Alles rein in den Topf! – One pot pasta

Junge, Junge, Junge! Um dieses Gericht gab es eine elendig lange Diskussion bei Facebook, ob es denn schmecken kann oder nicht … Ich bin ja eher ein Fan vom Selbst-ein-Bild-machen und habe es nach dem Rezept von Vegetarian Diaries ausprobiert. Eigentlich kann auch gar nichts schief gehen. Da werden alle Zutaten in eine Pfanne gegeben, Wasser drauf, kochen lassen, fertig. Auch wenn es sich komisch anhört, aber es funktioniert und macht auch Sinn. Durch das Garen aller Zutaten gleichzeitig, nehmen die Nudeln den Geschmack sämtlicher Gewürze an und schmecken wie in Brühe gegart. (Und nein, die Nudeln werden auch nicht matschig, da sie auch nur ihre angegebene Zeit garen und nicht stundenlang in Wasser rumdümpeln.) Die Tomaten werden leicht angegart, aber durch die kurze Zeit (10 Minuten Kochzeit) nicht matschig. Da hatte die Martha Stewart schon ’ne gute Idee. Ich habe die Martha zumindest kochtechnisch eh sehr zu schätzen gelernt in meinem letzten Urlaub. Da hat die echt was drauf und ich konnte noch einiges Lernen über Frittieren, Pochieren, Braten, Schmoren.

Aber zurück zu den Nudeln in der Pfanne. Es ist ein weiteres Rezept im Repertoire „Ich-habe-Hunger-aber-keine-Kraft-lange-in-der-Küche-zu-stehen“ und auch vielseitig. Ich kann mir vorstellen noch klein geraspeltes anderes Gemüse wie Möhre oder Zucchini unterzumischen oder ein paar Schinkenwürfel mit rein geben oder scharfe Salamistückchen. Lasst der Phantasie freien Lauf!

Also probiert es ruhig aus, es lohnt sich! Wird es bei mir öfter geben …

One Pot Pasta

Zutaten für 1 große Portion:
170 g Spaghetti
170 g Cocktail-Tomaten
1/2 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
1 TL Oregano
1/2 TL Pul Biber
1 handvoll frischer Basilikum
525 ml Wasser

Zwiebel und Knoblauch häuten und fein würfeln. Cocktail-Tomaten waschen und je nach Größe vierteln oder halbieren. Die Hälfte der Basilikumblätter grob schneiden. Alle Zutaten in einen großen Topf oder Pfanne geben. Das Wasser drüber schütten und bei hoher Hitze zum Kochen bringen. Etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze leise köcheln lassen und regelmäßig umrühren.

Quelle: The Vegetarian DiariesOne-Pot Pasta nach Martha Stewart

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17 Kommentare zu “Alles rein in den Topf! – One pot pasta

  1. kochschlampe 4. November 2013 um 11:46 Reply

    Irgendwann mal werde ich das austesten. ich könnte alternativ auch mal anfangen, nicht nur sachen in den Tiefkühler für faule Tage zu werfen, sondern auch tatsächlich dann mal zu essen…

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    • Anikó 4. November 2013 um 12:38 Reply

      Das Aufessen ist ein wichtiger Punkt dabei, sollte nicht außer acht gelassen werden ;-)

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  2. marco 4. November 2013 um 12:07 Reply

    Was für ein tolles Foto! Da kriegt man gleich Lust die Töpfe hervor zu kramen und alles da rein zu schmeissen ;)

    Dem Rezept wäre ich wohl auch kritisch gegenüber gestanden, insbesondere, dass die Pasta ziemlich matschig werden würde! Ich meine Pasta in kaltem Wasser aufkochen? Aber deine Erfahrung zeigt, dass es wohl ziemlich gut geschmeckt hat! Heisst für mich: bald ausprobieren :)

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    • Anikó 4. November 2013 um 12:40 Reply

      Es ist ja wirklich nur soviel Wasser wie die Nudel braucht, um gar zu werden. Und sie kocht ja auch nur so lange wie sie braucht, um gar zu werden. Ich behaupte mal dasselbe Prinzip wie bei Risotto, da beschwert sich ja auch keiner, dass die Flüssigkeit vom Reis nicht abgegossen wird … :-)
      Und danke für das Foto-Kompliment :-)

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  3. suseinorge 4. November 2013 um 12:16 Reply

    Ich werde das auch mal probieren. Essen fertig in 10min?
    Perfekt für kleine, hungrige Mäuler.

