Archiv für den Tag 27. Januar 2010

Möhren-Rosenkohl-Gemüse – Wärmende Beilage für kalte Wintertage

Einer meiner Neujahrvorsätze der kulinarischen Art war es ja, nicht mehr soviele Lebensmittel zu kaufen, die ich dann doch nicht verbrauche. Noch vor Weihnachten kaufte ich mir ohne größeren Plan 1 kg Rosenkohl, der mich im Supermarkt anlachte. Tolle Wurst!  Wofür ich den größeren Teil verbraucht habe, weiß ich gar nicht mehr, jedenfalls war noch ein Netz übrig. Und was macht man damit an ’nem kalten Wintertag? Ein wenig im Netz rumgesurft nach Ideen, irgendwas Comfortfood-mäßiges sollte es sein nach ’nem langen Arbeitstag. Auf der Seite von essen & trinken bin ich auf dieses Rezept gestoßen und da ich Möhren eh fast immer da hab, wurde die Kombination von Möhrchen und Rosenkohl mal ausgetestet. Und ich muss sagen, es ist eine verdammt gute Kombination! Wunderschön geschmortes Gemüse, dass noch ein bißchen angemantscht wird, also wirklich richtiges Comfort Food! Warmer, erdiger Geschmack, wenig zu kauen (eines DER Kriterien bei Comfort Food finde ich!), perfekt! Kartoffelpüree schnell dazu gemacht, mit dem Essen aufs Sofa in einer Decke gekuschelt, den Tag vergessen :-) Wer Fleisch mag, kann sich noch ein Kassler dazu braten oder ’ne Bratwurst, ist aber eigentlich nicht nötig.

Möhren-Rosenkohl-Gemüse

Zutaten für 4 Portionen als Beilagen oder 2 als Hauptgericht:
300 g Rosenkohl
250 g Möhren
2 Zwiebeln
30 g Butterschmalz (hier: etwas Rapsöl)
100 ml Gemüsebrühe
100 ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1 Beet Kresse

(1) Den Rosenkohl putzen und je nach Größe halbieren oder ganz lassen. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Öl/Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Zwiebeln pellen, fein würfeln und im heißen Öl andünsten. Rosenkohl und Möhrchen zugeben und mit Brühe und Sahne auffüllen.
(2) Bei milder Hitze 15-20 Minuten garen. Das Gemüse abgießen, dabei die Brühe auffangen. 1/4 des Gemüses in die Brühe geben und grob zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen.
(3) Restliches Gemüse unterrühren und nochmals kurz erwärmen. Die Kresse vom Beet schneiden und darüber streuen.

Dazu: Kartoffelpüree (ein MUSS!)  und Kassler, wenn man Fleisch mag.

Quelle: essen-und-trinken.de 02/2002

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