Rotkohlsalat à la Frau Mama

 
Ich liebe Kohl! Und ich liebeliebeliebe Rotkohl! Die geschmorte Variante könnte ich wöchentlich essen. Aber auch als Rohkost ist er lecker, sei es im Coleslaw oder eben in dieser Version. Den kenne ich schon von Kindheit an, wahrscheinlich ein Rezept der besten Oma der Welt. Eigentlich ist es auch ganz einfach zu machen, lohnt sich nur nicht für 2 Portionen. Wo gefühlt die kleineren Rotkohlköpfe 2 kg wiegen … Aber selbst für uns vier guten Esser ist der Salat aus ca. 1 kg Rotkohl schon sehr gut ausreichend.

Und Rotkohl ist unglaublich gesund, glaubt man nicht. Die Anthocyane, die die rot-lila Farbe hervorrufen, wirken entzündunghemmend, ein Erwachsener kann mit 100 g Rotkohl schon die Hälfte seines Vitamin C-Tagesbedarfs decken¹. Auch 200% der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K wird durch diese geringe Menge gedeckt. Außerdem enthält er noch ordentliche Menge an Selen, Magnesium und Kalium. Wirklich nicht zu verachten! Sein hoher Gehalt an Ballaststoffen hat dann zusätzlich noch eine positive Auswirkung auf die vielleicht etwas träge Verdauung². Und weil das Gemüse so unglaublich gesund ist, darf dieser Salat beim CIV. Blogevent vom KochtopfRezepte für die Figur“ mitspielen, diesmal auf Seiten der schlanken Figur.

Probiert diesen Rotkohlsalat wirklich mal aus, es lohnt sich!

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur

Rotkohlsalat à la Frau Mama

Zutaten für ca. 8 Portionen:
1/2 mittelgroßer Rotkohl (ca. 1 kg), Strunk entfernt
2 Äpfel
Salz
1/2 Bio-Zitrone, Schale
1 Orange, Saft
2 EL Zucker
1 handvoll Rosinen

(1) Den Rotkohl mit einer Reibe oder Küchenmaschine fein raspeln. Mit kochendem Wasser begießen und so lange stehen lassen bis das Wasser abgekühlt ist. Dann gut ausdrücken, entweder mit den Händen (Gummihandschuhe sind praktisch so lange man keinen Fetisch für lila Hände hat *g*) oder in der Kartoffelpresse.
(2) Die Äpfel schälen, entkernen und ebenfalls fein reiben. Zusammen mit den Rosinen zum Rotkohl geben.
(3) Den Salat etwas salzen (braucht erstaunlicherweise wirklich nicht viel), Zucker und Zitronenschale unterrühren. Zum Schluss den Orangensaft dazu geben. Alles gut vermischen!
(4) Einen Tag kühl durchziehen lassen.

Genießen!

Passt zu vielerlei: diverseste Braten (Ente, Schwein, Huhn), zu Fisch, als einfacher Rohkostsalat zum Abendbrot oder in Wraps oder oder oder …

Quelle: Familienrezept

¹ Lebensmittel Warenkunde – Rotkohl
² Eat Smarter – Warenkunde Rotkohl

Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , , , , , , , ,

9 thoughts on “Rotkohlsalat à la Frau Mama

  1. Frau Tonari 11. Januar 2015 um 10:21 Reply

    Ich glaube, das probiere ich mal aus. Ich mag nämlich Rot- und Weißkrautsalat ganz gerne. Zum Glück gibt es den bei uns in der Kantine.

    Gefällt mir

  2. Miss Gliss 11. Januar 2015 um 11:07 Reply

    Ich mag Rotkohlsalat auch sehr gerne, allerdings sind die Portionen, die man produziert immer sooo groß, wie Du schon sagst. Ich werde ihn das nächste mal einkochen/-wecken. Mal gucken, wie ihmmdas gefällt 😉, ich möchte ja, dass er noch knackig bleibt.
    Herzliche Grüße
    Claudia

    Gefällt mir

  3. richensa 11. Januar 2015 um 12:52 Reply

    Ein farbenprächtiger Salat… ich probiere ihn mal aus, wenn ich eine Teilkohl kriege ;-)

    Gefällt mir

  4. zorra 16. Januar 2015 um 13:32 Reply

    Also für mich müsstest du nicht all seine Vorteile aufzählen, der Salat überzeugt mich schon von der Farbe her. ;-)

    Gefällt 1 Person

  5. la grosse mere 17. Januar 2015 um 20:38 Reply

    Wird gerade getestet, ich warte gerade, daß die Kreation abkühlt. Hab nur dummerweise keine Zitrone im Haus. Naja. Was ich eigentlich sagen wollte: kleinere Kohlköpfe sind oft im Bioladen zu finden. Ich hatte für den heutigen Test einen mit 500g ausgegraben. Ein ganzer! 2 Wochen wollt ich jetzt nämlich auch nicht Rotkohl speisen…

    Gefällt mir

    • Anikó 17. Januar 2015 um 20:41 Reply

      Oh, dann bin ich ja wirklich gespannt, wie er gelingt und ob er Euch schmeckt :-) *FingernägelkauvorNervosität*

      Gefällt mir

  6. Lieblingstante 18. Januar 2015 um 17:19 Reply

    Danke für das Rezept wird demnächst ausprobiert.

    Gefällt mir

    • Anikó 18. Januar 2015 um 17:23 Reply

      Ich dachte ja immer, das wäre ein Rezept von Oma? Habt ihr den nie gemacht?

      Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: