Weihnachten 2014: Weihnachtsessen Teil II – Brathähnchen mit Semmelknödelfüllung nach Plachutta

Der Plan zum Weihnachtsessen bestand ja aus einem Brathähnchen mit Beilage. Und eigentlich sollte es auf ungarische Art gefüllt werden, aber Frau Mama erblickte im „Goldenen Plachutta“ eine Hähnchen mit Brioche- oder Semmelfüllung und so war der Plan obsolet *g* Nun hat der Norddeutsche an sich es ja nicht so mit Klößen oder Knödeln. Zumindest bei uns in der Familie werden sie nicht wirklich gemacht und kann mich auch an keine von der besten deutschen Oma von allen erinnern. Dementsprechend kommt uns auch wirklich nienicht Knödel als Beilage in den Sinn, wenn es um die sonntägliche Essensplanung geht. Was sich in diesem Fall als fatal heraus stellte. Ich hatte mich schon beim Lesen des Rezeptes gewundert, warum Herr Plachutta soviel Brot in der Füllung benutzt. Und Herr Papa wollte unbedingt Leber in der Füllung haben, also bekam er sie. Angeblich, um mehr Geschmack zu haben. Aber mir ließ der Gedanke an die Menge der Füllung und warum sie noch extra gegart werden sollte, keine Ruhe. Dann, als Frau Mama das Hähnchen am ersten Weihnachtsfeiertag zubereitete, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die restliche Füllung soll die Beilage sein! Ein Serviettenknödel! Meine Güte, wie konnten wir nur so blind sein! Aber es war zu spät, die Leber war drin, die Kartoffeln als ursprüngliche Beilage waren auch schon geschält. So wurde von der Knödelfüllung nur wenig gegessen und es gab bunten Kartoffelbrei (mit Brokkoli und Möhre drin) sowie einfach gekochten Rosenkohl als Beilage zum wirklich köstlichen Hähnchen! Leider habe ich es auch verpeilt das ganze Hähnchen nochmal phototechnisch zu dokumentieren. Und deswegen gibt es heute auch kein Rezept, ich muss es einfach nochmal selbst kochen, um Euch (und mir) Bilder von den einzelnen Stadien zu machen und von eventuellen Problemen, die auf dem Weg liegen könnten, berichten kann. Hat ja nicht jeder automatisch viel Knödelerfahrung, also zumindest ich nicht *g* Aber trotzdem wollte ich Euch den Teil des Weihnachtsessens nicht vorenthalten, weil köstlich war es allemal. Saftiges, knuspriges Hähnchen mit einfachen, aber leckeren Beilagen. Da brauch ich kein Fünf-Gänge-Menü :-)

Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: