Mangold-Feta-Strudel mit Gurken-Quark

Dieses Jahr habe ich Glück mit meinem Balkongarten (bis auf die Erbsen *seufz*). Die Tomaten entwickeln sich langsam zu einem Dschungel, die Blumen wuchern. Auch der Mangold wuchs ungeahnt üppig und wollte irgendwie verwendet werden, bevor er zu Schießen beginnt. Aber was mit dieser anscheinenden Riesenmenge Mangold anstellen?

Zu Nudeln hatte ich ihn letztens schon (wird als nächstes gezeigt), aber da wartet doch noch portionierter Strudelteig im Tiefkühler auf seine Verwendung und der Feta im Kühlschrank muss auch langsam weg. Perfekt! Also war ein Mangold-Feta-Strudel-Plan gefasst. Inspiration holte ich mir im weltweiten Zwischennetz und bastelte aus einigen Ideen mein eigenes Rezept. Und ich bin mehr als begeistert vom Ergebnis. Das Gericht lässt sich wieder wunderbar entzerrt zubereiten: den Gurkenquark morgens, dann vormittags die Mangoldfüllung und der Strudel wird dann mittags schnell ausgezogen. So gefällt mir das :-) Und der Geschmack belohnte die balkongärtnerische und kochtechnische Mühe. Wunderbar! Angenehm salzig, herzhaft und knusprig! Geradezu grandios in Kombination mit dem Gurkenquark!

Mal sehen, welche herzhaften Kombinationen mir noch über den Strudelweg laufen :-)

Mangold-Feta-Strudel mit Gurkenquark

Zutaten für 2 große Portionen:
400 g frischer Mangold
1 Knoblauchzehe
2 El Olivenöl
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
75 g Feta
1 Ei
1 Portion Strudelteig
Mehl zum Bestäuben
30 g Butter, geschmolzen

Für den Gurkenquark:
250 g Quark
1/2 Gurke
Salz
Pfeffer
eine Prise gemahlener Kreuzkümmel
1 kleine Knoblauchzehe

(1) Als erstes den Quark zubereiten, der muss ein wenig ziehen. Die Gurke schälen, grob raspeln und mit ein wenig Salz vermischt in einem Sieb ca. 30 Minuten abtropfen lassen. Gut ausdrücken und zum Quark in eine Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer und Kreiuzkümmel würzen. Den Knoblauch häuten und sehr fein hacken. Alles gut miteinander verrühren und im Kühlschrank ziehen lassen.
(2) Für den Strudel den Mangold waschen, gut abtropfen lassen. Alles in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, den Knoblauch zugeben und so lange dünsten bis er duftet. Den Mangold hinein geben (wenn die Pfanne zu klein ist portionsweise), salzen und pfeffern. Einige Minuten bei höherer Hitze kochen lassen bis der Mangold zusammen gefallen ist. Mit Muskatnuss würzen. Wenn noch viel Flüssigkeit in der Pfanne ist, den Mangold mit einem Schaumlöffel aus der Flüssigkeit heben, gut ausdrücken und in eine Schüssel geben. Mit dem Ei und dem zerkrümelten Feta verrühren.
(3) Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
(4) Jetzt den Strudelteig nach der bewährten Methode dünn auf einem bemehlten Tischtuch ausziehen. Dünn mit der Hälfte der Butter bestreichen. Die Mangoldfüllung (ohne ausgetretene Flüssigkeit) gleichmäßig auf dem linken Drittel (siehe Bild 7) des Strudelteigs verteilen. Die Seiten einklappen und den Strudel mit Hilfe des Tischtuchs aufrollen. Auf das Backblech legen und mit dem Rest der Butter bestreichen. In die Mitte des Ofens schieben. 30 Minuten backen bis die Oberfläche goldbraun ist.

Etwas abkühlen lassen und zusammen mit dem Gurkenquark servieren.

Genießen!

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3 thoughts on “Mangold-Feta-Strudel mit Gurken-Quark

  1. kormoranflug 27. Juli 2015 um 12:37 Reply

    Könnte man das Gemüse auch roh in den Teig geben? Bei Apfelstrudel mache ich das auch so.

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  2. danielas foodblog 28. Juli 2015 um 11:35 Reply

    Ich liebe Mangold und habe vor kurzem meinen ersten süßen Strudel gemacht. Die herzhafte Variante mit Mangold wird sicherlich nicht lang auf sich warten. Vielen Dank für die schöne Idee!

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  3. […] werden muss, sprich die Arbeit so gering wie möglich halten. Der Mangold wurde ja schon für den Strudel und die Frittata fast komplett verbraucht, von 20 gelegten Bohnen wurden eh nur drei Pflanzen […]

    Gefällt mir

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