Archiv für den Monat Februar 2017

12 von 12 im Februar

Oh  Gott, bald steht schon der 12. März vor der Tür und ich habe noch nicht mal Februar verbloggt. Dabei habe ich momentan ja einiges an Zeit, aber irgendwie verplempere ich die bzw. bin mit anderen Sachen wie Bewerbungen schreiben und den Folgen beschäftigt … Dabei habe ich Euch doch einiges zu erzählen und zeigen und stehe rezeptetechnisch immer noch bei Weihnachten *seufz* Ich reiß mich mal am Riemen, lass YouTube YouTube sein und schreibe ein bisschen *g*

Ich vergaß an dem Sonntag, dass der 12. war, so dass das erste Bild mein Sonntagsfrühstück bestehend aus einer Scheibe Brot mit Frühlingszwiebelrührei, etwas Mango und Kakao war:

Das obligatorische Himmelsbild kam dementsprechend auch später, obwohl ich schon seit 6 Uhr wach war:

Nach dem Frühstück etwas Zahnhygiene:

Ich versuche gerade etwas Ruhe in meinen Kopf zu kriegen durch Meditation, aber irgendwie will das noch keine Gewohnheit werden. Es tut mir gut, aber ich denke einfach nicht dran Hmpf.

Ein Sonntag ist kein Sonntag ohne die „Sendung mit der Maus“ und das Sonntagsmärchen danach.

Mittagessen waren die Reste vom freitäglichen Székely káposzta einfach mit einer Scheibe Brot dazu. Gott, ich liebe dieses Essen!

Danach etwas Entspannung mit einem interessanten Buch – Michael Pollans „Cooked: A natural transformation„.

Auch die Fischies machen schon rabatz und wollen Futter haben. Kriegen sie natürlich!

Teil 2 der sonntäglichen Körperhygiene.

Sisyphos lässt grüßen:

Es gibt nicht nur Sonntagsfrühstück und Sonntagsessen. Nein, bei uns in der Familie auch ein Sonntagsabendbrot. Das wird eine überbackene Schnitte! Darauf von unten nach oben: Brot, dünn Butter, Wurst (an dem Abend rumänische Fleischwurst), Obst nach Wahl, Marmelade-Senf-Mischung, Käse. Das ganze wird in den Ofen geschoben bis der Käse verlaufen ist. Yummie!

Noch ein wenig TV geguckt und gute Nacht!

Ein typischer, unproduktiver langweiliger, erholsamer Sonntag *g*

Französischer Salat zu Heiligabend oder jede andere Party

Wir haben zwar schon Februar, aber weiter geht es jetzt mit der Festtagsberichterstattung, weil da doch einige Gerichte bei waren, die ich der geneigten Leserschaft vorstellen möchte.

Frau Mama beschloss, dass es Heiligabend Kartoffelsalat mit Würstchen geben soll, weil das so schön unaufwendig ist. Nun gut, mir ist es etwas zu wenig feierlich, aber wer bin ich Frau Mama zu widersprechen ;-) Aber damit wenigstens ein bisschen blogbares Material rumkommt, einigten wir uns auf unseren Familienkartoffelsalat und Französischen Salat, den ich nur von ungarischen Feierlichkeiten wie Geburtstags- oder Schulabschlussfesten im Familienkreis kenne. Früher fand ich ihn nicht so prickelnd, mir war es immer zu viel Mayonnaise, die den Geschmack von den ganzen anderen, einfachen aber durchaus köstlichen Zutaten überdeckt hat. Aber seit ich mich so ein bisschen an Mayo gewöhnte, meine eigene gelingsichere, eifreie Version mache und die Zutaten alle frisch vorbereite, mag ich den auch sehr gerne. Nur die Familie musste noch mit einem Praxistest überzeugt werden …

Das Rezept habe ich ein wenig abgewandelt nach dem überaus geschätzten „Österreich vegetarisch“, indem ich noch ein bisschen Apfel ergänzte (ja, ist in der Variante meiner Cousine tatsächlich drin) und ein bisschen an den Mengen der Zutaten schraubte. Sie erschienen mir doch ein bisschen zu wenig für vier Portionen … Es ist einfach und schnell zubereitet, die geneigte Leserschaft sollte nur ein wenig Zeit zum Durchziehen einplanen. Dann schmeckt der französische Salat einfach besser! Frau Mama und ich waren begeistert, der Rest der Mischpoke hielt sich lieber an den Familienkartoffelsalat *g*

Und so sah ein Ausschnitt der Realität an Heiligabend bei uns aus: Schüssel mit Rest Französischem Salat und einer großen Schüssel von Herrn Papa ausgebackenen Schnitzelchen :-)

Französischer Salat

Zutaten für 4 Portionen:

Für das Dressing:
1 Portion eifreie Mayonnaise
Spritzer Worcestersauce
1 EL Schmand
Salz, Pfeffer

Für den Salat:
ca. 250 g gekochtes Gemüse in Würfel geschnitten
(z.B. Karotten, Petersilienwurzeln, Sellerie)
ca. 200 g festkochende Kartoffeln, gekocht, gepellt, in Würfel
1/2 Apfel, gewürfelt
4 EL TK-Erbsen, kurz gekocht
Salz, Pfeffer
Spritzer Zitrone

Zum Garnieren:
Cocktailtomaten
Kresse

(1) Die Mayonnaise zubereiten. Dann die Mayo mit dem Schmand und der Worcestersauce vermischen. Abschmecken mit Salz und Pfeffer.
(2) Das Gemüse mit den Kartoffeln, Apfelwürfeln und Erbsen vermischen, die Salatsauce unterrühren. Eventuell mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abschmecken.
(3) Etwas ziehen lassen. Mit Kresse und Tomätchen garnieren.

Dazu passen Frikadellen jeglicher Couleur, Paniertes aus Fleisch oder Gemüse.

Genießen!

Quelle: Seiser, K., Neunkirchner, M. (2012): Österreich vegetarisch. Brandstätter Verlag. Wien. p222

Den Rest des Abends verbrachten wir gemütlich: neben dem obligatorischen Weihnachtsmärchen, probierten wir Zwergs Geschenk aus *g* Ein spaßiges Spiel, dass wir als Kinder in Ungarn schon liebten :-)

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