Gartenbeute

Wir haben einen Schrebergarten, schon seit 27 Jahren, also um genauer zu sein seit Zwerg 1 Monat alt war. Meine Eltern haben ihn sich damals fast nur deswegen angeschafft, damit wir auch ein bißchen frisches Obst und Gemüse haben. So von wegen DDR und Mangelwirtschaft usw. Jedenfalls lieben wir unseren Garten, haben ein ordentliches Häuschen, in dem man auch wunderbar übernachten kann. Wenn das Wetter mitspielt, sind meine Eltern eigentlich jedes Wochenende im Garten zu finden. Nachdem letztes Jahr wirklich kein gutes Gartenjahr war, das Frühjahr zu trocken, der Juli so verregnet, dass unser Garten wirklich eine handbreit unter Wasser stand. So hatten meine Eltern kaum Ernte. Aber dieses Jahr dann wieder. Die drei Erdbeerbeete tragen ewiglich viele Früchte, so dass wir wieder zwei volle Körbe mitnehmen konnte:

Auch die roten Johannisbeeren tragen wieder so reichlich, dass ihre Äste sich unter der Last gen Boden neigen. Hier ist nur ein kleiner Teil der großen Schüssel zu sehen, die ich am Sonntag gemütlich sitzend erntete:

Natürlich gibt es auch Gemüse im elterlichen Garten, hier die schicken bunten Radieschen, wobei die gelben wirklich fies scharf sind und die weißen angenehm frisch und mild:

Auch der schon geschossene Mangold, der für die Samen noch stehen gelassen wird und der Rucola wurden geerntet.

Den Mangold aß ich vorhin als kleine Gemüsebeilage einfach in Olivenöl mit etwas Knoblauch angedünstet und mit Zitronenschale und -saft abgeschmeckt. Sehr köstlich. Und was aus dem Rucola, den Erdbeeren und Johannisbeeren wurde, zeige ich der geneigten Leserschaft demnächst. Und im Garten wartet noch soviel was dann demnächst reif wird: Erbsen, schwarze Johannisbeeren, Stachel- und Jochelbeeren … Ach, ich freu mich :-)

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2 Kommentare zu “Gartenbeute

  1. Schnick Schnack Schnuck 4. Juli 2012 um 16:22 Reply

    Selbst geerntet schmeckts doch am Besten!

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  2. richensa 5. Juli 2012 um 10:20 Reply

    Unser Garten der Kindheit war ein Riesending mit fast einem viertel ha, Platz für Gemüsegarten, Schafte, Hühner, Enten und eine Schildkröte. Nur letztere war nicht zur Selbstversorgung angeschafft.
    Obstbäume gab’s natürlich auch. Als Kind wusste ich das nicht so zu schätzen, da wir natürlich immer mithelfen mussten, heute hätte ich den gerne wieder so, wie er damals war.
    Nein, ich bin kein Kind des Ostens, auch wenn das immer erst alle denken, wenn man von der Selbstversorgerei erzählt ;-))

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