Archiv der Kategorie: Abendbrot

Vegetarischer Kaviar aus Odessa – Baklazhannaya Ikra

Ich habe ja bekanntermaßen eine Vorliebe für die osteuropäische Küche (je nachdem wie eng oder weit man „Europa“ definiert). Natürlich ist mir die ungarische am nächsten, aber auch polnische, rumänische Gerichte, die der Balkanländer und der ehemals sowjetischen Staaten wie die Ukraine, Georgien und Konsorten haben einen großen Platz in meinem Herzen respektive Magen. Irgendwie mag ich ihre Zusammenstellung von Aromen, mag die Verwendung von Roter Bete, Pilzen, Dill, Schmorgerichte, Paprika (wie ginge es ohne bei mir!), Auberginen, Tomaten (!!!), Quark und noch so viel mehr!

Frau Kochschlampe war letztens in ihrem Heim Gastgeberin eines osteuropäischen Abends. Wie gerne wäre ich dabei gewesen! Natürlich unterhielten wir uns vorher über die Speisen. Neben Rote Bete-Brühe mit Klößchen und Quarkkuchen mit kandierten Orangenschalen, einem monströsen Schweinebraten und Pampushky (kleine Brötchen mit intensiver Knoblauchbutter) sollte es Kaviar „Odessa Art“ geben. Nein, jetzt nicht was ihr denkt! Für diesen Kaviar wurden keine Fische operiert oder gar getötet, hierfür wurde nur eine Aubergine richtig weich gebacken und dann mit wenigen anderen Zutaten vermischt.

Und was soll ich sagen! Ein Traum! So großartig das Zeug! Ich habe es einige Tage in Folge auf mein getoastetes Weißbrot zum Frühstück und Abendessen gehabt. Wirklich wichtig ist nur, dass ihr es tatsächlich mindestens ein paar Stunden durchziehen lasst im Kühlschrank. Frisch gemacht schmeckt man jede Zutat sehr stark, zu stark heraus, der Essig ist zu sauer, die Zwiebel zu kneifend, der Knoblauch zu intensiv. Wenn ihr ihm allerdings ein paar Stunden Zeit gebt, verbinden sich die Aromen und alles wird harmonisch.

Baklazhannaya Ikra – Auberginen-Kaviar

Zutaten für 4-6 Portionen:
1 mittelgroße Aubergine
1 kleine Zwiebel
1-2 KnoblauchzehenBrotaufstrich
1 mittelgroße Tomate
1-2 EL Rotweinessig
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 EL Petersilie, gehackt

1 Tag vorher beginnen!

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze stellen. Die Aubergine mit einem Messer von allen Seiten mehrmals anstechen, so explodiert sie nicht. In einer kleinen Auflaufform in den Ofen geben und ca. 1 Stunde backen bis sie ganz weich ist. Herausnehmen und abkühlen lassen.
(2) Die Zwiebel und Knoblauchzehen häuten und sehr fein hacken. Die Tomate vierteln, den grünen Strunk und Kerne entfernen, sehr fein würfeln.
(3) Von der Aubergine den Strunk abschneiden, die Haut entfernen und das Fruchtfleisch mit der Hilfe von zwei Gabeln fein zerteilen. Gut mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Behältnis abdecken und einige Stunden in den Kühlschrank stellen zum Durchziehen.

Zum Servieren noch die Petersilie drüber streuen.

Dazu passt am Besten wunderbar frisches Weizenbrot z.B. Sesamkringel oder Pide.

Genießen!

Quelle: Recipeland.comBaklazhannaya Ikra

Und weil ich so wahnsinnig begeistert von dem Odessa-Kaviar bin und es ein wunderbarer Brotaufstrich ist, darf es beim CXXVI. Event im „Kochtopf“ zum Thema „Brotaufstriche aller Art“ mitmachen. Diesmal wird es ausgerichtet von „Kochen mit Diana„. Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, den Käse oder die Wurst vom Brot zu verbannen und dementsprechend gespannt, was die anderen sich so überlegt haben *hibbel*

Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche (Einsendeschluss 15. April 2017)

Ersoffene Wurst – Utopenci

Ist die geneigte Leserschaft auch so ein Abendbrot-Fan wie ich? Das hat sich bei mir erst entwickelt, seit sich mein Immunsystem gegen mich verschworen hat. Irgendwie brauche ich nicht mehr so oft warmes Essen, morgens Müsli und abends das klassisch deutsche Abendbrot bekommen mir gut. Aber manchmal ist es sehr praktisch, wenn was im Kühlschrank, dass nur so pur auf eine Scheibe Brot gelegt werden kann, ohne extra zu schmieren.

Zu einer solchen Variante gehört das tschechische „Utopenci“, zu deutsch „Ersoffene“. Damit ist dünn aufgeschnittene Wurst gemeint, die abwechselnd mit Zwiebeln in ein Glas geschichtet und mit einem würzigen, süß-sauren Essigsud übergossen wird. Man hat also einen Wurstsalat auf Vorrat im Kühlschrank, der sich auch ein bisschen hält und kann sich bei Gelüsten einfach aus dem Glas bedienen. Sehr praktisch, wie ich finde!

Die Vorbereitungen sind schnell gemacht, nur dürfen die Wurst- und Zwiebelscheiben nicht zu dick sein. Die Zwiebel hab ich schnell über den Hobel gezogen, die Wurst in ca. Halbzentimeter dicke Scheiben. Dabei ist die Sorte der Wurst Euren Vorlieben überlassen. Ich hatte eine rumänische Fleischwurst, wie ich sie auch aus Ungarn kenne (Pariser Wurst), die hier als Lyoner durchgehen würde. Ich weiß aber auch, dass Bockwurst benutzt werden kann oder Bierschinken oder Bockwürste oder alles mischen :-) Das einzig negative ist die Warte von mindestens 4 Tagen, die das Utopenci erstmal im Kühlschrank rumlungern muss, damit sich die Aromen hübsch verbinden.

Ihr seht, vollkommen komplikationslos und so köstlich! Wirklich einen Versuch wert für Abendbrotliebhaber!

Utopenci – Ersoffene Wurst

Zutaten für 1 Glas 750 ml:

Für den Sud:
400 ml Wasser
4-6 EL Weißweinessig
1 TL Salz
1,5 TL Zucker
4 kleinere Lorbeerblätter
5-10 Pimentkörner
10 Pfefferkörner
1 Prise Chiliflocken (Pul Biber) (optional)

500 g Wurst (z.b: Fleischwurst, Bockwurst, Bierschinken etc.)
1-2 größere Zwiebeln

(1) Die Zutaten für den Sud in einen kleinen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Zur Seite stellen. Der Sud sollte wie intensiv gewürzter Gewürzgurkensud schmecken.
(2) Die Wurst in etwa 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebeln häuten und in dünne Scheiben schneiden (oder hobeln. Aber auf die Finger achten!). Abwechselnd in das saubere Glas schichten. Mit dem warmen Sud übergießen. Abkühlen lassen.
(3) Im Kühlschrank 4-7 Tage ziehen lassen.

Zu frischem Brot servieren. Hält sich wohl so drei Wochen im Kühlschrank.

Genießen!

Quelle: Holla, die Kochfee!Utopenci

Wir retten vegetarische Aufstriche: Obazda

 

(Das ist kein hübsches Bild, ich weiß, es musste schnell gehen in der Schule…)

Mögt ihr Brot? Aber doch bestimmt nicht nur pur, sondern mit was drauf, oder? Aber immer denselben Käse oder Wurst wird auf Dauer auch langweilig. Deswegen bieten die Supermärkte eine bunte Auswahl an vegetarischen Brotaufstrichen, sei es Eiersalat oder Käsecremes. Aber meistens haben die Zeugs drin, das ich nicht unbedingt in meinem Körper haben will…

Nun ist ja momentan Oktoberfest in München und überall gibt es typisch bayrisches Essen zu kaufen. Und weil ich mit meinen Mitumschülern jeden Tag frühstücke, schlug ich vor ein bayrisches Weißwurstfrühstück zu machen. Jetzt fange ich nicht an Weißwürste selbst zu basteln, aber den Obazda, den es jetzt eben auch in jedem Supermarkt zu kaufen gibt, der ist sehr einfach selbst zu machen und innerhalb von Minuten fertig! Dafür werden einfach nur Camembert, Blauschimmelkäse und Frischkäse mit Butter und Gewürzen verrührt. Fertig! Dabei ist wichtig, dass es ein reifer Camembert ist, was die meisten, die es im Supermarkt käuflich zu erwerben gibt, nicht sind. Da lässt sich aber Abhilfe schaffen, indem ihr den Käse einfach 2 Tage bei Raumtemperatur in der Küche rumliegen lasst. Camembert und Blauschimmelkäse lassen sich im normalen Haushalt eher schwer herstellen, ich habe simpel keine Reifekammer mit konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit, aber ich achte auch da auf die Zutaten und den Fettgehalt. Ihr wollt bei Käse keinen reduzierten Fettgehalt, das schmeckt einfach nicht. Frischkäse hingegen könnte man schon selbst herstellen, wie Klaudia von „Kochen mit Herzchen“ zeigt (siehe ersten Link in der Liste), aber dafür hatte ich keine Zeit. Stattdessen achte ich darauf, dass wirklich nur Frischkäse und maximal Salz drin ist und nicht noch zusätzliche Stabilisatoren oder ähnlicher Quatsch. Lest Euch ruhig mal die Zutatenlisten, der unterschiedlichen Marken durch, ihr werdet erstaunt sein.

Jedenfalls ist dieser Obazda wirklich unglaublich lecker! Sogar den Mitumschülern, die sonst keinen Blauschimmelkäse mögen, hat er geschmeckt. Würzig, cremig, perfekt für ein herzhaftes Frühstück (oder Abendbrot *g*). Und es ist wirklich ganz einfach!

Auch meine Mitretter waren nicht untätig und haben sich viele schöne Sachen gekocht (wird nachgetragen):

Bayrischer Käseaufstrich – Obazda

Zutaten für 4 Portionen:
100 g reifer Camembert
100 g Blauschimmelkäse
100 g Frischkäse
1 EL weiche Butter
1/2 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Kümmel, gemörsert
Salz, Pfeffer
1/2 Bund Schnittlauch

Von der Hälfte des Camembert die Hälfte der Schale entfernen. Die drei Käsesorten mit der weichen Butter mit Hilfe einer Gabel gut vermischen. Mit Paprikapulver, wenig Salz und Pfeffer würzen. Den Kümmel entweder in einer Mühle mahlen oder mit Mörser zerstoßen und unterrühren. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und ebenfalls unterrühren. Mindestens 1 Stunde durchziehen lassen, dann zu frischem Brot, im Idealfall Laugengebäck servieren.

Genießen!

Quelle: So isst der NordenObatzter

Immer noch nicht genug? Vielleicht auch mal mit Fisch? Hier noch ein paar Vorschläge, die hier schon veröffentlicht wurden:

Sonntagsabendbrot – Schnelle, ungarische Kartoffelplätzchen

Sonntagabend – zugleich die schlimmste und die schönste Zeit der Woche. Ich schwanke immer zwischen „Wie jetzt? Das Wochenende ist schon vorbei?“ und „Yeah, was mag die neue Woche wohl Spannendes bringen?“. Ich finde, das ist die perfekte Zeit, um sich noch eine Kleinigkeit zu gönnen. Eben nicht nur schnödes Brot mit ’ner Käsescheibe drauf. Schon früher gab es sonntags sehr oft überbackene Schnitten zum Sonntagsabendbrot, also eine Brotscheibe belegt mit Salami, Kochschinken o.ä., dann ein wenig Obst drauf (Äpfelchen, Banane) und zum Schluss Käse. Das ganze wurde im Ofen überbacken und zur Perfektion gebracht mit ein paar Spritzern Worchestershiresauce *hach*

In ganz seltenen Fällen, wenn wir wirklich viel zu viele Kartoffeln zum Mittag gekocht hatten, wurden auch ungarische Kartoffelplätzchen gemacht, an die ich mich letztens wieder erinnerte, als etliche Kartoffeln übrig blieben. Zum Glück haben die meisten die Zutaten alle im Vorratsschrank: Salz, Ei, Mehl. Und so knetete ich vor zwei Wochen spontan den Teig. Weil es so wenig Kartoffeln waren nur mit einem Eigelb, wenn die geneigte Leserschaft das ganze mit mehr Ausgangsmaterial macht, könnt ihr natürlich ein ganzes Ei (und nicht zwei Eigelbe) verwenden. Die Mehlmenge richtet sich immer nach der Restfeuchtigkeit der Kartoffeln und der Größe des Eis. Ihr werdet schon beim Kneten merken, wann der Teig fertig ist und genug zusammenhält, um ausgestochen zu werden. Dabei ist aber wichtig nicht zu viel und intensiv zu kneten, weil der Teig sonst zäh und wieder klebrig wird. Das Ausrollen und Ausstechen geht auch schnell, das Braten dauert nicht ewig. Alles in allem habe ich für mein Essen vom ersten Zermanschen der Kartoffeln bis Hinsetzen-zum-Essen vielleicht 20 Minuten gebraucht. Und ich liebe diese Dinger! Zart, kartoffelig, fluffig und knusprig. Perfekte Resteverwertung und perfekter Wochenabschluss! *hach*

Gibt es bei Euch besondere Abendbrote? Welche Familientraditionen habt Ihr?

Krumplipogácsa – Ungarische Kartoffelplätzchen

Zutaten für 1 große Portion:
3-4 Kartoffeln, als Salzkartoffeln vorgekocht, abgekühlt
1 Eigelb
Salz
Prise Muskatnuss
3-5 EL Mehl
neutrales Öl zum Ausbacken

Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche

Zum Servieren:
Zucker und/oder Apfelmus
oder
Salz

(1) Als erstes alles bereit stellen. Die Pfanne auf den Herd stellen. Nudelholz und ein mittelgroßes Brett (hier aus dünnem Plastik) bereit legen. Ein Glas mit kleinerem Durchmesser oder einen runden Keksausstecher raussuchen.
(2) Die abgekühlten Kartoffeln mit einer Gabel fein zerdrücken. Mit Salz, Muskatnuss würzen und das Eigelb dazu geben. Nach und nach das Mehl zugeben und den Teig mit der Hand verkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist, der gut zusammen hält und sich ausrollen lässt. Vielleicht braucht ihr nicht das gesamte Mehl oder etwas je nachdem wie groß Euer Eigelb ist oder wie feucht die Kartoffeln noch waren.
(3) Soviel Öl in die Pfanne geben, dass der Boden bedeckt ist. Die Kartoffelplätzchen müssen nicht schwimmen. Auf mittelhoher Hitze heiß werden lassen.
(4) Den Teig auf dem gut bemehlten Brettchen etwa 0,5-1cm dick ausrollen. Die Plätzchen ausstechen. Wenn Teig übrig bleibt, kurz neu verkneten und wieder ausstechen bis der gesamte Teig verbraucht ist.
(5) Die ausgestochenen Plätzchen in das heiße Öl geben, es sollte etwas zischen und Bläschen am Rand zu sehen sein. Von beiden Seiten goldbraun braten lassen. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Entweder pur mit Salz (ungarische Variante) oder mit Zucker und Apfelmus (deutsche Version) servieren.

Genießen!

Abendbrotidee: Homemade Hotdog

Und wenn man schon mal frische selbstgemachte Hotdog-Brötchen da hat, kann man sich auch schnell einen kleinen Hotdog zum Abendbrot basteln. Wiener Würstchen finden sich (fast) immer in meinem Tiefkühler, die nur fix auftauen und in der Mikrowelle kochen. Ein Rest eifreie Mayo war auch noch im Kühlschrank und die karamellisierten Zwiebeln sind auch schnell gemacht, während das Würstchen auftaut. Dafür einfach eine Zwiebel in Halbringe schneiden, in etwas Butterschmalz gesalzen und gezuckert bei mittlerer Hitze so lange braten, bis sie weich und süß und karamellig sind. Alles in einem halb aufgeschnittenen Brötchen stapeln mit dünnen Scheibchen der weltbesten Gewürzgurken belegen und eine Riesensauerei veranstalten! ♥

Abendbrotidee: Lauwarmer Spargelsalat – Egy kis vacsi ötlet: langyos spárgasaláta

Noch ist Spargelsaison! Also ausnutzen und einigermaßen regelmäßig das gesunde Königsgemüse machen. Letztens kaufte ich ein Bund grünen Spargel, den ich um ehrlich zu sein immer noch am liebsten mag. Aber was damit machen? Die Kartoffel-Spargel-Tarte nach Jamie Oliver wurde schon gebastelt:

Aber es gehen ja auch andere Sachen. In einer Kochgruppe bei Facebook wurde jemandem Spargel mit einer Vinaigrette vorgeschlagen und irgendwie setzte sich die Idee fest. Und wurde ein wenig für mich weiter geführt. Radieschen sind doch schön frühlingshaft und die Frühlingszwiebel hat die Jahreszeit sogar schon im Namen. Und ich fand, die passten auch zu einem Spargelsalat. Noch ein paar Tomaten dazu und voila! Ein überraschend wohlschmeckender schneller, lauwarmer Salat. Perfekt zum Abendbrot! Leider schmeckt er am nächsten Tag nur noch halb so gut, keine echte Büroalternative. Also lieber gleich den ganzen Salat genießen!

Lauwarmer Spargelsalat

Zutaten für 2 Portionen:
500 g grüner Spargel
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Prise Zucker
1 Frühlingszwiebel
4 Radieschen
4 Cherry-Tomaten

Für das Dressing:
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
große Prise Zucker
2 TL Weißweinessig
4 TL Olivenöl

(1) Den Spargel waschen, trocknen und die unteren Enden abbrechen. Die Spargel in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Eine mittelgroße Pfanne bei hoher Hitze erhitzen. Etwas Olivenöl reingeben und heiß werden lassen. Den Spargel hinein geben, salzen, pfeffern, zuckern und bei mittelhoher Hitze ca. 10 Minuten braten bis er gar aber noch knackig ist.
(2) In der Zwischenzeit das Dressing in der einer passend großen Schüssel zubereiten. Dafür Senf mit Salz, Pfeffer, Zucker und dem Weißweinessig gut verrühren. Unter rühren das Olivenöl zugießen bis eine cremige Salatsauce entsteht.
(3) Die Frühlingszwiebel und Radieschen putzen und in halbe Ringe schneiden.
(4) Jetzt in etwa sollte der Spargel fertig sein. Zu den anderen Zutaten in die Salatschüssel geben.
(5) Als letztes nur noch die Tomaten in kleine Würfel schneiden und über den Salat geben. Durchrühren und vielleicht noch 10 Minuten ziehen lassen.

Mit frischem Brot oder zu Spiegelei oder gebratenem Halloumi servieren.

Genießen!

Und weil der Salat zufällig ohne jegliches tierisches Produkt auskommt, darf er beim tierfreitag von Frau esskultur mitspielen :-)

tierfreitag

*********************** Magyar ***********************

Igazán még sohase ettem spárgát Magyarországon és apukám se ismerte mielőtt összejött anyukámmal 1970es években és először ment látogatásban a jövő após és anyóshoz. Az volt anyu születésnapra május közepén és ö mindig kívánt spárga a szülinapi ebédre. Most sajnos nem tudom hogyan ízlett apunak, de gondolom először elég idegen volt. Nekem is megkellet szokni a spárgaíz, gyerekkoromban nem nagyon szerettem. De hogy nagyobb lettem is változott az´ízem. Először csak a zöld spárgát kezdettem szeretni, most már mindegyik fajta. Csak légy szives ne legyen vízben főzve.

A spárga szezon itt Németországon még Június 24. tart és addig elég rendszeresen kívánom a királya zöldsége ahogyan itt neveznek. Múltkor vettem zöldspárgát és valamit kellet vele csinálni. Olasz rizottó? Nincs kedvem. De egy saláta, az biztos jó működne. Gyorsan néztem a hűtőben hogy mi még található (a heti vásárlás előtt volt) és mi jó férne a spárga mellé. Kijött ez a nagyon finom éz félek egészséges ;-) saláta ami nagyon jó vacsorára illik.

Én meglepődtem hogy ilyen finom lett és nagyon ajánlom nektek!

Lanyos spárga saláta

Hozzávalók 2 adagra:
50 dkg zöld spárga
olíva olaj
só, bors
csipet cukor
1 újhagyma
4 retek
4 koktél paradicsom

A salátaöntethez:
1 tk mustár
só, bors
jó csipet cukor
2 tk feherborecet
4 tk olíva olaj

(1) A spárgát mosunk, szárítunk és letörünk a véget. Egy közepes serpenyöt melegitünk nagy lángon és hozzáadunk az olíva olajt. A spárgát sütönk 10 perc alatt közepes-magas lángon, közben sózunk, borsózunk és egy csipet cukor szórunk rá. A spárga ne  legyen nyers, de még egy kicsit ropogós.
(2) Közben a salátaöntet csinálunk a tálban amiben belefér mindent. A mustár összekeverünk a só, bors, cukor és fehérborecettel. Keverés közben hozzá adunk az olíva olajt. Egy krémes öntet legyen.
(3) Az újhagymát és retek pucolunk és fél karikára vágunk. Az öntethez teszünk.
(4) Most kész kéne lenni a spárgának, bedobunk a többi hozzáválókhoz.
(5) Az utolsó dolog hogy ici-pici kockára vágunk a koktélparadicsomok és szórunk a salátára. Szépen össze keverünk és még 10-15 percig hagyunk hogy alakul az íze.

Friss kenyérrel egy tükörtojással vagy sült ciprusi grill sajthoz ajánlunk.

étvágyatok!

Abendbrotidee: Bunter Wiener Würstchen-Salat

Ich vermelde hiermit, dass es 1a funktioniert Wiener Würstchen einzufrieren und wieder aufzutauen. Keinerlei Geschmackseinbußen. Und wieso friere ich Wiener Würstchen ein? Weil ich ausversehen ein Packung mit 10 Stück kaufte, die echt monströs groß waren. Kommt davon, wenn man Metzgerware kauft ;-) Aber was jetzt mit den Wienern anstellen? Klar, in heißem Wasser erwärmt ist lecker, aber mir war nach etwas mehr Vitamine. Und an einem lauen Frühlingsabend passt ein Salat aus Wiener Würstchen mit Frühlingszwiebeln und Radieschen, noch ein bisschen erweitert durch Restapfel aus dem Kühlschrank und den großartigsten Gewürzgurken ever, wunderbar. Ist schnell gemacht und nach ein wenig Durchziehen schmeckt er wunderbar zu einer frischen Laugenstange, Brötchen oder dunklem Vollkornbrot. Gibt es  in Abwandlungen und je nach Kühlschranklage regelmäßig in Abwandlungen bei mir :-)

Bunter Wiener Würstchen-Salat

Zutaten für 3 Portionen:
3-5 Wiener Würstchen
1/4 Apfel
1-3 Gewürzgurken
5 Radieschen
50 g mittelalter Gouda
2 Frühlingszwiebeln

Für das Dressing:
1,5 TL Senf
1 TL Honig
Salz, Pfeffer
3 TL Weißweinessig
6 TL neutrales Öl

(1) Zuerst alle Zutaten vorbereiten. Die Wiener in dünnere Scheiben schneiden. Den Apfel entkernen und mittelfein würfeln. Die Gewürzgurken je nach Größe halbieren oder ganz lassen und in Scheiben schneiden. Von den Radieschen die Enden entfernen und – Überraschung – in Scheiben schneiden. Ebenso die Frühlnigszwiebeln. Den Gouda in Würfel. Alles in eine Schüssel geben.
(2) Zuerst  den Senf mit Honig, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrühren. Den Essig zugeben und gut unterrühren. Unter rühren das Öl zufügen und so lange mit einem Schneebesen rühren bis ein cremiges Dressing entstanden ist.
(3) Dieses über die Salatzutaten geben, gut vermischen und 30-60 Minuten ziehen lassen.

Schmeckt am Besten zu frischem Brot.

Genießen!

*********************** Magyar ***********************

Mit szoktatok enni vacsorára? Kenyér, kolbász, sajt, paradicsom, paprika? A szokásos? Vannak idők amikor az nagyon unom. De mégse van kedvem naponta kétszer meleget főzni. Ilyenkór szoktam egy gyorst virslisalátát össze dobni amibe sokszor bemegy ami még hűtőbe található és muszáj felhasználni. Próbáljatok ki, nagyon egyszerű és gyerekeknek is tetszeni fog!

Szines virsli saláta

Hozzávalók 2-3 adagra:
4-6 virsli (nagyságtól függ)
2 újhagyma
1-3 csemegeuborka
5 retek
50 g sajt (gauda vagy trappista)
1/4 alma

A salátaöntethez:
1,5 tk mustár
1 tk méz
só, bors
3 tk fehérborecet
6 tk olaj (pl. napraforgó)

(1) A virslik, csemegeuborka, retek és újhagymát megpucolunk (ha kell) és vékony karikára vágunk. Az almát és sajtot vékony szeletekre vágunk és utána közepes kockára. Egy tálba teszünk mindent.
(2) Kisebb tálban elöször összekeverünk a mustárt, mézet, só és bors fehérborecettel. Keverés közben beleöntünk az olajt és szép sűrű salátaöntet csinálunk belőle. A salátahoz öntünk és jó elkeverünk.
(3) 30-60 percig hagyunk állni hogy az aromák szépen össze jönnek.

Friss kenyérhez a legjobb.

Jó étvágyatok!

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