Archiv für den Monat August 2011

Bloggertreffen in Franken

Blogger Treffen Franken

Jahaa, Franken! Wo soll denn das genau sein?
Es fing mit einem Link von Barbara an, bei dem nach den schönsten Sehenswürdigkeiten in Franken gefragt wurde. Als Nordlicht kenn ich mich in den Gefilden nicht wirklich aus … Nachdem ich mir diese Sehenswürdigkeiten ansah, meinte ich unverbindlich, dass man sich dass ja durchaus mal angucken könnte, scheint ja ganz schön da zu sein … Sofort baten mich der Sammelhamster und Petra von Brot und Rosen, mich zu melden falls ich in der Gegend sei und so entstand die Idee eines Bloggertreffens in Würzburg. Da bin ich doch dabei :-) Wozu wohnt man in der Mitte Deutschlands, so ist nichts wirklich unangenehm weit entfernt ;-)

Das Treffen wird wohl Ende Oktober  in Würzburg in der Osteria Trio stattfinden. Der genaue Termin wird gerade noch erdoodlet (bitte HIER entlang und mit abstimmen, wann man kann und wann nicht). Derzeit scheint sich 29. Oktober heraus zu kristallisieren. Wer der geneigten bloggenden Leserschaft Zeit und Lust hat, ein paar verrückte Blogger live und in Farbe kennenzulernen, stimmt bitte beim obigen Link über denn Termin mit ab und bekundet das Interesse bei Sammelhamsters Blogeintrag. Sie sammelt auch sämtliche Informationen und gibt sie bekannt :-) Danke Frau Sammelhamster, auch für das tolle Banner!

Also, auf auf zum Abstimmen und ab dann freuen aufs Treffen! Ich tu es jetzt definitiv schon!

Spätsommer auf der Platte – Tomatensalat mit Avocado und Bohnen

Lieblingstante und Onkel brachten mir auch einen Sack grüne Bohnen aus dem eigenen Garten mit und wer mich kennt, weiß, dass ich grüne Bohnen abgöttisch liebe. Nun wartete auch noch eine Avocado in der Obstschale ihrer Verwendung. Und eigentlich müssten Bohnen und Avocado doch gute Freunde sein, so als ursprüngliche Südamerikaner, nicht? Also begab ich mich auf die Suche nach schnellen Abendessen-Rezepten, in denen sowohl die Avocado verwendet wird als auch die nicht zu kleine Anzahl Bohnen. Wenn nur drei Bohnen verwendet worden wären, hätte mich das beim Vorhaben der Bohnenvernichtung auch nicht sonderlich weiter gebracht ;-) Aber der Salat mit Tomaten, Avocado und Bohnen lachte mich auf der Essen und Trinken-Homepage an. Alles da, also nichts wie ran!

Prinzipiell ist er auch schnell gemacht, wenn man nicht zwischendurch von Zwerg (wie üblich, wenn ich Abendessen mache) telefonisch unterbrochen wird ;-) Die Kombination der Zutaten ist wirklich gut und es hätte wahrscheinlich noch besser geschmeckt, wenn die Avocado richtig reif gewesen wäre. Irgendwie hab ich fast nie Glück mit den Dingern *seufz* Ein wirklich schnelles, gesundes und sättigendes Abendessen!

Tomatensalat mit Avocado und Bohnen

Zutaten für 1 sehr hungrigen Essen oder zwei mit Brotbeilage:
1 große handvoll grüne Bohnen
1 große Fleischtomate
1/2 Zwiebel (gerne auch rot)
Salz, Pfeffer
Saft 1/2 kleinen Zitrone
1 TL Balsamico-Essig
4-5 TL Olivenöl
Prise Zucker
1 Avocado
1 handvoll kleine Tomaten
einige Blätter Basilikum

(1) Die Bohnen putzen, waschen und in Salzwasser gar kochen. Sie dürfen ruhig noch etwas Biss haben. Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
(2) Die Fleischtomate in dünne Scheiben schneiden und auf einem großen Teller oder Platte verteilen. Die Zwiebel ebenfalls in dünne Halbringe schneiden und über den Tomaten verstreuen. Salzen und pfeffern.
(3) Aus dem Zitronensaft, Balsamico-Essig und Olivenöl ein mit Salz, Pfeffer und der Prise Zucker gewürztes Dressing rühren.
(4) Die Avocado halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch grob schneiden. In das Dressing geben. Die Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln. Ebenfalls unter das Dressing mischen.
(5) Bohnen auf der Platte verteilen. Ebenso die Avocado-Tomaten-Mischung. Zum Schluss den grob gezupften Basilikum darüber geben und

genießen!

Quelle: Mengen angepasst nach – Essen und Trinken „Für jeden Tag“ 09/2006

Schoko-Kirsch-Kuchen für Lieblingstante …

… und natürlich Onkel. Schon das zweite Jahr in Folge machen sie auf ihrem Weg in den Urlaub bei mir Zwischenstation, um hier zu übernachten. Es bot sich also mal wieder die Gelegenheit einen Kuchen zu backen. Flugs die persönliche Kuchenfee befragt, die mir fernmündlich  eines von schon sehr oft erprobten Rezepte übermittelte. Das Besondere an diesem Kuchen, dass er nur indirekt Mehl benötigt, weil Paniermehl hinein kommt, dass eine ganz spezielle Textur gibt.

