Nichts für schwache Mägen: Der Mensa-Report Teil I

Lasst Euch von Sabine und mir in eine Essenssubkultur, abseits der selbstgezauberten Foodblogger-Qualität entführen, die es in fast jeder etwas größeren Stadt gibt: die Mensa. Schreckgespent vieler Studenten (und Uni-Bediensteter), aber trotzdem regelmäßig aufgesucht ;-) Ich habe in diesem Leben schon einige Mensen von innen gesehen und eins ist allen gemein, man muss ausprobieren, welches Gericht essbar ist und was nicht.

Sabine und ich möchten Euch diese Essenskultur etwas näher bringen. Sie in Hamburg, ich in Kassel. Bei Sabine ist es eine Mensa mit bis zu fünf Gerichten zur Auswahl und bei mir zwei nah beieinanderliegende, welche ich besuche wird spontan ausgewählt, auch nach dem Geschmack der Mitesser natürlich. Wir werden nicht mit Absicht das ekligste Essen aussuchen, soweit geht unsere Liebe zu Euch doch nicht *g*, aber zeigen, wie das finanziell geförderte Essen für Studenten aus Großküchen aussehen kann. Lasst Euch überraschen!

Heute: Moussaka mit Rindfleisch und Zucchini, Blattsalat mit rosa Cremedressing und als Dessert Rote Grütze mit Vanillesauce.

War erstaunlich lecker, nur das Dressing zum Salat war etwas zu cremig für mich, aber ein paar Vitamine sollten das auch überlebt haben :-) Beim Dessert machen sie selten was falsch *g*

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7 Kommentare zu “Nichts für schwache Mägen: Der Mensa-Report Teil I

  1. Hesting 5. April 2011 um 06:57 Reply

    Bei Desserts macht die Darmstädter Mensa auch wenig falsch. Um Aufläufe mache ich allerdings seit ein paar Jahren einen großen Bogen.
    Der Salat sieht frischer aus als unserer. Kann man bei Euch die Salatsoßen nicht selbst wählen?

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  2. kochschlampe 5. April 2011 um 07:24 Reply

    Beim Dessert kann alles falsch gemacht werden. Ich glaube nicht, dass ich je freiwillig ein Mensadessert mitgenommen habe. Das waren immer Sachen, die ich misstrauisch beäugt und dann liegen gelassen habe.
    Zugegebenermaßen bin ich eh freiwillig nicht in die Mensa gegangen.

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  3. Franzi 5. April 2011 um 08:00 Reply

    Lieber Gruß an meine Heimatstadt :) :)

    Und ich bin gespannt auf euer Projekt :)

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  4. Pat 5. April 2011 um 10:03 Reply

    Zugegeben, ich bin erst später zum fröhlichen Mensaessen dazugestoßen, und vielleicht habe ich deshalb eine andere Charge des Moussaka erwischt. Meines war nämlich ziemlich salzig. Je länger man aß, desto unangenehmer wurde das (ist aber ein öfter auftretendes Phänomen bei Mensaessen). In meinem Moussaka waren außerdem seltsame Fettbrocken im Fleisch. Ich bin aber auch echt pingelig bei Essen, vor allem und gerade in der Mensa, was Anikó bestimmt bestätigen kann. :-)

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  5. Kaoskoch 5. April 2011 um 21:49 Reply

    Ist bei Euch immer Salat und Dessert dabei? Das muss man bei uns extra kaufen. Salat gibt’s vom Büfett, Desserts kommen auch vom Bäcker, wie Brötchen und Kleinteilen. Die Desserts sind lecker, aber so riesig, dass ich sie nach dem Essen nicht mehr schaffe.

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  6. Anikó 5. April 2011 um 22:21 Reply

    Hesting, Auflauf ist ein zweischneidiges Schwert. In der guten Mensa sind sie durchaus essbar, in der großen eher nicht *sichschüttel* Das Dressing kann man sich bei uns auch aussuchen, aber auf Essig-Öl hatte ich nicht wirklich Lust.

    Frau Kochschlampe, die vegetarischen Alternativen sind in Kassel auch nicht wirklich der Bringer und immer nur Beilagenessen ist auch eher doof, oder?

    Jahaa, Fräulein P.! Sie sind wirklich mäkelig und hatten wahrscheinlich wirklich nur Pech im Stück.

    Kaoskoch, die Zusammenstell-Regeln hab ich im Dienstagsbeitrag erläutert :-) Und wir haben in der Nähe eher türkische Kioske, die Süßigkeiten verkaufen oder ein subventioniertes Café :-)

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  7. Kaoskoch 5. April 2011 um 22:50 Reply

    Leider gibt’s bei uns zur Mensa keine wirkliche Alternative … Andererseits: Ich habe mich noch nie auf dem Krankenhausgelände umme Ecke umgesehen. Vielleicht gibt’s da was … Und ’ne Kollegin hat ’ne illegale Mikrowelle für ihre Weight-Watcher-Pangasiusfilet-Menüschalen … Der türkische Laden in der Nähe ist nicht empfehlenswert, und in das kleine Ladenzentrum mit jeder Menge Mittagsgastronomie ist es zu weit. Bleibt noch die Kantine einer Versicherung, aber da ist den Kolleginnen der Weg zu weit.

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