Zigeunerquark

Hui, wie nennt man diesen Aufstrich jetzt politisch korrekt? Ich bin mir der politischen Unkorrektheit des Namens zumindest in Deutschland bewusst, aber weiß auch von Mitgliedern dieser Völker, dass sie sich selbst „Zigeuner“ nennen, nicht alle, aber einige. Wer mehr Interesse an dem Thema hat: am 08. April ist jedes Jahr der „Internationaler Tag der Roma“ und die Deutsche Welle hat wirklich interessante Beiträge zu unterschiedlichen Aspekten des Themas zusammen gestellt. Lohnt sich das mal genauer anzugucken und natürlich anzuhören.  …

Aber egal wie der Brotaufstrich heißt, es ist wirklich lecker und perfekt für’s Abendbrot. Schnell gemischt, mit Zutaten, die fast überall zu bekommen sind. Ich kann nur ein große Nachmachempfehlung für diejenigen unter der geneigten Leserschaft aussprechen, die genug haben von Schinken- und Käsebroten!

Zigeunerquark

125 g Ziegenfrischkäse
125 g Quark
2 EL Olivenöl
1 hartgekochtes Ei
1 Frühlingszwiebel
2 Cherrytomaten
1/4 rote Paprika
Salz, Pfeffer
Dill, Schnittlauch

Ei pellen und sehr fein hacken, Frühlingszwiebel und Paprika ebenfalls fein würfeln. Die Cherrytomaten entkernen und – Überraschung – fein würfeln. Den Dill und Schnittlauch fein wiegen. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen und vor dem Servieren noch mindestens 30 Minuten kühlen.

Als Brotaufstrich sehr gut, aber auch als Dip nicht zu verachten! Auf alle Fälle

genießen!

Quelle: nach Chili & VaniliaBódvalenkei cigányturó

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8 thoughts on “Zigeunerquark

  1. Gerlinde Cording 6. Dezember 2014 um 11:53 Reply

    Hallo, vor über einem Jahr – in den Medien wurde gerade das „Zigeuner“-Schnitzel beackert – habe ich meinem Mann gesagt: Heute gibt es ein Sinti-und-Roma-Schnitzel! Er hat sein Abendessen verspeist und dann gemeint: Ich hätte geschworen, dass es ein Zigeunerschnitzel gewesen ist!

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    • Anikó 7. Dezember 2014 um 11:58 Reply

      Diese Namen sind ja nicht respektlos gemeint, jedenfalls nicht von mir. Wobei ich auch nicht weiß, was diese Art von Sauce zum Schnitzel mit Roma und Sinti zu tun hat. Erinnert es durch den hohen Paprikaanteil an Osteuropa, wo ja nun mal die meisten des Volkes leben? Dann könnte man es doch auch Ungarisches Schnitzel oder Bulgarisches Schnitzel nennen und es wäre nicht despektierlich gemeint. …

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  2. noemi 6. Dezember 2014 um 15:56 Reply

    Ich finde die Diskussion unnötig.
    Hauptsache, es schmeckt!
    Und das tut es sicher, denn mit Ziegenkäse finde ich alles prima :-D

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    • Anikó 7. Dezember 2014 um 11:55 Reply

      Probiere es ruhig mal aus, ist mal was anderes als schnöder Kräuterquark :-)

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  3. Barbara Furthmüller 6. Dezember 2014 um 17:54 Reply

    Gute Idee! Der Schnittlauch macht die grünen Tupfer? Merke ich mir.

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    • Anikó 7. Dezember 2014 um 12:01 Reply

      Die grünen Tupfer kommen wahlweise vom Dill oder Schnittlauch oder Frühlingszwiebel. Ich werde ihn demnächst auch mal wieder machen :-)

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  4. […] Zigeunerquark […]

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  5. Marie-Louise 28. September 2016 um 20:56 Reply

    Jetzt musste ich sofort noch beginnen mich durch Deine anderen verlinkten Rezepte zu stöbern…und dieses hier gefällt mir auch enorm! : )
    Liebe Grüße!

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