Aprikosengrütze

Laut Frau Küchenlatein scheint Grütze in Norddeutschland ein vollwertiges Hauptgericht im Sommer zu sein. Hmm, komisch, noch nie mitbekommen, aber sind ja auch kein ursprünglich norddeutsche Familie mit Herkunft aus dem Magdeburger Raum und Ungarn. Diese Grütze hat Zwerg schon letztes Jahr gekocht, aber leider waren damals die Aprikosen schon ein wenig holzig, so dass die Aprikosen schnell zerfielen und man im Mund nachher ein holziges „Gerüst“ im Mund. Schade, schade, schade! Aber von der Idee her super!

Also dieses Jahr mit den ersten gut akzeptablen Aprikosen nachgemacht. Aber zwischendurch kam mir der Gedanke: Hey, Rosmarin müsste doch auch dazu gehen! Und tatsächlich, den Zimt durch Rosmarin ausgetauscht und ist echt lecker! Ich finde es passt auch für vier Personen als frisches Dessert, obwohl es nur für zwei Personen mit einer Kugel Vanilleeis angegeben ist. Egal, lecker isses!

Aprikosengrütze

Zutaten für 2-4 Portionen:
400 g Aprikosen
1 Bio-Orangen
1 oder 2 Orangen
1 TL Vanilllepaste (oder Mark einer 1/2 Vanilleschote)
1 TL gehackter frischer Rosmarin oder 1 Prise Zimt
3 El Zucker
1 El Maisstärke

(1) Die Aprikosen waschen, halbieren und in 3-4 Spalten schneiden.
(2) Die Bio-Orange abwaschen und die Hälfte der Schale fein in einen kleinen Topf abreiben. Den Saft der Orangen auspressen, es sollten so 150 ml sein. Bei mir haben 2 Orangen gereicht. 100 ml des Safts in den Topf geben mit der Vanillepaste/Vanillemaark und dem Rosmarin. Den Zucker unterrühren. Aufkochen lassen.
(3) In der Zwischenzeit die Stärke mit den restlichen 50 ml Orangensaft klümpchenfrei verrühren. Unter den heißen Saft im Topf rühren, einmal aufkochen lassen. Dann die Aprikosenspalten hinzufügen und je nach Reifegrad 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
(4) Zum Abkühlen in eine Schüssel geben, Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche der Grütze legen, damit keine Haut entsteht.

Als Dessert mit Vanillesauce, Vanillepudding o.ä. servieren.

Genießen!

Quelle: nach essen & trinken Für jeden Tag 7/2012

Advertisements

Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , ,

7 Kommentare zu “Aprikosengrütze

  1. richensa 7. Juli 2013 um 19:06 Reply

    .. sehrsommerlich… :-)

    Gefällt mir

    • Anikó 8. Juli 2013 um 10:21 Reply

      In der Tat. Und jetzt wo er endlich da ist ein perfektes kleines Dessert :-)

      Gefällt mir

  2. Ulrike 8. Juli 2013 um 08:24 Reply

    Na, ja der Norden Deutschlands ist ja groß, ich kenne ja auch kein Schnüsch, das hier angeblich so verbreitet sein soll. Auf jeden Fall klingt deine Rosmarin-Aprikosenkombi total appetitlich, wobei ja Rosmarin und Aprikosen auch nicht so typisch nordisch sind. Fusion-Küche sozusagen *gg*

    Gefällt mir

    • Anikó 8. Juli 2013 um 10:23 Reply

      Ja, der Norden ist groß und weit :-) Ich finde es ja zu schade, dass hier bei uns (und Euch wahrscheinlich auch) die Aprikosen so schlecht wachsen. Ich bin süchtig nach Aprikosen!

      Gefällt mir

  3. Wolkenlos 14. Juli 2013 um 20:18 Reply

    Das gab es heute mit Schlagsahne und es war wirklich lecker! Merk ich mir. Wir hatten übrigens eine Variante mit Honig anstatt Zucker und AgarAgar statt Stärke. Den Rest gibt es morgen früh als Marmeladenersatz. :-)

    Gefällt mir

    • Anikó 15. Juli 2013 um 19:55 Reply

      Oh, schön! Das freut mich wirklich sehr, dass es Dir/Euch geschmeckt hat! Aprikosen sind schon geil, oder?

      Gefällt mir

  4. Lesestoff, mal wieder | mittenmank 18. Oktober 2013 um 16:18 Reply

    […] https://paprikameetskardamom.wordpress.com/2013/07/07/aprikosengrutze via Paprika meets Kardamom – – – – […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: