Archiv der Kategorie: Büroalternativen

All you need is: Homemade Würstchen im Mantel

Nein, nein, nicht gleich wieder wegklicken! Für diese Würstchen im Mantel braucht kein teures Zubehör. Die sind wirklich einfach zu machen. Vertraut mir! Aber der Reihe nach :-)

Am kommenden Wochenende steht ja wieder ein großes Fernseh-Event das geradezu nach Snacks schreit – der Eurovision Song Contest. Meine Liebe zu ihm begann erst spät während meiner Studienzeit, aber sie ist innig! Ich gucke den Grand Prix jedes Jahr und am liebsten in Begleitung, mit der man so richtig schön über die Teilnehmer, Trickkleider und Windmaschinen ablästern kann *g* Und natürlich gehört zum ESC ein vernünftiges Snack-Buffet. Normalerweise bin ich kein großer Snacker, ich hab am Tag meine drei Mahlzeiten (am Wochenende vielleicht noch ein Stück Kuchen am Nachmittag) und das reicht mir. Aber zu special occasion gibt es special foods, auch gerne etwas aufwendiger.

Auf der ungarischen Seite von „Streetkitchen“ sah ich ein Video zu selbstgemachten Sausage Rolls, also Würstchen im Schlafrock, wobei dort keine fertigen, rohen Würstchen benutzt werden wie gerne in England, sondern die Masse schnell selbst zusammen geknetet wird. Dafür braucht ihr nur Hack, Bacon und ein paar Gewürze. Und fertig gebacken, schmeckt es tatsächlich wie ungarische Kolbász! ♥ Wie viel doch Majoran, Speck und geräuchertes Paprikapulver ausmachen können! Großartigst! Und mit dem knusprigen Blätterteig drumrum – ein Traum! Die beste Mitumschülerin und ich waren wirklich äußerst angetan! Macht die unbedingt nach!

Homemade Würstchen im Mantel

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Dip:
2 EL Saure Sahne/Schmand
2 EL Mayonnaise
1 Knoblauchzehe
je 1/2 Bund Schnittlauch und Petersilie
Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone, Saft

Für die Würstchen im Mantel:
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Scheiben Bacon
500 g Hackfleisch (gemischt oder Schwein)
1/2 TL Kümmel
1 TL getrockneter Majoran
1 TL geräucherter Paprika
Salz, Pfeffer
1 Rolle Blätter aus dem Kühlfach
1 Ei
Sesamkörner, Kümmelkörner zur Dekoration

(1) Als erstes den Dip zubereiten. Dafür den Schmand und Mayonnaise in ein Schüsselchen geben. Knoblauch häuten und fein hacken. Schnittlauch und Petersilie fein hacken. Alles unterrühren und mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken. Abgedeckt in den Kühlschrank stellen bis die Blätterteigteilchen fertig sind.
(2) Den Ofen auf 180 !C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
(3) Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und beides fein würfeln. Den Bacon in Würfel schneiden. Alles zusammen mit den Gewürzen, Salz und Pfeffer zum Hackfleisch in einer Schüssel geben und gründlich durchkneten.
(4) Das Ei in einer Tasse verquirlen. Den Blätterteig auf einem großen Brett ausrollen. Den Teig längs halbieren. Die Hälfte der Würstchenmasse im vorderen Drittel der einen Teighälfte gleichmäßig verteilen, dass sie von einem bis zum anderen Ende reicht. Das obere Ende des Teiges mit dem Ei bepinseln und den Teig samt Würstchenmasse aufrollen. Die große Rolle in ca. 5 Stücke schneiden mit einem scharfen Messer. Die Oberseite der einzelnen Stücke noch mit einigen beherzten Schnitten einschneiden. Mit Ei bestreichen und Sesam oder Kümmel bestreuen. Mit der zweiten Hälfte der Zutaten genauso verfahren. (5) Die vorbereiteten Teilchen auf das Backblech setzen. Das Blech in die Mitte des Ofens schieben und 25-30 Minuten backen. Herausholen.

Etwas abkühlen lassen und zusammen mit dem Dip servieren.

Genießen!

Quelle: Streetkitchen.huKolbásztekercs

Und weil ich nicht die einzige mit einer Snack-Vorliebe zum Grand Prix bin, haben auch viele andere beim Event „All you need is: Snacks & Knabbereien zum ESC“ mitgemacht. Für noch mehr Ideen klickt doch einfach mal bei ihnen vorbei:

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Countdown Bags

Wir sind keine großen Silvester-Partyanimals. Ich mag die Kälte nicht, ich mag den Lärm der Böller nicht und erzwungene Gute Laune schon gar nicht. Lieber mach ich es mir mit meinen liebsten Menschen zu Hause gemütlich :-) Wenn es kein Raclette oder Fondue gibt, bereiten wir gerne ein kleines Buffet zu Silvester, damit sich jeder seine Favoriten aussuchen und man noch gut den ganzen Abend mal hier oder dort eine Kleinigkeit schnabulieren kann. Neben den obligatorischen gefüllten Eiern …

… wollte Frau Mama dieses Jahr etwas neues Ausprobieren, das sie in einem Rezeptheftchen von Dr. Oetker fand, sogenannte Countdown Bags. Das sind Täschchen aus Kartoffelhefeteig, die mit einer würzigen Spitzkohl-Speck-Nüsschen-Mischung gefüllt sind. Ist ein wenig aufwendiger, aber darf es ja für Silvester mal sein. Und zum Glück musste ich ja nicht alles alleine basteln und die einzelnen Schritte können auch wunderbar entzerrt werden. So haben wir die Füllung schon am Tag zuvor vorbereitet und einfach kühl gestellt. Der Teig verhält sich auch sehr kooperativ, möchte nur genügend Mehl auf der Arbeitsfläche und dem Nudelholz haben. Dadurch, dass wir nicht so große Förmchen zum Ausstechen hatten, wurden es ein paar mehr Countdown Bags. Sie schmecken wunderbar würzig und zart. Fanden allgemeine Zustimmung bei allen Familienmitgliedern :-) Auch noch am nächsten Tag!

Hier das Buffet in seiner ganzen Herrlichkeit angerichtet auf dem elterlichen Herd. Auf 12 Uhr die Countdown Bags, auf 2 Uhr Klopse, es folgt eine kleine Käseplatte, eingelegte Fisolen, auf 6-7 Uhr der traditionelle selbstgemachte Heringssalat und auf 11 Uhr eine Schüssel heißgeliebter Käsesalat. In der Mitte finden sich die gefüllten Eier. Hach, es war ein Fest!

Countdown Bags

Zutaten für ca. 14 Stück
350 g mehligkochende Kartoffeln
100 ml Milch, zimmerwarm
450 g Weizenmehl
1 Packung Trockenhefe
1 TL Zucker
2 TL Salz
1 Ei

Für die Füllung:
300 g Spitzkohl
50 g Speckwürfel
1 EL Butter
1 TL Zucker
Salz
1 TL Curry
Pfeffer
1 TL Schwarzkümmel
75 g Creme fraiche
50 g gehackte Haselnüsse

Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 EL Milch

Zum Bestreuen:
1 EL Schwarzkümmel

(1) Die Kartoffeln waschen und ca. 30 Minuten in Salzwasser garen, pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Abkühlen lassen.
(2) Das Mehl mit der Trockenhefe gründlich in einer größeren Schüssel vermischen. Die übrigen Zutaten für den Hefeteig hinzufügen und mit den Knethaken in 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls der Teig zu feucht sein sollte, noch etwas Mehl unterkneten, falls zu trocken noch einen wirklich winzigen Schluck Milch. Die Schüssel zudecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 1-1,5 Stunden gehen lassen bis er sich sichtbar vergrößert hat.
(3) Währenddessen die Füllung zubereiten. Die Spitzkohl putzen und in feine Streifen schneiden. Die Speckwürfel mit der Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten. Spitzkohl, Salz, Pfeffer, Curry und Schwarzkümmel zugeben und in etwa 5 Minuten bissfest dünsten bei mittelhoher Hitze. Das Gemüse in eine Schüssel geben. Creme fraiche und Haselnüsse hinzufügen, gut unterrühren und abkühlen lassen.
(4) Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
(5) Den Teig auf einer gut bemehlten Oberfläche gut durchkneten und ca. 1/2 cm dick ausrollen. Mit Hilfe eines großen Glases (oder Schüsselchen) daraus ca. 14 Kreise (Durchmesser etwa 12 cm) ausstechen. 1-1,5 EL der Spitzkohlfüllung auf einer Hälfte der Kreise verteilen und die leere Seite überklappen. Dabei den Rand schön festzwicken.
(6) Für die Eistreiche das Eigelb mit der Milch gut verquirlen. Die gefüllten Halbkreise damit bestreichen und mit etwas Schwarzkümmel bestreuen. An einem warmen Ort noch ca. 10 Minuten gehen lassen.
(7) Zum Backen in die Mitte des ofens schieben und etwa 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Warm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Genießen!

Quelle: Dr. Oetker – Weihnachtliches Backvergnügen. p 14

Den Rest des Abends verbrachten wir auf Zwergs Wunsch mit Gesellschaftsspielen. Und das Spiel „Regatta – Unsere Ostsee“ hat sogar Spaß gemacht *g* Alles in allem ein schöner, ruhiger Jahreswechsel!

 

Perfektes Partymitbringsel – Pizzabrötchen ohne Hefe

So, übermorgen geht 2016 zu Ende. Wie sieht Eure Bilanz aus? Ich bin irgendwie unentschlossen dieses Jahr. Es sind so viele meiner Helden gestorben: David Bowie, Prince, Alan Rickman, Peter Lustig, Manfred Krug, George Michael. Und das ist irgendwie auch seltsam, weil es mir vor Augen führt, wie schnell es vorbei sein kann. George Michael und Prince waren jünger als meine Eltern … Mein eigenes Jahr dümpelte irgendwie so dahin. Arbeit, Schule, ein wenig Erholung und Urlaub, nichts besonderes. Aber ich hab das Gefühl, dass es 2017 einige Veränderungen geben wird. Sowohl in meinem Leben (ein Job, der Spaß macht und angemessen bezahlt wird, wäre toll!) als auch hier auf dem Blog. Irgendwie wird es Zeit …

Aber erstmal steht Silvester an. Seid ihr noch kurzfristig zu einer Party bei Freunden eingeladen und gebeten worden, etwas mitzubringen? Diese Pizzabrötchen sind ideal dafür. Kennengelernt habe ich sie durch eine Dame, die sehr oft in die Physiotherapiepraxis, wo ich mein Praktikum absolvierte, kam. Nicht freiwillig, sie hat auch andere Hobbys ;-) Als Dankeschön für uns alle brachte sie diese Brötchen mit, nachdem ein großer Behandlungsteil abgeschlossen war. Und Junge, waren die schnell verschwunden! Da musste man sich gleich eins sichern *g* Netterweise rückte sie das Rezept raus, das gleich von einigen abgeschrieben wurde :-)

Ich hab sie dann auch ziemlich schnell ausprobiert und war begeistert. Seitdem buk ich die Pizzabrötchen schon ein paar mal und auch die Mitumschüler konnten nicht ihre Finger davon lassen *g* Sie sind wirklich unaufwendig mit einfachen Zutaten herzustellen. Nicht einmal Hefe ist notwendig, falls da draußen der ein oder andere Hefe-Phobiker sein sollte *g* Die Basis ist ein Quark-Öl-Teig dessen Luftigkeit durch Backpulver kommt. Als Aromengeber habe ich bisher nur Schinken, geriebenen Käse und Röstzwiebeln genommen, kann es mir aber auch mit anderen Komponenten vorstellen: feingewürfelte Paprikaschote, Oliven, Salami, Sucuk, Feta, Frühlingszwiebeln. Wichtig ist nur drauf zu achten, dass die Menge an zusätzlichen Zutaten nicht die Menge im Originalrezept übersteigt, weil sonst das Verhältnis zwischen Grundteig und Zusätzen nicht mehr stimmt und sich der Teig so nicht mehr gut kneten lässt. Es ist ohnehin ein sehr fester Teig, von dem sich aber gut die Teigbällchen abteilen lassen, um daraus die fertigen Pizzabrötchen zu formen. Dabei könnt ihr sie rund formen oder unordentlich lassen, was ein bisschen mehr knusprige Oberfläche schafft. Die fertig gebackenen Brötchen lassen sich auch super einfrieren für einen Snack im Büro oder zum Picknick. Wirklich wunderbar vielseitig!

Pizzabrötchen ohne Hefe

Zutaten für 15-20 Stück:
250 g Quark
4 EL Milch
6 EL Öl
1 TL Salz
1 Prise Zucker
300 g Mehl
1/2 Packung Backpulver (8g)
200 g Schinken
200 g Käse, gewürfelt oder gerieben
100 g Röstzwiebeln

(1) Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
(2) Den Quark mit Milch und Öl gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Alles zusammen verkneten. Schinken, Käse und Röstzwiebeln unterkneten. Das ist eventuell etwas mühsam und der Teig ist fest.
(3) Etwa 1 EL große Stücke vom Teig abnehmen, kurz rund formen und auf das Blech setzen. Es werden etwa 15-20 Stück aus der Menge Teig.
(4) Auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und je nach Größe 20-30 Minuten backen.

Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und lauwarm oder bei Zimmertemperatur essen.

Genießen!

Quelle: Patientin meines Praktikumbetriebs

Dieses Jahr machen wir auch wieder ein kleines Buffet zum Silvesterabend, da dürfen natürlich nicht fehlen:

Welche Klassiker gibt es auf alle Fälle bei Eurem Buffet?

Wieder Hitze – Couscous-Wassermelonen-Salat

Die nächste Hitzewelle steht an! Also das alte Problem: Essen ja, Hitze verbraucht ja auch Energie, aber bitte nicht zu schwer und bloß nichts warmes. Momentan haben ja Wassermelonen Hochsaison. Und Gurken! Und Tomaten! Ein Traum, oder? Was liegt da näher als alles zu kombinieren. Das mag jetzt dem ein oder anderen seltsam vorkommen, aber sowohl die Kombination Wassermelone mit Tomaten als auch Wassermelone plus Gurke wurden schon erfolgreich getestet. Und jetzt eben mit Couscous zur Sättigung und Oliven und Feta als Aromengeber.

Ich war sehr angetan von der Mischung! Der Salat liegt nicht schwer im Magen, ist fruchtig und erfrischend. Perfekt für heiße Tage!

Couscous-Wassermelonen-Salat

Zutaten für 3 Portionen:
100 g Couscous
1/4 kleine Wassermelone
1 Frühlingszwiebel
1/3 Salatgurke
2 mittelgroße Tomaten
8-10 schwarze Oliven
1 Zweig Minze
Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone, Saft
3 EL Olivenöl
100 g Feta

(1) Den Couscous in eine Schüssel geben, mit demselben Volumen an kochendem Wasser übergießen. Abdecken und ca. 10 Minuten quellen lassen.
(2) Zwischenzeitlich die weiteren Zutaten vorbereiten. Von der Wassermelone die harten Schale entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Gurke nach Belieben (und/oder Verträglichkeit) schälen, entkernen und ebenfalls fein würfeln. Die Tomaten halbieren, Strunk raus schneiden und würfeln. Die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden.  Die Oliven entsteinen und in Ringe schneiden. Die Minzblätter vom Stengel zupfen und fein hacken. Alles mit dem dem Couscous mischen.
(3) Den Salat etwas salzen (der Feta und die Oliven sind salzig), pfeffern. Zitronensaft und Olivenöl zufügen und den Feta drüber krümeln. Gründlich, aber vorsichtig durchrühren.

Entweder sofort essen oder noch ein wenig ziehen lassen. Schmeckt auch am nächsten Tag noch.

Genießen!

Schnell und gut vorzubereiten: Spaghetti-Mangold-Frittata

Praktikum: Stressiger Vormittag und ich komme erst am späten Mittag bzw. frühen Nachmittag nach Hause. Da muss schnelles Essen auf den Tisch, am Besten schon teilweise vorbereitet, so dass ich so halb verhungert wie ich meist bin, nur noch kurz in der Küche stehen muss. Diese Frittata ist perfekt, die Spaghetti können schon am Vortag gekocht werden, der Mangold ist schnell vom Balkon gepflückt und geschnitten. Während die Mangoldfüllung zusammen fällt, schnell die Ei-Mischung mixen. Ich war ja erstaunt, wie gut der Mangold dieses Jahr auf meinem Balkon wuchs, dafür waren ja die Erbsen eher ein Reinfall.

Alles in allem, ein unaufwendiges, leichtes Sommeressen, dass auch wirklich gut nach Feierabend gezaubert werden kann. Und ich befürchte noch gesund dazu ;-) Und ja, köstlich, sehr köstlich sogar. Das ist ja das Wichtigste!

Spaghetti-Mangold-Frittata

Zutaten für 2 Portionen:
ca. 100 g Spaghetti
einige Blätter Mangold
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1 handvoll geriebener Parmesan
3 Eier

1 kleine Pfanne mit Deckel

(1) Die Spaghetti in kochendem Salzwasser laut Packungsanweisung al dente garen. Das kann auch schon am Tag vorher passieren.
(2) Die Mangoldblätter waschen, gut abtropfen lassen. Die Stiele schmaler schneiden, die Blätter in breitere Streifen. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebeln andünsten. Knoblauchwürfelchen zugeben und so lange mitbraten bis sie zu duften beginnen. Den Mangold zugeben, salzen und pfeffern. So lange braten bis er zusammen gefallen ist. Mit etwas frisch geriebener Muskatnuss würzen. Die gekochten Spaghetti dazu geben und gut verrühren. Einigermaßen plan und fest in die Pfanne drücken.
(3) Den Parmesan mit den Eiern verschlagen, ebenfalls salzen und pfeffern.
(4) Die Eier gleichmäßig über die Spaghetti-Mangold-Mischung gießen. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze so lange stocken lassen bis die Masse von unten goldbraun ist. Das dauert ca. 10 Minuten, vielleicht sogar ein bisschen länger. Dann die Frittata mit Hilfe des Deckels drehen und von der anderen Seite wieder goldbraun backen.

Zu einem frischen grünen oder Tomatensalat servieren.

Genießen!

Quelle: Idee nach Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer. München

