Archiv der Kategorie: Blümchen und anderes Grünzeugs

10 Dinge, die mich das Gärtnern gelehrt hat – Stöckchen

Die beiden Damen vom Gärtnerinnenblog, Vanessa und Pia fingen an. Und ich habe das Stöckchen einfach mal aufgehoben und auf meinen Balkon getragen. Noch habe ich keinen eigenen Garten, aber Erfahrung durch den Schrebergarten, in dem die Eltern seit 30 Jahren werkeln. Zwerg und ich waren da eher meist passiv dabei und wurden als Kinder auch nie wirklich zur Gartenarbeit gezwungen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön dafür! Aber mittlerweile machen wir auch freiwillig mit, wenn wir dabei sind :-)

Schon in Kassel hatte ich einen Balkon, derso klein und dunkel war, dass ich fast nichts drauf wachsen lassen konnte, außer ein paar Kräutern. Aber seit ich letztes Jahr umgezogen bin und mein Balkon gut 6 m lang ist, ist es ein Träumchen! Ich kann mich einigermaßen austoben und ausprobieren und auch die Südwestausrichtung ist nicht die verkehrteste. Schon in diesem einen Jahr hat mich der kleine Balkongarten einiges gelehrt:

1. Ich habe äußerst ungern dreckige Hände. Zumindest bei großen Pflanzaktionen auf dem Balkon ziehe ich Latex-Handschuhe (von Nigella liebevoll CSI-Gloves genannt *g*) an. Beim Unkrautzupfen im Schrebergarten ist das anders. Keine Ahnung wieso.

2. Pflanzen auch mal in Ruhe lassen. Nicht so viele Gedanken machen. Dit wird alles!

3. Und wenn es nicht wird, liegt es nicht dringend an meiner Pflege. Und kann in der nächsten Saison schon ganz anders aussehen.

4. Den Pflänzchen ‚Hallo.‘ sagen, tut gut. Auch mir.

5. Gießen hat was meditatives.

6. Die Natur ist überraschend. Immer wieder. Auch für studierte Botaniker. Erst passiert lange Zeit gar nichts, plötzlich Pflanzenexplosion und man kann sich nicht mehr retten.

7. Zucchinis wachsen auch erstaunlich gut in größeren Kübeln auf dem Balkon.

8. Tomaten und Zucchini sind sehr sehr durstig! Und wollen Nährstoffe!

9. Ich kann immer noch schlecht kleine Viecher töten. Auch wenn es manchmal notwendig ist, dann aber immer mit schlechtem Gewissen. Und Pflanzen tut ein radikaler Rückschnitt viel weniger weh als mir.

10. Spinnen sind unsere Freunde!

Wer mag kann ja gerne das Stöckchen mitnehmen. Charming Quark und Frau Frische Brise haben es auch schon getan. Bin gespannt auf weitere Erkenntnisse!

Es grünt so grün – Endlich Frühling!

Der Frühling ist endlich ausgebrochen! Und gerade kann man der Natur beim Explodieren zu gucken! So faszinierend! Die Bienen summen überall rum, auch am niedlichen Ehrenpreis:

 

Scharbockskraut bildet regelrechte Felder:

Von Bäumen hängen Bommelblüten, bevorzugt an Kirschen:

Löwenzähne kriechen aus jeder Ecke und strahlen uns gelb an:

Noch mehr Blüten, diesmal in zartrosa:

Auch zwischen den Pflasterritzen ist der Frühling angekommen, meist in Form des Frühlingshungerblümchen:

Besonders auf sich aufmerksam macht in kräftigem Pink die Blutpflaume:

Und trotz der Schönheit ist alles vergänglich:

Die liebste Jahreszeit im Schrebergarten – Spätsommer/Frühherbst

Der Spätsommer oder Frühherbst (je nachdem, ob man den meteorologischen oder kalendarischen Herbstanfang betrachtet) ist meine liebste Jahreszeit im Garten. Warum? Guckt einfach selbst in den elterlichen Schrebergarten  (ja, bin immer noch krankseienderweise in der Ostseeheimat, aber es wird langsam besser, danke der Nachfrage *g*)

Schick-gruselige Spinnen spannen ihr Netz …

…zwischen den endlich reifenden stachellosen Brombeerzweigen.

Der Sonnenhut blüht wie wahnsinnig:

Die Dahlie schmeißt mit ästhetisch geometrischen Blütenköpfen nur so um sich:

Der weiße Flox leuchtet und duftet aus vielen Ecken der 300 qm:

Definitiv mein Lieblingsblümchen – Cosmea, so filigran:

Auch einige wohlduftende Rosen wohnen in Frau Mamas Blumenrabatten, die hier riecht besonders gut und wurde deshalb auch geerntet und in Essig eingelegt:

Unser Pflaumenbaum hat noch nie besonders gut getragen, aber dieses Jahr haben sich einige große Pflaumen versteckt, die nur noch weich werden müssen, ich hoffe es gibt noch ein paar Sonnentage:

Die rote Beten werden auch endlich dick:

Und die Monatserdbeeren blühen immer noch fleißig und bilden ein Früchtchen nach dem anderen, sooo köstlich!

Noch eine sehr schön duftende Rose, leider kenn ich, im Gegensatz zu Frau Mama, die Sortennamen nicht, aber so lange sie schön aussehen :-)

Ein niedliches kleines Blümchen, dessen Namen mir nicht verraten wurde, aber hübsch isse!

Und ich hoffe, dass ich demnächst auch wieder Muße habe und Euch ein paar Rezepte hier vorstellen kann, Zeit ist ja immer noch reichlich vorhanden :-) Seid gespannt!

Blühender Frühling

Ich liebe es, wenn im Frühling das Wiesenschaumkraut zart hell-lila blüht

und die Felsenbirnen förmlich explodiert vor Blüten, gibt hoffentlich eine reiche Ernte im Juli :-)

%d Bloggern gefällt das: