Archiv der Kategorie: Around the world … Europe

Budapest 2018: Besuch im Lieblingsrestaurant „Rosenstein“

Kommen wir endlich zu meinem neuen Lieblingsrestaurant – das „Rosenstein“! Seit es in einer Sendung auf arte vor sieben Jahren erwähnt wurde, wollte ich dort hin und endlich hat es geklappt. Es liegt in einer unscheinbaren Straße, nicht weit vom Keleti Bahnhof, also Ostbahnhof entfernt und war für uns in 20 Minuten zu Fuß von der Ferienwohnung aus zu erreichen.

Wir waren mit unserem ältesten Cousin und seiner Frau verabredet, die verkehrsbedingt ein bisschen später ankamen. So konnten Susi und ich noch die Atmosphäre im Lokal genießen. Wir haben uns sofort sehr willkommen gefühlt. Es war irgendwie ein bisschen wie nach Hause kommen. Der Kellner, der uns hauptsächlich für uns zuständig war, fragte nach Getränkewünschen, mit denen wir die Zeit bis zur Ankunft der anderen beiden überbrücken konnten.

Nachdem wir alle die Karte ausgiebig studiert hatten (ich auch schon die Tage vorher immer mal wieder online *g*) und uns nach langem hin und her entschieden, kamen die folgenden Vorspeisen an unseren Tisch:

Zsidó tojás, übersetzt jüdisches Ei, ist eine Eipastete und wirklich köstlich! Dafür wird in Gänseschmalz gebratene Gänseleber zerdrückt und mit hartgekochten Eiern und Gewürzen gemischt. Muss ich mal ausprobieren!

Außerdem wurde noch Gänseleberpastete serviert, die auch wahnsinnig lecker war. Cremig, sanft und würzig gleichzeitig, perfekt:

Susi und ich sind beide große Suppenliebhaber und bestellten uns ein Süppchen. Ich wollte schon immer mal Matzeknödel kosten und hatte die hausgemachte Rinderbrühe mit einem würzigen Matzeknödel, der eine angenehme Zitronennote hatte (links). Susi wollte eine Kraftbrühe mit Gänseleber (rechts) und war auch äußerst angetan.

Die Frau unseres Cousins wählte als Hauptgang Wildschweinragout mit Rotwein und hausgemachten Kroketten. Sie war sehr begeistert!

(Es tut mir leid, die folgenden beiden Bilder sind, warum auch immer, unscharf *doppelseufz*)

Z. wollte der Gänseleber nochmal eine Chance und wählte die gegrillte Gänseleber mit Tokajer-Sauce. Er war etwas skeptisch, ob des Gargrades (unsere Familie mag ihr Fleisch größtenteils 200%ig tot *g*), fand es aber doch sehr lecker!

Ich entschied mich für Wild, genauer gesagt für geschmorte Hirschkeule in einer pikant süß-säuerlich abgeschmeckten Gemüsesauce mit Semmelknödeln. Ich habe diese Vadas-Sauce schon selbst gemacht und öfters gegessen, aber sooo perfekt noch nie! Meine Güte, unglaublich köstlich!

Susi blieb traditionell und entschied sich für Wiener Schnitzel (richtig mit Kalbsfleisch, nicht Wiener Art) mit Petersilienkartoffeln, die unter dem Schnitzel versteckt waren und einem wirklich großartigen und schneeweißen Weißkohlsalat. Äußerste Zufriedenheit auch dort! Knuspriges, dünnes, gleichzeitig unglaublich zartes Fleisch!

Wir Frauen waren mehr als satt, aber mein Cousin wollte gerne noch eine süße Kleinigkeit. Nach meiner Beratung entschied er sich für ein Stück Flódni. Flódni ist ein jüdischer Schichtkuchen, der mit Apfel, Walnuss, Pflaumenmus und Mohn gefüllt ist und traditionell zu Purim gegessen wird. Vorausschauernderweise brachte der Kellner gleich vier Gabeln mit, damit wir anderen auch kosten konnten. Und das hat sich gelohnt! Eine perfekte Kombination aus fruchtig, nussig und mohnig. Schön saftig, genau richtig süß! Großartiger Kuchen! Ich werde mich mal auf Rezeptsuche begeben und versuchen ihn zu backen!

Meine Wenigkeit bei konzentrierter Foodbloggerarbeit *g*

Am Eingang des „Rosenstein“s ist ein Tresen aufgebaut, an dem man neben Pflaumenschnaps, Wein, hausgemachtem Sirup oder Nudeln auch das Kochbuch des Restaurants käuflich erwerben, das das Vater-Sohn-Gespann geschrieben hat. Die gibt es natürlich in ungarisch aber auch englisch.

Wir waren uns alle vier einig, dass dies ein wunderbarer Abend in einem wirklich großartigen Lokal war. Gemütliche Atmosphäre, sehr aufmerksamer, freundlicher Service und grandioses Essen! Traditionell, aber mit einem gewissen Etwas und hochwertigen Zutaten und immer auch jüdische Spezialitäten auf der Karte. Susi meinte sogar, sie würde am liebsten am nächsten Tag gleich wieder hin. Auch ich hätte nichts dagegen gehabt und kann nur wirklich jedem empfehlen, dort einen Tisch zu reservieren. Wenn wir das nächste Mal in Budapest sind, werden wir definitiv wieder hingehen!

Rosenstein Vendéglö
Mosonyi utca 3 (nahe des Ostbahnhofs)
1087 Budapest, Ungarn

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 12:00 – 23:00 Uhr

Budapest 2018: Besuch im Restaurantklassiker „Gundel“

Es gibt in Budapest ein Restaurant mit sehr langer Geschichte und einem schon fast legendären Ruf – das Gundel! Ich folge dem Restaurant schon länger auf Instagram und fand auch die Bilder der Gerichte sehr ansprechend. Wäre ja auch mal ein Erlebnis dort essen zu gehen. Susi und Steffi waren auch dabei, also schnell einen Tisch reserviert für Dienstagabend.

Glücklicherweise lag das Restaurant nur 20 Minuten zu Fuß von unserer Ferienwohnung entfernt im Stadtwäldchen, nur 5 Minuten vom Heldenplatz entfernt und direkt neben dem Eingang des Zoos. Passenderweise in der Karl-Gundel-Straße, die tatsächlich nach dem Besitzer des Restaurants benannt ist, der viele der ikonischen Gerichte kreierte. Das Restaurant gibt es schon seit 1894, zuerst als „Wampetich“, bis Karl Gundel es 1945 in „Gundel“ umbenannte. 1949 wurde es verstaatlicht, worunter die Qualität und der Ruf ziemlich litten. 1991 kauften zwei amerikanische Gastronomen es vom Staat zurück, mit der Intention es wieder zu alten Glanz zu führen. Ich bin ja sonst nicht so schnell zu beeindrucken mit Prominenten, aber wenn man sich die Galerie der Besucher anguckt – das ist nicht ohne! Queen Elizabeth II, Papst Johannes Paul II, Tony Curtis, die Clintons oder auch in unserer Generation bekanntere Schauspieler wie Jennifer Lawrence oder Daniel Brühl. Aber wie gesagt, ich wollte gerne mal selbst dort speisen.

Der erste Eindruck war ein wenig einschüchternd! Ich fühlte mich ein bisschen wie am ersten Schultag … Das Restaurant ist sehr beeindruckend! Wunderschöne Jugendstilgegenstände, ein bisschen Art Deco-Feeling, Livemusik, interessante Möbel, superschönes Geschirr und viele Leute, die dort rumwuseln und arbeiten. (Wir zählten zum Schluss sieben unterschiedliche Leute, die uns bedienten.)

Wir wurden an unseren Tisch geleitet und sofort gefragt, in welcher Sprache die Karte gebracht werden soll. Ich glaube, sämtliche Kellner waren ein wenig verwirrt, weil wir teilweise auf Englisch mit ihnen kommunizierten, wir untereinander deutsch redeten und ich dann eben auch auf ungarisch mit dem Personal. Wenn ich in Ungarn bin, kann ich nicht englisch mit einem Ungarn reden. Uns wurden Aperitifs angeboten, Steffi wählte Rosé-Sekt, Susi und ich alkoholfreien Sekt. Niedlicherweise bot mir der Kellner, der uns dann hauptsächlich bediente, die alkoholfreie Variante genauso an wie den mit Alkohol, also erst einen Schluck eingießen, kosten und entscheiden lassen. Da ich nicht genau wusste, wie man sich in solchen Situationen verhält, frug ich ihn, ob ich auch kosten soll und alles. Er meinte darauf augenzwinkernd: „Tun wir mal so als ob da Alkohol drin wäre.“ *ggg* Ab dem Punkt konnte ich mich immer weiter entspannen. Nach dem Studium der Speisekarte und unserer Bestellung ließen wir erstmal die ziemlich einmalige Atmosphäre des Restaurants auf uns wirken. Es war gut besucht, eine Mischung aus asiatischen Touristen und Geschäftsleuten. Gefühlt senkten wir den Altersdurchschnitt doch ein wenig *g*

Nach kurzer Wartezeit kam ein Gruß aus der Küche: warme Brötchen und Hörnchen (Kifli) …

… mit unterschiedlich aromatisierten Buttern. Es gab normale Butter, eine göttliche Zitronenbutter und die fast schwarze Schweinebutter. Und nein, ich weiß nicht, woraus die bestand, aber sie war lecker.

Als Vorspeise teilten Susi und ich uns das Gänseleberduo. Es bestand aus Gänseleberpastete und über Kirschholz geräucherte Gänseleber. Dazu gab es wunderbares Brioche in Butter geröstet und angeflämmte Pflaumen. Sehr schöne Kombination! Die Gänseleber wunderbar zart und würzig, die Pastete schön cremig und passend dazu die Säure der Pflaumen. Köstlich!

