Ungarische Quarknudeln aus dem Ofen

Es gibt so ungarische Alltagsgerichte, die ich nur alle Jubeljahre mal mache, aber dann überfällt mich die Lust darauf und dem muss unbedingt nachgegangen werden. Eigentlich trieb mich diesmal eher die Lust auf salzigen, knusprigen Schinken

und weil eben noch Quark im Kühlschrank seiner Verwendung harrte, wurden kurzerhand ungarische Quarknudeln daraus gemacht. Dabei ist das hier in Deutschland eher schwierig, weil ungarischer Quark eine sehr krümelige, trockene Angelegenheit ist im Gegensatz zu unserem deutschen cremigen. Aber diese kleinen Krümel im Essen muss schon sein, sonst fühlt sich das irgendwie falsch im Mund an. Herr Papa fand den perfekten Ersatz: Hüttenkäse. Und dann noch ein wenig Saure Sahne unter die Nudeln und den knusprigen Schinken unterrühren. Fertig! Jetzt gibt es zwei Varianten, die einen bevorzugen eine ordentliche Portion Pfeffer obendrauf, andere (wie ich) eher ein wenig Puderzucker. Es hört sich vielleicht komisch an, aber diese Kombi von Schinken und Zucker ist echt lecker!

Dieses Mal wollte ich eine andere Variante ausprobieren und habe in den Untiefen den Internets (wo genau habe ich leider verpeilt :-( ) eine Version, die noch im Ofen überbacken wird. Natürlich kann man die Zutaten auch nur miteinander vermischen, ist gut ohne Frage, aber im Ofen zusätzlich gegart, ist es noch leckerer. Wirklich schönes Alltagsessen.

Gebackene Túros tészta

Zutaten für 2 Portionen:
150 g Nudeln (am Besten Fleckerln)
100 g Schinkenspeck, feingewürfelt
ein kleiner Schluck neutrales Öl
200 g Hüttenkäse
100 g Saure Sahne
Salz, Pfeffer

(1) Die Nudeln nach Packungsanweisung garen und abgießen. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
(2) Den Schinkenspeck mit einem Schluck Öl in einer mittelgroßen Pfanne bei mittlerer Hitze braten bis er leicht knusprig ist.
(3) In einer kleineren Auflaufform erst ein Drittel der Schinkenwürfel mit etwas vom Fett geben. Dann die Hälfte der Nudeln drauf geben. die Hälfte vom Hüttenkäse und der Sauren Sahne darauf geben, ein bisschen salzen, pfeffern. Das zweite Drittel vom Schinken wieder darauf, die restlichen Nudeln und oben auf wieder Hüttenkäse und Saure Sahne verteilen. Salzen, pfeffern und die letzten Schinkenwürfelchen drauf.
(4) Für ca. 20 Minuten in den Ofen geben.

Genießen!

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16 Kommentare zu “Ungarische Quarknudeln aus dem Ofen

  1. Susanne 23. Oktober 2013 um 11:25 Reply

    Schluck. Für mich bitte mit ordentlich Pfeffer.

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    • Anikó 24. Oktober 2013 um 11:10 Reply

      Ich weiß, für viele hört sich die Puderzucker-Variante sehr strange an *g*

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  2. Sonja 23. Oktober 2013 um 12:30 Reply

    Hallo.

    Einfach gemacht, aber sicher oberlecker…

    Danke für dein rezept

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  3. marco 23. Oktober 2013 um 12:44 Reply

    Experimentierfreudig wie ich bin: für mich gerne mit Puderzucker zum Probieren ;)

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    • Anikó 24. Oktober 2013 um 11:16 Reply

      Marco, probier es aus. Ich bin auf Dein Urteil gespannt. Ich würde dann nur die schnelle zusammenmisch-Version empfehlen, wobei so ein bißchen karamellisierter Puderzucker auf der Oberseite *grübel*

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  4. hafensonne 24. Oktober 2013 um 11:08 Reply

    Salziger knuspriger Schinken *schlofz* … aaaaargh, und ich hab _nicht_ gefrüchstückt!! Wie sag ich der Kantine jetzt, dass ich das gleich essen will?!?

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    • Anikó 24. Oktober 2013 um 11:17 Reply

      In den 40 verbleibenden Minuten bis Du zur Kantine gehst, kriegen die das hin ;-)
      Ich würde zu gerne das Gesicht der Herrschaften dort sehen, wenn man mit so nem Handy-Bild da ankommt und sagt: „Das hier, das hätte ich soo gerne heute Mittag!“ *ggg*

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      • hafensonne 24. Oktober 2013 um 13:20

        Habs mit Nudeln, Gyros und Tsatziki probiert… eher so sub.

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      • Anikó 24. Oktober 2013 um 13:27

        Blöd! Dann die Quarknudeln heute Abend nochmal richtig kochen? ;)

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      • hafensonne 24. Oktober 2013 um 14:50

        Heute abend gibt es das, was wir gestern bei Holy Pizza nicht geschafft haben ;-)

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  5. Hesting 26. Oktober 2013 um 15:28 Reply

    Woher weißt Du denn, dass ich noch Hüttenkäse im KKühlschrank habe? *kopfkratz*

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  6. […] Das Rezept spare ich mir hier und verweise auf Aniko’s Blog hier. […]

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  7. Anna Purna 29. Oktober 2013 um 03:06 Reply

    Ja die schmecken wirklich sehr gut. Die hat meine Mutter uns auch öfters gemacht. LG Anna

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    • Anikó 30. Oktober 2013 um 11:03 Reply

      Meine Mutter mag es nicht, deswegen wurde das auch nie für die gesamte Familie gekocht, sondern immer nur für Herrn Papa abends, wenn er von der Arbeit kam und das gerne haben wollte. Aber ja, es ist ein wirklich schönes Alltagsessen :-)

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  8. Friday evening | la grosse mere 10. November 2013 um 13:16 Reply

    […] home – pretty tired, headache, a rainy day outside, I could only think of one thing: the Túros tészta, which I have found at Aniko’s blog. Pasta with curd. I’ve read about it and remembered […]

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