Leichtes Frühjahrsmenü – Spargelcremesuppe mit pinken Palacsinta

Zu ihrem Geburtstag Mitte Mai hatte Frau Mama zwei Tage freigenommen, weil die große Tochter, sprich ich, auch in der Ostseeheimat weilte und wir uns einfach ruhige Tage machen wollten. Während Frau Mama beim Friseur weilte, machte ich uns ein kleines leichtes Frühlingsmenü bestehend aus einer Spargelcremesuppe und Palatschinken mit Himbeerquarkfüllung. Die ursprüngliche Idee waren die Palacsinta, aber da braucht unsere Familie noch was herzhaftes dazu und was eignet sich im Frühling besser als ein Süppchen aus Spargel.

Normalerweise besteht bei uns Spargelsuppe aus Spargelfond, in den eine Mischung aus Ei und Grieß gegeben wird, um ein wenig Bindung zu haben und eben nicht nur Wasser mit Spargelgeschmack. Das ist schon lecker, aber so ’ne richtige Soargelcremesuppe kann doch auch nicht so verkehrt sein. So mit echtem, ganzen Spargel gekocht. Gefunden habe ich ein ganz einfaches Rezept ohne viel Schnickschnack im „Basic Cooking„. Dort wird zur Bindung der Suppe auch nicht wahnsinnig viel Sahne oder Mehl benutzt, sondern der gegarte Spargel püriert und der mit einer ganz leichten Mehlschwitze gebundenen Suppe zugefügt. Ist auch innerhalb von 45 Minuten hergestellt, also weder groß zeitaufwändig noch Zauberwerk. Einfach und toll!

Spargelcremesuppe

Zutaten für 4 Personen als Vorsüppchen:
500 g Spargel (ganze Stangen, Bruchspargel, Spargelspitzen)
1 l Wasser
Salz
1 Prise Zucker
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Butter
1 knapper EL Mehl
2 EL Creme Fraiche, Saure Sahne oder Schmand
Pfeffer
1 EL Zitronensaft
1 EL Schnittlauchröllchen

(1) Den Spargel waschen, schälen und ganze Stangen in etwa 2-3 cm große Stückchen schneiden. In einem Topf das Wasser gießen, salzen, zuckern und aufkochen. Dann den Spargel zugeben und bei geschlossenem Deckel in etwa 20 Minuten gut weich kochen. Am Ende der Garzeit mal mit einem Messer testen wie weich der Spargel schon ist.
(2) Frühlingszwiebeln putzen und waschen, dann den weißen und hellgrünen Teil in feine Ringe schneiden.
(3) Spargel abtropfen lassen und in einem hohen Gefäß pürieren. Den Sud ja aufheben! In einem mittleren Topf die Butter schmelzen lassen. Das Mehl reinschütten und anschwitzen bis es goldgelb ist. Die Zwiebelringe untermischen. Den Topf vom Herd nehmen und schluckweise den Spargelsud dazu geben. Dabei immer rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Jetzt das Ganze 10 Minuten köcheln lassen. Dann das Spargelpüree dazu, die Creme fraiche rein, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit den Schnittlauchröllchen bestreut servieren und

genießen!

Quelle: Sälzer, S., Dickhaut, S. (1999): Basic cooking. Gräfe und Unzer. München

Und über Palacsinta gibt es im nächsten Beitrag ein paar genauere Infos, einfach weil ich schon öfter gefragt wurde, wie ich die so dünn hinkriege. Eins der Geheimnisse: wenig Teig nehmen ;-)

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6 Kommentare zu “Leichtes Frühjahrsmenü – Spargelcremesuppe mit pinken Palacsinta

  1. magentratzerl 30. Mai 2013 um 12:53 Reply

    Oh, die Spargelsuppe klingt aber wunderbar spargelig :-) Die muss ich machen.

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  2. hafensonne 30. Mai 2013 um 18:34 Reply

    Basic cooking! Neben József Venesz „Ungarische Kochkunst“ meine erste Krücke beim sich-das-Kochen-selber-beibringen ;-) Weniger der Rezepte (meine Lieblinge kann ich natürlich längst auswendig), damals jedenfalls mehr der wirklich nützlichen Basisinfos wegen. Inzwischen gibt es auch Basic cooking II, das eigentlich eher Basic cooking advanced heißen müsste ;-)

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  3. Anikó 30. Mai 2013 um 19:56 Reply

    Magentratzerl, mach ruhig so lange noch Saison ist, lohnt sich :-)
    Frau Hafensonne, das ungarische Kochbuch hat Frau Mama auch, da haben wir auch ein paar Standards her. Ich würde mich nicht mehr als Kochanfänger bezeichnen, aber auch nicht als Profi-Hobbykoch (hab für den Schnickschnack den manche veranstalten so gar keine Geduld), advanced trifft’s ganz gut :-) Das Basic cooking II hab ich auch, sind sehr schöne Rezepte drin, aber auch das erste Basic Cooking hat für mich noch schöne Ideen, die eigentlich mal alle ausprobiert werden sollten. Lebe wahrscheinlich gar nicht so lange, wie ich Rezepte ausprobieren wollen würde ;-)

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  4. Küchenchef 31. Mai 2013 um 20:21 Reply

    Von „Basic cooking“ hab ich auch schon viel Gutes gehört. Sollte ich mir vielleicht auch mal zulegen. Man lernt nie aus! :-)

    LG
    Küchenchef

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  5. […] auch die simpelste, aber unglaublich köstliche Spargelcremesuppe wurde schon gemacht. Die erste Portion wurde gleich zum Abendbrot mit einem Brotsalat zusammen […]

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