Steffi entschied sich für eine klassische ungarische Halászlé, also Fischsuppe, die sehr schön reichhaltig aussah und wohl auch lecker war.

Als Hauptspeise wählte Steffi das Signature Dish des momentanen Küchenchefs Zsolt Litauszki. Er möchte ein Hühnchen möglichst ganz verwerten und hat auf Grundlage des klassischen, ungarischen Paprikahühnchens, ein zweigängiges Gericht entwickelt.

Der erste Teil wird im Weckglas serviert. Die oberste Schicht ist eine Erbsen-Petersilien-Creme, die tatsächlich mit Petersilienwurzel gemacht wird. Danach folgt ein weiches Ei und die unterste Schicht war der Grund, warum Steffi arg skeptisch war und ich ihr versprechen musste, es aufzuessen. Diese bestand nämlich aus kurzgebratenem, superzartem Herz und Magen des Hähnchens in einer wunderbar würzigen Sauce. Da hat Steffi wirklich was verpasst! Sogar Susi, die außer Leber sonst auch sehr skeptisch anderen Innereien gegenüber ist, war begeistert.

Der zweite Gang war eben das klassische Paprikahähnchen mit Spätzle. Für die Sauce wurde ein stundenlang geköchelter Fond aus angerösteten Hähnchen- und Entenbeinen mit einem klassischen Gulaschansatz zu der würzigen Sauce geköchelt, in der das angebratenen Hähnchenkeulenfleisch schmorte. Es sah sehr köstlich aus!

Susi wählte Tagliatelle mit Steinpilzsauce und gegrillter Gänseleber. Die Leber wieder superzart und in die Sauce hätte sie sich reinlegen könne, so lecker war die!

Ich hatte mir zum Hauptgang Lamm mit angegrilltem, ganzen Blumenkohl bestellt, wozu noch Polenta gereicht wurde, die in Ungarn Puliszka heißt. Ich wurde natürlich gefragt, wie mein Lamm wünsche, verließ mich aber gerne auf den Küchenchef. Und wurde nicht enttäuscht – das Fleisch war unglaublich zart und saftig. Für mich perfekt!

Der Blumenkohl war genau richtig gegart, nicht zu roh und mit einem wunderbaren Raucharomen. Gefiel mir ausnehmend gut! Und auch die Polenta hatte genau die ideale Konsistenz zwischen fest und cremig und hatte diese netten angebratenen Aromen. Wirklich schöne Kombination!

Eigentlich waren wir auch schon mehr als satt, aber wenn ich schon mal im „Gundel“ bin, müssen auch die Gundel-Palatschinken sein! So bestellten Susi und ich für uns beide eine Portion. Netterweise dachte das Personal mit und hat die Portion gleich auch zwei Teller verteilt gebracht.

Und Oh! Mein! Gott! sind die Palatschinken göttlich! Die extra gereichte Schokoladensauce – ein Traum! Die Palatschinken sehr zart! Die Füllung herrlich nussig, ein bisschen frisch durch Zitrone! Großartigst! Völlig zurecht ein Klassiker!

Dieser Abend war für mich ein Erlebnis! In so einem ehrwürdigen Restaurant speisen, so aufmerksam umsorgt werden. Es gibt Leute, die bemängeln würden, dass der Azubi-Kellner ein bisschen verpeilt hat, auf welcher Seite unser Wasser stand, aber ich bin da nicht so pingelig und irgendwie müssen sie es ja lernen. Das Essen fand ich ausgesprochen lecker und auf der Karte eine nette Kombination aus traditionell ungarischer Küche und internationalen Speisen. Es gibt auch eine Mittagskarte mit schönen Gerichten und etwas preiswerter. Weil ins Geld geht so ein Besuch schon. Aber für mich hat sich dieses Erlebnis gelohnt!

Restaurant Gundel
Gundel Károly út 4
1146 Budapest, Ungarn

Öffnungszeiten: täglich von 12:00 – 23:00 Uhr

I
nstagram: Gundel Restaurant

Budapest 2018: Besuch im immer noch hippen „Menza“

Letzten September war ich mal wieder in Ungarn und verbrachte die zweite Urlaubswoche mit der kleinen Schwester und einer guten Freundin in Budapest. Eine ganze Woche Budapest! In einer Ferienwohnung mitten auf der berühmtesten Prachtstraße der Stadt! Was hatte ich nicht alles vor!

Es kam aber ein bisschen anders, da sich mein Immunsystem entschloss einen MS-Schub zu produzieren und ich dementsprechend nicht wirklich fit war. War nix mit Sightseeing und im Thermalbad abhängen, stattdessen bekuschelte ich das Sofa der Ferienwohnung, schlief viel, ging eine Winzigkeit in der näheren Umgebung spazieren oder spielte mit der Katze im Innenhof.

