Herbst auf Rügen – Grenzentesten: Meer und See in Binz

Nach einer erholsamen Nacht wachte ich relativ früh auf. Frau Kochschlampe schlief noch selig neben mir. Und um sie nicht Ausversehen zu wecken, schlich ich ins Wohnzimmer der Ferienwohnung und beobachte den Himmel. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, wenn der Körper zwar irgendwie wach ist, mein Hirn aber noch nicht. Nun habe ich ja mittlerweile einige Erfahrung bei Sonnenauf- und -untergängen, so dass ich ganz gut abschätzen kann, ob es dramatisch am Himmel wird oder nicht. Und dieser 1. Oktober versprach Drama! Also fix angezogen, Frau Kochschlampe kam auch mit und ab zum Strand!

Und tatsächlich! Drama!

Der Blick Richtung Sassnitz ist leicht rosa gefärbt.

Es wird golden!

Feinster Sandstrand mit ein paar kleinen Quallen.

Quallen sind nicht die einzigen Tiere dort, auch viele Möwen machten sich fein für den Tag und frühstückten.

Goldenes Morgenlicht.

Nach einer knappen Stunde am Strand besorgten wir noch schnell ein paar Brötchen zum Frühstück und guckten, was es in der engeren Umgebung unserer Ferienwohnung an Geschäften gibt.

Nicht weit weg, gab es einen Edeka, den wir natürlich genau inspizierten. Frau Kochschlampe fand meine absolute Lieblingsbrause: Vielanker Fassbrause ♥

Die Temperaturen waren noch so angenehm, dass wir es uns auf der Terrasse gemütlich machten:

An normalen Sonnabenden wäre ich zu Hause geblieben und hätte rumgedümpelt, aber es kristallisierte sich schon raus, dass dieser Rügenurlaub zum Grenzentesten bei mir genutzt wird (in den nächsten Beiträgen werdet ihr es besser verstehen). Also anstatt auf dem Sofa zu sitzen, machte ich mit Frau Kochschlampe noch einen langen Spaziergang ins Binz abseits von Ostsee und Strand.

Erstaunlicherweise gibt es in Binz einen ziemlich großen Süßwassersee, den Schmachtersee:

Wenn man mal einen Gedanken dran verschwendet, wiederum nicht überraschend, weil ja auch Rügen stark von den Eiszeiten geformt wurde und diese ganz gerne mal große Löcher hinterlassen haben, die sich mit Süßwasser füllten und gemeinhin „See“ genannt werden *g* (Teiche sind übrigens immer künstlich angelegt). Und das kann ebenfalls auf Inseln passieren…

Jedenfalls ist das Ufer des Schmachtersees ganz zauberhaft. Es stehen Skulpuren dort, es gibt Cafés, einen schönen Spielplatz, der auch zum Sporteln geeignet ist. Und auch wenn es regnet, kann man dort schön flanieren (Regenjacken ahoi!).

Auch der Blick auf die evangelische Kirche ist ganz hübsch, der wir auf dem Rückweg zur Ferienwohnung noch einen Besuch abstatteten. Sie wurden ab 1911 im neugotischen Stil gebaut und 1913 geweiht. Im Sommer finden dort Konzerte statt, am folgenden Tag sollte der Erntedankgottesdienst sein.

Um zur Kirche zu kommen, muss man einen Berg hoch. Ja genau, ein Berg! An der Ostseeküste. Und er ist nicht alleine. Es gibt eine Stadt auf Rügen, die Bergen heißt und ihren Namen zurecht trägt ;-)

Aber zumindest hat man von dort einen schönen Blick auf Binz zur touristischen Rush Hour *g*

Das war es aber noch nicht für den Tag. Morgen erzähle und zeige ich dann was zu unserem kulinarisch wundervollen Abend!

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3 Kommentare zu “Herbst auf Rügen – Grenzentesten: Meer und See in Binz

  1. georgous 9. Januar 2017 um 10:55 Reply

    Tolle Bilder, Kompliment!

    Gefällt 1 Person

  2. kormoranflug 9. Januar 2017 um 11:52 Reply

    Schöne Himmel- und Meer Bilder

    Gefällt 1 Person

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