Katsudon – Japanisches Schnitzel auf Reis

Heute mal was aus Fernost. Mit der japanischen Küche beschäftige ich mich schon länger, auch und erst recht abseits von Sushi. Besonders angefixt bin ich von Donburis, also eine Schüssel gekochter Reis mit einem Topping. Dieses kann aus Fleisch, Fisch oder auch gänzlich vegetarisch sein. Und von wem wurde ich süchtig gemacht? Vom Sasaya in Berlin natürlich ;-)

Wie schon das Okonomiyaki, hab ich auch dieses Gericht aus dem wirklich sehr schönen Buch „Itadakimasu – Guten Appetit auf japanisch„, das japanische Alltagsküche zeigt. Die Japaner essen zwar sehr viel Fisch, aber es gibt eben auch Fleischgerichte, die sehr lecker und einfach zu kochen sind, wie dieses hier.

Zuerst bastelt man sich ein knuspriges Schnitzelchen, köchelt schnell parallel eine wirklich leckere Sauce, die mit Zwiebeln und Erbsen verfeinert wird. Alles wirklich simpel und schnell zu machen und die Sauce finde ich pur schon wirklich köstlich! Passt wunderbar zu einer Schale frisch gekochten Reis und etwas Salat. Wenn die geneigte Leserschaft mal etwas japanisch essen will und nicht unbedingt Algen und Fisch mag, hier das Rezept:

Katsudon – Schweineschnitzel auf Reis

Zutaten für 4 Personen:
450 g Reis

Für die Schnitzel:
4 kleine, dünnere Schweineschnitzel
Pfeffer, Salz
2 EL Mehl
1-2 Eier
50g Paniermehl (oder Panko)
6 EL Öl

Für die Sauce:
300 ml Dashi (oder Gemüsebrühe)
3 EL Sake (oder Sherry)
3 EL Mirin
1 EL Zucker
3 EL Sojasauce
1 mittelgroße Zwiebel, in Streifen geschnitten
4 EL Tiefkühl-Erbsen

4 Eier

(1) Zuerst den Reis kochen und warm halten.

(2) Währenddessen auf drei Tellern das Mehl, die verquirlten Eier und das Paniermehl geben. Die Schnitzel salzen, pfeffern und nacheinander in Mehl, Eiern und Semmelbrösel panieren. In dem Öl ausbraten, auf Küchenpapier entfetten lassen und in etwa 2cm breite, mundgerechte Streifen schneiden.

(3) Die Saucenzutaten ohne die Erbsen vermischen und mit den Zwiebelstreifen zusammen in einen Topf geben. Auf hoher Hitze aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze so lange weiterköcheln bis die Zwiebeln gar sind. Zuletzt die Erbsen hinzufügen.

(4) Den Reis auf vier Schüsseln verteilen.

(5) Die Streifen eines Schnitzels in eine Pfanne geben, mit einem Ei und 1/4 der Sauce übergießen und kurz stocken lassen. Auf dem Reis anrichten. Mit den restlichen drei Portionen ebenso verfahren und dann …

… genießen!

Quelle: Dehnst F., Schmidt A. (2008): Itadakimasu – Guten Appetit auf Japanisch. Christian

Es eignet sich auf wunderbar für’s Bento, wenn man eine Portion übrig lässt (und nicht so verfressen ist wie ich *g*). Ansonsten kann man auch ein paar Schnitzelchen auf Vorrat machen und fertig gebraten einfriert. Die aufgetauten Schnitzel kann man dann kurz im Ofen wieder knusprig aufwärmen.

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5 Kommentare zu “Katsudon – Japanisches Schnitzel auf Reis

  1. Arthurs Tochter 19. April 2011 um 22:39 Reply

    Warum schneidest Du keine Streifen BEVOR Du das Fleisch brätst? So ist die Pannade am Ende ja nicht mehr ringsherum.
    Heute kam mein toller neuer Blaustahlwok von de buyer, ich freu mich schon, auch endlich japanisch loslegen zu können.

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  2. la grosse mere 19. April 2011 um 23:19 Reply

    klingt bißchen eilastig… aber so reis und ei und die soße… mach ich vielleicht mal. ohne schnitzel :-)

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  3. kitchenroach 21. April 2011 um 08:09 Reply

    erbsen und japan…..irgendwie passt das nicht fuer mich. Aber ich kann auch voellig falsch liegen damit. Schnitzel gehen aber immer!

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  4. Herr Rau 22. April 2011 um 16:40 Reply

    Habe ich gemacht, schmeckte ganz gut, sah aber vor allem schön aus auf dem Teller. Das mit den Streifen vor dem Panieren werde ich mal ausprobieren.

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  5. FrauKamachi 5. August 2013 um 18:42 Reply

    – Katsudon ist superlecker – futtern wie bei Muttern auf japanisch

    – Erbsen gehören ganz gewiss NICHT dazu – obwohl es sich für den Hausgebrauch ganz gut anhört.

    – Die Schnitzelstreifen werden definitiv NICHT separat paniert und angebraten, sondern das Schnitzel im Ganzen und es ist auch nicht „ei-lastig“

    – dieses Gericht habe ich in Japan schon sehr oft genossen und auch bei der Zubereitung zugeschaut – ihr könnt mir also glauben ;-)

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