Aber Restaurantbesuche ließ ich mir nicht nehmen! Insgesamt besuchten wir drei Stück, die ich Euch in dieser Woche vorstellen möchte, falls ihr demnächst ein verlängertes Wochenende in Budapest verbringt. Darunter ist ein neue Lieblingsrestaurant, eine richtige Institution der ungarischen Restaurantszene und das „Menza“, in dem wir schon vor 9 Jahren essen waren und das immer noch eine Empfehlung wert ist.

Wir gingen am Sonntagabend dorthin, nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten. Es war praktischerweise nur 10 Minuten zu Fuß entfernt. Und es war gut gefüllt, so dass wir draußen an einem Vierertisch Platz nahmen. Die ungarisch-charmante Bedienung kam auch schnell und brachte uns die Speisekarten.

Zum Kühlen unserer durstigen Kehlen suchten wir uns die alkoholfreien hausgemachten Limos aus, die sehr erfrischend waren.

Als Vorspeise teilten wir drei uns einen Hortobágyi Palacsinta, also einen dünnen Pfannkuchen, der mit würzigem Fleisch gefüllt und cremiger Gulaschsauce überbacken wird. Ein Klassiker der ungarischen Küche! Steffi war positiv überrascht von der Kombination und auch Susi und ich fanden ihn sehr köstlich!

Wenn schon in Ungarn, dann sollte man auch Gulasch essen *g* Steffi wählte Rindsgulasch mit Nokedli (Knöpfle) und mochte es sehr!

Susi wollte einen Lángos probieren, auf dem noch fein gewürztes Schweinefilet und natürlich Schmand war.

Hier nochmal eine Nahaufnahme. Sie war sehr zufrieden – knuspriger Brotfladen, zartes Fleisch und dazu die kühle Säure vom Schmand.

Ich wählten einen anderen Gulaschklassiker: Kalbsgulasch verfeinert mit Schmand und dazu Eierknöpfle und fermentierte Sommergurken. Die Kombination kam mir zunächst ein bisschen seltsam vor, weil ich die Eierknöpfle nur als Hauptmahlzeit zusammen mit jungem grünen Salat im Frühling/Sommer kenne.

Aber die beiden Gerichte können was zusammen! Passt wirklich hervorragend und sollte ich hier zu Hause auch mal ausprobieren. Kann ja auch gut entzerrt werden, indem z.B. das Gulasch im Slowcooker schmurgelt, während ich die Nokedli zubereite… Interessieren Euch die Rezepte für solche Essen?

Auch nach meinem dritten Besuch kann ich Euch einen Besuch im „Menza“ empfehlen! Wenn ihr mal in Budapest seid, macht dort ruhig eine Pause und esst was. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, die ungarischen Gerichte schmecken gut und sie haben auch jeden Tag ein günstigeres Mittagsangebot. Die Bedienung ist schnell und angemessen aufmerksam. Ich mag es :-)

Menza Étterem
Liszt Ferenc tér 2
1061 Budapest
Ungarn

Öffnungszeiten: jeden Tag von 11:00 – 00:00

Instagram: Menza étterem és kávézó

Strasbourg 2019: Ein Spaziergang durch La petite France

Das schöne Wetter des Mittwochs nutzten wir, um das berühmte Strasbourger Viertel „La petite france“ anzugucken und dort ein bisschen zu spazieren. Praktischerweise begann es gleich eine Straße hinter unserer Ferienwohnung ;-)

Zuerst erkundeten wir es alleine, aber nachdem wir im Netz nach Free Walking Touren suchten und praktischerweise eine um 11 Uhr für La petite france startete, schlossen wir uns unserem Guide Matthias an. Wir waren eine kleine Gruppe von vier Leuten und schlenderten gemütlich (bzw. ziemlich schnell laut Matthias) durch das Viertel.

Am Ufer der Ill gelegen, ist dies ein typisches Fotomotiv Straßburgs – die typischen Fachwerkhäuser des Gerberviertels aus dem 16. Jahrhundert. Gut zu erkennen sind die Balkone an den Häusern, über die früher die zu bearbeitenden Tierhäute gehängt wurden, damit sie im Windhauch gut trocknen konnten. Gestunken haben sie trotzdem…

Andere Perspektive.

Weiter geht es am Fluss entlang mit den hübschen Häusern.

Wusstet ihr, dass Fachwerkhäuser die Fertigteilhäuser früherer Zeiten war? Vereinfacht gesagt, wenn jemand ein Haus bauen wollte, bestellt er sich einen Bausatz aus Bohlen beim Schreiner und stellte sie dann nach Anweisung am gewünschten (oder zugewiesenen?) Platz auf. Die Zwischenräume des Fachwerks wurde dann mit billigem Material wie Lehm, Stroh etc. aufgefüllt, so dass richtige Wände ergab. Wenn die Stadt nicht mehr genehm oder lukrativ war, wurde die Wandfüllung rausgeschlagen, die Bohlen abgebaut und man konnte weiter ziehen. In späteren Zeiten war es auch verpöhnt in Fachwerkhäusern zu leben und Leute, die etwas auf sich hielten, sich aber ein Haus aus Stein nicht leisten konnten, verputzten die Außenwände so, dass das Fachwerk nicht mehr zu erkennen war.

Aber nicht nur Gerber brauchten Wasser für ihr Handwerk, auch die Müller nutzten früher die Kraft des Flusses, um ihre Mühlen anzutreiben. Heute wird die Ill zur Energiegewinnung genutzt.

Auch durch diese schmalen Kanäle und unter den schmalen Brücken fährt das Ausflugsschiff.

Dann kamen wir an einer Grundschule, an der gerade große Pause war, vorbei, die zur wichtigsten protestantischen Kirche Strasbourgs gehört – St. Thomas:

Schon seit etwa 600 n. Chr. stand an diesem Platz ein Kloster mit Kirche. Nachdem das Kirchengebäude zweimal abgebrannt ist, wurde die aktuelle Version der Kirche 1196 begonnen zu bauen und 1521 fertig gestellt. Seit 1524 ist sie dem lutherischen Glauben zugewiesen.

Auch von innen wirkt die Kirche aufgeräumter.
Das Kirchenschiff – hübsch hell:

Natürlich darf ein Rosettenfenster nicht fehlen ;-) Hier der Blick zu ebensolchem und eine der Orgeln:

Die Thomaskirche ist tatsächlich sehr berühmt für ihre 1741 erbaute Orgel, auf der schon Mozart spielte und die nach Plänen von Albert Schweitzer (ja, tatsächlich der Arzt Albert Schweitzer war auch Organist) 1906 eingebaute Orgel.

Eine glaubenstechnische Kuriosität ist die Kirche Saint-Pierre-le_Vieux am anderen Ende von La petite france, denn sie ist gleichzeitig katholisches und protestantisches Gotteshaus. Auch wieder schön zu erkennen, welcher Teil zu französischen Zeiten (die roten) und welche zu deutscher Zeit (die hellgrauen Bereiche) gebaut wurden. Offiziell mögen zwar beide Glaubensrichtungen in dieser Kirche vereint sein, aber praktisch trennt beide Bereiche eine Wand mit einer immer verschlossenen Tür.

Eine weitere hübsche Besonderheit des Viertels ist diese Platane, die auch Konzertbaum genannt wird, weil früher dort tatsächlich Konzerte gespielt wurden und die Musiker im Baum saßen. Leider wird die Tradition nicht mehr gelebt.

Ein wirklich niedliches, lebendiges Viertel, das uns sehr gut gefallen hat und mit den Hintergrundinfos von Matthias Free Walking Tour noch ein ganz anderes Gefühl vermittelte. Macht sehr gerne so eine Free Walking Tour mit, es lohnt sich und ist amüsant!

Strasbourg 2019: Elsässisch speisen in Straßburg

Die Küche Frankreichs und des Elsasses sind berühmt. Und natürlich wollten wir sie kosten! Ohne große Recherche vorne weg, entschieden wir uns meist spontan oder auf Empfehlung, wo wir hingingen.

Den ersten Tag machten wir vormittags einen langen Spaziergang und hatten dementsprechend Hunger nach der Besichtigung des Münsters. Auf dem Rückweg zur Wohnung kamen wir an einem Restaurant namens „La Stub“ vorbei. Es machte einen touristischen Eindruck, aber die Karte las sich gut und auch saßen einige Gäste im Restaurant. Wie wir dann feststellten nicht nur Touristen, auch Franzosen waren da, was ja prinzipiell ein gutes Zeichen ist. Nachdem der freundliche Kellner uns die Karte brachte, entschieden wir uns für typisch französische und elsässische Gerichte.

Susi wählte als Vorspeise eine Quiche Lorraine (hinten), während ich gerne Zwiebelsuppe kosten wollte, Die Quiche war sehr gut, die Suppe eine wirklich große Portion und für meinen Geschmack etwas zu würzig, aber trotzdem lecker.

Als Hauptgericht wählten wir beide Kartoffelpuffer – auf französisch „La galette de pommes de terre *g*. Susi mit geräuchertem Lachs und Salatbeilage, ich mit typischem Bibeleskäs und Salat. Wir wussten beide nicht was Bibeleskäs ist, aber es stellte sich als herzhafte Quarkzubereitung heraus, typisch für den alemannischen Raum sowohl in Deutschland als auch in Frankreich. Diese Variante war stark knoblauchlastig, passte aber wunderbar zum Kartoffelpuffer. Tolles Zeug! Das werde ich auch mal zu Hause machen!

