Herbst an Aniko – Kürbis überall

Endlich kann ich der geneigten Leserschaft diese beiden Köstlichkeiten präsentieren. Gekocht wurden sie schon letztes Jahr als Frau Mama auf Krankenbesuch bei mir in Kassel war und sich wünschte, dass ich ihr irgendwas mit Kürbis koche. Nichts leichter als das! Es gibt nur ein Problem, was macht man mit dem übrig gebliebenen halben Kürbis? Am Besten gleich mitverbrauchen! Also zwei Rezepte suchen mit möglichst gleichen Zutaten, damit nicht noch mehr Lebensmittel im Kühlschrank rumfliegen. Zwei x drei Zutaten, die zu zwei sehr unterschiedlichen, aber ernstlich leckeren Ergebnissen führte.

Die Suppe ist die beste Kürbissuppe, die ich je gegessen habe. Sonst habe ich sie immer mit Ingwer und Knoblauch und Curry gemacht, aber nee, brauchste gar nicht! Die paar Zutaten reichen und man hat den puren Geschmack der Kürbissuppe, verfeinert mit einer Winzigkeit Kürbiskernöl! Großartigst!

Und was an Curry bei der Suppe gespart wurde, kam in die Kürbisküchlein, die auch schön und äußerst nachkochenswert sind. Wirklich! Saftig, knusprig, frisch mit dem Kräuterquark. Wirklich sehr schöne Kombi! Vielleicht schaffe ich es die dieses Jahr wieder zu machen. Sie lassen sich auch gut portionsweise einfrieren, also lieber eine Küchenmaschine anschmeißen und ’ne etwas größere Portion basteln. Lohnt sich!

Kürbisküchlein mit Kräuterquark

Zutaten für etwa 20 Küchlein für 4 Portionen:
350 g Kürbis (geputzt gewogen)
300 g Möhren
300 g Lauch
4 EL Mehl
2 Eier
Salz, Pfeffer
1 TL Currypulver

250 g Sahnequark
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackter Schnittlauch

Sonnenblumenöl zum Braten

(1) Den Kürbis schälen, entkernen und raspeln. Wenn man Hokkaido nimmt, braucht er nicht zwingend geschält werden. Die Möhren putzen, schälen und auch raspeln. Die Lauch putzen, in dünne Ringe schneiden, waschen und gut abtropfen lassen.
(2) Kürbis, Möhren und Lauch in einer Schüssel mit dem Mehl und den Eiern gut vermengen, mit Salz, Pfeffer und Curry gut abschmecken. In einem Schüsselchen den Quark mit den Kräutern gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ein wenig durchziehen lassen.
(3) Ordentlich Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Für jedes Küchlein 1 EL der Masse in das heiße Öl geben, etwas flach drücken. Die Küchlein von beiden Seiten in ca. 4-5 Minuten knusprig braten, warm halten.

Zusammen mit dem Kräuterquark servieren und

genießen!

Quelle: Küchengötter

Simpelste deliziöse Kürbissuppe ever

Zutaten für ca. 4 Portionen als Vorspeise:
1/2 Hokkaido-Kürbis (ca. 500 g mit Kernen)
2 große Möhren
1 Porreestange
2 mittelgroße Kartoffeln
2 El Rapsöl
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl

(1) Den Hokkaido waschen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Möhren putzen, schälen und ebenfalls in 1cm-Würfel schneiden. Den Porree/Lauch ebenfalls putzen, in Ringe schneiden, die im Sieb gut waschen. Die Kartoffeln auch schälen und in 1 cm große Würfel schnippeln.
(2) Das Öl in einem größeren Topf erhitzen. Das vorbereitete Gemüse darin einige Minuten anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Soviel Gemüsebrühe aufgießen, dass das Gemüse knapp bedeckt ist. So lange kochen bis die Möhren weich sind.
(3) Mit einem Pürierstab gut durchpürieren, wenn die Suppe etwas zu dick ist, mit ein wenig Gemüsebrühe in die gewünschte Konsistenz bringen.

Auf Teller geben und mit ein wenig Kürbiskernöl beträufeln und

genießen!

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4 Kommentare zu “Herbst an Aniko – Kürbis überall

  1. multikulinaria 12. Oktober 2012 um 13:19 Reply

    Und schon sind sie auf der Nachkochliste. Bei Kürbis werd‘ ich schwach…

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  2. la grosse mere 16. Oktober 2012 um 21:39 Reply

    Cool, das mit den Küchlein sollt ich testen. Kürbissuppe ist fein, aber irgendwie doch die ewige Kürbissuppe…. Hab neulicha uch einen Kürbissalat gemacht, der war auch ok. Also: es gibt noch mehr als Suppe! Danke für die Idee :-)

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  3. Anikó 16. Oktober 2012 um 21:56 Reply

    Frau multikulinaria, ich irgendwie nur bei bestimmten Sorten und Zubereitungsweisen, aber die beiden gehören definitiv dazu :-)

    La grosse mere, wie geht denn der Salat? Wird er verbloggt? Ich hab ja auch schon Kürbis frittiert und in eine Parmigiana verwandelt, gefüllt und dieses Jahr gibt es noch eine Version ausm Ofen :-) Einzig im Ofen gebacken mag ich ihn irgendwie nicht, da gefällt mir meist die mehlige Konsistenz nicht …

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  4. Kirsten 19. Oktober 2012 um 17:45 Reply

    Hallo Anikó,

    wenn Du pure Kürbissuppen magst, solltest Du auch mal dieses Rezept hier ausprobieren: http://sugarandspice-foodblog.blogspot.de/2011/09/kurbis-mais-suppchen-mit-ahornsirup.html

    Ich hab Kürbissuppen früher auch immer mit allen möglichen Zutaten wie Chili, Ingwer oder Curry zubereitet und war äußerst überrascht, wie gut so simple Zutaten wie Kürbis, Möhren, Mais und Ahornsirup harmonieren! Das ist inzwischen mein Kürbissuppen-Favorit :-)

    Die Küchlein sind auch eine sehr gute Idee, die merke ich mir bestimmt!

    LG Kirsten

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