Archiv für den Monat Mai 2016

Diese Saison nur klassisch – Simpelster Spargel aus dem Ofen

Es ist ja gerade Hochsaison für das Königsgemüse. Und auch ich liebe es! Seit einiger Zeit sogar den weißen Spargel. In den letzten Jahren habe ich auch einiges ausprobiert, aber diese Saison bin ich irgendwie nur klassisch unterwegs. Das heißt bei mir sehr pur im Ofen gegart und dann am liebsten mit Pellkartoffeln.

Der austretende Spargelsaft verbindet sich mit der Butter zu einer zarten Sauce und ich mag besonders, wenn die Spargelstangen von unten etwas braun geworden sind, manchmal sogar knusprig. Das ist sooo gut! Es ist schnell gemacht, einfach, mit Zutaten, die bis auf den Spargel eigentlich im Vorrat sind, also ran an die Stangen! Es lohnt sich total!

Simpelster Spargel aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen:
16 Stangen Spargel
Salz
Prise Zucker
frisch geriebene Muskatnuss
etwa 50 g Butter

(1) Den Ofen auf 180°C vorheizen.
(2) Die Spargelstangen schälen und in eine größere Auflaufform legen. Sie sollten nicht übereinander liegen. Salzen, leicht zuckern und etwas Muskatnuss frisch drüber reiben. Die Butter in Flocken verteilen.
(3) Die Auflaufform mit Alufolie (matte Seite außen, glänzende innen) bedecken und an den Rändern gut festklemmen. Auf der mittleren Schiene im Ofen ca. 30 Minuten garen.
(4) Die Auflaufform heraus nehmen, die Folie entfernen und mit den Beilagen der Wahl servieren.

Genießen!

Quelle: bei irgendwem im Blog gelesen, zu lange her, um es noch genau rekonstruieren zu können ;-)

Für alle anderen experimentierfreudigen Spargelsüchtigen da draußen, findet ihr hier noch viele andere Köstlichkeiten:

Semmelknödel mal anders

Hier auf dem kleinen Blog sind ja eher selten Knödel zu sehen. Das hat zwei Gründe: 1. Weder auf der deutschen noch auf der ungarischen Seite meiner Familie sind Knödel verbreitet. 2. Knödel zu fabrizieren ist aufwendig, zeitintensiv und lohnt sich meist nicht für zwei Portionen. Aber wenn man ein Schmorgericht zubereitet, dass in Ruhe vor sich hin schmurgelt, kann ich auch noch passende Knödel dazu basteln.

Und basteln ist hier fast das richtige Wort. Im Gegensatz zur deutschen Variante, die ich kenne, wird hier keine Milch über die Brötchenwürfel gegeben, nein, es wird erst ein dickflüssiger Pfannkuchenteig gerührt, in den auch noch Hefe kommt. Die wirklich vielen Brötchenwürfel kommen zusammen mit Käse und Petersilie dazu. Zugegeben, ich war sehr skeptisch:

  • Sind das nicht zu viele Brötchenwürfel?
  • Läuft der Käse nicht aus?
  • Lassen sie sich formen?
  • Fallen die im Wasser nicht auseinander?

Aber nein, nein, ja und nochmals nein. Es sind wunderbare Knödel, die würzig und zart schmecken, aber gleichzeitig noch Biss haben. Sie nehmen großartigst die Sauce und sind so perfekt geeignet als Beilage für saucige Schmorgerichte. Ich hatte sie zu einem ungarischen Rinderschmorbraten gemacht, den ich heute bei Susi Turbohausfrau präsentiere. Also probiert es mal aus, lohnt sich definitiv!

Semmelknödel mal anders

Zutaten für 12-14 Stück:
4-6 altbackene Brötchen
200 g Mehl
2 Eier
150 g Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
1 großes Bund glatte Petersilie
100 g Käse (z.B. Gouda oder geräucherter Käse)
Salz, Pfeffer