Erfrischender Soba-Nudel-Salat bei Hitze

Momentan ist es etwas ruhiger im Blog oder es kommt mir nur so vor … Das hat zwei Gründe. Zum einen macht mir das Wetter etwas zu schaffen. Dieses ständige auf und ab, mal heiß, dann wieder kühl. Sommer, entscheide Dich! Der andere, viel kräftezehrendere Grund ist die zweite Phase, in die ich gerade bei meiner Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen getreten bin. Vor knapp zwei Wochen habe ich mein zehnmonatiges Praktikum begonnen, sozusagen der praktische Teil meiner Berufsausbildung. In einer großen Physiotherapiepraxis. Es macht unglaublich viel Spaß! Die Kollegen sind ernstlich nett und hilfsbereit, die (meisten) Patienten auch. Aber es ist stressig. Und alles neu. Und eine Zeitstunde mehr Arbeit, als nur in der Schule zu sitzen. Und das alles zusammen raubt mir ziemlich die Kräfte, dass ich mittags leicht wankend nach Hause gehe, nur noch Essen warm machen kann und dann locker 1,5 Stunden auf dem Sofa wegpenne … Ich muss also etwas mehr mit den Kräften haushalten und Prioritäten setzen, bis sich mehr Routine eingestellt hat und die Prozesse wie z.B. Terminplanungsprogramm bedienen, unterbewusst ablaufen. Deswegen plane ich meine Wochen auch essenstechnisch wieder mehr durch. Es wird hauptsächlich einfache (wann mach ich je was kompliziertes *g*)  Gerichte geben, deren Zubereitung sich im Idealfall zeitlich entzerren lässt. Und auch wenn Sommer ist, der Slowcooker wird verstärkt zum Einsatz kommen. Jawollja! Und so steht bloggen momentan nur am Wochenende an. Aber die geneigte Leserschaft kommt schon zu neuen Rezepten und Ideen für Eure Mittagessen :)

Die Tage waren ja wieder wärmere Temperaturen hier angesagt und im Süden der Republik hat die Hitzewelle ja gefühlt gar nicht aufgehört. Da braucht man einfache, schnelle, erfrischende, aber trotzdem sättigende Gerichte. Bei Hitze Hunger haben, ist echt doof und lässt den Kreislauf noch schneller absacken. Also brauchte ich in Anbetracht der Situation etwas fixes. Ich hatte Lust auf einen Nudelsalat, aber diesmal nicht mediterran sondern gerne asiatisch. Es schlummerte noch eine Packung Soba-Nudeln im Vorratsschrank, die schon *räusper* 2010 *ähem* abgelaufen sind. Aber hey, was soll an trocken gelagerten Nudeln schon schlecht werden, wenn sich nicht gerade Lebensmittelmotten in ihnen breit gemacht haben? Deswegen darf dieser Salat auch bei der „Schatzsuche im Vorratsschrank“ von Frau Magentratzerl mitmachen. Im Kühlschrank ist auch einiges an Gemüse zu finden, dass gut rein passt. Und wie wäre es, wenn ich den Rest des gebratenen Entenfleisches, der noch im Tiefkühler schlummerte, mit rein gebe? Das Dressing sollte erfrischend sein, da passen doch Limette und Ingwer wunderbar. Und tatsächlich passte es gut! Ein erfrischender, gesunder, sättigender Salat, der aber nicht schwer im Magen liegt!

Erfrischender Soba-Nudel-Salat

Zutaten für 2 großzügige Portionen:
150 g Soba-Nudeln (japanische Buchweizennudeln)
1/4 große rote Paprikaschote
1 Frühlingszwiebel
1/3 Gurke
1 Möhre
Fleisch einer gebratenen Entenkeule o.ä., zerzupft

Dressing:
1 cm Ingwer
1 Limette, Saft
3 EL Sojasauce
2 TL Sesamöl

(1) Die Nudeln nach Packungsanweisung in kochendem Wasser (nein, kein Salz rein) garen. Bei mir dauerte das 5 Minuten. Abgießen und mit kaltem Wasser abspülen.
(2) Zwischenzeitlich das Gemüse putzen und klein schneiden. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe, die Paprika, Gurke und Möhre in dünne Streifen. Alles zusammen mit dem Fleisch in eine Schüssel geben.
(3) Vom Ingwer mit einem Löffel die Schale abschaben und sehr fein in ein kleines Glas reiben. Limettensaft, Sojasauce und Sesamöl hinzufügen. Das Glas zuschrauben und enthusiastisch schütteln, dass ein schönes Dressing entsteht.
(4) Die Nudeln mit den restlichen Zutaten und dem Dressing gut verrühren. Entweder sofort essen und etwas durchziehen lassen.

Genießen!

