And again: Gulaschsuppe

Das Wetter ist ja doch seeehr winterlich, also winterlicher geht ja fast nicht mehr … Was braucht man da? Ein schönes Süppchen! Genau! Da ich ja geschmackssinntechnisch immer noch etwas eingeschränkt bin (aber es bessert sich, nur noch Zunge hinten links taub *freu*), brauche ich starke Aromen. Und was liegt bei einem halben ungarischen Chromosomen-Satz näher als Gulaschsuppe, zumal meine letzte wirklich schon fast 2 Jahre her und ebenfalls hier festgehalten wurde (das Rezept brauchte dringend ein neues Bild *g*). Auch meine Eltern waren dem Vorschlag nicht abgeneigt und so köchelten wir am Freitagabend eine große Portion, von der meine Eltern am nächsten Tag ein gewürzgurkenglasvoll mit in die Ostseeheimat nahmen, damit sie nach der langen Fahrt nicht noch kochen mussten.

Lustigerweise habe ich eigentlich genau dieselben Zutaten benutzt wie beim ersten Mal, so dass ich Euch das Rezept einfach aus dem alten Post nochmal hier her kopiere ;-) Vielleicht sollte ich mich mal auf die Suche nach einem anderen Gulaschsuppen-Rezept machen … Aber erstmal das altbekannte:

Gulyásleves – Gulaschsuppe

Zutaten für 4 hungrige Esser:
800 g Schweinegulaschfleisch, etwa 1-2 cm große Würfel
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
Pflanzenöl
4 TL Paprikapulver edelsüß
2 TL Paprikapulver rosenscharf (oder mehr, wer es schärfer mag)
1 EL Tomatenmark
1/2 rote Paprikaschote, gewürfelt
Salz, Pfeffer

8 Kartoffeln, geschält und in grobe Stücke schneiden
3 Möhren, geschält und in etwa so große Stücke wie die Kartoffeln schneiden
1 große Petersilienwurzeln, siehe Möhren

(1) Ein Schluck Öl (bitte kein Olivenöl, passt nicht, finde ich)  in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze so lange dünsten bis sie schön weich und etwas süß sind. Den Topf vom Herd nehmen und das Paprikapulver hinzugeben. Wieder auf die Flamme geben und ein klein wenig andünsten. Vorsichtig sein und das Paprikapulver nicht zu lange braten, es wird sonst bitter. Das Tomatenmark kurz mit anrösten. Das Fleisch und die Paprikawürfel hinzufügen. Gut salzen und pfeffern.
(2) Deckel auflegen und bei schwacher bis mittlerer Hitze ca. 1 Stunde schmoren lassen. Es sollte Fleischsaft austreten, wodurch nix anbrennt.
(3) Nach der Zeit die gewünschten Gemüsestücke hinein geben und mit soviel Wasser aufgießen, dass das Gemüse nicht ganz bedeckt ist. Nochmals gut salzen und pfeffern.
(4) Aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze so lange köcheln bis das Gemüse gar ist (ca. 30 Minuten).

Zum Servieren mit saurer Sahne auf dem Teller mischen und frisches Weißbrot dazu.  Danach einfach nur …

Genießen!

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10 Kommentare zu “And again: Gulaschsuppe

  1. nata 4. Dezember 2010 um 09:10 Reply

    Und das Praktische daran ist, man braucht überhaupt keine ungarischen Erbanlagen, um diese Suppe zu lieben. Kann man auch mit jeden anderen, handelsüblichen Chromosomensatz sehr gut essen.

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    • stampoasis 4. Dezember 2010 um 10:29 Reply

      du hast recht, das neue bild istt viiiiiel besser ;)
      gulaschsuppe habe ich seit ewigkeitemn nicht mehr gemacvht, was daran liegt, dass ich sie jahrelang für diverse gäste gemacht habe ;) aber nun ist wieder mal zeit…

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  2. missboulette 4. Dezember 2010 um 13:24 Reply

    Stimmt, es geht nichts über eine heiße Gulaschsuppe mit viel Einlage an solch kalten Tagen. Lecker! Wird auch bei mir wieder langsam Zeit.

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  3. lamiacucina 4. Dezember 2010 um 19:48 Reply

    warum wohl wird auf allen bewirteten Skihütten Gulaschsuppe gekocht ?
    btw. um was handelt es sich bei dem gedrechselten Holz-Ding im Bildhintergrund ? ein buddhistischer Hausaltar im Kleinformat oder eine Ausgabestelle für gekochte Eier. Bin neugierig.

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  4. Anikó 5. Dezember 2010 um 00:28 Reply

    Nata, das stimmt natürlich! Essen kann man sie mit jedem Chromosomensatz :-)

    Orsi, bei dem Wetter bietet es sich geradezu an :-)

    Dann, husch husch, in die Küche missboulette :-)

    Robert, war leider noch nie auf einer Skihütte, aber gut zu wissen, dass ich Falle eines Falles was warmes kriegen kann :-) Muss Dich leider enttäuschen, bin zu naturwissenschaftlich geprägt für religiöse Hausaltäre ;-) Das gedrechselte ist meine Weihnachtspyramide, die allerdings ohne Kerzen ist, weil sie am Fenster über der Heizung steht und sich deswegen auch so dort dreht :-)

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  5. kitchenroach 5. Dezember 2010 um 06:18 Reply

    Einfach und doch soooo gut. auch mich erinnert eine gulaschsuppe an skihuetten :)

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  6. nina 6. Dezember 2010 um 13:23 Reply

    Gulaschsuppe geht echt immer!
    Gerade jetzt!
    Wenn ich morgen Zeit habe, dann wird es hier auch eine geben.

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  7. […] Rote Linsensuppe mal von Juliane, oder ein wärmendes Keema-Curry von New Kitch on the Blog, oder Anikos deftige Gulaschsuppe, oder einfach ein selbstgemachter Schoko-Pudding nach Zorra und Datenhamster. […]

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  8. […] Gulaschsuppe […]

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  9. […] keinen Slowcooker sein eigen nennt, der kann trotzdem eine tolle Gulaschsuppe kochen. In diesem Beitrag zeige ich, wie es auch auf dem normalen Herd […]

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