Während ich schon schwächelte, bestellte Susi sich noch den französischen Klassiker Crème brûlée bestellt. Ich kostete ein bisschen und mochte es.

Ich war am Anfang skeptisch, aber es ist ein gutes Restaurant mit nettem, aufmerksamen Service, der auch englisch spricht. Die Karte ist dreisprachig, so dass wir nicht groß Rumraten mussten ;-) Die Gerichte haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind lecker. Da kann man gut zum Mittagessen hingehen.

La Stub
4 Rue du Saumon
67000 Strasbourg, Frankreich

Homepage: Brasserie La Stub

Kurze Überprüfung der Bilder ;-)

Am zweiten Tag machten wir ja eine sehr interessante Free Walking Tour durch La petite France und fragten unseren Guide am Ende, ob er uns ein gutes Restaurant für Flammkuchen empfehlen könnte. Weil, wenn man schon mal in Strasbourg ist, darf ein Flammkuchen nicht fehlen.

Er empfahl uns die „Binchstub“, die zwei Restaurants betreibt und bei ihren Flammkuchen auf regionale Zutaten aus dem Elsass setzt. Wir entschieden uns für die Filiale am Place Broglie, die sich in einer kleinen Seitengasse befindet. Es ist ein kleines, modern eingerichtetes Lokal, aber trotzdem gemütlich. Und als wir ankamen, war es schon gut gefüllt mit einem gemischten Publikum aus Einheimischen, die hier offensichtlich regelmäßig ihre Mittagspause verbringen und Touristen wie uns.

Natürlich bestellten wir von der kleinen, aber feinen Karte jeder einen Flammkuchen. Ich wählte die klassische Variante (vorne im Bild) mit Schmand, Speck und Zwiebeln, Susi eine vegetarische mit würzigen Tomme-Käse, Champignons und Petersilie.

Die Flammkuchen wurden relativ zügig vom leicht verpeilten Kellner gebracht, dafür dass es so voll war. Und sie waren wirklich köstlich! Knusprig, dünn, würzig – wunderbar! Trotzdem musste ich wieder einen Rest einpacken lassen ;-)

Die kleine, aber feine Karte der Binchstub Broglie:

Also, wenn ihr in Strasbourg seid und Lust auf Flammkuchen habt, dieses Restaurant können Susi und ich sehr empfehlen!

Binchstub Broglie
28 Impasse de l’Écrevisse
67000 Strasbourg, Frankreich

Homepage: www.binchstub.fr

Den Donnerstag unserer Woche machte Susi einen Ausflug nach Colmar, während ich ein wenig Ruhe brauchte und eine kleine Shoppingtour machte. Essen musste ich natürlich auch was und entschied mich für ein kleines Restaurant, nur eine Parallelstraße von unserer Ferienwohnung entfernt, das elsässische Spezialitäten anbot.

Es ist ein wirklich kleines Lokal mit ca. 25 Plätzen, das mittags halb eins schon gut gefüllt war. Für mich alleine war noch Platz, aber für Besuche würde ich wirklich eine Reservierung empfehlen, denn zwischendurch war wirklich jeder Platz besetzt. Die Gäste waren bunt gemischt, Straßburger, die dort ihre Mittagspause verbrachten und mit Küsschen von der Kellnerin verabschiedet wurden und italienische, deutsche, asiatische Touristen.

Die Kellnerin war unglaublich herzlich, zuvorkommend, schnell und durchsetzungsstark. Eine richtig sympathische Type! Für die französischen Gäste gab es die Karte auf einer Kreidetafel, die sie durch den engen Gastraum trug, für die fremdsprachigen Gäste waren Bilder der Gerichte samt Beschreibung in vier Sprachen auf einem Tablet, so dass man durchwischen und aussuchen konnte. Unglaublich praktisch!

Als Vorspeise bestellte ich mir die kleine Portion Foie gras von der Ente, die für mich überraschenderweise mit geräucherter Entenbrust und einer Nocke Sauerkraut kam. Die Entenleber war zartschmelzend, das geräucherte Fleisch schön würzig und das Sauerkraut zum Niederknien! Das nächste Mal im Elsass muss ich mehr Sauerkraut essen. Wirklich wunderbare Vorspeise!

Als Hauptgang bestellte ich Niere in Senfsauce, wozu es knusprige Bratkartoffeln und einen Blattsalat gab. Ich hätte auch gerne eines der anderen Gerichte probiert, aber offensichtlich mag das Elsass Sahne sehr gerne, die widerum mein Verdauungstrakt nicht erträgt *seufz* Aber die Nierchen waren eine sehr gute Wahl (auch wenn die Kellnerin skeptisch war und nochmal extra nachfragte, ob ich sowas schon gegessen hätte *g*)! Sie waren wirklich lecker – zart und würzig. Tolle Sauce dazu und auch die Beilagen passend. Leider waren die „nur“ 200 g Fleisch dann doch einen My zuviel *doppelseufz*

Aber das S’Kaechele kann ich uneingeschränkt für Strasbourg-Besucher empfehlen. Gemütlich, sehr angenehmer Service, deftiges, aber leckeres Essen! Würde ich sofort wieder hingehen!

Winstub S’Kaechele
8 Rue de l’Argile
67000 Strasbourg, Frankreich

Homepage: www.skaechele.fr/de

Also elsässische Küche kann ich schon empfehlen! Da werde ich mich mal näher mit beschäftigen! Weil nicht nur im Restaurant, auch die Bäckereiprodukte wie die typischen Gugelhupfe aus Hefeteig oder herzhaftes Brandteiggebäck und natürlich das Baguette sind ein Träumchen! Allein des Essens wegen würde ich jederzeit wieder hinfahren :-)

Strasbourg 2019: Das beeindruckende Straßburger Münster

Was ist das berühmteste Gebäude Strasbourgs? Richtig, das Liebfrauenmünster, kurz Münster. Diese römisch-katholische Kirche gehört zu den bedeutendsten Kathedralen Europas und zu einem der größten Sandsteinbauten der Welt. Das Münster, das von 1176 bis 1439 als dritte Kirche auf demselben Platz errichtet wurde, ist zunächst im romanischen dann im gotischen Stil weiter gebaut worden.

Wir besichteten es gleich an unserem ersten vollen Tag, nachdem wir schon ein Weile in der Stadt rumflanierten. Der Vorteil von Kirchen: sie haben viele Sitzgelegenheiten, von denen aus man auch die Kirche von innen genießen kann.

Das Münster ist so groß, dass man es noch von der deutschen Rheinseite, dem Schwarzwald und dem Vogesen aus sehen kann. Es ist das höchste im Mittelalter vollendete Gebäude und war lange Zeit Mittelpunkt des Strasbourger Lebens.

Ich hab ja was übrig für beeindruckend große Kirchenfenster. Und das große Rosettenfenster muss sich nicht verstecken.

Ebensowenig die ganzen, sehr detaillierten Figuren, die aus dem Vogesensandstein (wahrscheinlich) gemeißelt wurden. Sehr beeindruckend! Und der Großteil hat auch noch eine Bedeutung, so wurde damals schon Missbrauch durch die katholischen Oberen angeprangert…

Besonders angenehm fand ich es einfach nur auf einem der Stühle zu sitzen und die Atmosphäre der Kirche zu genießen.

Ich bin zwar nicht einen My gläubig, aber ich mag die Stimmung in Kirchen!

Und diese super detaillierten Buntglasfenster! Ich konnte mich gar nicht sattsehen!

Soll das die Mutter Gottes mit Jesus darstellen? Ich bin so schlecht in biblischen Sachen, kein Wunder so ohne Religionsunterricht ;-)

Auch im Innenraum wurden viele der Sandsteinfiguren aufgestellt, leider konnte ich nur bei 1 oder 2 zuordnen, wen sie darstellen sollten.

Eine Besonderheit des Straßburger Münsters ist die astronomische Uhr, die ca. 800 Jahre alt ist. Zufälligerweise haben wir uns mittags das Münster angeguckt, als auch ein halbstündiger Film zur Uhr gezeigt wurde und die Uhr einmal durchlief mit allem Zip und Zap wie dem krähenden Hahn (im Bild unten ist er links neben dem Buntglasfenster zu entdecken).

Von oben nach unten sieht man die Monduhr, ein Planetarium, eine sehr große Uhr mit Sonnen- und Mondzeiger, sowie ein Himmelsglobus, der ebenfalls vom Uhr werk betrieben wird. Diese Uhr funktioniert heute noch.

Zu früheren Zeiten war das Münster und auch die astronomische Uhr ein zentraler Treffpunkt der Bürger, da sie dort die Uhrzeit ablesen konnten, aber auch welcher kirchliche Feiertag anstand, welche Tierkreiszeichen gerade ist und sogar was die Bauern wann anbauen können, z.B. kann die Zeit der Kirschblüte angezeigt werden.

Ich habe selten etwas technisch so faszinierendes gesehen! Bei solchen Geräten werde ich ja gerne zum Nerd *g* Und beim nächsten Straßburg-Besuch kann ich hoffentlich eine Führung zum Münster mitmachen :-)

Blaue Stunde.

Eine ernstlich beeindruckende Kirche, die man sich auch gerne öfter angucken kann. Ich glaube, man entdeckt immer wieder neue Details. Langweilig ist das Münster jedenfalls nicht!

