Archiv für den Monat Mai 2015

#12von12 – Ein normaler Tag im Mai

 Es gibt da so eine kleine, nette Aktion im Internet, bei der Blogger (okay, ganz schön viele Blogger und andere socialmediaaffine Leute) an jedem 12. des Monats ihren Tag in Bildern festhalten. Das mag nicht großartig aufregend sein, aber es gibt schöne Einblicke in andere Leben. Und jetzt mal ehrlich, werfen wir nicht alle gerne einen kurzen Blick durch die Wohnzimmerfenster anderer Leute? Ich fand es schon die letzten Monate immer spannend zu sehen, was hochgeschätzte Mitblogger so treiben und jetzt mache ich mal mit …

Die erste Tat nach dem Augenaufschlagen am frühen Morgen ist, das tägliche Himmelsbild zu knipsen. Dieses Mal war es 6:46 Uhr mit interessantem Prä-Gewitter-Himmel:

Abends bin ich meist zu faul zum kompletten Aufräumen der Küche und irgendwie sammelt sich nach dem Abendessen immer noch irgendwie aufräumwürdiges Geschirr an, dass ich das meist schnell morgens erledige:

Ein tägliches Ritual an Tagen, an denen ich unterwegs bin, ist das Aufziehen der von Frau Mama „geerbten“ fast 40 Jahre alten Uhr (Frau Mama lebt noch, keine Angst!). Meist dient dabei das Morgenfernsehen der öffentlich-rechtlichen Sender als Hilfe zur genauer Uhrzeit:

Auf zur Schule durch milde Luft:

Noch schnell einmal am Vorgarten-Flieder auf dem Weg schnuppern:

In der Schule wird erstmal gefrühstückt (früher habe ich selten Hunger) und dann eine Erfolgskontrolle zum Thema „Konjunktur und Wirtschaftspolitik“ geschrieben:

Und damit wäre das Gesamtmodul WiSo in meiner kaufmännischen Umschulung auch geschafft und abgeheftet:

Nach der Schule noch schnell den Einkaufszettel für den Wocheneinkauf im Supermarkt nebenan abarbeiten:

Wieder zu Hause die Einkäufe verstauen und die Reste vom Sonntagsessen aufwärmen. Sieht eher monochrom aus, war aber höchstlecker:

Ich versuchte ein wenig zu nickern, weil ich danach definitiv leistungsfähiger bin, aber irgendwas ließ mich nicht. Erst erschreckte mich der auf dem Balkon von einer Windböe erfasste Klappsessel, dann klingelte es an der Tür, dann das Telefon. So konnte ich wenigstens dem kurzen Sommerschauer zugucken und den typischen Regenduft danach genießen:

Durch das fehlende Nickerchen und die Gewitterluft hatte ich einen ziemlichen Matschkopf, so dass ich mich nur von der Lieblingszeichentrickserie berieseln lassen konnte. „Hallo, mein Name ist Anikó und ich bin süchtig nach Phineas & Ferb!“ *ggg*:

Die letzte größere Aktion des Tages fand in der Küche statt, um die Zutaten für die Tomaten-Tortellini-Suppe vorzubereiten, die ich am nächsten Tag nur noch in den kleinen Slowcooker schmeißen muss:

Danach war nicht mehr viel los mit mir. Gegen 21 Uhr schlief ich auf dem Sofa ein, so dass ich gegen halb zehn schon todmüde gen Bett wankte. Zum Glück gelte ich als erwachsen, so dass so früh oder spät ins Bett gehen kann, wie ich will *g*

Wer noch neugierig auf andere Leben ist, der kann hier in der Mai-Zusammenfassung bei Caro von „Draußen nur Kännchen“ stöbern.

Getarnter Sommersalat aka Wassermelonen-Tomaten-Salat – Dinnye-paradicsom saláta

Ist es bei Euch sommerlich? Waren ja sommerliche Temperaturen voraus gesagt für den heutigen Tag und da hat man doch keine Lust auf schweres, heißes Essen, oder? Okay, in Ungarn ess ich bei der Verwandtschaft auch heiße Hühnersuppe, wenn draußen 35°C und zufällig Sonntag ist. Aber hier in Deutschland doch eher selten. Wenn es hier sommerlich wird, ist mir nach Wassermelone. Ich mag Wassermelone wirklich sehr, auch wenn ich keine 5 kg Melone in anderthalb Tagen verdrückt kriege wie Zwerg ;-) Aber sie hat nicht so viel Fruktose wie beispielsweise Pfirsiche (die ich übrigens auch sehr liebe), deswegen vertrage ich mehr davon …

Und völlig unsaisonal lachte mich jetzt schon eine Wassermelone so verführerisch an, dass sie quasi von alleine in meinen Einkaufskorb hüpfte. Und oh Wunder, sie schmeckt sogar schon. So wie ich sie mag, saftig, süß aber nicht zu süß. Ihr lest hier von jemandem, der am liebsten den helleren Teil der Wassermelone nahe der Schale isst *g* Und irgendwie will die ja verbraucht werden. Pur essen ist natürlich eine Option, aber wozu bin ich Foodblogger, wenn mich nicht die Neugier nach neuen Kombinationen in die Arme der Kochbuchindustrie treiben würde. Schon vor einiger Zeit erwarb ich „How to cook everything„* von Mark Bittman, der auch Rezepte für die New York Times schreibt. Und in diesem Buch findet man Ideen zu allem! Ernsthaft! Es werden Techniken und einzelne Fleisch- und Gemüsesorten beschrieben, einfache und kompliziertere Grundzubereitungen plus etlicher Variationen. Dazu variieren die Gerichte von traditionell über asiatisch bis südamerikanisch. Also, wenn ich mich auf ein einzige Buch beschränken müsste, dass ich nur noch verwenden darf, wäre es wohl das! Das einzige, was einen µ nervt, sind die amerikanischen Volumeneinheiten. Woher soll ich wissen, aus wie vielen Möhren man 1,5 cup Möhrenwürfel kriegt? *seufz* Aber mit ein wenig Erfahrung und Einschätzungsfähigkeit kriegt man das auch hin!

Eben in jenem Buch suchte ich nach Möglichkeiten der Wassermelonenverwertung und wurde fündig! Ein simpler Salat aus Tomaten und Melone sollte es werden, insgesamt nur sechs Zutaten. Dazu noch Zutaten aus dem Vorratsschrank, die ich eh immer da habe. Jetzt mag die Kombination aus Wassermelone mit Tomate für den ein oder anderen abwegig erscheinen, aber lasst Euch gesagt sein: Es passt wunderbar! Mit dem etwas salzigen Feta und würzigen Olivenöl eine höchst erfrischende, ja die perfekte Kombination für laue Sommerabende!

Wassermelonen-Tomaten-Salat mit Feta

Zutaten für 1 großzügige Portion:
1/8 mittelgroße Wassermelone
8 Cherytomaten
Salz, Pfeffer
50 g Feta
Olivenöl

Aus dem Melonenstück mit einem Kugelausstecher ca. 16 Kugel holen (oder einfach in Würfel schneiden). Die Tomaten halbieren. Beides auf einem größeren Teller arrangieren. Leicht salzen und pfeffern. Den Feta darüber krümeln und mit Olivenöl beträufeln.

Sofort servieren!

Genießen!

Quelle: Bittman, M. (2008): How to cook everything. Houghton Mifflin Harcourt. p 214

* (keine geldwerten Vorteile für mich, wenn Ihr auf den Amazon-Link klickt, er dient nur Eurer Information)

*********************** Magyar ***********************

Magyarországon ilyenkor már melegebb szokót lenni mint itt közép Németországon. Már volt igazi nyárias idő? Ha meleg volt a nap akkor nekem nem igazán meleg ebéd vagy vacsora kell, maximum langyos … És mi a gyümölcs ami a legjobban felfrissít, igen a dinnye. Múlt héten egy szépet csak beugrott a kosaramban a szupermarketben ;-) De mit vele csinálni, csak igy simán enni nagyon jó, de nem azért írok egy gasztroblogot hogy csak a mindennapi csinálom a hozzávalókkal. Kíváncsi ember vagyok :-)

Egy nagy, vastag szakácskönyvben „How to cook everything“ (Hogy mindent lehet főzni) a New York Times író Mark Bittman-töl találtam egy gyors saláta recept. Itt a dinnye nem édesen tálalnak hanem fűszeresen. És meglepően nagyon jó egymáshoz illik a paradicsom és a dinnye. A feta sajt még add egy kis extra. Én mondanám hogy ez a könnyű saláta perfekt egy meleg nap után. Próbáljátok ki! Nagyon megéri!

Dinnye-paradicsom-saláta fetával

Hozzávalók 1 nagy adagra:
1/8 közepes dinnye
8 koktél paradicsomok
só, bors
50 g feta sajt
oliva olaj

A paradicsomok felezünk és a dinnyét ilyen méretű kockára vágunk. Egy tányérra teszünk, sózunk és borsózunk. Rá morzsolunk a fetát és olíva olajjal locsolunk. Kész.

Azonnal tálalunk!

Jó étvágyatok!

Einfache, aber köstliche DDR-Brötchen

Ich gebe es zu, ich bin ein Brötchen-Liebhaber! Bei uns zu Hause gibt es fast immer frische Brötchen, kaum dunkles Vollkornbrot. Es soll ja gesund sein, aber richtig gut vertrage ich es auch nicht … Und so Brötchen bestehen ja aus ganz alltäglichen Zutaten Mehl, Salz, Wasser und Hefe. Nun kann man aber auch mit der Zubereitungsweise spielen: längere Gehzeiten, aber etwas kühler, vielleicht mit Vorteig, wenn man rechtzeitig dran denkt. Auch die Brötchenform ist vielfältig: einfach nur rund schleifen oder Kaisersemmeln formen oder Berliner Knüppel formen (die Links öffnen YouTube-Videos). Ich habe mich dieses Mal mit Rundschleifen, danach kurz länglich formen begnügt und sie nur einmal längs eingeschnitten.

Ich bin irgendwann auf dieses Rezept bei Jutta Schnuppschnüss gestoßen, dass da DDR-Brötchen heißt. DDR-Brötchen … Hmm, die hatte wir damals nicht allzu oft, aber ich kann mich dran erinnern, dass es zwei verschiedene Sorten gab: 5er und 8er, also für 5 Pfennig oder 8 Pfennig Kaufpreis. An den geschmacklichen Unterschied kann ich mich leider nicht erinnern (dafür weiß ich umso genauer, wie frisches ungarisches Weißbrot mit Omas Rührei schmeckte *g*). Und was an diesem Brötchenrezept jetzt spezifisch DDR ist, erschließt sich mir auch nicht … Aber es sind gute Brötchen, der Teig ist einfach zu handhaben und insgesamt braucht man nur gut 3 Stunden bis die Brötchen fertig sind, wovon 2,5 Ruhezeiten sind. Also reichlich unkompliziert alles! Und die nächsten Male übe ich das Formen noch ein bisschen … Der Geschmack ist auch richtig gut. So gut, dass ich dieses Rezept wirklich regelmäßig backe!

DDR-Brötchen

Zutaten für ca. 8 Stück:
500 g Weizenmehl Type 550
15 g frische Hefe
1/2 TL (3 g) Zucker
325 ml Wasser
10 g Salz

(1) Das Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Hefe hinein krümeln, Zucker dazu, verrühren. Das Wasser zufügen und 5 Minuten auf Stufe 1 kneten. Das Salz zufügen und nochmal 5 Minuten auf Stufe 1 oder 2 kneten. Es sollte ein elastischer, nicht klebriger Teig entstehen.
(2) Den Teig in eine Schüssel mit Deckel geben und 1 Stunde im Kühlschrank gehen lassen. Den Teig falten und nochmals 1 Stunde gehen lassen im Kühlschrank.
(3) Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dabei ein Blech auf der untersten Schiene mit vorheizen.
(4) Den Teig rausholen und in 8 etwa 80 g schwere Portionen teilen. Die einzelnen Portionen rund schleifen und dann kurz längs rollen. Auf ein Blech legen, mit einem sauberen Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Nach 15 Minuten die Brötchen mit einem scharfen Messer längs einschneiden.
(5) Die Brötchen mit kaltem Wasser einpinseln und auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben. Dann einen großzügigen Schluck Wasser auf das untere heiße Blech schütten. Ofentür schnell schließen. Insgesamt 20 Minuten backen. Nach 10 Minuten das untere Blech rausholen.

Die Brötchen raus holen, prüfen ob sie gar sind (auf den Boden klopfen, wenn es hohl klingt, sind sie gut) und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Quelle: nach Schnuppschnüss ihr ManzfredBäcker Süpkes DDR-Brötchen

Comfort Food, wenn alles anstrengend ist: Nudel-Schinken-Auflauf

Es gibt so Tage, da braucht es Comfort Food! Ich hatte noch Kochschinken im Kühlschrank, der jetzt auch nicht besser wurde mit der Zeit. Hmm, Kochschinken passt doch auch hervorragend zu Nudeln. Da könnte man doch einen Auflauf machen. Also schnell mal im weltweiten Zwischennetz geguckt und bei Eva in ihrer Deichrunner’s Küche fündig geworden. Mir war noch nach ein wenig Gemüse, so dass noch ein paar Champignons und Porree in den Auflauf wanderten. Natürlich passen auch andere Sachen wie Mais oder Paprika oder ein paar Erbsen. Eurer Phantasie und den Resten in Eurem Kühlschrank sind keine Grenzen gesetzt :-) Was auch gut funktioniert, ist den Auflauf schon am Vortag zu schichten, den Guß in einem separaten Schüsselchen aufbewahren und dann wenn es am nächsten Tag gebraucht wird den Ofen auf die Temperatur stellen, Guß über die Nudeln gießen, mit Käse bestreuen und in den Ofen stellen. Wenn es direkt aus dem Kühlschrank kommt, vielleicht 5 Minuten länger backen. Aber das kriegt ihr dann schon mit :-) So hat es mein Mittwochsmittag gerettet und ich konnte entspannt frischen, knusprigen Nudel-Schinken-Auflauf genießen!

Nudel-Schinken-Auflauf

Zutaten für 2-3 Portionen:
50-100 g Kochschinken
1/2 Porreestange
150 g Champignons
200-250 g kurze Maccheroni
Olivenöl
Salz, Pfeffer
100 g geriebener Käse

Für den Guß:
2 Eier
250 ml Milch
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1/2 TL Paprikapulver

(1) Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze oder 200°C Umluft vorheizen. Eine kleinere Auflaufform dünn mit Öl auspinseln.
(2) Kochschinken würfeln. Den Porree in mitteldicke Scheiben schneiden. Die Champignons putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
(3) Die Maccheroni laut Packungsanweisung in Salzwasser al dente garen. Abgießen und abtropfen lassen.
(4) In einer großen Pfanne einen Schluck Olivenöl erhitzen und die Champignons bei hoher Hitze ein paar Minuten anbraten. Dann die Porreeringe zufügen, salzen, pfeffern. So lange dünsten bis der Lauch etwas weicher geworden ist. Dann die Kochschinkenwürfel hinein geben und kurz mitbraten.
(5) Für den Guss die Eier mit der Milch gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskat und dem Paprikapulver würzen.
(6) Die Hälfte der Nudeln in die Auflaufform geben, dann die Pilz-Porree-Schinken-Mischung gleichmäßig darauf verteilen und mit der zweite Nudelhälfte bedecken. Den Guß drüber gießen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
(7) Auf die mittlere Schiene des Ofen geben und etwa 40 Minuten backen. Wenn es zu schnell zu braun wird, etwa nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie abdecken.

Dazu passt ein schöner Salat oder eingelegte Rote Bete oder Kürbis oder Gewürzgurken. Ach, ihr findet schon was :-)

Genießen!

Quelle: nach Deichrunner’s KücheSchinken-Nudel-Auflauf

Old school Vanillepudding (oder -flammeri)

Unsere kleine Rettungstruppe tritt wieder in Aktion! Dieses Mal widmen wir uns einem Standard-Nachtisch, nämlich dem Pudding. Nun gehöre auch ich zu den Leuten, die mit Pudding aus der Tüte aufgewachsen ist. Ich kann mir vorstellen, dass es damals eine Erleichterung für die Hausfrau war, als die Puddingpulver-Tüten in der 1950ern auf den Markt kamen: Milch erhitzen, Puddingpulver rein, kurz aufkochen, fertig. Nur wenn man mal auf die Tüte guckt, so wahnsinnig komplizierte Zutaten sind das ja gar nicht. Die Bindung entsteht über Speisestärke (haben wohl eh fast im Vorratsschrank, oder?) und in der Tüte sind es meist pulverförmige Aromen, die den Geschmack geben. Hmpf! Dann doch lieber eine echte Vanilleschote und ein bisschen Ei. Das Ei war bisher der Faktor, der mich davon abhielt Vanillepudding selbst zu kochen (Schokoladenpudding kann ich schon *g*), ich hatte Angst süßes Rührei zu fabrizieren…

Aber jetzt habe ich mich getraut mit Hilfe von Herrn Pauls „Deutschland vegetarisch„. Nun wollte ich nicht unbedingt 4 Portionen basteln und dann wieder eine Woche dran essen, also das Rezept ein wenig abgewandelt, da ich ja bekanntermaßen auch kein großer Sahnefreund bin. Und, oh Wunder, es ist total einfach! Und dauert vielleicht 5 Minuten länger als die Tütenvariante. Ehrlich! Nur auf eines muss man achten: immer brav und energisch rühren. Wirklich immer! Und dann entsteht auch kein Rührei, sondern cremiger, schon fast fluffiger, sehr vanilliger Pudding, der sich trotzdem 1a stürzen lässt, wenn man das denn will. Ein Träumchen! Ab jetzt nur noch so!

Old school Vanillepudding

Zutaten für 1 große Portion [für 4 Portionen]:
20 g Maisstärke [35 g]
40 g Zucker [80 g]
1 Prise Salz
1/2 Vanilleschote [1 ganze Schote]
1 Eigelb [3 Eigelb Größe M]
250 ml Milch [500 ml]

kleine Förmchen

Maisstärke, Zucker und Salz im kleinen Topf miteinander verrühren. Aus der Vanilleschote das Mark auskratzen und mit dem Eigelb in den Topf geben. Zunächst kleine Schlucke Milch zugeben und alles gründlich und klümpchenfrei verrühren. Die gesamte Milch unterrühren. Auf den Herd stellen und bei mittelhoher Hitze unter wirklich ständigem Rühren zum Kochen bringen. 1 Minute kochen lassen, dabei in jeder Ecke des Topfes rühren, damit nichts anbrennt. In die kalt ausgespülten Förmchen geben und abkühlen lassen.

Genießen!

Quelle: nach Paul, S., Seiser, K. (Hg.) (2013): Deutschland vegetarisch. Brandstätter Verlag. Wien. p 257

Hätte ich mal die komplette Menge gemacht *seufz*

Und hier sind die geretteten Puddings & Konsorten der anderen Rettungstruppler: (wird nachgereicht)

Friederike vom Fliederbaum

Janke von Jankes Soulfood

Andy von LieberLecker

Melanie von der Kleinen Chaosküche

Der Genussjäger Hardy

Die Turbohausfrau Susi

Klaudia von Kochen mit Herzchen

Barbara von Barbaras Spielwiese

Jens vom Rohstoffverarbeitenden Betrieb

Zorra vom Kochtopf

Rike von Genial Lecker

Heike von Kebohoming

Christine von Anna Antonia

Sabine von Schmeckt nach mehr

Verboten gut !

Obers trifft Sahne

Widmatt

*********************** Magyar ***********************

Sokan mennek a hipermarketben és vesznek a csoki- vagy vaníliáspudingot a hűtőosztályból vagy hogy megmelegszenek a tűzhelyet akkor jön a puding a kis zacskóból. Pedig olyan egyszerű egyedül csinálni és nezetek még a zacskó háton a hozzávalók, az a mi benne van mesterséges aromák és színek nem kell senkinek. És nem kell sok: keményítő, cukor, só, vanília és tojás. Ja, tejet ;-) Kész! És minden természetes! Csak össze keverni, felforrni keverés közben és kész! Maximum 5 per több kell mint a zacskós fajtánál … Próbáljatok ki, nagyon egyszerű és sokkal finomabb!

Igazi vaniliáspuding házilag

Hozzávalók 1 nagy adagra [4 adagra]:
20 g kukoricakeményítő [35 g]
40 g cukor [80 g]
1 csipet só
1/2 vaníliarúd  [1 egészet]
1 tojás sárgája [3 tojás sárgája]
250 ml tej [500 ml]

kis formák

A kukoricakeményítőt, cukrot és sót egy kis edényben össze keverünk. A vaníliarúdból ki kaparunk a belsejét és a tojás sárgákkal teszünk. Először csak kis kortyok tejet hozzá adunk és rendesen össze keverünk. Hozza adunk a többi tejet. Most közepes-magas lángon hagyunk felforrni, de komolyan mindig állandóan keverünk. 1 percet hagyunk főzni, még mindig energikusan keverünk! Ne hogy megég a végén! A hideg vízzel öblitet kis formákban teszünk és hagyunk kihűlni.

Jó étvágyatok!

Butterschmalz aus dem Slowcooker

Eigentlich nutze ich nicht oft Butterschmalz. Nicht weil es nicht schmeckt. Nein, es war mir bis jetzt schlicht zu teuer. Für eine 250 g-Packung bezahlt man im Supermarkt locker 2,50 Euronen. Jungs, nee wirklich nicht! Also wurde es nur für besondere Anlässe und schon mal gar nicht in Massen gekauft, um beispielsweise Schnitzel darin auszubraten.

Aber letztens sah ich in einer Gruppe des sozialen, blauen Netzwerks, dass jemand in seinem Slowcooker Ghee, also die indische Version des Butterschmalzes gemacht hat. Hey, das wäre ja cool, wenn das problemlos klappen würde. Denn prinzipiell mag ich den Geschmack sehr, nur war mir die traditionelle Zubereitungsmethode im Topf zu risikoreich. Man muss die ganze Zeit daneben stehen, damit es nicht Ausversehen anbrennt (die geneigte Leserschaft weiß ja mittlerweile um meine verminderte Stehfähigkeit) und dann auch noch vorsichtig umfüllen, damit ja keine Molke mitkommt. Ach, nee Jungs. Das war mir wirklich zu doof. Aber fix recherchiert nach Slowcooker-Ghee und das ist gar nicht so kompliziert. Einfach nur die Butter rein machen, anstellen und eine bestimmte Anzahl von Stunden später vorsichtig umfüllen. Und man muss nicht daneben stehen und es beaufsichtigen. Wenn man es nicht gerade 24 Stunden drin lässt, sollte es nicht verbrennen. Auch überschäumen ist schwer, wenn es auf LOW steht. Perfekt!

Also habe ich aus 1 kg Butter lockerflockig ohne jeden Stress etwa 700 ml wunderhübsch güldenes Butterschmalz fabriziert. Ich habe den kleinen Slowcooker mit 1,5l Inhalt genutzt und war etwas besorgt, ob auch nix überläuft, aber passte wunderbar. Nur so richtig nussig wurde die Butter nicht. Ich glaube, wenn man es gheeartiger haben will, sollte man den 3,5l-Crockpot nutzen, damit mehr Oberfläche zum Bräunen vorhanden ist. Aber auch so wurde es wunderbar! Ich kann es nur jedem Slowcooker-Besitzer empfehlen auszuprobieren! Einfacher geht es nicht!

Butterschmalz aus dem Slowcooker

Für ca. 700 ml:
1 kg Butter

Slowcooker 1,5 l oder 3,5 l

Butter in den Keramikeinsatz geben. Bei der kleineren Variante muss das letzte Stück Butter zerschnitten werden. Den Slowcooker auf LOW stellen und 8-10 Stunden köcheln lassen. Dabei den Deckel mit einem flachen Holzlöffel oder Essstäbchen etwas anheben, damit die Feuchtigkeit entweichen kann:

Nach zwei Stunden sieht es etwa so aus. Unten hat sich schon ein Großteil der Molke abgesetzt, auch an den Seitenwänden:

Nach fast 10 Stunden hat sich dann auch auf der Oberfläche langsam bräunende Molke abgesetzt, von mir liebevoll Schmodder genannt:

Den Schmodder mit einem Schaumlöffel abnehmen, das klare Butterschmalz vorsichtig mit Hilfe einer Kelle und eines Trichters in saubere Gläser abschöpfen. Dabei darauf achten, dass man nicht auf den Boden oder die Seiten des Keramikeinsatzes kommt, weil sich sonst Molkereste lösen und die geklärte Butter verunreinigen könnte. Den letzten Rest vorsichtig gießen.

Das Butterschmalz in den Gläsern abkühlen lassen.

Genießen!

Quelle: indian simmerHow to make ghee in a slow cooker

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