Nicht ungern in Ungarn 2013: Tag XV

Donnerstag im Morgengrauen kam der Cousin, der nie da war aus Schwangau angefahren für gute 24 Stunden Aufenthalt. Tante war selig und hatte am Vortag extra eine Ente geschlachtet (und ich durfte wieder nicht zusehen, um zu lernen wie das technisch richtig funktioniert *grmpf*). Das geronnene Blut gab es am nächste Morgen pikant gebraten mit ein paar Paprika und Zwiebeln. Das ist schon etwas gewöhnungsbedürftig für den frühen Morgen, aber am Vormittag geht es schon. Es war auch das erste Mal, dass ich Blut gegessen habe und fand es wirklich köstlich!

Während der Cousin, der nie da war Erledigungen machte, fing ich an meine Sachen zu packen. Da ich ja zurück flog, musste ich tatsächlich auf das Gewicht achten und alles in den Koffer stopfen. Hatte aber nachdem alles drin war doch tatsächlich noch 7 kg bis zur Gepäckobergrenze frei, so dass noch einige Gläschen der  eingekochten (hoffentlichen) Köstlichkeiten bei denen ich mit half, ihren Weg in den Koffer fanden. Von links nach rechts: Ketchup, Pflaumenmarmelade, Pflaumenkompott, Brombeermarmelade. Bin ich gespannt wie das schmeckt!

Mittags hatte Tante schon groß gekocht (und noch einiges für abends vorbereitet). Als Vorsuppe eine Tomatensuppe mit Buchstabennüdelchen. Sehr tomatig und sehr lecker. Auch in der einfachsten Version ohne großartigen Kräuter-Schnickschnack.

Als zweiten Gang gab es dann die im eigenen Fett mit wenig Wasser geschmorte Ente mit Reis und frischem Gurkensalat. Total zart und großartig!

Abends kam dann der Lieblingscousin mit Frau und der liebsten Großcousine um zusammen mit der Familie die kurze Anwesenheit des Bruders (bzw. meines Cousins, der nie da war) zu feiern. Tante meinte zwar es gäbe nur ein kleines Abendessen, aber frühmorgens wurden noch Rippchen geschmortbraten und abends dann frisch gebratene, panierte Zucchinischeiben. Ich liebe panierte Kürbissorten. Von der gedeckten Tafel hab ich leider kein Bild gemacht, aber es war einfach alles lecker. Besonders das Rippchenfleisch. Dann war es Zeit dem Lieblingsdorf „Tschüß!“ zu sagen für dieses Jahr und der Lieblingscousin nahm mich mit nach Esztergom für zwei Nächte.

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Ein Kommentar zu “Nicht ungern in Ungarn 2013: Tag XV

  1. Noémi 9. September 2013 um 21:16 Reply

    Hm, dieses „Frühstück“ finde ich als Nichtungar tatsächlich etwas grenzwertig ;-)
    Der Rest hört sich besser an!

    Gefällt mir

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