Reiseproviant: Wurstsalat

Der Weg von Kassel nach Spiekeroog ist schon ein bißchen weiter und da wir schon morgens los fuhren, erst am Abend mit der Fähre übersetzten und dementsprechend spät in ein Restaurant kamen, brauchte ich was komplexeres als nur belegte Brötchen für die Reise. Was böte sich im Spätsommer besser an als ein Wurstsalat. Rettich hatte ich gerade da und auch die Tomate sollte nicht einsam das Wochenende verbringen. Also noch schnell Fleischwurst besorgt, Käse im Kühlschrank geplündert und auch die Senfgürkchen lachten mich noch an.

Alles auf so ziemlich die selbe Größe schnippeln – ich glaube ja, das ist das Geheimnis eines jeden guten Salats: Die Zutaten haben die gleiche Größe! – und schnell ein Standarddressing aus Senf, Essig und Öl anrühren. Krux an so einem Salat ist natürlich die Wartezeit, aber wenn eh erst geplant ist, ihn am nächsten Tag zu verspeisen, können sich die Aromen glücklich im Kühlschrank mischen. Für so Impro-Salat doch sehr schmackhaft und wirklich gut für ein Picknick und ähnliche Geschichten geeignet.

Wurstsalat in klassisch

100 g Schinkenfleischwurst
100 g Edamer
80 g Senfgurken
1 Frühlingszwiebel
5 cm weißer Rettich
1 Strauchtomate

Dressing:
1 TL körniger Senf
3 TL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
6 EL Sonnenblumenöl

(1) Für das Dressing den Senf mit dem Weißweinessig, Salz, Pfeffer und dem Zucker gut verrühren. Während man die ganze Zeit rührt wird das Sonnenblumöl untergehoben. In eine Schüssel geben.
(2) Die Fleischwurst und den Käse in schmale, längere Streifen schneiden. Die Senfgurken auch in ähnlich große Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebel schräg in Scheiben schneiden. Den Rettich schälen, erst in dünne Streifen und dann in längliche, dünne Streifen schneiden. Die Strauchtomaten achteln, entkernen und – Überraschung – in Streifen schneiden.
(3) Alles in die Schüssel zum Dressing geben und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren nochmals abschmecken und

genießen!

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4 Kommentare zu “Reiseproviant: Wurstsalat

  1. kochschlampe 13. September 2011 um 12:00 Reply

    Ich behaupte mal wild, dass sich so einiges besser als Reiseproviant anbietet als Wurstsalat, Spätsommer hin oder her.
    Das mag an meinem Grasesserstatus liegen…

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  2. Patricia 16. September 2011 um 14:54 Reply

    Das schreit doch geradezu nach einem Kommentar über den nordhessischen Wurstsalat kürzlich in der Mensa mit den sagenhaft nordhessischen Erdnüssen drin. In ganzen Früchten, versteht sich. Wer hätte das gedacht.

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  3. Aurinko 28. September 2011 um 19:08 Reply

    Das sieht gut aus! So etwas liebe ich als Abendessen. Es freute mich heute sehr, deine Kommentare zu sehen. :)

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  4. […] Wurstsalat […]

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