Archiv für den Tag 22. Dezember 2011

Unbekanntes Weihnachtsgebäck: Alpenbrot

Als allererstes diese Saison musste das Alpenbrot von Frau von Au nachgebacken werden. Liebenswürdigerweise hatte sie mir ein paar Scheiben im Paket mit den köstlichen Butterrübchen (was aus denen wurde, demnächst mehr!) hinein gegeben und es war Liebe auf den ersten Biss! Soo toll! Gewürzig, schokoladig, saftig und ’ne Winzigkeit zitronig. Alles was ich liebe! Mit Gewürzgebäck kann man bei mir wirklich nie was falsch machen.

Als Frau von Au dann meinte, dass sie auch noch supereinfach zu backen sind und man wirklich nicht viele Zutaten braucht, stand der Entschluss fest. Zusätzlich kaufen, brauchte ich nur das halbe Pfund Butter, den Rest hat man eigentlich zu Hause. Überrascht war ich über die geringe Menge an Gewürze, es schmeckt so angenehm intensiv-würzig. Wenn ich am übermorgen in den heimatlichen Gefilden weile, werd ich es glatt noch mal backen, damit meine Eltern und Zwerg auch was davon haben, und ich natürlich ;-)

Alpenbrot

Für 4-6 Laibchen:
500g Mehl
250g Butter, zimmerwarm
250g Muscovado (Dark brown soft sugar)
2 Eier
30g Kakao
1/2 EL Zimt
2 gemahlenen Nelken
2 Kapseln Kardamom, gemahlene Samen
1/2 TL Salz
gut Muskat

Für den Guss:
2 EL Puderzucker
Zitronensaft

(1) Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
(2) Alle Zutaten bis auf die für den Guss mit der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verrühren. Den in 4-6 Teile teilen und zu Rollen formen. Auf das Backblech legen,
(3) 10-15 Minuten backen. Sie sollten noch ein wenig weich sein. Während die Brote backen den Zitronenguss zusammen rühren.
(4) Die Rollen noch heiß mit dem Zitronenguss überziehen und wenn sie anfassbar sind, schräg in Scheiben schneiden.

Schmecken nach ein paar Tagen angeblich noch besser, wenn sie so lange überleben ;-)

Quelle: Alpenbrot – Heikes Blog

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