Nicht ungern im Schrebergarten – Spätsommer

Das vielleicht letzte schöne spätsommerliche Wochenende in Rostock. Und genau das wollten wir noch im Schrebergarten genießen. Auch wenn wir nie Massen angebaut haben, wird zur Zeit vieles erntereif. Und der Garten erstrahlt gerade in schönstem gelb.

Die rote Bete hat einen großen Sprung gemacht und ist mittlerweile richtig groß! Da wurden gleich 3 Knollen mitgenommen.

Frau Mama hat auch zwei Reihen Bohnenkraut gesät, dass sich prächtig entwickelte. Wir ernteten viele kleine Büsche, die jetzt auf dem Balkon zum Trocknen hängen. Wir haben einen Bohnenkraut-Vorrat für den Rest unseres Lebens *g*

Frau Mama hatte auch einige Spitzkohlpflanzen gesetzt, die sich erst etwas zögerlich entwickelten und dann von Kohlfliegen und Raupen angeknabbert wurden. Das Exemplar hab ich mitgenommen, mal sehen wieviel davon noch essbar für uns ist. Aber ich freue mich ja schon, dass der Großteil der Pflänzchen sich tatsächlich Köpfe entwickelt hat.

Auch unsere Pastinaken machen sich gut. Manche sind sogar richtig groß geworden, bei anderen Pflanzen waren Steine oder größere Erdbrocken im Weg, so dass sich mehrere schmale Wurzeln entwickelt haben. Aber lecker sind sie!

Und noch mehr gelb leuchtet mir entgegen.

Auch blaue Tupfen gibt es in den Blumenrabatten, einer Trockenstraußsamenmischung sei Dank.

Von denen weiß sogar ich, dass es Sonnenhut ist.

Die kleinen gelben Blümchen finden Frau Mama und ich besonders hübsch. Davon werden nächsten Jahr wohl ein paar mehr gekauft, um die Lücken in den Blumenrabatten zu füllen.

Und diese wunderschöne Cosmea ist eine meiner Lieblingsblumen im Spätsommer. Dieses leuchtende rosa in den filigranen Kronblättern.

Wir nutzten das Wetter auch nochmal zum Freiluftgrillen. Frau Mama hatte einiges an Gemüse gekauft, dass wir zu Gemüsepäckchen verarbeiteten. Dafür einfach eine Zwiebel in Halbringe schneiden, Knoblauch in Scheiben, 2 Spitzpaprika in Würfel, Zucchini nach Wunsch ebenfalls in Würfel, 1/2 Fenchelknolle in dünne Streifen. Alles Gemüse gut miteinander vermischen und auf vier größeren Stücken Alufolie verteilen. Pro Päckchen 3 halbierte Cherry-Tomaten hinzufügen. Mit etwas Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß und Kräuter der Provence würzen. 250 g Feta über alle vier Päckchen verkrümeln, mit etwas Olivenöl beträufeln und die Alufolie gut schließen. Auf dem heißen Grill ca. 15 Minuten backen. Wenn die Gemüse gegart sind, aber noch Biss haben und der Feta schön verlaufen ist, heißt es nur noch pusten und genießen!

Nach dem Essen holte Zwerg Bastelmaterial aus ihrer Tasche und wollte dringend mit mir basteln, weil ich mich vor einiger Zeit unvorsichtigerweise positiv über Perlen äußerte, die sie aus Papier gebastelt hatte. Dabei wollte ich doch nur lesen …

Origamipapier-Dreiecke werden mit Hilfe eines Zahnstochers und Bastelklebers zu …

… kleinen Perlen gedreht, die dann zu Armbändern oder Ketten verarbeitet werden können. Ich hatte nach drei Perlen keine Geduld mehr … Bin sonst ein wirklich geduldiger Mensch, aber nicht beim Basteln. Ich habe eine aktive Abneigung gegen Basteln! Zwerg und ich haben uns dann so geeinigt, dass sie bastelt und ich ihr vorlese aus meinem amüsanten Buch. Gute Arbeitsteilung!

Ein schönes erholsames Wochenende zum Urlaubsende und mit dem nächsten Post geht’s dann auch endlich mit Rezepten weiter.

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3 Kommentare zu “Nicht ungern im Schrebergarten – Spätsommer

  1. hafensonne 11. September 2013 um 08:44 Reply

    Wenn Du jetzt noch verrätst, was für ein amüsantes Buch Du verzehrtest, dann…

    Ach ja, und danke für „aktive Abneigung“! Wird sofort in den aktiven Wortschatz integriert! :-)

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    • Anikó 11. September 2013 um 09:42 Reply

      Ich lese momentan die Thursday Next-Reihe von Jasper Fforde, der erste Band heißt „Der Fall Jane Eyre“. Ich finde es hochgradig amüsant, der Autor hat definitiv zu viel Phantasie :-D

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  2. […] Spitzkohl, Rote Bete, Bohnen, Zwiebeln, Möhren und Pastinaken. Das ist nur das, was im elterlichen Schrebergarten dieses Jahr wuchs. Was ist denn bei der geneigten Leserschaft so zu finden? Und irgendwie wird ja […]

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