Nichts für schwache Mägen: Der Mensa-Report Teil II

Heute ging’s mit den lieben Kollegen wieder in die etwas bessere Mensa, zumindest meiner Meinung nach. Diese Mensa hat nur ein Problem: die Logistik bei der Essensausgabe, weil es baulich nicht möglich ist, mehr als ein Gericht gleichzeitig auszugeben. Der Küchenchef will wohl schon länger das Problem beheben lassen, aber bekommt dafür kein Geld zur Verfügung gestellt. Schade!

Vielleicht sollte ich noch etwas dazu sagen, was man hier alles zu essen bekommt für sein Geld. Also das Gericht, dass auf dem Speiseplan bekommt man, abgestuft in unterschiedliche Preise, dazu noch zwei Beilagen. Unter Beilagen verstehen sie kohlehydrathaltige Beilagen (z.B. Reis, Kartoffeln, Nudeln), kalte Salate (Möhre, Blattsalat, Gurke, Kohl etc.) und eben auch Dessert. Bei meinem Gericht galten die Ofenkartoffeln als Beilage, also musste ich für’s Dessert extra bezahlen.

Meine Wahl fiel heute auf Rindfleischstreifen „Stroganoff Art“ angeblich mit Steinpilzen, aber davon war keiner zu erspähen, eher die ein oder andere Champignon-Scheibe, dazu ein Schälchen Gurkensalat mit Schnittlauchdressing und Vanillepudding mit Schokosaucenklecks:

Gar nicht so übel, das Fleisch war wirklich zart und die Ofenkartoffeln auch ganz nett. Und wie gesagt, bei Pudding machen sie selten was falsch *g*

Die vegetarische Alternative wäre Spaghetti mit zweierlei Pesto gewesen (das rote versteckt sich unter den Nudeln), aber da ist bei Nudeln eher der Saucen-Süchtige bin, aß dies die liebe Frau B.:

Fräulein P. bildet sich ja ein, das Essen dieser Mensa schlechter zu vertragen als das definitiv seltsamere Essen in der großen Mensa ;-) Und da ihr heute nichts zusagte, nahm sie ihre Standard-Alternative: K10-Burger mit Blattsalat und Pommes rot. Soll wohl wirklich lecker gewesen sein, hab ihn selbst bisher nicht gekostet …

Morgen werde ich Euch den typischen Mensa-Salatteller vorstellen, da wir abends groß kochen wollen. Deswegen wird das morgige Essen auch erst am Donnerstag gebloggt werden, entschuldigt …

Und hier geht zum heutigen Essen in der Hamburger Mensa :-)

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14 Kommentare zu “Nichts für schwache Mägen: Der Mensa-Report Teil II

  1. Kaoskoch 5. April 2011 um 22:32 Reply

    Ich will in Kassel in die Mensa *wimmer*

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    • Anikó 5. April 2011 um 22:34 Reply

      Warte ab bis ich ab morgen in die große Mensa gehe ;-) So toll wie die kleine ist die wirklich nicht *seufz*

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  2. kochschlampe 5. April 2011 um 22:34 Reply

    Willichallesnicht.

    *geht und wirft das Meeting aus der Büroküche, die aus unerfindlichen Gründen nicht den Besprechungsraum nehmen.

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    • Anikó 5. April 2011 um 22:37 Reply

      Ich habe auch seit einigen Wochen das dringende Bedürfnis wieder mehr Bentos zu füllen, aber das wird jetzt durchgezogen und ab nächster Woche ist es eh wieder zu voll zum mensen ;-)

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      • Kaoskoch 5. April 2011 um 22:45

        Mit Bentos beschäftige ich mich langsam auch intensiver, wo ich täglich mindestens 9 Stunden im Haus, das Irre macht, überstehen muss.