(1) Die Brötchen relativ fein würfeln. Gleichmäßig auf einem Backblech verteilen. In den kalten Ofen schieben. Auf 180°C Ober-/Unterhitze stellen und ca. 10 Minuten rösten bis sie knusprig und etwas brauner sind.
(2) Das Mehl mit den Eiern und dem Wasser zu einem dickflüssigen Pfannkuchenteig rühren. Die Trockenhefe unterrühren und den Teig 20 Minuten ruhen lassen.
(3) In der Zeit die Petersilie mittelfein hacken und den Käse in mittelgroße Würfel schneiden.
(4) Die Brötchen unter den Teig rühren. Ebenfalls die Petersilie und Käse und alles gleichmäßig verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit angefeuchteten Händen aus dem Teig 12-14 Knödel formen und sie nochmal 15 Minuten auf einem Brett liegend, ruhen lassen.
(5) In der Zwischenzeit einen weiten Topf mit Wasser füllen und es aufkochen lassen. Salzen. Auf mittelhohe Stufe zurück schalten. So viele Knödel in den Topf geben, wie bequem rein passen, sie gehen noch ordentlich auf. Ich habe sie in 2 Portionen gekocht. Die Knödel ca. 10 Minuten simmern lassen bis sie gar sind. Herausnehmen und in ein Sieb geben.

Sie passen wunderbar zu Schmorgerichten, egal ob mit Gemüse oder Fleisch.

Quelle: StreetkitchenVadas zsemlegomboccal

Ich habe die übrigen Knödel auch eingefroren, aber bisher noch nicht wieder aufgetaut, kann also erst später darüber berichten :-)

#12von12 im Mai – Ein stinknormaler Donnerstag

 Wer neugierig auf anderer Leute Leben am 12. Mai ist, gucke bei hier bei Caro.

Gestern war ein stinknormaler Donnerstag. Aufwachen und einen Blick nach draußen riskieren.

Die klitzekleine Lieblingsuhr stellen und aufziehen.

Schnell Frühstück zusammenstellen. „Voll gesund“ für unterwegs ein selbstgebackenes Partybrötchen und zwei Stück Kuchen, die ich noch eingefroren hatte, zur Flüssigversorgung Wasser mit dem geliebten Rose’s Lemon Squash und für den Moment ein Müsli mit vier Himbeeren:

Kurz nach 7 ging es zur Arbeit, um mich halb acht erstmal in der persönlichen „Folterhölle“ von der Lieblingsphysiotherapeutin quälen und Defizite aufzeigen zu lassen ;-) Nein, jetzt ernsthaft: ich merke, dass mir die Therapien und was die Jungs und Mädels dort mit mir machen, wirklich gut tut und es schon Verbesserungen gibt. Yay!

Gleich danach hieß es arbeiten und konnte nach fünf Stunden unter blauem Himmel mit ein paar dekorativen Wölkchen nach Hause gehen.

Zu Hause wurde die Geschirrspülmaschine aus- und wieder eingeräumt …

… während die Teigtasch nach russischer Art aus Polen garten. Nein, die waren nicht selbstgemacht (selbstgekauft im russischen Supermarkt), aber ich wollte erstmal testen, ob mir sowas prinzipiell schmeckt, bevor ich mich ans Selbstmachen wage :-) Lecker sind sie, werde ich mal selbst machen *g*

Die Meisterin des gepflegten Rumdümpelns dümpelte mal wieder unter der braunen Kuscheldecke rum. (Um die Erschöpfung aus dem Kopf zu kriegen.)

Manchmal habe ich den Verdacht, dass ich einen grünen Daumen habe, bei dem Stiefmütterchen hat er leider nicht gewirkt, es starb aus mir unbekannten Gründen. Na gut, haben die Hornveilchen daneben (die unglaublich intensiv duften) mehr Platz, um sich auszubreiten. Ich habe den leisen Verdacht, dass sowohl Stiefmütterchen als auch Tausendschön auf der anderen Seite des Kastens von den Hornveilchen gemobbt wurden ;-) … Anderes wuchert dagegen wie doof, wie dieser Basilikum im Kindergartenalter.

Nach einigen Telefonaten konnte der Abend begonnen werden mit einer Lieblingsfolge der Lieblingsserie *düdüdüdüü* *düdüdüdüü*

Irgendwann am späteren Abend auch endlich Abendbrot:

Und nachdem ich auf dem Sofa wegpennte, wurde ich pünktlich zur Verkündigung der Gewinner des zweiten ESC-Halbfinals wach und wankte Richtung Bett, wo ich noch drei Wörter las und einschlief:

Kulinarisches Wochenende in Hamburg – We love Fish! Ein Kochkurs in Hensslers Küche

Am zweiten Tag unseres Hamburg-Wochenendes nahmen wir an einem Kochkurs in „Hensslers Küche“ teil, den ich dem Coladieb zum Geburtstag geschenkt hatte. Das ist eine Eventküche, betrieben von – Überraschung *g* – Steffen Henssler, die man buchen kann für Partys oder eben auch Kochkurse zu diversen Themen stattfinden.

Thema des Kurses war „We love Fish“ und es gab wirklich viel Fisch. Leider kamen wir verkehrs- und navibedingt prompt 30 Minuten zu spät, obwohl wir rechtzeitig aus dem Hotel losgefahren sind.

Wir wurden sehr nett von der Service-Dame begrüßt mit Sekt, den ich in Lavendellimo umwandeln ließ (Sorry, aber Alkohol in Getränkeform geht bei mir immer noch nicht…) und bekamen unsere Schürzen für den Kurs.

Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um die Vorführung für die gesamte Gruppe zu sehen, wie die Lachstranche, die unter Folie gegart, vorbereitet wird. Eigentlich ganz einfach: Lachstranche auf Teller, salzen, pfeffern, Limonenabrieb rauf, etwas Pernod und ein Stück Butter. Dann fest in Frischhaltefolie verpacken und im 80°C warmen Ofen etwa 10-12 Minuten garen.

Nun bin ich ja kein Fan von warmem Lachs und war dementsprechend skeptisch. Kalter Lachs (roh, graved, geräuchert) ist total geil, aber gebraten mag ich ihn nicht wirklich. Dementsprechend gespannt, war ich auf das Ergebnis:

Und es war echt großartig! Sehr zarter, lauwarmer Lachs mit wunderbaren Aromen. Das werde ich wohl auch zu Hause mal machen!

Als zweites wurde uns gezeigt, wie man einen Fisch richtig filetiert und daraus dann, ich nenne es mal, frittiertes Sashimi macht. Dafür wurde eine ganze Dorade benutzt…

… deren Filets ich erstmal von der Mittelgräte trennte.

Der Coladieb übernahm dann das herausschneiden der letzten Gräten vom Bauchlappen und aus der Mitte. Dann wurde das Filet in dünne Streifen geschnitten und in einen Teller gelegt. Die beiden zuständigen Köche kamen dann mit brüllend heißem Olivenöl rum und träufelten eine ordentliche Menge über die Fischstreifen, wodurch dieser sozusagen schockgegart wurde. Dann wurden noch ein paar andere Saucen darüber geträufelt und zum Schluss eine Tomatensalsa verteilt.

Und was soll ich sagen, ein Träumchen! So unglaublich zarter Fisch, der wunderbar mit den Aromen des Öls, der Ponzusauce und der Tomatensalsa harmoniert. Hätte ich nie erwartet! (Merkt man, dass ich wenig Fischerfahrung habe? *g*) Und der Coladieb hat gute Arbeit geleistet, nicht die kleinste Gräte zu finden! (Sobald eine Gräte im Fisch ist, bin ich ja sofort raus aus der Fischgeschichte!)

Als dritten Gang durften wir Thunfischtatar zubereiten. Dafür ist eine Hauptzutat eine selbstgemachte Mayonnaise, die einer von uns Teilnehmern, der noch nie eine Mayo rührte, selbst machen musste. Aber ihr wisst ja durch das aufmerksame Lesen dieses kleinen Blogs wie es geht, oder (Eifreie Mayo oder die klassische Variante)? Diese Mayo wurde noch durch Sriracha (diese extrem fies scharfe Sauce, die es öfter beim asiatischen Imbiss gibt) und Togarashi (japanische, scharfe Gewürzmischung) verfeinert und zusammen mit einigen anderen Zutaten wie Gurken- und Selleriewürfelchen zu dem feingewürfelten Thunfisch gegeben.

Jeder von uns bekam sein eigenes Stückchen Thunfisch in Sashimiqualität und durfte sich dann sein eigenes Tatar schneiden:

Ich finde so Sachen kleinwürfeln ja immer sehr entspannend, fast schon meditativ. Immer der gleiche Bewegungsablauf und großartig nachdenken, muss man dabei auch nicht:

Dadurch, dass jeder seine eigene Portion zubereitete, konnte auch unterschiedlich intensiv gewürzt werden. Und so sah mein Endergebnis aus: Würziges Thunfischtatar mit pochiertem Ei.

Ein unglaublich leckeres Gericht! Der zarte Fisch mit den frischen Gemüsewürfelchen und der leichten Schärfe der Mayo, dazu das weiche, pochierte Ei. Es passte wunderbarst! Leider machten sich dabei schon leichte Ermüdungserscheinungen bei meinem Magen bemerkbar, so dass ich nicht alles aufessen konnte. So viel Eiweiß auf einmal ist mein Körper einfach nicht gewohnt … Der Coladieb übernahm dann meinen Rest, der ihm aber zu lasch gewürzt war. Ich bin halt eher ein Purist, wenn es um das Würzen geht, der Coladieb braucht ein wenig mehr Wumms. Er war auch so begeistert von diesem Tatar, dass er es die Woche darauf sofort nachbastelte und immer noch von der scharfen Mayonnaise schwärmt.

Das waren bisher erst die Vorspeisen, jetzt folgte der Hauptgang! Dafür wurde als wir noch nicht da waren eine ganze Lachshälfte mit vielen Kräutern und Zitrone in Zeitung gewickelt und das Ganze dann im Ofen gegart. Dazu wurde ein Kartoffelbrei gereicht, der von einer jungen Teilnehmerin zubereitet wurde:

Verfeinert wurde es mit Avocados, deren Fruchtfleisch der Coladieb hier gewissenhaft aus der Schale befreit und klein würfelte:

Dann durften die Herren, die den Fisch zubereiteten, ihn auch auspacken und waren alle ziemlich gespannt und hochkonzentriert:

So sah der Hauptgang dann in aller Schönheit aus mit dem hellgrünen Kartoffel-Avocado-Brei im Hintergrund:

Und das war meine Portion. Ich konnte einfach nicht mehr essen … Schon lecker, frisch und kräuterig der Lachs, aber für mich schon zu durch, wobei das ist mein höchsteigenes Problem *g* Für Leute, die warmen Lachs mögen und mal für viele Gäste kochen möchten, kann ich das nur empfehlen. Gut vorzubereiten und köstlich!

Als Dessert wurde von den beiden Köchen Nico und Pierre eine Monsterportion karamellisierten Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster gekocht, während wir Teilnehmer so langsam ins Fresskoma fielen ;-) Ich nutzte die Zeit, um mich angenehm mit Pierre zu unterhalten.

Der Kaiserschmarrn war sehr lecker, besonders die knusprigen Ecken mit den karamellisierten Zucker *hachz*:

Aber auch das war zu viel und so verspeiste die Lieblingscousine, die mittlerweile gekommen war, um mich abzuholen (den Rest des Wochenendes verbrachte ich bei und mit ihr) den köstlichen Rest.

Nach vier Stunden war der Kochkurs beendet und ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, ich habe einige neue Sachen gelernt und auch Sachen und Zubereitungsweisen gekostet, die ich als Fischskeptiker noch nicht kannte und die mich begeisterten. Die Köche wirklich nett und kompetent, der Service unglaublich aufmerksam. Der Coladieb und ich würden das glatt nochmal machen :-)

Hensslers Küche
Neumühlen 1
22767 Hamburg

Lieblingscousine und ich spazierten noch ein wenig am Museumshafen rum, auch damit ich nach den ganzen Informationen und Menschen und Gekoche den Kopf frei bekam. Und was dümpelte dort im Wasser rum? Der Eisbrecher Stettin, den ich im August schon auf der Hanse Sail in Rostock sah, als wir rüber nach Dänemark schipperten.

Auch der Blick zu den Kränen ist ein klein bisschen beeindruckend! ;-)

Kulinarisches Wochenende in Hamburg – Freitagabend im heißgeliebten Trific

Vor zwei Wochen gönnten der Coladieb und ich uns ein Wochenende in Hamburg. Nun ist Hamburg nicht die große Unbekannte für uns, der Coladieb hat dort öfter geschäftlich zu tun, von der Ostseeheimat aus ist es auch nur knapp 2 Stunden entfernt  und die Lieblingscousine lebt dort. Aber dieses Wochenende wollten wir des Coladiebs Geburtstagsgeschenk einlösen, worüber ihr im nächsten Bericht noch mehr erfahrt.

Wir fuhren also gemütlich am späten Freitagvormittag los. Ja, ein bisschen Stau und Wochenendverkehr gab es, aber nix gravierendes (außer, dass wir beinahe zu spät zur gebuchten Massage im Hotel gekommen wären *ähem*).

Bevor wir uns abends mit der Lieblingscousine am Trific, doch unser aller drei Lieblingsrestaurant, trafen, drehten wir noch eine kleine Runde durch die Innenstadt. Hamburg empfing uns an der Binnenalster irgendwie ziemlich monochrom.

Es war halt Mitte April und nicht Juli, deswegen sah das Rathaus auch ein wenig düster aus …

Obwohl Hamburg nicht am Meer liegt (nein, wirklich nicht, auch wenn die Stadt einen monströs großen Hafen hat), läuft auch in der Innenstadt das Wasser regelmäßig weg. Für mich als Muschelschubser von der Ostsee immer etwas befremdlich:

Zum Glück lag das Hotel fußläufig vom Trific, so dass wir gemütlich hinspazierten und die Lieblingscousine schon auf uns wartete.

Wir entschieden uns für das Dreigang-Menü, wobei die Lieblingscousine und ich uns eins teilten. Irgendwie kann ich nicht mehr so viel auf einmal essen, aber wollte trotzdem alles kosten *g*

So kam der Coladieb zu Vitello Heilbutto als Vorspeise. Zartestes Kalb mit einer Heilbuttcreme und knusprigen Kapern:

Der Coladieb war begeistert und ich mopste auch das letzte Stückchen Fleisch, meine Güte sooo gut!

Unsere Vorspeise bestand aus marinierter Roter Bete mit Fenchel, Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen:

Sehr sehr gut! Rote Bete liebe ich ja sowieso und mit dem Fenchel eine großartige Kombination! Mit dem frischen, etwas säuerlichen Ziegenkäse und den etwas süßen Nüsschen, ein Träumchen!

Cousinchen bekam vom aufmerksamen Service sogar ihren eigenen schicken Probierteller:

Als Hauptgang suchten wir uns alle das Backhendl mit Kartoffelsalat, Gurken-Dill-Salat, Coleslaw und Blattsalaten aus:

Als uns die Teller hingestellt wurden und mir der Duft des Hähnchens in die Nase stieg, war mir für einen Augenblick so, als säße ich am gedeckten Sonntagstisch meiner Tante in Ungarn, es duftete genauso gut! Ein Träumchen! Das Fleisch unglaublich zart und saftig dazu wahnsinnig knusprig, einfach perfekt! Die Salate als wundervolle Beilage dazu, die Lieblingscousine hätte am liebsten noch eine Tupperdose voll des Gurkensalats mitgenommen und der Coladieb vom Coleslaw. Ich mochte alle Salate gleich gern *g* Aber ich muss gestehen, dass ich da schon etwas schwächelte und das Hähnchen trotz aller Köstlichkeit nicht schaffte *seufz* Aber keine Angst, es wurde nichts verschwendet, ich saß ja nicht alleine am Tisch :-D

Als Dessert gönnte sich der Coladieb das Schokoladenmousse mit Blutorange. Sehr schokoladig, sehr fluffig:

Ich freute mich schon seit Wochen auf die von mir innig geliebten Topfenknödel und hoffte insgeheim auf eine Rhabarberkomposition als Begleitung. Zum Glück kam es auch so *g*

Wunderbar flaumige Knödelchen, etwas zitronig, nicht zu süß, die perfekt mit dem Rhabarber harmonierten. Die Lieblingscousine und ich teilten gerecht (geschwisterlich teilen geht ja anders *g*) und sie war genauso begeistert wie ich.

Es war ein wunderbarer Abend im Trific mit hervorragendem Essen! Wir lieben es dort einfach und würde ich näher dran wohnen, ich wäre öfter da und würde mich komplett durch die Karte essen *g*

Eine große Empfehlung für alle, die ehrliches, phantastisches Essen ohne großen Schnickschnack mögen und ihren nächsten Hamburgbesuch planen!

Trific
Holzbrücke 7
20459 Hamburg

Öffnungszeiten 
Montag — Freitag ab 11:00
Küche von 12:00 bis 15:00 und 18:00 bis 22:30
Samstag ab 18:00
Sonntag geschlossen

An allen gesetzlichen Feiertagen kein Mittagstisch.

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