Kartoffelpuffer-Pizza und ein Mittag auf dem Balkon

Endlich, endlich, endlich! Die Tage sind länger und die Sonne lässt sich auch blicken und die Temperaturen sind nicht mehr um den Gefrierpunkt, sondern deutlich drüber! Endlich, endlich, endlich! Der letzte Freitag wurde genutzt, um den sträflich vernachässigten Mini-Balkon zu säubern und die eine Pflanze, die meine letztjährige lange Abwesenheit überlebt hat, aus dem Winterschlaf zu befreien. Zum Rosmarin gesellten sich auch gleich noch ein Thymian, den ich aus den Klauen des Supermarktes befreite und drei kleine Erdbeerpflanzen, die noch darauf warten eingepflanzt zu werden. Und dann dürfen die ihren Job tun und mir viele tolle kleine Erdbeeren produzieren. Am Wochenende geht’s nochmal zum Gartencenter für Übertöpfe, Erde und vielleicht noch die ein oder andere Pflanze mehr. Mal gucken, was mich dort so anlacht und auch praktikabel ist auf dem Mini-Balkon. Ich sage nicht nur so Mini-Balkon, der ist wirklich richtig klein. Sobald der Wäscheständer ausgeklappt drauf steht, passe ich stehend nur noch mit Mühe daneben.

Jedenfalls wurde der Balkon so aussitzfein gemacht, wie es möglich ist und dann sollte das auch gleich beim ersten guten Wetter genutzt werden. Letzten Sonntag war es soweit. Als Mittag hatte ich Kartoffelpuffer geplant, so ganz klassisch mit Apfelmus. Aber ich kenn‘ mich ja und brauche da was herzhaftes vorne weg, zum Glück war die Portion an Fenchel-Tomaten-Suppe von Petra (Beitrag folgt bald), die am Freitagabend synchron mit Frau Kochschlampe gekocht wurde, reichhaltig und es blieb noch einiges übrig für ein Vorsüppchen am Sonntag. Und so präsentierte sich mein halbdraußen Mittag auf Frau Mamas altem Tablett:

Nun mach ich mir die Arbeit von Kartoffelpuffer nicht für nur 1 Portion und es sind natürlich noch etliche übrig geblieben. Neben Einfrieren, das wunderbar bei vielen Puffervarianten funktioniert, bietet sich bei Kartoffelpuffern auch noch die Unterlage als Pizza zum Abendbrotsnack an. Ich hatte auch noch Reste des angebratenen Gemüses von der letzten „richtigen“ Pizza, die sich perfekt anboten, um zusätzlich zur scharfen ungarischen Salami und den letzten Scheiben Prosciutto unter dem geriebenen Käse zu verschwinden. Dann werden die Kartoffelpuffer-Pizzchen in den heißen Ofen (200°C) geschoben bis der Käse schön verlaufen ist. Danach einfach nur genießen!

Und weil es lauter lustige kleine Reste sind, ist es damit perfekt geeignet für Frau Hamburg kochts Reste-Event! Also für heute eher eine Idee, denn ein richtiges Rezept. Die geneigte Leserschaft kann ihrer Phantasie und den Gelüsten freien Lauf lassen …

Gebt mir den Rest!

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4 Kommentare zu “Kartoffelpuffer-Pizza und ein Mittag auf dem Balkon

  1. magentratzerl 17. April 2013 um 10:23 Reply

    Da bin ich ja noch nie drauf gekommen, dass man übrige Kartoffelpuffer in Pizza verwandeln könnte. Danke! Danke! Danke!

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  2. cd1972 17. April 2013 um 11:47 Reply

    Coole Idee! Hunger ;)

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  3. Kirsten 17. April 2013 um 22:20 Reply

    Finde die Idee auch super! Dass ich da noch nie dran gedacht habe :-)

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  4. evazins 19. April 2013 um 08:37 Reply

    Herrliches Tablett :-) und Kartoffelpuffer (kenne ich von meiner ostpreußischen Oma als Plinsen) – herrlich. Und da man jetzt ja wieder bei geöffnetem Fenster kochen kann…

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