen zu müssen, um den Zucker mit dem Eigelb zu verrühren, bis der Zucker nicht mehr spürbar ist. Während das das Maschinchen macht, könnte ich schon wieder Platz in der Küche schaffen und aufräumen *g*

Aber vielleicht gibt es dort draußen noch andere Küchenmaschinen, von deren Existenz ich noch überhaupt keine Ahnung hab, die aber auch alles (oder einen Großteil) der Funktionen haben? Berichtet mir davon! Entweder beschreibt Eure Schätzchen bei Euch im Blog oder schreibt einfach ein Kommentar :-) Ich bin so gespannt darauf, was Ihr mir für Tipps geben könnt! Vielleicht ist ja auch einer Gegner solchen Kinkerlitzchen? Ich hoffe einfach mal auf Euch :-)

Ach ja, zu viel Platz sollte sie auch nicht wegnehmen, meine Küchenfläche hat sich leider nicht vergrößert in den letzten 10 Monaten ;-) Ich wollte sie schon die ganze auf der Arbeitsfläche stehen lassen …

Blogger Beat-Club: „Ederlezi“ in zwei Versionen

Eigentlich wollte ich heute ein wunderschönes Roma-Lied hier vorstellen (vielleicht mag einer den Tital auf den einschlägig bekannten Portalen suchen?), stattdessen eine kurze Erläuterung warum ich in Zukunft keine Youtube-Videos mehr einbetten werde:

Ich bin gestern beim Surfen im Netz auf ein paar Links gestoßen, wo Leute diskutierten, ob und wie legal es ist, youtube-Videos auf der eigenen Homepage bzw. Blog einzubetten. Hat wohl damit zu tun, dass ich mir den Inhalt der Videos zum eigenen Inhalt mache durchs Einbinden. So ganz seh ich da nicht durch (weiß warum ich Bio und nicht Jura studiert habe *g*), aber ich möchte nicht Zielscheibe für übereifrige Anwälte oder  Plattenfirmen werden. Ich hätte die Kategorie wirklich gerne weiterführen, einfach um ein paar meiner Lieblingsmusiker vorzustellen, ich würde ja nie behaupten, dass ich die Meisterwerke fabriziert habe … Egal, konzentrieren wir uns wieder aufs Essen, Rezepte, Blümchen und Reisen :-)

Hier, hier, hier und hier kann genaueres nachgelesen werden.

Zucchinipflanzerl à la Sarah Wiener

Falls noch jemand Rest-Zucchini-Bestände in seinem Garten haben sollte, vielleicht auch Exemplare, die sich frecherweise vor dem Gartenbesitzer versteckten und so eine monströse Größe erreichten, hier ist die perfekte Verwertungsmethode: Zucchinipuffer! Man verbraucht einiges an Zucchini (nicht nur lächerlicher 150 g, wie für Saucen oder Schokokuchen), etwas zähere Schale stört auch nicht, weil ja sowieso alles klein geraspelt wird und dazu ist noch großartiger Geschmack. Was will man bzw. ich mehr!

Ich hatte ja vor ’nem guten Jahr schon mal Zucchinipuffer aus dem Oriental Basics vorgestellt, die auch sehr lecker waren, aber eben ein bisschen anders. Diese hier sind durch die Zugabe des Käses schon fast cremig und zergehen förmlich auf der Zunge. Ein Traum!

Im Gegensatz zu Frau Wiener bin ich auch der Meinung, dass die kleinen Pufferchen auch noch am nächsten Tag bei Zimmertemperatur (oder so zwischendurch genascht) gut essbar sind ;-) Hier also das Rezept für alle Monsterzucchini-Besitzer *g*:

Zucchinipflanzerl à la Sarah Wiener

Zutaten für 4 Personen:
800 g Zucchini, grob gerieben
Salz
4 Schalotten (hier: 2 kleinere Zwiebeln), abgezogen und fein gehackt
1 Bund Kräuter (hier: Petersilie), fein gehackt
80 g Pecorino oder Bergkäse (hier: Bergkäse), gerieben
4 EL Mehl
3 Eier
Pfeffer
Öl zum Braten

(1) Die geriebenen Zucchini salzen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach in ein Sieb geben und gut ausdrücken. In einer Schüssel mit Eiern, Zwiebelwürfel, Kräuern, Mehl und Käse vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
(2) In einer beschichteten Pfanne reichlich Öl erhitzen. Mit einem Esslöffel kleinere Portionen des Zucchiniteiges in die Pfanne geben. Mit dem Löffelrücken glatt streichen und von beiden Seiten in 3-4 Minuten goldbraun braten.
(3) Auf Küchenkrepp abtropfen lassen, warm stellen. Nacheinander die komplette Masse verbrauchen und knusprig-cremige Köstlichkeiten braten.