Ein dickes Daumen-hoch für diesen schnellen Alltagskuchen! Fix zusammen gerührt, mit echter Schokolade und Kirschen! Was will man mehr … Ich nicht viel ;-)

Ach und ja, heute vor drei Jahren schrieb ich meinen ersten kleinen Blogeintrag, sprich der kleine Blog hat heute Geburtstag! Von meiner Seite ein großes Danke schön an alle lauten und leisen Leser! Freue mich über jeden Besucher und Kommentar :-)

Schoko-Kirsch-Kuchen

für eine 28er- oder 26er-Springform:
100 g Bitterschokolade, fein gerieben
200 g Butter
180 g Zucker
4 Eigelb
2-3 EL Rum (oder auch Wasser, Apfelsaft, Kirsch)
1 Msp Zimt
125 gem. Mandeln
100 g Paniermehl
Paniermehl zum Ausstäuben
1/2 Tüte Backpulver
4 Eiweiß
1 großes Glas Sauerkirschen, abgetropft
1-2 TL Mehl
Puderzucker für Deko

(1) Die Springform fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen.
(2) Den Ofen auf 175°C vorheizen.
(3) Die Butter mit dem Zucker und den Eigelben weiß-schaumig rühren. Schokolade, Mandel, Backpulver und Paniermehl unterrühren. Die Eiweiße zu steifem Schnee schlagen und unterheben. Die Sauerkirschen in wenig Mehl wälzen und unterheben.
(4) In die Form füllen und ca. 1 Stunde backen. Falls der Kuchen zu dunkel werden sollte, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken. Vorm Herausnehmen die Stäbchenprobe* machen und in der Form auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und genießen!

* Stäbchenprobe: Ein kleines Holzstäbchen (Schaschlikspieß o.ä.) in die Mitte/dickste Stelle des Kuchens stechen, wenn kein Teig am Stbchen kleben bleibt, ist es gar.

Quelle: fernmündlich nach Frau Kochschlampe

Barbecue-Sauce zum Selbstbasteln

So wirklich aufgegeben habe ich die Hoffnung auf Sommer noch nicht, auch wenn sich heute Sonne, Sturm, Starkregen abgewechselt haben. Aber irgendwann wird wieder Grillwetter kommen und dann habt ihr die Gelegenheit dieses wirklich geniale Sößchen nachzuköcheln. Und das müsst ihr ganz dringend! Gefunden hab ich es bei Juliane von Schöner Tag noch und wusste, dass ich das zum Grillen mit den Kollegen mitbringen will.

Ich hab mich weitgehend ans Rezept gehalten, nur ein bißchen die Zubereitungsweise den ungarischen Genen entsprechend modifiziert, indem ich das Paprikapulver direkt auf die angedünsteten Zwiebeln gegeben hab. Der Rest ist ganz einfach, dauert nur ’nen bißchen. Aber man muss ja auch nicht jede Sekunde daneben stehen und kann sich gut nebenbei entspannen. Die Flasche für die Sauce hab ich sterilisiert, indem ich sie erst mit heißem Wasser ausgewaschen und dann bei 150°C im Ofen trocknen lassen habe. Nach dem Abfüllen hat sich sogar ein kleines Vakuum gebildet.

Also, auch wenn sich vielleicht nicht mehr richtiges Grillwetter einstellt, die Sauce schmeckt auch vorzüglich zu normal gebratener Bratwurst und Konsorten. Und es lohnt sich definitiv die Zeit zu investieren!

Barbecue-Grillsauce

Zutaten für ca. 600ml Sauce:
1 rote Paprika (ca. 250g)
750g reife Tomaten
1 kleine Zwiebel
2 EL Öl
1 Knoblauchzehe
125ml Weißweinessig
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
2 TL spanisches geräuchertes Paprikapulver (mild)
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
50g brauner Zucker

Zubereitung:

(1) Paprika waschen, halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen und ebenfalls klein schneiden. Zwiebel und Knoblauch pellen und fein würfeln.
(2) Das Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und die Zwiebeln langsam andünsten bis sie glasig sind. Den Knoblauch hinzugeben und so lange andünsten bis der duftet. Dann den Topf vom Herd nehmen und die beiden Paprikapulversorten hinein geben. Kurz erhitzen (nicht zu lange, sonst wird es bitter) und die Paprika- sowieso Tomaten zugeben. Kurz anbraten. Dann mit dem Essig ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze so lange köcheln lassen bis die Tomaten und Paprika weich sind (so etwa 40 Minuten).
(3) Das Gemüse entweder direkt im Topf mit einem Stabmixer fein pürieren oder im Standmixer schnell durchmixen.
(4) Den braunen Zucker zugeben und die Sauce bei kleiner Hitze dicklich einköcheln lassen. Das kann ein Weilchen dauern und saut einem den Herd ein. Anschließend die Sauce in heiß sterilisierte Gläser oder Flaschen füllen und verschließen.

Haltbarkeit: 2-3 Wochen

Quelle: angepasst nach Schöner Tag nochBarbecue-Grillsauce

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