    Viele Grüße
    Suse

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    • Anikó 4. November 2013 um 12:40 Reply

      Ehrlich perfekt für nach der Schule! Hätte ich das Rezept mal zu Schulzeiten gekannt, mir wäre viel Convenience erspart geblieben ;-)

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  4. Armagan 4. November 2013 um 12:45 Reply

    Ich find’s genial. Ich hab oft solche Tage, wo ich keine Lust auf lange kochen habe. :-)

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  5. pimpimella 4. November 2013 um 13:13 Reply

    Klasse! Muss ich ausprobieren.

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  6. sylvche 4. November 2013 um 13:56 Reply

    Die Sache mit dem Wasser hat mich auch immer davon abgehalten, aber das Foto sieht so gut aus ich koche es nach, danke dafür :)

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  7. hafensonne 4. November 2013 um 14:02 Reply

    Schaut verführerisch aus, aber wie kommst Du zu den krummen Mengenangaben? Ich kenns so: ein Pfund Pasta für vier Personen (Quelle: Italian Basics) = 125 g für einen. OK, Du sagst ja große Portion. Ist genehmigt ;-) aber 525 ml Wasser?? Wie soll ich das denn abmessen?

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    • Anikó 4. November 2013 um 14:09 Reply

      Ich habe die Mengenangaben aus dem Vegetarian Diaries-Rezept übernommen und ich denke, er hat die seltsamen amerikanischen Angaben von Martha Stewart in unser, von mir so geliebtes, metrisches System umgerechnet.Wenn man es ganz genau haben will, kann man sich die Physik zunutze machen mit der Tatsache, dass 1 ml Wasser 1 g wiegt und auf einer Waage 525 ml Wasser abwiegen. Aber man kann auch einfach 500 ml Wasser nehmen und eben den gesunden Menschenverstand benutzen und noch was nachgießen, falls das Wasser schon weg ist, aber die Nudel noch nicht gar … Bloß nicht so kompliziert alles machen :-)

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      • hafensonne 4. November 2013 um 14:17

        Na, das ist schon klar. Hab mir schon gedacht, dass das aus dem amerikanischen kommt. Frag mich halt, warum der ehrenwerte Herr Übertrager nicht selbst beim Übertragen auf handliche Maße auf- oder abrundet… immerhin haben wir dann eine brauchbare Erklärung dafür, dass die Amis angeblich alle so fett seien. Bei uns: 100 g Pasta pro Nase, Italian Basics sagt: Kocht ein Pfund für vier Personen, und in Amiland: 170 g…

        Nebenbei fällt mir auch grad auf, dass 125 g ja auch nicht wirklich rund sind.

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      • Anikó 4. November 2013 um 14:22

        125g sind auch nicht gerade, aber wenn man es mit 4 multipliziert kommt man auf die handelsübliche Packungsgröße von Pasta *g* Die Wirtschaft mal wieder … Naja, die 170 g Nudeln sind schon eine echt ordentliche Portion, wenn man noch ’nen Stück Steak oder so dazu macht, reicht es bestimmt auch für zwei (nicht ausgehungerte) Leute :-)

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      • hafensonne 4. November 2013 um 14:30

        Steak… stimmt, irgendwas fehlte noch :-p… das würde ich aber separat braten ;-)

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  8. wallygustoin 19. November 2013 um 09:53 Reply

    Ich finde auch, dass die One Pot Pasta sehr lecker schmeckt! Und dass, obwohl ich vorher ebenfalls Zweifel an der Zubereitung hatte :-)

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    • Anikó 19. November 2013 um 17:57 Reply

      Das freut mich :-) Ich finde ja, man sollte alles mal austesten :-)

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  9. […] Paprika Meets Kardamon: Alles rein in den Topf! – One Pot Pasta […]

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