Zucchini-Feta-Fritters nach Nigella Lawson

Sommerzeit = Zucchinizeit! Und wer Zucchinipflanzen im Garten hat, weiß irgendwann nicht mehr wohin damit. Was könnte man noch kochen? Wo kann ich sie noch verstecken? Kann ich sie irgendwie haltbar machen?

Jetzt hab ich keine Zucchinipflanze in greifbarer Nähe – die nächste mir persönlich bekannte, steht knapp 500 km entfernt im elterlichen Schrebergarten – aber esse das Zeug einfach unglaublich gern! Und beim türkischen Supermarkt umme Ecke gibt es immer welche :-) Eine schöne Sache, die man mit den Dingern anstellen kann, sind Zucchini-Puffer. Davon hab ich schon zwei Versionen gemacht (siehe unten), aber eine dritte Variante schadet ja nie. Also schnell auf den Seiten der üblichen Verdächtigen geguckt und mich für Nigella Lawsons Version mit Minze und Feta entschieden. Dafür werden die Zucchiniraspel unter einen ziemlich festen Teig aus Mehl, Ei, Feta und Gewürzen gerührt. Als ich am Teigzusammenrühren war, war ich wirklich skeptisch: Das soll eine homogene, ausbackbare Masse ergeben? Aber doch ja, ein wenig weiterrühren und es wird schon! Allerdings sollte sich wirklich an die Anweisung mit dem Teelöffel gehalten werden. Wirklich nur kleine Mengen Teig ausbraten. So kann der Platz in der Pfanne optimal ausgenutzt werden und die kleinen Fritters sind schneller durch. Bei größeren Mengen, mit einem Esslöffel reingegeben, dauert es wirklich zu lang.

Und lecker sind die Dinger. Schon kräuterlich, etwas salzig durch die Fetabröckchen und schön saftig! Wirklich toll! Passen wunderbar zu einem Picknick, weil sie auch gut bei Zimmertemperatur gegessen werden können. Bei mir gab’s einen Tomatensalat dazu und das kleine Essensglück war perfekt.

Zucchini-Feta-Fritters

Für 4 ordentliche Portionen:
4 mittlere Zucchini (etwa 750g )
6 Frühlingszwiebeln
250 g Feta
1 kleines Bund Petersilie
1 kleine Bund frische Minze
1 EL getrocknete Minze
1 TL Paprikapulver
140 g Mehl
Salz, Pfeffer
3 Eier
Olivenöl zum Ausbraten

(1) Die Zucchini waschen, trocknen, Enden abschneiden und so wie sie sind entweder per Hand oder mit der Küchenmaschine grob raspeln. Die Raspeln auf einem Küchentuch ausbreiten, damit überschüssige Flüssigkeit aufgesogen werden kann.
(2) Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und fein hacken. Die Minze und Petersilie waschen, trocken tupfen und hacken. Alles zusammen mit der getrockneten Minze und dem Paprikapulver in eine Schüssel geben.  Das Mehl hinzufügen und gut mit Salz und Pfeffer würzen. Nach und nach das Ei unterrühren. Da muss ein wenig gerührt werden bis der Teig homogener wird. Dann die Zucchiniraspeln unterrühren. Auch das dauert ein bißchen bis da eine schöne Masse entsteht. Vielleicht so 10 Minuten rühren.
(3) Ein paar Esslöffel Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Fritters müssen nicht schwimmen, aber der Boden der Pfanne darf schon bedeckt sein. Mit einem Teelöffel etwas Teig in die Pfanne geben und mit dem Löffelrücken glatt streichen. Von beiden Seiten braten bis sie goldbraun sind, das dauert etwa 2-5 Minuten, je nachdem wie der Herd funktioniert. Die fertigen Fritters auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Noch warm oder bei Zimmertemperatur servieren und

genießen!

Dazu passt gut Säure, entweder ein frischer Salat (Tomate, Blattsalate, Gurke) mit Essig oder einfach ein wenig frischen Limettensaft über die Püfferchen träufeln.

Quelle: Nigella LawsonCourgette Fritters

Möchte die geneigte Leserschaft andere Puffer aus Zucchini austesten? Hier bitte schön:

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8 Kommentare zu “Zucchini-Feta-Fritters nach Nigella Lawson

  1. Noémi 11. August 2013 um 19:16 Reply

    Oh ja, das hört sich wirklich gut an!
    Da weiß ich, wofür die nächsten reifen Zucchini genommen werden :-)

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    • Anikó 12. August 2013 um 12:41 Reply

      Das freut mich, dass Dir auch das fertige Rezept gefällt. Wünsche dann viel Spaß beim Nachkochen :-)

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  2. Tonia 12. August 2013 um 11:01 Reply

    Bei mir schlummern noch ähnliche Fotos, die ich die nächsten Tage mal posten will. Die Teile sind nämlich saulecker. Und die Fetaidee merk ich mir fürs nächste Mal.

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    • Anikó 12. August 2013 um 12:41 Reply

      Oh ja, da bin ich gespannt Tonia! Man kann nie genug Zucchini-Puffer-Rezepte in petto haben :-)

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  3. kochschlampe 13. August 2013 um 08:52 Reply

    Ich habe bei Fritters der Art neulich noch gekochte Kartoffel mit reingeworfen, um die Bindung ein wenig zu erhöhen und bin dann gegen das Rezept gegangen und habe wie Du gebraten statt sie im Ofen zu backen. Ich mag sowas ja sehr als Sommersnack.

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    • Anikó 13. August 2013 um 08:54 Reply

      Ja, sie sind wirklich ein perfekter Sommersnack :-) Mit Kartoffeln hört sich auch gut an, aber extra dafür eine Kartoffel zu kochen, fand ich für mich auch doof :-)

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  4. Tine Peters 31. März 2014 um 16:57 Reply

    Wunderbar, jetzt weiß ich, wie ich später die frischen Zucchini vom Markt verarbeiten werde:D Hm….da bekomme ich jetzt schon Hunger!!!

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