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  3. nata 5. April 2011 um 23:18 Reply

    Das sieht ja schon besser aus als in HH, bei Sabine :o)

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  4. Miri 6. April 2011 um 08:54 Reply

    Hallo Anikó,

    bei euch sieht das Mensa-Essen ja essbar aus. Bei uns in der Mensa ist alles fad, verkocht oder schmeckt gleich. Zu Beginn meines Studiums habe ich es ein paar mal probiert und dann kapituliert und mir immer schön ein Brot geschmiert. Da habe ich mir wenigstens nicht denn Magen verdorben :)

    Schön zu sehen, dass nicht jede Mensa so ist.

    LG
    Miri

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  5. Anikó 6. April 2011 um 10:02 Reply

    Kaoskoch, Bentos sind wirklich ’ne Alternative. Hab auch schon Zwerg mit infiziert ;-) Kann Dir gerne ein paar Blogtips geben dazu, wenn Du magst :-)

    Nata, das stimmt wohl, aber warte ab bis ich in die große gehe ;-)

    Miri, in der großen kennen sie auch nicht wirklich Gewürze und was sich asiatisch nennt, hat die Sojasaucenflasche nur von weitem gesehen. Aber mal sehen was es die restlichen Tage so gibt :-) Brote sind mir auf Dauer leider zu langweilig und sättigen mich nicht so lang :-/

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  6. Christina 7. April 2011 um 07:38 Reply

    Ich gehör ja auch zu denen, die sich immer was zu essen zur Arbeit mitnehmen, aber spannend ist das schon mit dem Mensazeug. Ich glaub ich schau mir nachher zumindest mal online den Speiseplan in FfM an und schicke Arbeitskollegen zum testen… ;-)

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  7. George 7. April 2011 um 12:57 Reply

    Ich ziehe die „klein“ der „großen“ deshalb vor, weil ich dort einen Kaffee und irgendetwas Süßes dazu bekommen kann. Tagsüber brauche ich da erstmal nichts anderes. Im Notfall nehme ich eine Großportion Pommes, die sind dort auch meist ganz gut. Aber, so als heißer Tip, hast du schon mal die Mensa der Ingenieure getestet? Die soll von allen ja die beste sein. (Vermutlich auch, weil die Ingenieure natürlich die meisten Drittmittel…)

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  8. Hesting 7. April 2011 um 13:06 Reply

    Ich werde wohl heute abend (für morgen) auch mal was in Richtung Bento vorbereiten. Vorausgesetzt, ich finde eine passende Behausung.

    Ist echt schon nächste Woche wieder Semesterbeginn in Hessen?

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  9. Anikó 7. April 2011 um 13:49 Reply

    Christina, mach mal :-) Und ich freue mich auch schon wieder, wenn ich mir selbst was mitbringe. Unter Zwang essen gehen zu müssen, ist doof …

    George, das werde ich bei Gelegenheit mal austesten, Problem ist halt, dass die von uns weiter weg ist und doch den (schon großzügigen) Rahmen der Mittagspause sprengen würde *seufz*

    Hesting, ja geht wieder los. Ich bin schon fleißig am Vorbereiten der Vorbesprechungspräsentationen :-)

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  10. petra 7. April 2011 um 17:06 Reply

    Das sieht doch ganz anständig aus, da wird aber in Hamburg ein langes Gesicht zu sehen sein!

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  11. Pat 8. April 2011 um 10:26 Reply

    Ich habe mal über die Frage mit dem Vertragen nachgedacht und bin zu folgendem Schluss gekommen: Mensaessen ist immer seltsam; lediglich die Spielarten des Nicht-Vertragens unterscheiden sich. Oder: Der Bauch brummelt nach kleiner Mensa anders als nach großer, aber definitiv weniger als nach Ing-Schulen-Mensa. Dort gibt es nach meiner Erfahrung die gleichen Gerichte wie in der großen, aber schlechter zubereitet.
    Meine Mensaerfahrungen in Hamburg waren dereinst übrigens ähnlich katastrophal an der Pädagogischen Hochschule in der Saarlandstraße. Nudeln mit Bratensoße, Schnitzel mit Tomatensauce. Als hätte jemand Tagesgerichtememory gespielt, aber erfolglos. Nein, das war nicht schön.

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