Gehackte Stippe – Ein Familienrezept

Die letzten Tage vor Weihnachten gibt es immer besonders einfache Gerichte bei uns, die schnell gehen und billig sind, so dass man damit nicht noch zusätzlichen Ärger im Vorweihnachtsstress hat.

Die gehackte Stippe, eine einfache Hackfleischsoße zu Kartoffeln ist so ein perfektes schnelles Essen. Es kommt von der deutschen Familienseite, die aus der Magdeburger Ecke stammt und laut Frau Mama gab es das Gericht jeden zweiten Sonnabend bei ihnen. Anscheinend kommt es wirklich aus der Ecke Deutschlands, da es zumindest hier oben in Mecklenburg-Vorpommern nicht bekannt ist.

Auch bei uns ist es sehr beliebt für stressige Sonnabendmittage. Es ist innerhalb einer halben Stunde fertig, denn wenn die Kartoffeln aufgesetzt sind, fängt man die Sauce an, so dass alles gleichzeitig fertig ist. Dazu einfach einen frischen Salat, eingelegte Gurken oder Weißkohlsalat, der immer in unserem Kühlschrank zu schlummern scheint. Gut, das Paprikapulver ist eine Zugabe meiner Mutter, meine Oma hatte das wohl definitiv nicht in ihrem Gewürzregal, aber das macht das Gericht auch nicht schlechter ;-) Ich kann mir auch vorstellen, dass man das ganze auch mit geraspelten Möhren oder Pilzen oder Zucchini verlängern bzw. den Vitaminanteil erhöhen kann *g*

Gehackte Stippe

Zutaten für 4 Portionen:

Schluck Öl
1 Zwiebel
500 g gemischtes Hack
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1 EL Tomatenmark
½ l Wasser
1-2 TL Stärke

Dazu: gekochte Kartoffeln, Salat, eingelegtes Gemüse o.ä.

Die Zwiebel fein würfeln. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch auf hoher Hitze krümelig braten. Die Zwiebelwürfelchen zugeben und glasig dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, ebenso das Tomatenmark hinzufügen. Alles gut verrühren und mit dem Wasser auffüllen. Die Soße so lange köcheln lassen, wie die Kartoffeln brauchen zum gar werden, also so ca. 15-20 Minuten. Dann die Stärke mit ein wenig Wasser verrühren. Die Mischung zur Soße geben, kurz aufkochen lassen, dass die Soße bindet.

Heiß servieren!

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5 Kommentare zu “Gehackte Stippe – Ein Familienrezept

  1. kitchenroach 26. Dezember 2009 um 22:36 Reply

    Hackfleischgerichte sind comfort food for me, sieht sehr gut aus!

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  2. kochschlampe 27. Dezember 2009 um 09:53 Reply

    Also, in der Mark muss das auch ein traditionelles Gericht sein. Man denke nur an Ilse von Bredows Familienerinnerungsbuch ‚Kartoffeln mit Stippe“.
    Selbstverständlich haben wir auch damals die (wirklich schöne) Verfilmung gesehen.

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  3. stampoasis 27. Dezember 2009 um 11:08 Reply

    es scheint ja wirklich ein schnelles und leckeres essen zu sein. auch wenn ich zuerst „gehackte sippe“ gelesen habe;-)

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  4. lamiacucina 27. Dezember 2009 um 19:40 Reply

    Noch nie von Stippen gehört, aber so ähnlich wurde das Hack bei Muttern auch zubereitet. Vielleicht etwas mehr Zwiebel.

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  5. […] war immer noch nach Mamaessen und weil noch Hack im Tiefkühler schlummerte, war Gehackte Stippe naheliegend. Es geht schnell, ich muss beim Kochen nicht nachdenken und es macht mir ein wohliges […]

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