Angenehm warm im Bauch – Würzige Möhren-Linsen-Suppe

Ich finde zu einem ordentlichen Brunch-Buffet gehört auch ein nettes Süppchen, dass den Bauch von innen wärmt. Sowas tut doch immer gut, oder? In der aktuellen „deli“ fand ich im Brunch-Kapitel (Ostern scheint die Brunch-Hochzeit zu sein) eine nette Suppe, die etwas exotisch, aber nicht zu exotisch schien. Ich musste sie etwas abändern, da Frau Mama immer noch Reste der Großpackung Rote Linsen hatte und ich nicht extra gelbe Linsen anschaffen wollte, die dann wieder asbach werden. Auch war am Tag der Fertigstellung plötzlich weder saure Sahne noch Schmand im Kühlschrank, so dass es eine vegane Version blieb. Und zwar eine verdammt nette Suppe! Würzig und süß zugleich, wärmend von innen und dabei sehr einfach zu kochen. Sie lässt sich gut am Tag vorher vorbereiten, dann am großen Tag nur noch warm machen, nochmals abschmecken und fertig. Der Familie und mir schmeckte sie wunderbar! Und man kann sie bestimmt auch gut portionsweise einfrieren. Tolles Süppchen! Wird ins Standard-Repertoire aufgenommen!

Rote Linsen-Möhren-Suppe

Zutaten für 6-8 Portionen:
200 g rote Linsen
1,5 l Gemüsebrühe
4 EL Olivenöl
500 g Möhren
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
20 g Ingwer
1 TL Fenchelsaat
1 Lorbeerblatt
1 TL Paprikapulver rosenscharf
1/2 TL currypulver
4-5 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
4 Zweige Dill

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Die gelben Linsen waschen und abtropfen lassen. Die Möhren putzen und würfeln. Die Knoblauchzehen und Zwiebel häuten und fein würfeln. Vom Ingwer die Schale mit einem Löffel abkratzen und dann ebenfalls fein würfeln. Die Brühe erhitzen. Den Dill fein hacken.
(2) Das Öl in einem großen Topf (nicht dringend den größten) erhitzen und die Möhren darin in 10-12 Minuten hellbraun anbraten. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer zugeben und glasig dünsten. Linsen hinzufügen und kurz mitdünsten. Fenchelsaat, Lorbeer, Paprikapulver und Curry zufügen, kurz durchrühren und die Brühe zugießen. Aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten das Gemüse weich kochen.
(3) Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe in Schüsseln servieren und mit dem Dill bestreut servieren.

Genießen!

Quelle: leicht abgewandelt nach „deli“ – Gelbe Linsen-Möhren-Suppe Seite 46

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8 Kommentare zu “Angenehm warm im Bauch – Würzige Möhren-Linsen-Suppe

  1. hafensonne 2. Mai 2014 um 10:56 Reply

    Hmmmm… hungrig Rezepte lesen :-/ ich vermute, Schmand/Sahne kamen dann nach dem Püriervorgang ins Spiel? Und worin genau bestünde nun der Unterschied zwischen gelben und roten Linsen? *magenknurr*

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    • Anikó 2. Mai 2014 um 11:31 Reply

      Genau, Schmand kam nach dem Pürieren in die Suppe, am schönsten in netten Wirbeln in die Suppe gebastelt ;-)
      Wo, der genaue Unterschied liegt, abgesehen von der Farbe, weiß ich nicht. Weiß nur, dass sie beide etwa gleich lang von der Kochzeit benötigen. Deswegen tauschte ich sie frech mal aus ;-)
      Was wird’s in der Kantine heute geben?

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  2. marco 2. Mai 2014 um 12:23 Reply

    Und wieder stelle ich fest, dass ich viel zu selten mit Linsen koche! Bei dem Sauwetter da draussen wäre so ein wärmendes Süppchen jetzt gerade recht :) Dir einen schönen Auftakt ins Weekend!

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    • Anikó 2. Mai 2014 um 12:25 Reply

      Danke, Marco! Aber ich habe schon seit gestern Wochenende ;-) 1. Maifeiertag hier in Deutschland und von der Schule aus heute auch frei *g* Kann mich in der Küche und auf dem Balkon austoben … Und vielleicht noch ein paar Blogbeiträge schreiben *g*

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  3. multikulinaria 2. Mai 2014 um 20:01 Reply

    Für einfache, aber köstliche Süppchen bin ich immer zu haben. Freu mich jetzt schon drauf!

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    • Anikó 3. Mai 2014 um 08:16 Reply

      Ich finde ja, Suppen gehen immer, aber das ist glaube ich der ungarische Anteil der Gene ;-) Wünsche viel Spaß beim Nachkochen :)

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  4. Carina 3. Mai 2014 um 11:04 Reply

    Oh Man, bei dem Wetter hätte ich es auch sehr gerne warm im Bauch! Ich schau mal kurz, was mein Vorratsschrank so hergibt…

    Schönes Wochenende und viele Grüße
    Carina

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    • Anikó 3. Mai 2014 um 11:19 Reply

      Wenn ich mir die Zutaten nochmal angucke, ich glaube, ich könnte die Suppe fast jederzeit basteln ;) Ingwer lagere ich ja immer im TK, weil ich dann doch nicht so viel benutze, wie an so einem Knubbel ist …

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