Heiß servieren!

Dazu: orientalisch angehauchter Joghurt mit Minze (und Trockenfrüchten), Backkartoffel, frisches Fladenbrot

Quelle: Wiener, S. (2008): Frau am Herd. Droemer/KnaurVerlag

Geschmack: ++++
Zeit: ++
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: ++

Spaghetti con gamberetti e rucola

Ein schnelles Pastagericht, dass ein Wenig Sommer auf den Teller holt, wenn er schon nicht vor der Tür zu finden ist. Das erste Mal ausprobiert habe ich es noch zu Wohnheimszeiten, also sicherlich vor 3 Jahren noch mit dem lieben Ex-Mitbewohner F. und J. F. und ich sind zwar so ziemlich Allesfresser, aber J. war schon immer eine kritische Esserin, aber das war ein Gericht auf das wir uns einigen konnte. Zwar wurde damals der Knoblauch weggelassen, aber das Ergebnis hat trotzdem so sehr überzeugt, dass ich es immer wieder gerne mache und deswegen sogar immer eine Tüte Garnelen in der Tiefkühltruhe habe ;-) Auch Zwerg macht es sich mittlerweile regelmäßig lässt aber entweder die Eiweißkomponente ganz weg oder ersetzt die Garnelen durch angebratenes Hähnchenbrustfilet.

Ich kann es nur dringendst empfehlen nachzukochen, wenn man Garnelen mag und/oder keine Meeresgetierallergie hat! Perfekt gekochte Pasta, die alle Geschmacksknospen anspricht: Schärfe durch die Chilies, Säure durch die Zitrone, Süße durch die Tomatenpaste, salzig durch die Garnelen und eine angenehm-frische Schärfe durch den Rucola. Es harmoniert wirklich perfekt und wenn man es hinkriegt die Garnelen nicht trocken zu braten, wirklich ein Traum!
Und jetzt ‚husch husch‘ in die Küche und nachzaubern:

Spaghetti con gamberetti e rucola – Spaghetti mit Garnelen und Rucola

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Spaghetti (eigentlich sind hier 455 g angegeben, aber hey: die 45g machen den Kohl auch nicht fett)
Salz, Pfeffer
Olivenöl
2 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
1-2 getrocknete rote Chilies, zerkrümelt (hier: 1/2, aber bin auch eine Scharf-Mimose)
400 g rohe, geputzte Garnelen (hier: TK-Ware)
1 kleines Weinglas Weißwein
2 gehäufte EL Tomatenpüree oder 6 sonnengetrocknete Tomaten in einem Mixer püriert
1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
2 handvoll Rucola, grob gehackt

(1) Die Spaghetti nach Packungsanweisung in einem großen Topf Salzwasser kochen.

(2) Während die Nudeln kochen, drei große Schluck Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Knoblauch und die Chilies hineingeben.

(3) Wenn der Knoblauch anfängt Farbe anzunehmen, die Garnelen hinein geben und 1 Minute mitbraten. Das Tomatenpüree und den Weißwein hinzufügen. Wiederum einige Minuten köcheln lassen.

(4) Wenn die Pasta fertig ist, abgießen, allerdings ein bisschen des Kochwasser zurückbehalten.

(5) Die Nudeln in die Pfanne zur Sauce geben. Den Zitronensaft und die Hälfte des Rucolas hinzufügen. Gut verrühren. Ein WEnig des zurückbehaltenen Wassers hinzufügen, wenn man die Sauce etwas aufgelockert haben möchte. Kosten und mit Salz und Pfeffer abschmecken, falls noch was fehlt.

(6) Auf 4 Teller aufteilen und mit der Zitronenschale und der zweiten Hälfte des Rucolas bestreuen.

Sofort servieren!

Quelle: Oliver, J. (2005): Jamie’s Italy. Joseph

Geschmack: ++++
Zeit: ++
Zutaten: +++
Schwierigkeitsgrad: +

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