Abendbrotidee: Bunter Wiener Würstchen-Salat

Ich vermelde hiermit, dass es 1a funktioniert Wiener Würstchen einzufrieren und wieder aufzutauen. Keinerlei Geschmackseinbußen. Und wieso friere ich Wiener Würstchen ein? Weil ich ausversehen ein Packung mit 10 Stück kaufte, die echt monströs groß waren. Kommt davon, wenn man Metzgerware kauft ;-) Aber was jetzt mit den Wienern anstellen? Klar, in heißem Wasser erwärmt ist lecker, aber mir war nach etwas mehr Vitamine. Und an einem lauen Frühlingsabend passt ein Salat aus Wiener Würstchen mit Frühlingszwiebeln und Radieschen, noch ein bisschen erweitert durch Restapfel aus dem Kühlschrank und den großartigsten Gewürzgurken ever, wunderbar. Ist schnell gemacht und nach ein wenig Durchziehen schmeckt er wunderbar zu einer frischen Laugenstange, Brötchen oder dunklem Vollkornbrot. Gibt es  in Abwandlungen und je nach Kühlschranklage regelmäßig in Abwandlungen bei mir :-)

Bunter Wiener Würstchen-Salat

Zutaten für 3 Portionen:
3-5 Wiener Würstchen
1/4 Apfel
1-3 Gewürzgurken
5 Radieschen
50 g mittelalter Gouda
2 Frühlingszwiebeln

Für das Dressing:
1,5 TL Senf
1 TL Honig
Salz, Pfeffer
3 TL Weißweinessig
6 TL neutrales Öl

(1) Zuerst alle Zutaten vorbereiten. Die Wiener in dünnere Scheiben schneiden. Den Apfel entkernen und mittelfein würfeln. Die Gewürzgurken je nach Größe halbieren oder ganz lassen und in Scheiben schneiden. Von den Radieschen die Enden entfernen und – Überraschung – in Scheiben schneiden. Ebenso die Frühlnigszwiebeln. Den Gouda in Würfel. Alles in eine Schüssel geben.
(2) Zuerst  den Senf mit Honig, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrühren. Den Essig zugeben und gut unterrühren. Unter rühren das Öl zufügen und so lange mit einem Schneebesen rühren bis ein cremiges Dressing entstanden ist.
(3) Dieses über die Salatzutaten geben, gut vermischen und 30-60 Minuten ziehen lassen.

Schmeckt am Besten zu frischem Brot.

Genießen!

*********************** Magyar ***********************

Mit szoktatok enni vacsorára? Kenyér, kolbász, sajt, paradicsom, paprika? A szokásos? Vannak idők amikor az nagyon unom. De mégse van kedvem naponta kétszer meleget főzni. Ilyenkór szoktam egy gyorst virslisalátát össze dobni amibe sokszor bemegy ami még hűtőbe található és muszáj felhasználni. Próbáljatok ki, nagyon egyszerű és gyerekeknek is tetszeni fog!

Szines virsli saláta

Hozzávalók 2-3 adagra:
4-6 virsli (nagyságtól függ)
2 újhagyma
1-3 csemegeuborka
5 retek
50 g sajt (gauda vagy trappista)
1/4 alma

A salátaöntethez:
1,5 tk mustár
1 tk méz
só, bors
3 tk fehérborecet
6 tk olaj (pl. napraforgó)

(1) A virslik, csemegeuborka, retek és újhagymát megpucolunk (ha kell) és vékony karikára vágunk. Az almát és sajtot vékony szeletekre vágunk és utána közepes kockára. Egy tálba teszünk mindent.
(2) Kisebb tálban elöször összekeverünk a mustárt, mézet, só és bors fehérborecettel. Keverés közben beleöntünk az olajt és szép sűrű salátaöntet csinálunk belőle. A salátahoz öntünk és jó elkeverünk.
(3) 30-60 percig hagyunk állni hogy az aromák szépen össze jönnek.

Friss kenyérhez a legjobb.

Jó étvágyatok!

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