Ungarn 2016: Home sweet home in Nagysáp (Dorfedition)

Es ist Sommer! Ferienzeit und alle Welt fährt in den wohlverdienten Sommerurlaub! Wenn ich schon nicht wegfahren kann/will im Hochsommer, möchte ich Euch diese Woche wenigstens jeden Tag in den Urlaub mitnehmen. Wohin? Nach Ungarn natürlich! Das Ziel meiner Ferien seit ich auf der Welt bin, einfach weil die Hälfte meiner Familie dort lebt. Die kommende Woche zeige ich Euch jeden Tag einen Teil unseres letzten Sommerurlaubs als Familie bei der Familie und in einem wunderschön gemütlichen Ferienhaus etwas weiter weg. Kommt mit und genießt ein bisschen Ungarn abseits des Klischees von Budapest und Plattensee.

Als erstes ist natürlich unser Heimatdorf Nagysáp dran. Dort wurde mein Vater geboren, meine Großeltern lebten dort, zwei Tanten samt Gatten und eine Cousine mit Familie sind immer noch sesshaft in dem mitteltransdanubischen 1500 Seelen Ort. Ich liebe es einfach! Ich kenne so ziemlich jede Ecke dort, weiß den Busplan auswendig und es ist pure Erholung für mich, weil mein Kopf nicht mehr nachdenken muss, wenn er irgendwo hin will, sondern die Beine einfach losgehen.

Auch Außenwohnzimmer lassen sich bei uns finden, einfach am Dorfrand bei den Weinbergen gucken.

Wie in jedem anständigen Dorf gibt es zwei Kirchen, die protestantische und die katholische. Unterscheiden kann man sie, weil die protestantischen entweder eine güldene Kugel oder Hahn auf dem Kirchturm haben, die katholischen dagegen ein Kreuz. Dies ist Kirche in der Dorfmitte, die meine Tante regelmäßig aufsucht. (Jetzt weiß die geneigte Leserschaft auch, welcher Konfession der ungarische Teil der Familie angehört.)

Auch zur blauen Stunde hat die Hauptstraße des Dorfes (diesmal mit protestantischer Kirche) ihren Reiz.

In diesem Haus haben meine Großeltern gelebt und es hängen unglaublich viele schöne Erinnerungen dran. Wenn ich mal ein Haus bauen sollte, dann wird es so eins, nur mit einigen Verbesserungen, z.B. Toilette im Haus. Wir mussten ja damals immer noch ans Ende des Hofes zum Plumpsklo *g*

Mit dem besten Hund des Welt, Herrn Lehmann gehen wir oft spazieren…

… meist Strecken, auf denen wenig andere Hunde zu finden sind. Herr Lehmann ist entspannt bei anderen Hunden, nur die anderen Hunde können manchmal ausflippen. Und ich will nicht zwischen zwei in sich verbissene Hunde gehen müssen. Also laufen wir Richtung Weinberg und stiefeln meist neben Onkels Weinkeller den Berg hoch.

Und werden mit dem zauberhaften Blick übers Dorf belohnt. *hachz* *seufz*

Ums Dorf herum wird viel Landwirtschaft betrieben: Getreide (nee, ich kann die immer noch nicht auseinanderhalten.), …

und Sonnenblumen waren letztes Jahr an der Reihe.

Onkel und Tante hatten letztes Jahr auch ein paar Puten, die sie aufzogen. Die waren so niedlich, weil sie einem immer hinterhergelaufen kamen, wenn man den Hühnerhof betrat *g*

Morgen nehme ich Euch zu einem schönen Ausflugsziel mit, das auch gut von Budapest aus zu erreichen kann. Seid gespannt!

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4 Kommentare zu “Ungarn 2016: Home sweet home in Nagysáp (Dorfedition)

  1. brittak65 31. Juli 2017 um 11:19 Reply

    Das Getreide nennt sich Gerste… 😉

    Liebe Grüße, Britta

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  2. Friederike 31. Juli 2017 um 15:37 Reply

    wirklich schön ist es dort, danke fürs Mitnehmen!!
    lg aus Wien

    Gefällt 1 Person

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