Würziges (nicht scharfes *g*) Chili con carne aus dem Slowcooker – Pikáns Chili con carne

Als Zwerg Mitte März hier war, brauchten wir ein Essen, dass sich praktisch von alleine kocht, weil ich in der Schule weilte und sie die Innenstadt unsicher machen wollte. Außerdem hatten sich für nachmittags die Mädels angesagt und da kann man ja auch größere Portionen kochen. Zwerg schlug Chili vor. Perfekt! Nun war im vegetarischen Slowcooker-Buch von Frau Küchenlatein und Frau Frankemöller ein vegetarisches Chili mit Tofu drin, aber mit Tofu muss ich den Mädels nicht kommen, die sind alle Fleischfressende Pflanzen (sie haben noch nicht den Zitronen-Zuckerschoten-Tofu gekostet). Also das Sojabohnenerzeugnis durch Rinderhack ersetzt, aber sonst die Würzung übernommen, nur noch Mais hinzugefügt. Ich mag Mais im Chili con carne. Und weil ich ja eher eine Scharfmimose bin, wurde es nicht gleich richtig scharf gewürzt, die mitessenden Damen haben sich noch selbst Chiliflocken drüber gegeben, mir war es so würzig genug. Leider haben zwei abgesagt, aber trotzdem haben wir es gut geschafft, das Chili samt und sonders zu verputzen. Ich musste sogar schon vorher meine kleine Mittagsportion für den nächsten Tag retten *g*

Und noch eine Premiere brachte dieses Chili con carne mit sich. Da das Rinderhack komplett ausverkauft war, kaufte Zwerg Gulaschfleisch, dass wir durch den Fleischwolf für die KitchenAid jagten. Nun habe ich den auch schon gut ein Jahr, aber noch nie benutzt, weil ich dachte: zu aufwendig, zu langwierig, zu viel Abwasch danach. Aber nee, Pustekuchen! Ging ganz schnell und schwupps hat man frisch durchgedrehtes Hackfleisch in der Schüssel.

Das werde ich in Zukunft öfter machen, da weiß ich wenigstens was da drin ist und kann nicht überall kaufbares Hack produzieren z.B. aus Hähnchen.

Jedenfalls war das Chili wirklich ein großer Erfolg, würzig mit vielfältigen Aromen, die wunderbar harmonieren. Könnte ich ruhig öfter machen und kann es auch jedem anderen empfehlen, der würzige, gesunde Eintöpfe mag.

Würziges Chili con carne aus dem Slowcooker

Zutaten für 4-6 Portionen:
400 g Gulaschfleisch oder Rinderhack
1 Zwiebel
1 Knobauchzehe
etwas Öl
Salz, Pfeffer
1 Paprikaschote
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Wachtelbohnen
1 kleine Dose Mais
150 g Gemüsebrühe
150 ml dunkles Bier
500 ml passierte Tomaten
2 EL Oregano
1 EL brauner Zucker
1 EL entöltes Kakaopulver
1-3 TL Chiliflocken (Pul biber) nach Geschmack
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL geräuchertes Paprikapulver

(1) Falls man Gulaschfleisch benutzt, dieses zuerst durch den Fleischwolf drehen. Die Zwiebel und Knoblauch häuten, beides fein würfeln. Eine große Pfanne auf hoher Flamme erhitzen, einen Schluck Öl darin heiß werden lassen. Das Hackfleisch zugeben, salzen, pfeffern und bei mittelhoher Hitze kräftig anbraten. Die Zwiebelwürfel zufügen und so lange weiterbraten bis sie glasig sind. Dann die Knoblauchwürfelchen und mitdünsten bis sie beginnen zu duften. Das Fleisch sollte jetzt angenehm braun sein. In den Keramikeinsatz des Slowcookers geben.
(2) Die Paprikaschote in mittelkleine Würfel schneiden. den Inhalt der Bohnendosen in ein Sieb gießen und mit fließendem, kalten Wasser nachspülen (reduziert die Windwirkung der Bohnen). Den Mais auch abgießen. Alles zum Hackfleisch in den Slowcooker geben.
(3) Die restlichen Zutaten zugeben, etwas salzen (lieber erst vorsichtig, im Slowcooker intensivieren sich die Aromen sehr und zum Schluss richtig abschmecken), gut verrühren. Deckel drauf und 8 Stunden auf LOW köcheln lassen.

Für alle die keinen Slowcooker haben:

Hack mit Zwiebeln, Knoblauch anbraten. Paprikastücke dazu und mit andünsten. Die Gewürze drauf, mit Bier ablöschen, Gemüsebrühe und Tomatenpassata dazu. Bohnen, Mais rein und 1,5 bis 2 Stunden bei kleiner Hitze schmoren lassen. Abschmecken.

(4) Nochmals abschmecken, auf Schüsselchen verteilen.

Genießen!

Dazu passt Weißbrot oder Reis oder Tacochips. Kann man auch noch verfeinern mit einem Klecks Saurer Sahne obendrauf oder Guacamole.

Quelle: leicht abgewandelt nach Westphal, U., Frankemölle, G. (2014): Slowcooker vegetarisch.

*********************** Magyar ***********************

Egy igazi buli étel, amit elég sokszór már csináltom. Nagyon egyszerü, nagyon könnyü lehet csinálni. Ha túl kévés nektek a chili, még mehet be. Csak én nagyon kényes vagyok a csípős ételekkel ;-) Probáljatok ki, mi nagyon szeretünk!

Pikáns Chili con carne

Hozzávalók 4-6 adagra:
400 g marha vagdalt hús
1 hagyma
1 fokhagyma
1 kaliforniai paprika
olaj
só, bors
2 ek oregánó
1 ek barna cukor
1 ek kakaópór
1-3 tk örölt chili
2 tk római kömény
1 tk édesnemes paprika
150 ml sötét sör
150 ml zöldség alaplé
500 ml passzirozott paradicsom
1 doboz vörös bab (kb. 440 g)
1 doboz fehér bab (kb. 440 g)
1 kis doboz kukorica (kb. 320 g)

(1) A hagymát és fokhagymát kis kockára vágunk. A paprikát közepes kockára. A babok és kukoricát a dobozból öntünk és víz alatt átmosunk.
(2) Egy edényben melegitünk az olajt és barnalunk a húst. Sózunk és borsózunk. Hozzá adunk a hagymát és üvegesre piritunk. Bele fokhagyma és paprika. Most jönnek az oregánó, barna cukor, kakaópór, chili, rómao kömény és édesnemes paprika. Egy kicsit hagyunk sütni. Rá öntünk a sört és hagyunk befözni. Most jöhetnek a babok, kukorica, passzirozott paradicsom és az alaplé. Még egyszer sózunk és borsózunk. Fedő alatt 1,5 – 2 oráig hagyunk kis lángon főzni.
(3) A végén kóstolunk, hiányzik még valamit? Még egy picit csípősebb? Még só?

Tálalunk rízssel, friss kenyérrel vagy Tortilla csip-szel. Még egy kis tejföl vagy guacamole (mexikói avokádókrém) is illik.

Jó étvágyatok!

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8 Kommentare zu “Würziges (nicht scharfes *g*) Chili con carne aus dem Slowcooker – Pikáns Chili con carne

  1. hafensonne 22. April 2015 um 10:58 Reply

    Kitty <3 Ich find den Fleischwolf auch super bspw. für Köfte :-D

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    • Anikó 22. April 2015 um 11:01 Reply

      Ich frage mich ernsthaft, wie sich der Spitzname Kitty für eine Küchenmaschine durchsetzen konnte (und ja ich weiß KITchenAid *g*)
      Aber ja, Fleischwolf ist toll! Der muss öfters benutzt werden :-)

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      • hafensonne 22. April 2015 um 11:08

        Bei Bouletten ist super, dass man erst das trockene Brot durchdrehen und dann mit dem Fleisch gleich die Zwiebeln, so spart man sich das olle Zwiebelnwürfeln ;-)

        Wie heißt denn Deine KitchenAid? Ich fand Kitty so naheliegend wie langweilig… durchgesetzt hat es sich trotzdem schnell :-D

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      • hafensonne 22. April 2015 um 11:09

        Ich kaufe ein KANN *eyesroll*

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      • Anikó 22. April 2015 um 11:13

        Die heißt KitchenAid, wie das Auto auch Auto heißt. Und wenn ich ’ne Katze hätte, würde sie wahrscheinlich Katze heißen :-D

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  2. Ulrike 22. April 2015 um 11:17 Reply

    Lass das bloß keinen militanten Fleischhasser lesen, Rezept aus einem vegetarischen Kochbuch zu carnisieren *gg* Gabi heißt übrigens nur Frankemölle ohne r am Ende ;-)

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    • hafensonne 22. April 2015 um 11:20 Reply

      Carnisieren, haha, danke für das Wort des Tages. Aber Vegetarier machen das umgedreht doch auch, fleischhaltige Rezepte vegetarisieren? Veganer veganisieren gar! :-)

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    • Anikó 22. April 2015 um 11:22 Reply

      Ups, gleich geändert. Danke für den Hinweis :-)
      Aber hier sind wir ja nicht militant, sondern in meinem toleranten Blog-Wohnzimmer :-)

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