Strasbourg 2019: Impressionen der Stadt

Die kleine Schwester hat Ende März Geburtstag und ist irgendwie meist zu der Zeit auf Reisen. Da hab ich letztes Jahr vorgeschlagen, ob wir nicht zusammen zu ihrem Geburtstag verreisen wollen. Vielleicht irgendwohin, wo das Wetter zu der Jahreszeit etwas freundlicher ist als in Rostock. Da Susi schon viel rumgekommen ist, war es etwas schwierig ein für sie unbekanntes Ziel zu finden. Aber in Frankreich war sie noch nicht oft – ich übrigens auch nicht – so schlug ich Strasbourg vor. Es ist nicht zu weit von Göttingen weg (knappe 4 Stunden mit der Bahn) und auch aus Rostock kommt man in annehmbarer Zeit mit dem Zug dort hin. Also nichts wie hin!

Wir wollten eine knappe Woche bleiben, weil ich ja durch meine MS nicht so fit bin. Da plane ich zeitlich gerne großzügiger, damit ich auch was von der Stadt sehe und nicht nur Bruchteile. Montag fuhren wir hin und kamen gegen 16 Uhr an. Viel machten wir den Abend nicht mehr, nachdem wir unsere kleine und gemütliche Unterkunft im Herzen der Altstadt bezogen. Wir gingen noch ein bisschen in den nächstgelegenen Supermarkt (französische Supermärkte, so viel beeindruckender!) Lebensmittel besorgen und kauften unser erste Baguette beim Bäcker.

Nach einer erholsamen Nacht und langsamen Morgen zogen wir vormittags los, die Stadt ein wenig zu erkunden. Natürlich als erstes zum berühmten Münster, dass man von fast überall sieht.

Dabei kamen wir am Place Gutenberg mit einer Statue des Namensgebers vorbei. Wir wunderten uns, warum Gutenberg einen eigenen Platz und Statue hier bekam, wurden dann am Mittwoch bei unserer Stadtführung aufgeklärt: Der Herr Gutenberg hat den Buchdruck hier erfunden, bevor er dann in Mainz zum praktischen Teil überging.

Überall in der Stadt sind großartige Fachwerkhäuser zu finden, wie dieses am Münster, dass schon wirklich lange Zeit ein Restaurant ist und wohl sehr gute Flammkuchen macht:

Am Münster vorbei gingen wir weiter und bestaunten noch weitere schnieke Fachwerkhäuser …

… und kamen vorbei an pittoresken Gassen, die auch noch so heißen.

In solchen Gassen verstecken sich auch interessante Läden, sei es ein Laden nur für Bier, Olivenöl und Essige, auch ein Laden mit gefühlt Myriaden Varianten von Fisch in Dosen fanden wir.

Weiter an der Ile entlang schon etwas außerhalb der Altstadt. Wenn man auf Instagram Strasbourg-Accounts folgt, war dieses eines DER In-Motive des Frühlings – Magnolie an Kirche St. Paul.

Zurück Richtung Münster vorbei an schönen Villen vor zartem Grün.

Schöne Plätze mit alten Fachwerkhäusern findet man viele.

Aber nicht nur Fachwerk auch andere Stilrichtungen sind vertreten in dieser Stadt mit ihrer wechselvollen Geschichte. So kann man an den Häusern erkennen, ob es während der deutschen Zeit gebaut wurde oder zu der Zeit als Strasbourg zu Frankreich gehörte. Dieses mit seinen roten Steinen wurde zu französischen Zeiten gebaut, wohingegen die Häuser der deutschen Zeit aus weiß-grauen Steinen sind.

Der zentrale Place Kleber scheint kein natürlich gewachsener Platz zu sein, aber man sieht alle für Strasbourg typischen Baustile, wie das obige Gebäude, aber eben auch Jugenstilhäuser und diese schmalen, schiefen Fachwerkhäuser:

Die Magnolien standen in voller Blüte. Was für beeindruckend große Bäume! (Nur Obacht, wenn man drunter läuft, die herabgefallenen Blütenblätter werden echt glitschig.)

Noch mehr Fachwerk plus Statue ganz in der Nähe unserer Ferienwohnung:

Auch Jugenstilhäuser waren ordentlich vertreten, wie Susi bei einer 2,5 stündigen Free Walking Tour gezeigt wurde:

Blick auf die Stadt mit Ausflugsboot:

Susi machte so eine Bootstour mit und kam am Europäischen Parlament vorbei, dass ich beim nächsten Besuch unbedingt besichtigen will:

Und auch am Lieblingsfernsehsender (gibt es da eigentlich auch Führungen? *grübel*):

Strasbourg ist eine so wunderschöne und irgendwie entspannte Stadt. Ich habe mich sofort wohl gefühlt! Die Innenstadt ist vielfältig und hat genau die richtige Größe für mich, um vieles zu Fuß zu entdecken. Die Geschichte ist wechselvoll und sehr interessant! Die nächsten Beiträge werden sich auch noch um Strasbourg drehen. Ich zeige Euch den romantischen Stadtteil La petite France, das Münster und natürlich was wir an elsässischen Köstlichkeiten aßen. Freut Euch drauf :-)

%d Bloggern gefällt das: