Archiv für den Monat März 2017

Mohnkuchen mit Zitronencreme

Ein Kuchen zum Wochenende muss ein, oder? Und was hätte ich Lust auf eine einfache, aber saftige Erdbeertorte oder Johannisbeer-Baiser-Torte, jetzt wo der Frühling wirklich da ist und es draußen jeden Tag grüner wird. Aber da müssen wir uns hier in Deutschland noch gedulden, wenn wir die saisonale Früchtchen essen wollen und nicht Importe aus Spanien, Nordafrika oder gar Übersee. Mir wird immer ganz anders, wenn ich auf Instagram die ganzen Leute sehe, die sich jeden Tag Unmengen an Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Himbeeren in die Müslischüsseln oder zum Nachmittagssnack packen. Oder gar Wassermelone! Es ist doch nicht mal annähernd warm genug, um Gelüste nach Wassermelone zu entwickeln! Nochmal eine kurze Liste, wann die Früchte bei uns Saison haben (Referenz: Nord- und Mitteldeutschland, Schrebergarten, freie Natur, ohne Gewächshaus):

  • Rhabarber: ab Ende März/April, Hochsaison ab Mai
  • Erdbeeren: frühe Sorten ab Ende Mai
  • Johannisbeeren: wie Name sagt ab Johanni, also Ende Juni.
  • Himbeeren: frühe Sorten ab Mitte/Ende Juni
  • Aprikosen: französische Sorte ab Juni
  • Pfirsiche/Nektarinen: ab Ende Juni aus Südeuropa.
  • Heidelbeeren: im Freiland an Südhängen ab Anfang Juli
  • Brombeeren: ab August bis September
  • Wassermelone: aus dem südeuropäischen Ausland (Frankreich, Italien, Ungarn, Spanien, Türkei) ab Juli

Ich weiß, es ist obsttechnisch momentan mau, außer den lagernden Äpfeln, aber so ist das nunmal Ende des Winters, Anfang des Frühjahrs. Die Pflanzen müssen ja erstmal blühen, von den Bienchen bestäubt werden und ihre Früchte bilden und reifen lassen. Das dauert alles ein bisschen … Und wenn wir sie dann im Sommer frisch vom Feld, oder jedenfalls nicht ganz so weit transportiert, essen können, schmecken sie um sooo vieles aromatischer! Vielleicht wollt ihr auch ein paar Erdbeerpflanzen auf dem Balkon oder Eurem kleinen Garten anbauen, das ist ganz einfach, braucht keinen explizit grünen Daumen und ihr habt dann zur richtigen Zeit die vollreifen Früchtchen :-)

Kommen wir zum Wesentlichen zurück! Auch jetzt zur obstarmen Zeit kann man schöne Kuchen backen. Diesen Mohnkuchen mit Zitronencreme sah ich auf der ungarischen Seite „Streetkitchen„, deren Videos und Rezepte ich sehr schätze und schon einiges nachgebastelt habe. Mohn scheint eine typisch osteuropäische Sache zu sein. Ich sehe oft Rezepte mit ihm in polnischen Kochbüchern und auch aus der ungarischen Küche kenne ich ihn zur Genüge: zu Schupfnudeln, Brotauflauf mit Mohn, im Kuchen, zu Pflaumenknödeln. Dann kann er auch die Hauptzutaten in einem Rührkuchen sein, der dazu noch ohne Mehl auskommt und somit glutenfrei ist. Sowas passiert bisweilen auch hier *g* Zum Schluss wird der fertige Kuchen mit Lemon Curd bestrichen, was nochmal den richtigen Kick gibt. Das Gesamtkunst, dass sich sehr einfach backen lässt, ist nämlich wirklich wunderbar! Zarter, saftiger Kuchen mit angenehmen Mohngeschmack plus die zitronige Frische des Lemon Curd (macht es gerne nach Frau Kochschlampes Rezept, die funktionieren immer). Großartigst! Probiert es unbedingt aus, wenn ihr Mohn mögt!

Mohnkuchen mit Zitronencreme

Zutaten für Springform (Ø 24 cm):
5 Eier
150 g Zucker
150 g Butter, zimmerwarm
200 g gemahlener Mohn
15 g Backpulver
1 Bio-Zitrone, Schale
50 ml Milch
1 Prise Salz
4 El Lemon Curd (selbstgemacht oder aus dem Glas)

Butter zum Einfetten der Form

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier belegen und die Seiten mit Butter einfetten.
(2) Die Eier trennen. Butter und Zucker mit Hilfe der Küchenmaschine oder Handrührer schaumig schlagen. Nacheinander die 5 Eigelb zugeben und gut unterrühren. Den Mohn mit dem Backpulver und Zitronenschale unter die Buttermischung rühren. Zum Schluss die Milch unterrühren.
(3) Die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Zuerst 1/3 des Eiweißes vorsichtig unter den Mohnteig rühren, dann die restlichen 2/3 wirklich vorsichtig mit Hilfe es Spatel unterheben. Dies geht am Besten, wenn der Teig richtig vorsichtig von außen nach innen unter den Eischnee gehoben wird. So bleibt besonders viel, der ins Eiweiß geschlagenen Luft erhalten und der Kuchen nachher luftig.
(4) Den Teig in die vorbereitete Springform geben, glatt streichen und auf mittlerer Schiene 25-35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, ob er gar ist. Dabei mit einem Zahnstocher oder Schaschlikspieß in die Mitte des Kuchens stechen, wenn das Stäbchen sauber, ohne anhaftenden Teig wieder rauskommt, ist er durch. Den fertigen Kuchen herausholen und komplett abkühlen lassen.
(5) Die Zitronencreme gleichmäßig auf den abgekühlten Kuchen streichen. Noch mit ein bisschen des gemahlenen Mohns zur Dekoration bestreuen.

Genießen!

Quelle: StreetkitchenCitromkrémes máktorta

Comfort Food aus Deutschlands Westen – Endivienuntereinander

Wenn wir schon mal beim Thema „Regionales Comfort Food“ sind, möchte ich Euch diesmal eine Kartoffelbreivariante mit Salat vorstellen. Ja, genau, das wird Salat unter den Kartoffelbrei gerührt. Aber jetzt kein aromaarmer Eisbergsalat, sondern angenehm bitter schmeckende Endivie.

Kennt ihr nicht? Kannte ich bis vor Kurzem auch nicht, weil sie in den von mir regelmäßig aufgesuchten Supermärkten nicht verkauft wurde. Endivie gehört zu den Wegwartengewächsen und ist ein Salat, der ab dem Spätsommer geerntet, aber auch in Wintervarianten angebaut wird. Wild kommt die Rosettenpflanze (sprich sie bildet keinen typischen Salatkopf aus) im Mittelmeerraum vor, wo sie auch schon seit der Antike kultiviert wird, wird aber vor allem in Frankreich, den Niederlanden, Italien, Deutschland und der Schweiz angebaut. Angeblich sollen hier in Deutschland fünf bis acht Sorten im Handel zu bekommen sein, aber irgendwie nicht in meiner Ecke …

Aber letztens sah ich schöne große Salatgebilde, die mit Endivie ausgeschildert waren! Yeah! Sofort mit eingesackt und zu Hause stand ich dann: Was machste jetzt damit? Schnell bei Twitter und Facebook nachgefragt und tatsächlich einige Vorschläge bekommen: als simpler Salat mit Essig-Öl-Dressing, als Endiviengemüse in der Pfanne oder eben unter Kartoffelbrei gemischt (entweder roh oder gegart). So viele Möglichkeiten, da ist ein Salat ja gar nicht genug *g* Ich entschied mir für die Salatvariante mit einem Knoblauch-Senf-Dressing und dann eben eine Untereinanderversion, in der ich den Salat kurz mit knusprig ausgelassenem Speck gare, mit ein wenig Essig abschmecke und so unter den Kartoffelbrei rühre.

Und ich muss sagen, das Zeug schmeckt extrem großartig! Die rauchige Note vom Speck mit dem leichten Bitter des Salats, der eine nette säuerliche Essignote hat und dazu die Cremigkeit des Kartoffelbreis. Ernstlich toll! Wird es öfter geben, wenn die Endivie Saison hat! Die vegetarischen Leser lassen einfach den Speck weg, schmeckt immer noch richtig gut!

Endivienuntereinander

Zutaten für 2 Portionen:
6-8 mittelgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend oder mehligkochend)
Salz
50 g Schinkenspeck
Schluck neutrales Öl
1/4 Kopf Endiviensalat
Pfeffer
2-3 TL Weißweinessig
Milch

(1) Die Kartoffeln schälen, in kleinere Stücke schneiden. Mit kaltem Wasser bedecken, salzen und aufkochen lassen. So lange bei mittlerer Hitze garen, bis die Kartoffeln gar sind.
(2) Währenddessen den Schinkenspeck in kleine Würfel schneiden. Mit einem kleinen Schluck Öl in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze langsam aus- und knusprig werden lassen.
(3) Den Salat waschen, trocken schleudern und in Streifen schneiden. Wenn der Speck knusprig ist, die Endivienstreifen unterrühren und kurz garen lassen bis der Salat zusammen gefallen ist. Ein wenig salzen, pfeffern und mit dem Essig säuerlich abschmecken. Pfanne zur Seite stellen.
(4) Die Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen. Auf der ausgeschalteten Platte die Kartoffeln mit der Milch zu Kartoffelbrei stampfen. Die Endivien-Speck-Mischung gut unterrühren. Nachjustieren – Fehlt noch Salz oder etwas Essig?

