Pilz-Risoniotto nach Hugh Fearnley-Whittingstall

Hach, ich mag es diesen Namen ausszusprechen: Hugh Fearnley-Whittingstall. Lasst Euch das mal auf der Zunge zergehen! Erinnert mich ein wenig an „Die Inhaltsangabe“ einer englischen Krimiserie von Evely Hamann damals. Großartigst! Jedenfalls wieder ein Rezept aus seinem „River Cottage Veg Everyday“ und dieses hier ist wirklich ein Alltagsgericht, aber ein gar köstliches! Es dauert vielleicht maximal 40 Minuten das hier zuzubereiten, braucht keine hochspzeziellen Zutaten, die man nur im Feinkostladen am anderen Ende der Stadt erwischt. Nein, alles im normalen Supermarkt umme Ecke fix nach Feierabend erhältlich.

Ich meine normalerweise ist es kein Zauberwerk cremige Champignonsauce mit Nüdelchens zu mischen, aber ich wäre nicht unbedingt auf die Idee gekommen, da noch einen Schuss Balsamicoessig und Weißwein rein zu geben, auf Alkoholzugaben komme ich von alleine ja eh nicht ;-) Wem die Menge an Risoni-Nudeln ein bißchen wenig vorkommt, dem sei gesagt, dass es wirklich für 2 Portionen, in dem bestimmten Fall bei uns 2 Personen reicht. Ist halt ordentlich Pilz dabei :-) Die liebste M. und ich waren begeistert davon. Wird es wirklich öfter geben, dann gerne auch mit lustigen Pilzmischungen :-)

Pilz-Risoniotto

Zutaten für 2 Portionen:
2 EL Raps- oder Olivenöl
1 Stück Butter
500 g Pilze (z.B. Champignons, Austernpilze, Kräuterseitlinge etc.)
150 g Risoni oder Orzo Pasta
2 Knoblauchzehen
1 paar Zweiglein Thymian
1 TL Balsamicoessig
ca. 75 ml trockener Weißwein (hier: Schluck Noilly Prat)
ca. 50 ml Creme fraiche (hier: Schmand)
Salz, Pfeffer
1 handvoll glatte Petersilie

(1) Die Pilze putzen und in dicke Scheiben schneiden. Den Knoblauch pellen und hacken. Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen. Die Petersilie grob hacken.
(2) Einen ausreichend großen Topf mit Wasser für die Pasta aufsetzen. Damit sie kochen kann während die Sauce köchelt.
(3) 1 EL des Öls mit der Hälfte der Butter in einer großen Pfanne (bei mir Wok) bei mittelhoher Hitze erhitzen. Die Hälfte der Pilze zufügen und öfters Rühren bis die Pilze ihre Flüssigkeit entlassen haben und die verdunstet ist. Die Pilze fangen so an zu karamellisieren. In eine Schüssel geben und mit der zweiten Hälfte der Pilze genauso verfahren.
(4) Wenn die zweite Pilzhälfte fast gar ist, die Pasta in das kochende Salzwasser geben und kochen bis sie al dente sind.
(5) Die erste Hälfte der Pilze wieder in die Pfanne geben. Den Knoblauch, Thymianblättchen und Balsamico hinzugeben und 1-2 Minuten dünsten. Den Wein hinzufügen und so lange kochen bis die Flüssigkeit fast verkocht ist. Die Creme fraiche zugeben, Hitze etwas reduzieren und rühren bis die Sauce simmert. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
(6) Die Pasta abgießen und unter die cremige Pilzsauce rühren. Mit der Petersilie bestreut servieren!

Genießen!

Quelle: Fearnley-Whittingstall, H. (2011): River Cottage Veg Everyday. Bloomsbury. p 258

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2 Kommentare zu “Pilz-Risoniotto nach Hugh Fearnley-Whittingstall

  1. magentratzerl 24. April 2013 um 10:00 Reply

    HFW ist genial! Und dieses dings, Pastasotto auch. Ich muss nur noch schnell die Pilze besorgen….

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  2. Jutta 25. April 2013 um 13:50 Reply

    Genau das wollte ich gerade schreiben – dass ich bei dem Namen an Loriot denken muss, hihi. Dieses Gericht sieht so köstlich aus, ich muss das dringend mal nachmachen. Vielleicht sollte ich auch mal in mein River Cottage Kochbuch schauen? Das habe ich schon ganz lange, mich aber noch gar nicht richtig damit beschäftigt. Ich ändere das.

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