Archiv für den Tag 18. Mai 2014

Balkon-Bewohner 2014 – Es grünt und blüht…

Nicht nur die Kartoffeln entwickeln sich prächtig, auch die anderen Balkon-Bewohner wachsen fröhlich vor sich hin. Es ist abzusehen, dass es in den Balkonkästen von Salat und Radieschen doch ein wenig eng wird. Deswegen spielte ich Herrin über Leben und Tod und entfernte einige Pflänzchen aus Bereichen, wo die Pflanzen sehr eng saßen.

Auch die Erbsen sind gekeimt und machen sich auf Richtung Licht… Zusätzlich habe ich gestern noch in einem 1m-Balkonkasten Buschbohnen gelegt, aber das Bild wäre reichlich unspektakulär, weil ja nur Erde zu sehen ist.

Die Zucchini ist auch schon größer geworden, nur haben einige Blätter so seltsame helle Flecken bekommen. Aber ich glaube, in der Mitte kommt eventuell vielleicht schon der Blütenansatz?

Die Tomate Sophia beginnt auch schon zu blühen! Wie soll das nur alles werden, wenn es nächste Woche tatsächlich wärmer wird? Ich erwarte nichts geringeres als eine Wachstumsexplosion ;-)

Auch meine Erdbeeren blühen wie wahnsinnig! So viele Blüten hatten sie in der alten Wohnung mit dem Ostbalkon nie. Die Südausrichtung der Wohnung macht sich doch sehr positiv bemerkbar!

Auch habe ich das Gefühl, dass ich langsam zum Kräutermessie werde, letztens guckten mich dieser Oregano und Salbei mit so traurigen Blättern im Supermarkt an, dass ich sie unbedingt retten musste. Sobald ich neue Blumenerde und Übertöpfe habe, kommen sie in luxuriös große Töpfe und dürfen sich dort frei entfalten.

In jedem Garten findet sich ja auch Unkraut, warum nicht auch auf meinem Balkon ;-) In meinen Husarenknöpfchen wächst tatsächlich eine Brennnessel, aber die Botanikerin in mir, die ihre Diplomarbeit über Unkraut schrieb, lässt sie in Ruhe.

Ich bin mal gespannt wie sich das alles weiter entwickelt, wann die Bohnen keimen, wann die Erdbeeren reif werden. Es bleibt spannend!

Balkon-Kartoffeln – Was für ein Schuss nach oben …

Meine Güte haben die Kartoffeln einen Satz nach oben gemacht! Vergleicht mal, wie klein sie letzte Woche noch waren.

Sie sind tatsächlich so viel gewachsen, dass es mich doch überkam und ich sie anhäufelte. Anhäufeln macht man im Garten, indem man einfach Erde um die Kartoffelpflanzen schüttet. Durch diese künstliche Dunkelheit wird die Kartoffel angeregt, entlang des Stengels mehr Kartoffelknollen zu bilden, man kriegt also eine höhere Ernte. Und genau das kann man auch im Eimer machen, indem einfach zusätzliche Erde reinschüttet. Deswegen hab ich den Eimer beim Legen der Kartoffel ja auch nicht komplett gefüllt. Mein Eimer ist jetzt also zu 2/3 gefüllt und hat noch ein bisschen Platz. Zusätzlich zur Erde kam noch ein wenig Guano-Dünger mit rein, mal sehen, ob es Vorteile bringt.

Auch die Kartoffeln im Sack machen sich prächtig …

… und wurden brav angehäufelt (ich mag das Wort „anhäufeln“ *g*). Dabei stellte ich allerdings fest, dass doch zu wenig Löcher im Erdsack waren. Ich habe noch einige Löcher mit der Schere reingepiekt, auch in den Boden des Sacks und dabei kam eine ziemlich muffige dunkle Brühe rausgeflossen (jetzt keine Sturzbäche, aber doch ein wenig), es stand also schon Wasser im Sack. Aber ich glaube, den Kartoffeln hat es noch nicht geschadet, das Grün sah ja immer ganz munter aus. Meine Schlüsse: nicht so viel gießen und auch darauf achten, dass das überschüssige Wasser richtig abfließen kann. Im Sack ist noch deutlich mehr Platz für neue Erde, das wird glaube ich eine reichere Ausbeute *g*

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