Servieren. Dazu passt ein Spiegelei, Bratwurst, Schnitzelchen.

Genießen!

Quelle: Angaben von verschiedenen Twitter- und Facebook-Nutzern

Wir retten das Brunch – Rosa Rote Bete-Heringssalat

Unsere Rettungstruppe feiert wieder Geburtstag! Heute vor drei Jahren ging die erste Rettungsaktion zum Thema Liptauer an den Start, initiiert von der „Giftigen Blonden“ und der „Turbohausfrau„. Seitdem wurden viele unterschiedliche Sachen, auch hier auf dem kleinen Blog gerettet.

Zum diesjährigen Jubiläum wollen wir das Brunch retten. Wer mag Brunchen? Ich muss gestehen, ich bin da nicht so der große Fan von, weil ich zum Frühstück nicht allzu viel esse und auch nicht der Typ bin, der andauernd, wenn auch nur Kleinigkeiten, isst. Aber mal ist es ganz nett. Erst Recht, wenn die Sachen selbst gemacht sind und nicht aus dem Supermarkt kommen. Und was gehört so auf ein Brunch-Buffet? Nun ist ein Brunch ja eine Mischung aus Frühstück (BReakfast) und Mittagessen (lUNCH), dementsprechend vielfältig ist die Auswahl: typische Frühstückssachen wie Eier (Rührei, gekocht, Omelett), diverse Brotsorten, Aufschnitt, Käse, Marmelade, Dessertartige wie Quarkspeisen, aber auch Warmes wie Cremesüppchen, Quiche (groß oder klein), gebratene Würstchen, Bacon etc. Vielfältigkeit rockt!

Für unser Rettungsbrunch bringe ich einen Heringssalat mit. Irgendwie hat es sich eingebürgert, dass auf den Buffets unserer Familie zu Feiertagen, z.B. Silvester, immer Heringssalat steht. Diesmal wollte ich eine etwas andere Variante mit Roter Bete ausprobieren, die auch noch ein wenig Farbe auf den Tisch bringt. Neben der Farbe bringt die Rote Bete auch noch eine angenehme Süße mit, die wunderbar mit der Säure des Bismarckherings harmoniert. Jetzt kann man Rote Bete ja vorgegart im Supermarkt kaufen, aber um ehrlich zu sein, schmeckt mir die Variante nicht wirklich. Am liebsten kaufe ich frische Rote Bete-Knollen, die ich dann in Alufolie gewickelt im Ofen garen. Sie lassen sich danach sehr leicht schälen und ihr Aroma ist nochmal ein komplett anderes, viel komplexer und angenehmer.

Der Salat ist auch schnell gemacht. Und prinzipiell kann er auch sofort gegessen werden, ich mag ihn aber durchgezogen lieber. Eine Nacht im Kühlschrank schadet ihm nicht und macht die Arbeit für’s Brunch auch weniger aufwendig am entsprechenden Morgen.

Rosa Rote Bete-Heringssalat

Zutaten für 4-8 Portionen je nach Mahlzeit:
1 gegarte mittelgroße Rote Bete
1/2 Apfel
2-4 Gewürzgurken (je nach Größe)
1 kleine Zwiebel
250 g Bismarckheringsfilets (Abtropfgewicht)
2 EL Gewürzgurkenwasser
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker
4 EL neutrales Öl
3-4 EL Schmand
1 Bund Dill

4 Eier, gekocht

Am Tag vorher beginnen!

(1) Die Rote Bete in kleinere Würfel (0,5-1cm) schneiden. Vom Apfel das Kerngehäuse entfernen und ebenso wie die Gewürzgurken auf die Größe der Roten Bete würfeln. Die Zwiebel pellen und fein würfeln. Alles in eine mittelgroße, verschließbare Schüssel geben.
(2) Die Flüssigkeit von den Bismarckheringen abgießen. Ein Doppelfilet herausnehmen. Die dünne Haut abziehen und das Filet in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Mit den restlichen Filets genauso verfahren und zu den restlichen Zutaten in die Schüssel geben. Gut durchrühren.
(3) In einer separaten kleinen Schüssel das Gurkenwasser mit dem Senf, Salz, Pfeffer und Zucker gründlich verrühren. Unter Rühren das Öl einlaufen lassen, zum Schluss den Schmand einrühren. Das Dressing unter den Salat rühren. Abdecken und mindestens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
(4) Den Dill waschen, trocknen und fein hacken. Unter den Salat rühren.

Den Salat zusammen mit den gekochten Eiern servieren. Dazu passt frisches Brot oder auch Pellkartoffeln als Mittagessen.

Quelle: nach So nach GefühlRoter Heringssalat

Wer mag, kann dem Rettungstrupp auch gerne auf Facebook folgen, einfach dort klicken: Wir retten, was zu retten ist. Dort könnt ihr die bisherigen Rettungen sehen und gleich

Und was steht sonst noch auf dem nett gedeckten Tisch? Hier die Beiträge der anderen Teilnehmer: (die Links werden natürlich nachgereicht – Endlich! Sorry, war ein bisschen stressig hier mit Bewerbungen schreiben und einigen Terminen, die dringend erledigt werden mussten)

Norddeutsche Spezialität – Labskaus

 

Obwohl ich in Rostock geboren und aufgewachsen bin, also eindeutig in Norddeutschland, kenne ich kaum richtig norddeutsche Gerichte. Könnte daran liegen, dass Frau Mamas Familie aus der Magdeburger Ecke und von Herrn Papas Seite bekannterweise aus Ungarn. Außerdem wurde ich im Kindergarten und ersten Jahre der Schule zu DDR-Zeiten fremdversorgt. Wobei es da auch ein paar Mecklenburger Sachen gab, wie meine geliebte Grützwurst. Bei selbstgekochten Sachen fast keine Chance echte norddeutsche Küche zu erleben. Also muss ich selbst ran: recherchieren und ausprobieren.

Ein Klassiker ist ja Labskaus. Viele gruseln sich davor, weil der Hauptbestandteil des Gericht leider wirklich eher wie schonmal gegessen Pamps aussieht. Aber wenn man sich davon nicht abschrecken lässt, wird man überrascht. Es ist ein Kartoffelbrei, der mit feinst zerkleinerter Roter Bete und Corned Beef vermischt wird und dazu gibt es Spiegelei und etwas vom Hering wie Rollmops. Es soll ein typisches Gericht der Seefahrer früher gewesen sein, als es noch keine so effizienten Kühlmöglichkeiten wie heutzutage gab. Kartoffeln und Rote Bete sind gut lagerfähig und Corned Beef ist auch sehr haltbar gemachtes Rindfleisch, so dass es die letzten Sachen waren, die auf Reisen übrig waren und zusammen geschmissen wurden. Die Gelehrten sind sich nicht einig, wie authentisch der Fisch als Beilage war, weil einige der Meinung sind, dass die Seemänner eh schon andauernd Fisch aßen und dementsprechend wahrscheinlich keine Lust auf Rollmops und Konsorten hatten.

Unsere norddeutsch-ungarische Familie mag das Gericht aber sehr gerne – cremig würziger Kartoffelbrei, der eine nette süße Note durch die Rote Bete und Gewürzgurken enthält. Und irgendwie bringen das Spiegelei und der Rollmops mit seiner Säure das ganze Essen zur Perfektion! Es gibt verschiedene Zubereitungsweisen, aber diese sehr einfache, unkomplizierte passt für uns.

Auch die nicht norddeutschen Leser, probiert es ruhig aus und lasst Euch nicht vom Aussehen des Gerichts abschrecken. Echtes Comfort Food sieht doch nie ansprechend aus, oder? ;-)

Hamburger Labskaus

Zutaten für 4 Portionen:
750 g Kartoffeln
500 g geschälte, gegarte Rote Bete
250 g Corned Beef
3-4 Gewürzgurken
4-6 EL Gewürzgurkenflüssigkeit
Salz, Pfeffer
4 Eier
Schluck Öl
4 Rollmöpse

(1) Die Kartoffeln schälen, in kleinere Stücke schneiden. In einem Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und so langen kochen, bis sie gar sind.
(2) Währenddessen die Rote Bete kleiner schneiden und zusammen mit dem grob geschnittenen Corned Beef und Gewürzgurken in einem Mixer fein zerkleinern. Das Ganze mit der Gewürzgurkenflüssigkeit auflockern und mit Salz und Pfeffer würzen.
(3) Die Kartoffeln abgießen und grob stampfen. Die Rote Bete-Corned Beef-Mischung dazu geben, gut durchrühren und auf dem Herd bei mittlerer Hitze erwärmen.
(4) Während das geschieht das Öl in einer großen Pfanne bei mittelhoher Hitze warm werden lassen. Die vier Eier hinein geben und bei mittlerer Hitze zu Spiegeleiern braten.

Zum Servieren den Kartoffel-Rote Bete-Brei auf den Tellern verteilen, das Rührei und einen Rollmops dazu geben.

Genießen!

Quelle: nach Für jeden Tag 03/2008 – Hamburger Labskaus

Der Rest des Tages bei den Eltern war auch sehr entspannt. Irgendwie bekamen wir den Hut, den Frau Mama zu ihrer Hochzeit trug in die Hände. Immer noch sehr hübsch, aber mir leider zu klein *g* Frau Mama war 1978 übrigens Trendsetter mit ihrem Hut im ungarischen Heimatdorf, danach kamen noch etliche Bräute, die auf einmal Hut auf dem Kopf hatte :-D

Für den Abend hatte ich mir Fondue gewünscht, da wir es weder zu Weihnachten noch Silvester gemacht hatten. Es war wieder wunderbar entspannt und köstlich!

Als gesunde Beilage hatte ich einen Salat aus ofengeröstetem Gemüse gemacht (auf 1 Uhr), den ich dringend nochmal basteln und verbloggen muss, weil er wirklich so köstlich war!

Ach, ich liebe es bei der Familie zu sein!

#12von12 im März – Typischer Sonntag

Der 12. Tag des dritten Monats im Jahr 2017 nach Christus. Also sind wieder zwölf Bilder von meinem Alltag fällig, diesmal ein Sonntag.

 7:49 Uhr: 95% meiner Tage beginnen damit, dass ich gleich nach dem Aufstehen das Wohnzimmer und Küche lüfte. Damit sich mein Brotteig und Sauerteig (mittlerweile habe ich festgestellt, dass er nicht mehr lebt :-( ) nicht erschrecken, wurden sie für die Zeit in den geschlossenen Ofen verfrachtet.

8:00 Uhr: Und wenn ich mich schon mal in der Senkrechten befinde, kann ich die vorhandene Kraft auch nutzen, um Bettwäsche abzuziehen und zusammen mit anderer Kochwäsche in die Waschmaschine zu verfrachten.

8:21 Uhr: Dann endlich das obligatorische Himmelsbild. Scheint nett zu werden heute.

8:43 Uhr: Auch der Brotteig will dringend weiter verarbeitet werden…

8:55 Uhr: Endlich Zeit für Frühstück. Diesmal relativ spartanisch.

9:22 Uhr: Ein Symbolbild für die diversen Haushaltsaufgabe dieses Sonntags. Müll entsorgen, Wäsche zusammen legen und wegräumen, Wäsche aufhängen, Geschirrspüler anstellen, ausräumen, Zeug aufräumen.

10:24 Uhr: Symbolbild für die diversen körperhygienischen Maßnahmen des Tages.

11:06 Uhr: Endlich war das Kartoffel-Weizenbrot auch fertig und das Abendbrot somit gesichert.

11:30 Uhr: Sonntagsentspannung natürlich mit der Sendung mit der Maus. Sonntagspflichtprogramm.

12:45 Uhr. Ich bin mit zehn Bildern durch und es ist erst Mittagszeit. Wenn ich esse, kriegen die Fischies auch was. Wäre ja gemein, ihnen andauernd was vorzuessen. Sie hatten Trockenfutter, ich Reste vom Heringssalat (Rezept kommt am nächsten Freitag) mit wirklich knusprigen Bratkartoffeln *stolzsei* und einem Ei.

Den Nachmittag verbrachte ich hauptsächlich nickernd auf dem Sofa und schrieb noch einen Blogbeitrag für, der Mittwoch online geht.

19:56 Uhr: Nach diversen Telefonaten mit Zwerg konnte ich auch endlich Abendbrot essen. Das Brot ist wirklich richtig köstlich geworden – knusprig außen, saftige Krume. Perfekt!

20:15 Uhr: Der letzte Teil des Tages, auf den ich mich sehr freute – „Singin in the Rain“ auf Disney Channel gucken. Ich liebe diesen Film einfach! Und Gene Kelly! Diese Leichtigkeit und gleichzeitig Athletik seines Tanzes *hachseufz*

Hier findet die geneigte Leserschaft noch mehr Märzsonntage in zwölf Bildern.

Winterausflug nach Lübeck

Die Umschulung ist beendet, die Jobsuche läuft.

+++ Falls jemand eine engagierte, effiziente, lernwillige, gewissenhafte, zuverlässige Sekretärin, bevorzugt im Gesundheitsbereich, gerne auch in anderen Bereichen auf Teilzeitbasis (20-25 Stunden die Woche) sucht, meldet Euch gerne! +++

Und da ich nicht nur im Göttinger Raum suche, sondern mir auch gut vorstellen kann wieder Richtung Ostseeheimat zu ziehen, verschlug es mich für ein Vorstellungsgespräch nach Lübeck. Nun ist Lübeck nicht weit von Rostock entfernt, trotzdem war dies erst mein dritter Besuch der Stadt (Umsteigen auf dem Weg nach Hamburg zum Shoppen zählt nicht.) Das erste Mal war kurz nach dem Fall Mauer als wir uns 1990 (es war nicht im November oder Dezember ’89, oder?) zu viert auf den Weg machten. Ich kann mich nicht an viel erinnern, es war irgendwie alles überwältigend. Aber daran, dass meine Eltern für jede von uns ein kleines Büchlein kauften, dass auch immer noch in meinem Regal steht. Der zweite Besuch war ein Treffen mit einem guten Freund, der mittlerweile in Toronto/Kanada lebt und ist auch schon sieben Jahre her.

Jetzt also Nummer drei. Mit ein bisschen mehr Zeit, weil das Vorstellungsgespräch vormittags stattfinden sollte. Also nahm ich einen frühen Zug den Tag vorher und hatte noch ein bisschen Zeit mir die Stadt anzugucken.

Der Reisetag begann früh und grau in Göttingen. Bevor es zum Bahnhof ging, musste noch ein wichtiger Termin beim Arbeitsamt erledigt werden.

Aber dann saß ich endlich im durchgehenden ICE Richtung Lübeck. Durchgehende Züge sind so entspannend.

Da ich mit Taxi oder Bus fast genauso lang vom Bahnhof zum Hotel unterwegs gewesen wäre wie zu Fuß, lief ich. So konnte ich schon ein bisschen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt angucken. Dieser schläfrige Löwe bewacht das Holstentor.

Das Holstentor ist das Wahrzeichen der Stadt (war auch schon auf den deutschen 2 Euro-Münzen geprägt) und ist eines von zwei übrig gebliebenen Stadttoren Lübecks.

Es besteht aus einem Süd-, einem Nordturm und dem Mittelbau. Der Durchgang zeigt nach Westen aus der Stadt raus, also zumindest damals als es 1464 begonnen wurde zu bauen. Ja, so alt ist das Ding schon! Ich war auch erstaunt als ich das erfuhr. Heutzutage ist in ihm das Stadtgeschichtliche Museum  in ihm untergebracht und es ist immer noch der beeindruckende Zugang zur Altstadtinsel.

Hinter dem Holstentor befinden sich direkt am Wasser die Salzspeicher Lübecks, die nett hergerichtet zu einer Ladenzeilen umgebaut wurden. Hier in der Rückansicht:

Weiter durch die Innenstadt, der Rollkoffer hinter mir her polternd. Man merkt an jeder Ecke, dass Lübeck eine alte Kaufmannsstadt ist.

Im Hotel angekommen, hab ich erstmal mein Zimmer bezogen, die Klamotten für’s Vorstellungsgespräch aufgehängt (soll ja nix zu knittrig sein) und als erstes den äußerst praktischen Stadtplan des Hotels inspiziert. Dort sind alle Sehenswürdigkeiten der Stadt eingetragen, Restaurant, Ampeln und mit kleinen Kamerasymbolen, die besten Perspektiven zum Fotografieren. Da hat sich jemand Gedanken gemacht!

Gleich um die Ecke vom Hotel lag das St. Annen-Museumsquartier, dass ich ein wenig durchstromerte. Man sieht goldige, kleine und schiefe Fachwerkhäuser in niedlichen Straßen.

Enge Kopfsteinpflasterstraßen mit hübsch sanierten Häusern. Seht ihr die Fensterläden? Ich habe eine große Schwäche für Fensterläden!

Weiter geht es zu einem Paradebeispiel norddeutscher Backsteingotik, aber der kleinsten Kirche im Lübecker Stadtbild: St. Aegidien.

Pünktlich zur späten Mittagszeit meldete sich mein Magen. Und da ein Foodie ja nicht unvorbereitet verreist, hatte ich zu Hause schon beschlossen im Jazz Café zu Mittag zu essen. Die Mittagskarte war übersichtlich, aber ansprechend und ich entschied mich für Königsberger Klopse.

Holla! Das hätte besser als Königsberger Monsterklopse betitelt werden sollen, aber köstlich waren sie. Die Sauce schön cremig und sehr stimmig zu den würzigen Klopsen passend. Die Servicemitarbeiter auch sehr aufmerksam. Kann ich also empfehlen, wenn ihr mal in der Stadt seid. Abends finden auch Konzerte und andere Veranstaltungen statt, aber konnte ich leider nicht austesten.

Nach der Pause für meine Beine wollte ich mir noch den Dom angucken. Jahaa, Lübeck hat offensichtlich einen Dom! So hab ich auch geguckt *g* Aber der Weg dorthin ist schwierig. Man muss durch das …

…, das ich mir aber irgendwie ein wenig anders vorgestellt habe. Ruhige Straßen sind jetzt nicht unbedingt beängstigend ;-)

Die Hölle ist ebenfalls nicht weit, …

… aber auch irgendwie anders als gedacht. Die Wohnstatt des Teufels stellte ich mir spektakulärer, wärmer, feuriger vor. Nicht diese ruhige Gasse mit Rosen, an deren Ende eine Arztpraxis ist.

Und schon öffnet sich der Blick auf den Dom zu Lübeck. Ein beeindruckend großes Kirchenhaus, das von 1173 bis 1230 im romanischen Stil gebaut wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Dom noch umgebaut und erweitert, in der Nacht zum 29. März 1942 aber leider größtenteils durch Sprengbomben zerstört. Der Wiederaufbau dauerte bis 1982, wobei der Innenraum auch neu angeordnet wurde.

Ich behaupte mal, ein typisch norddeutsch-protestantischer Kircheninnenraum ist eher spartanisch gehalten.

Aber es lassen sich noch einige andere Interessante Details finden, wie die diversen Grüfte angesehener Familien, die hübsche Kirchenuhr oder die unterschiedlichsten Grabplatten. (Glaub ich… Meine Güte, kenne ich mich wenig bei Glauben und Kirchen aus.)

Am späten Nachmittag traf ich mich noch mit einer alten Freundin am Niederegger-Haus. Wir sahen uns ein wenig in deren Geschäft um, ich kaufte ein paar Mitbringsel für die Eltern. Und gingen dann aber weiter in das Café Czudaj, dass Uli empfohlen wurde von Kollegen. Und wir waren sehr begeistert! Gemütliche Ausstattung, nette, zuvorkommende Bedienung, gute Kuchen. Wir bestellten eine große Kanne Kräutertee für uns beide, ich dazu noch ein Glas frisch gepressten Grapefruitsaft. Mir war so sehr danach! Uli suchte sich einen Apfelkuchen aus, ich den Apfelstrudel, der mit Vanilleeis serviert wurde (Sahne wird von mir grundsätzlich abbestellt. Wer kam denn bitte auf die Idee Luft in Flüssigkeiten zu schlagen? *irks*). Beides wirklich köstlich! Leider war die Portion Apfelstrudel wieder zu groß für mich *seufz* Einen Besuch des Cafés Czudaj können wir beide sehr empfehlen!

Gegen 19 Uhr trennten sich unsere Wege, aber nicht ohne uns vorher noch für ein Mittagessen am nächsten Tag zu verabreden. Ich spazierte zurück zum Hotel, bereitete mich noch auf das Vorstellungsgespräch am nächsten Tag vor und ließ den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen erwachte ich erwartungsgemäß zu früh und wurde mit typisch grauem Januarhimmel begrüßt. Aber die Kirchendächer waren hübsch anzusehen.

Nach dem Vorstellungsgespräch traf ich mich schwer bepackt mit Uli beim koreanischen Restaurant „Onni“, sie wollte es schon länger ausprobieren, ich hatte Lust auf asiatisch und frische Zutaten.

Von der kleinen, aber feinen Mittagskarte bestellten wir unterschiedliche Sachen, aber für beide gab es als Vorspeise ein nettes, leichtes Süppchen! Und mit Süppchen kriegt man mich halbe Ungarin ja immer *g*

Uli hatte den Veggie Mix gewählt mit lauter, ansprechenden Kleinigkeiten, der ihr schmeckte, nur der Tofu war für ihren Geschmack etwas zu süß.

Ich wollte endlich mal den Klassiker der koreanischen Küche kosten und entschied mich für vegetarisches Bibimbap. Bibimbap ist eine Schüssel Reis, auf dem viele unterschiedliche Kleinigkeiten arrangiert werden und in diesem Fall mit einem rohen Ei obenauf. Jetzt aber nicht in Panik verfallen, ob des rohen Eis! Die Schüssel und der Reis waren wirklich brüllend heiß, so dass mit dem obligatorischen Verrühren aller Zutaten, das Ei gegart wird. Eigentlich wird noch Bibimbap-Sauce drüber gegeben, die das Restaurant auch selbst bastelt, aber sie war mir zu scharf. Leider. Weil eigentlich hatte sie sehr nette Aromen, nur wenn mein Mund brennt vor Schärfe und ich die anderen Aromen des Gerichts nicht mehr wahrnehmen kann, mag ich das nicht. Aber auch ohne die Sauce, war das Bibimbap ein Gedicht! Tolles Zeug! Sollte ich mal zu Hause nachbasteln, so kompliziert ist es ja (hoffentlich?) nicht.

Dann wurde es auch schon Zeit meinen Koffer zu schnappen und ich eilte zum Bahnhof, um noch den Zug zu erwischen, der mich mit nur 1x umsteigen Richtung Rostock zu den Eltern brachte.

Liebste Uli, danke für den schönen Nachmittag und Mittag! Es war wirklich schön Dich wiederzusehen und bin froh, dass Du jetzt wieder dichter dran lebst *ggg*

Adressen:

Jazz Cafe
Mühlenstraße 62
23552 Lübeck
Internet: Jazz Cafe Lübeck
Telefon: 0451 7073734

Café Czudaj
Mühlenstraße 1
23552 Lübeck
Internet: Café Czudaj am Klingenberg
Telefon: 0451 7074231

Onni Seoulkitchen
Mühlenstraße 54
23552 Lübeck
Internet: Onni Seoulkitchen
Telefon: 0451 20992951

Countdown Bags

Wir sind keine großen Silvester-Partyanimals. Ich mag die Kälte nicht, ich mag den Lärm der Böller nicht und erzwungene Gute Laune schon gar nicht. Lieber mach ich es mir mit meinen liebsten Menschen zu Hause gemütlich :-) Wenn es kein Raclette oder Fondue gibt, bereiten wir gerne ein kleines Buffet zu Silvester, damit sich jeder seine Favoriten aussuchen und man noch gut den ganzen Abend mal hier oder dort eine Kleinigkeit schnabulieren kann. Neben den obligatorischen gefüllten Eiern …

… wollte Frau Mama dieses Jahr etwas neues Ausprobieren, das sie in einem Rezeptheftchen von Dr. Oetker fand, sogenannte Countdown Bags. Das sind Täschchen aus Kartoffelhefeteig, die mit einer würzigen Spitzkohl-Speck-Nüsschen-Mischung gefüllt sind. Ist ein wenig aufwendiger, aber darf es ja für Silvester mal sein. Und zum Glück musste ich ja nicht alles alleine basteln und die einzelnen Schritte können auch wunderbar entzerrt werden. So haben wir die Füllung schon am Tag zuvor vorbereitet und einfach kühl gestellt. Der Teig verhält sich auch sehr kooperativ, möchte nur genügend Mehl auf der Arbeitsfläche und dem Nudelholz haben. Dadurch, dass wir nicht so große Förmchen zum Ausstechen hatten, wurden es ein paar mehr Countdown Bags. Sie schmecken wunderbar würzig und zart. Fanden allgemeine Zustimmung bei allen Familienmitgliedern :-) Auch noch am nächsten Tag!

Hier das Buffet in seiner ganzen Herrlichkeit angerichtet auf dem elterlichen Herd. Auf 12 Uhr die Countdown Bags, auf 2 Uhr Klopse, es folgt eine kleine Käseplatte, eingelegte Fisolen, auf 6-7 Uhr der traditionelle selbstgemachte Heringssalat und auf 11 Uhr eine Schüssel heißgeliebter Käsesalat. In der Mitte finden sich die gefüllten Eier. Hach, es war ein Fest!

Countdown Bags

Zutaten für ca. 14 Stück
350 g mehligkochende Kartoffeln
100 ml Milch, zimmerwarm
450 g Weizenmehl
1 Packung Trockenhefe
1 TL Zucker
2 TL Salz
1 Ei

Für die Füllung:
300 g Spitzkohl
50 g Speckwürfel
1 EL Butter
1 TL Zucker
Salz
1 TL Curry
Pfeffer
1 TL Schwarzkümmel
75 g Creme fraiche
50 g gehackte Haselnüsse

Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 EL Milch

Zum Bestreuen:
1 EL Schwarzkümmel

(1) Die Kartoffeln waschen und ca. 30 Minuten in Salzwasser garen, pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Abkühlen lassen.
(2) Das Mehl mit der Trockenhefe gründlich in einer größeren Schüssel vermischen. Die übrigen Zutaten für den Hefeteig hinzufügen und mit den Knethaken in 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls der Teig zu feucht sein sollte, noch etwas Mehl unterkneten, falls zu trocken noch einen wirklich winzigen Schluck Milch. Die Schüssel zudecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 1-1,5 Stunden gehen lassen bis er sich sichtbar vergrößert hat.
(3) Währenddessen die Füllung zubereiten. Die Spitzkohl putzen und in feine Streifen schneiden. Die Speckwürfel mit der Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten. Spitzkohl, Salz, Pfeffer, Curry und Schwarzkümmel zugeben und in etwa 5 Minuten bissfest dünsten bei mittelhoher Hitze. Das Gemüse in eine Schüssel geben. Creme fraiche und Haselnüsse hinzufügen, gut unterrühren und abkühlen lassen.
(4) Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
(5) Den Teig auf einer gut bemehlten Oberfläche gut durchkneten und ca. 1/2 cm dick ausrollen. Mit Hilfe eines großen Glases (oder Schüsselchen) daraus ca. 14 Kreise (Durchmesser etwa 12 cm) ausstechen. 1-1,5 EL der Spitzkohlfüllung auf einer Hälfte der Kreise verteilen und die leere Seite überklappen. Dabei den Rand schön festzwicken.
(6) Für die Eistreiche das Eigelb mit der Milch gut verquirlen. Die gefüllten Halbkreise damit bestreichen und mit etwas Schwarzkümmel bestreuen. An einem warmen Ort noch ca. 10 Minuten gehen lassen.
(7) Zum Backen in die Mitte des ofens schieben und etwa 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Warm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Genießen!

Quelle: Dr. Oetker – Weihnachtliches Backvergnügen. p 14

Den Rest des Abends verbrachten wir auf Zwergs Wunsch mit Gesellschaftsspielen. Und das Spiel „Regatta – Unsere Ostsee“ hat sogar Spaß gemacht *g* Alles in allem ein schöner, ruhiger Jahreswechsel!

 

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