Archiv der Kategorie: Comfort Food

Gegen den kulinarischen Winterblues – Steirischer Kartoffelsalat mit Feldsalat

Wo wir letztens schon beim Kürbiskernöl waren, bleiben wir doch gleich dabei! Ich hatte noch Kartoffeln, die vorm Urlaub in Budapest aufgebraucht werden wollten. Es bot sich an, daraus Kartoffelsalat zu basteln, weil ich eh noch Klopse/Buletten/Frikadellen für die kommende lange Zugfahrt braten wollte. Und so langsam setzt auch bei mir die kulinarische Wintermüdigkeit ein und ich sehne mich nach frischem Grün! Da liegt es nahe den Feldsalat, der gerade auch Saison hat, in dem Salat zu schmeißen und das ganze auf steirische Art mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernchen zu machen.

Zum Glück ist das alles einfach und schnell gemacht, mit Zutaten die wahrscheinlich in Eurem Vorratsschrank schlummern. Einzig, die Kartoffeln sollten am Vortag gekocht und gepellt werden, damit sie die richtige Konsistenz für den Salat haben und nicht bei der kleinsten Berührung beim Durchrühren auseinander fallen. Das Dressing ist die klassische lauwarme Brühe-Essig-Variante, die hier auch noch durch ein bisschen Senf verfeinert wird. Das Kürbiskernöl wird wirklich erst zum Schluss über die einzelnen Portionen geträufelt, sonst bekommt der Salat eine seltsame Farbe..

Also, wenn Euch nach frischem Grün gelüstet und Ihr Lust auf Kartoffelsalat habt, diese Variante hilft sehr gut über den kulinarischen Winterblues hinweg! (Und wenn Ihr den Speck weglasst, ist er sogar vegan! *g*)

Steirischer Kartoffelsalat mit Feldsalat

Zutaten für 3 Portionen:
500 g Kartoffeln
(festkochend oder vorwiegend festkochend)
Salz
Prise Kümmel
1 EL Butter
50 g Speck
1 große Zwiebel
25 g Kürbiskerne
125 ml Gemüsebrühe
80 ml Apfelessig
1 EL mittelscharfer Senf
Pfeffer
Zucker
3 handvoll Feldsalat
3 EL Kürbiskernöl

(1) Am Vortag: Die Kartoffeln in kaltem Salzwasser, gewürzt mit einer Prise Kümmel, aufkochen lassen und je nach Größe dann 20-40 Minuten garen bis sie weich sind. Abgießen und etwas abkühlen lassen. Pellen und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank lagern.
(2) Am nächsten Tag den Speck und die Zwiebel fein würfeln. Die gekochten Kartoffeln vom Vortag in dünne (etwa 3 mm) Scheiben schneiden. Diese in eine Schüssel geben.
(3) Die Kürbiskerne in einem kleineren Topf bei mittelhoher Hitze (Stufe 2 von 3) unter Aufsicht und gelegentlichem Schütteln rösten bis sie duften und beginnen zu platzen. In ein Schälchen geben und zur Seite stellen.
(4) Die Hitze unter dem Topf auf mittelniedrig zurück schalten. Die Butter und den Speck zusammen reingeben und anbraten bis die Speckwürfel beginnen zu bräunen. Die Zwiebelwürfel hinein geben und mit andünsten.
(5) Mit dem Essig und der Brühe ablöschen. Etwa 3 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Den Senf unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Es darf ruhig etwas intensiver schmecken, die Kartoffeln „schlucken“ noch einiges an Geschmack. Über die Kartoffeln gießen und vorsichtig unterrühren. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen, gerne auch länger.
(6) Vor dem Servieren den Feldsalat putzen, waschen und gut trocken schleudern. Unter den Salat rühren. Nochmal kosten, ob Salz oder Pfeffer fehlt

Den Salat auf den Tellern verteilen, jede Portion mit 1 Esslöffel Kürbiskernöl begießen und einigen gerösteten Kürbiskernen bestreuen.

Genießen!

Quelle: HomemadestuffSteirischer Kartoffelsalat mit Feldsalat

Multifunktionales ungarisches Salatdressing – Eingelegte Rote Bete

Hier gibt es nichts zu sehen heute, bitte weitergehen! Denn eigentlich ist dieses Rezept nichts für einen Blog. Es ist so alltäglich und altbacken, passt überhaupt nicht in die ganzen Rezepte von modernen und überaus gesunden Salaten/Bowls/etc., dass ich es nur für mich aufschreibe, damit ich es nicht vergesse. Weil: ich liebe eingelegte Rote Bete!

Als ich letzten Herbst von meinen Eltern ein großes Paket mit Bunter Bete (rot, weiß, gelb) aus dem Schrebergarten bekam, wusste ich erst nicht, was ich damit machen soll. Auf der Suche nach einem anderen Rezept, bin ich im ungarischen Standardkochbuch aus den 50ern (oder so) von Ilona Horváth über einen „Salatsaft“ gestolpert. Essig, Wasser, Salz und Zucker. Hey, kann ich ja mal mit der gegarten Bete ausm Garten ausprobieren. Schnell zusammen gerührt und weil es zu viel Bete für ein Glas war, habe ich zwei Gläser mit unterschiedlichen Würzungen gemacht.

Und du meine Güte! Das schmeckte so gut! Sowohl die Variante mit frischem Estragon und Korianderkörnern im Glas als auch die simple Version mit ganzen Kümmelkörnchen. Es hielt sich erstaunlich lange im Kühlschrank ohne ein bisschen Schimmel anzusetzen, auch nicht als ich nach 3 Monaten die letzten Reste aß. Klar, dafür ist es wichtig, dass immer nur mit sauberem Besteck die Bete rausgeholt wird, aber das kriege ich gut hin :-) Ansonsten kann dieser „Salatsaft“ auch gut als Grundlage für Krautsalat, eingelegte Paprika oder Gurkensalat genutzt werden. Mit weiteren Gewürzen und Kräutern kann ja immer noch verfeinert werden.

Also hier das Rezept als Erinnerungsstütze für mich und alle anderen dürfen weiter gehen (oder es ausprobieren) *g*:

Ungarisches Salatdressing (Salátalé) Eingelegte Rote Bete

Zutaten für 1 ca. 700 ml Glas:
750 g Rote Bete
Salz
etwas Öl

Gewürze und/oder Kräuter nach Wahl zum Beispiel:
ein Stück frischer Meerrettich
Kümmel
Korianderkörner, Senfsaat, Piment, Pfefferkörner
frische Minze, Estragon, Thymian, Rosmarin, Basilikum

Für das Salatdressing:
150 ml Weißweinessig (5%ig)
300 ml Wasser
2 TL Salz (nach Geschmack)
3 EL Zucker (nach Geschmack)

(1) Die Rote Bete garen. Dafür gibt es zwei Methoden: Die ganze Rote Bete in Salzwasser je nach Größe etwa 45 Minuten bei mittlerer Hitze kochen bis sie weich sind. Abgießen.
Oder den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze anstellen. Die Rote Bete in eine passende Auflaufform legen, mit etwas Öl begießen und salzen. Die Form mit Alufolie abdecken und auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. Je nach Größe der Beten 60-90 Minuten garen bis sie weich sind. Mit einem Messerchen oder Spieß testen.
Die fertig gegarten Rote Beten etwas abkühlen lassen, dann die Haut abziehen und in gefällige Stücke schneiden (Scheiben, Stifte, etc.).
(2) Während die Rote Bete gart das Glas mit Spüliwasser auswaschen und dem heißest möglichen Wasser gründlich ausspülen. Den Deckel ebenfalls. Beides auf einem sauberen Geschirrhandtuch abtropfen lassen.
(3) Die Rote Bete und die Gewürze/Kräuter der Wahl in das Glas schichten.
(4) Das Salatdressing zubereiten. Dafür alle Zutaten in einem Messbecher abmessen und gut verrühren, dass sich Salz und Zucker auflösen. Kosten, ob noch was fehlt und gegebenenfalls nachjustieren. Über die Rote Bete gießen, so dass diese komplett bedeckt ist. Deckel drauf, abkühlen lassen und im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag kann sie schon gegessen werden.

Genießen!

Quelle: Horváth, I.: Szakácskönyv. Ausgabe von 2015. Seite 224

Fermentierte Gelbe Bete und Fenchel

Na, seid ihr auch im Fermentier-Fieber? Das ist ja der heiße Scheiß in letzter Zeit! Dabei ist das eine uralte Technik, um Gemüse und Obst haltbar zu machen. Gemüse mit so viel Salz oder Salzlake vermischt, dass das es durch die guten Bakterien gesäuert wird und durch die entstehende Säure und Salzkonzentration böse Bakterien und Pilze abgetötet werden. So ganz grob gesagt, wer mag kann sich in der einschlägigen Literatur vom Noma oder Sandor Ellix Katz genauer informieren. Vielleicht mach ich das auch nochmal und kann Euch dann einen ausführlicheren Beitrag schreiben.

Und wenn ihr jetzt denkt: „Hä? Fermentiertes habe ich noch nie gegessen!“ vergesst ihr wahrscheinlich das gute, alte Sauerkraut, koreanisches Kimchi ist fermentiert, die ungarischen Sommergurken oder Bohnen ebenfalls, ja auch Sauerteigbrote sind durch Fermentation entstanden oder ganz simpel Joghurt. Neben dem wunderbaren Geschmack der eingelegten Gemüse sind sie auch noch unglaublich gesund durch die guten Bakterien und wirken sich positiv auf unsere Darmflora aus. Versucht es ruhig mal, weil nichts ist einfacher! Prinzipiell braucht Ihr nur Euer Gemüse, Salz und eventuell Wasser. Natürlich könnt Ihr auch noch Eure Lieblingsgewürze zugeben. Wichtig ist nur, dass die Menge Salz 2% dem fertig vorbereiteten Gemüsegewicht entspricht. Dann stellt sich die richtige Umgebung ein, in der die Lactobakterien gut arbeiten können.

Bestellt hatte ich Gelbe Bete und den Fenchel bei meiner Gemüsekiste mit. Und los ging es: Gemüse gründlich waschen und bürsten, hobeln, wiegen und dann 2% Salz hinzugeben. Kneten, kneten, kneten, Flüssigkeit ziehen lassen, ins Glas füllen und verschließen. Wichtig ist, dass das Gemüse von Flüssigkeit bedeckt ist. Wenn das nicht der Fall ist, gießt Ihr es einfach mit 2%iger Salzlake auf, sprich zum Beispiel 5 g Salz in 250 ml Wasser aufgelöst. Ab jetzt heißt es nur warten und gelegentlich übergelaufene Flüssigkeit wegwischen. Das ist aber nicht schlimm, sondern ein gutes Zeichen, dass die Bakterien ihren Job tun und das Gemüse fermentieren. Das sah schon spannend aus: Luftbläschen steigen im Glas auf, schaumige gelbe Flüssigkeit kommt aus dem Glas. Nach etwa 3,5 Wochen war es wesentlich ruhiger geworden im Glas und ich öffnete eins vorsichtig.

Ich wusste ja nicht, was mich geschmacklich erwartet und war sehr überrascht! Im sehr positiven Sinne: das Gemüse war knackig geblieben und sehr angenehm säuerlich geworden. Die Aromen der Gelben Bete und des Fenchels harmonieren unglaublich gut, keiner drängt sich unangenehm in den Vordergrund! Ich bin wirklich komplett begeistert und esse es momentan täglich! Hier ein bisschen zum Mittagessen, dort ein kleines Schälchen zum Abendbrot.

Was würdet ihr damit machen? Wozu würdet ihr es essen oder gar verkochen? Habt ihr Ideen, die mir noch gar nicht gekommen sind?

Probiert es dringend aus! Es ist ernsthaft großartig!

Fermentierte Gelbe Bete und Fenchel

Zutaten für 1 ca. 700 ml Glas:
600 g Gelbe Bete (Bio)
1 große Fenchelknolle (bio)
Salz (2% vom Gewicht des vorbereiteten Gemüses)

(1) Das Gemüse gut waschen und schrubben. Von den Beten das obere und untere Ende abschneiden. Vom Fenchel das Wurzelende entfernen und das Grün abschneiden. Alles fein hobeln und in eine große Schüssel geben
(2) Das vorbereitete Gemüse wiegen. 2% vom Gewicht des Gemüses berechnen (Formel: Salzgewicht = Gemüsegewicht/100*2) und das Salz abwiegen.
(3) Das Salz über das Gemüse geben und 10-15 Minuten einmassieren bis das Gemüse weicher wird und sich Saft bildet.

(4) Das Gemüse 1 Stunde ziehen lassen. Und in der Zeit das Glas vorbereiten. Dafür das Glas mit Spüliwasser auswaschen, mit heißem Wasser nachspülen und in den kalten Ofen stellen. Den Ofen auf 120°C Ober-/Unterhitze stellen. Ab dem Zeitpunkt, wo die Temperatur erreicht ist, das Glas 15 Minuten drin lassen. Glas rausnehmen und abkühlen lassen. Den Deckel ebenfalls gründlich auswaschen und mit heißem Wasser nachspülen.
(5) Nach der Stunde Ruhezeit das Gemüse schön dicht in das Glas packen. Gerne mit der Faust oder einem Stößel festklopfen, damit nicht so viel Luft zwischen den einzelnen Lagen ist und sich noch mehr Flüssigkeit bildet. Nachdem die Hälfte vom Glas gefüllt ist, das übrig gebliebene Fenchelgrün drauf streuen. Das Gemüse möglichst bis zum Rand füllen. Wenn zwischen Deckel und Gemüse noch Platz ist das Gemüse mit sauberen Steinen/Murmeln/etc. beschweren, damit es immer unter der Flüssigkeit ist. Falls sich nicht genügend Flüssigkeit gebildet hat, eine 2%ige Salzlake herstellen und das Gemüse damit aufgießen.
(6) Das Glas verschließen und auf einen Teller in die Küche stellen. 3,5 bis 4 Wochen bei Zimmertemperatur reifen lassen. Es wird Flüssigkeit austreten, also immer den Teller kontrollieren, nicht das die Küche eingesaut wird.

Passt wunderbar als Beilage zum Abendbrot oder herzhafte Ragouts wie Gulasch.

Genießen!

Quelle: eine Sendung von „MDR Garten“ 2019

Acma – Fluffigste gefüllte türkische Brötchen

Letztens wurde mir in einer Facebook-Gruppe ein Gebäck angezeigt, von dem ich nur den Namen mitbekam „Açma“ und das sie mit Feta und Petersilie gefüllt waren. Dann aktualisierte sich mein Feed und der Beitrag war weg. Trotz intensiver Suche, habe ich ihn nicht mehr gefunden …

Aber wenigstens den Namen hatte ich und recherchierte ein wenig im Netz rum. Ich wurde auch fündig, blätterte aber zur Sicherheit auch nochmal im Lieblingskochbuch zur türkischen Küche, nämlich dem „Türkei vegetarisch“ von Orhan und Orkide Tançgil. Und siehe da, sie haben natürlich auch ein Rezept dafür.

Die Zutaten und Zubereitungsweise sind ein wenig ungewöhnlich für meine bisherige Brötchenerfahrung. Hier werden nämlich erst die Flüssigkeiten verrührt und dann das Mehl nach und nach unter geknetet. Auch kommt ein Eiweiß in den Teig, von dem es in Ungarn immer heißt, dass es den Hefeteig fest werden lässt. Aber hier ist genau das Gegenteil der Fall, die Açma sind wunderbar fluffig. Was vielleicht auch an dem hohen Ölanteil im Teig liegt. Dadurch ist er auch sehr weich, aber nicht klebrig. Verarbeitet wird er ebenfalls mit eingefetteten Händen und eingeölter Arbeitsfläche. Dann bleibt wirklich nichts kleben :-) Das Formen ist dann prinzipiell echt einfach, ich habe Euch von den wichtigsten Schritten aber auch noch einzelne Bilder gemacht. Zumindest mir helfen Bilder mehr als Worte (ich bin ein ganz mieser nach-Worten-Bastler *g*). Falls ihr auch damit Probleme habt, sucht mal auf Youtube nach Videos, in denen gezeigt wird, wie sich Acmas formen lassen, z.B. von Sallys Welt.

Jedenfalls lohnt es sich sehr, das bisschen Arbeit in dieses Kringelgebäck zu stecken. Sie sind fluffig-luftig, angenehm würzig durch die Feta-Petersilienfüllung. Wer mag kann auch eine würzige Hackfleischfüllung nehmen oder sie ganz weglassen. Wie ihr es am liebsten mögt! Natürlich schmecken sie lauwarm wirklich am besten, aber sie lassen sich auch gut einfrieren und bei Zimmertemperatur auftauen. Sie sind eine wunderbare Beilage zu diversen Suppen, Salaten oder anderen Vorspeisen, kann sie mir aber auch bei einem Picknick gut vorstellen. Probiert sie wirklich aus, sie sind großartigst!

Açma – Türkische gefüllte Brötchen

Zutaten für 16 Stück:
200 ml lauwarme Milch
1,5 EL Zucker
1 Würfel Hefe (42 g)
1 Ei, getrennt
200 ml Sonnenblumenöl
100 ml Sprudelwasser
1 TL Salz
600 g Mehl (Type 405 oder 550)
Schwarzkümmelsamen

Für die Füllung:
200 g Feta
1/2 deutsches Bund Petersilie

Öl zum Einfetten der Arbeitsfläche

(1) Die lauwarme Milch in der Schüssel, in der der Teig geknetet werden soll, mit dem Zucker verrühren und den Hefe hinein krümeln. 10-15 Minuten stehen lassen, damit die Hefe aktiv wird.
(2) Eiweiß, Sonnenblumenöl, Mineralwasser und Salz zur Hefemischung in die Schüssel geben. Das Mehl nach und nach zugeben und gut verkneten bis ein weicher, aber nicht klebriger Teig entsteht. Mit der Küchenmaschine dauerte es etwa 5 Minuten. Den Teig zu einer großen Kugel formen, in die Schüssel legen, die Schüssel mit Folie (oder einer Mörderduschhaube) abdecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort (z.B. der ausgeschaltete Herd mit angeschaltetem Licht) gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
(3) Zwischenzeitlich den Feta aus der Verpackung befreien und etwaige Flüssigkeit abgießen. In ein Schüsselchen geben. Die Petersilie waschen, trocknen, fein hacken und zum Feta geben. Alles gut mit einer Gabel verrühren.
(4) Den Arbeitsplatz vorbereiten. Zwei Bleche mit Backpapier belegen. Ein größeres Holzbrettchen bereit stellen. Etwas Öl in ein Schälchen geben. Und das Brett gründlich mit den Fingern einölen.
(5) Den Teig aus der Schüssel holen und in 16 gleichgroße Teigstücke teilen. Ich habe 70 g-Stücke abgewogen. Die Stücke erst rund formen, indem die Ränder nach unten gekrempelt werden und dann mit der hohlen Hand auf dem Brett schnell, beherzt und mit etwas Druck rund schleifen. Auf einem Backblech zwischenparken.
(6) Den ofen jetzt auf 200°C Ober-/Unterhitze anschalten, um ihn vorzuheizen.
(7) Jetzt geht es ans Formen der Acma. Eine der Kugeln zu einem länglichen Oval mit den Händen formen. Etwa 1 Esslöffel der Feta-Petersilienmischung mittig-länglich verteilen.

Den oberen Teigrand umklappen, dann die den unteren nach oben klappen und etwas fest drücken. Die Teigschlange mit den Händen unter etwas Druck noch ein bisschen länger rollen.

Dann die beiden Enden in die Hand nehmen und gegeneinander verdrehen, so dass eine Korkenzieherform entsteht.

Jetzt einen Knoten formen. Die beiden Enden übereinander legen…

Das oben liegende Ende von unten im Knoten verstecken.

(8) Wenn 8 Stück auf dem ersten Blech sind, diese mit einem Tuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen die restlichen Knoten formen. Wenn die 20 Minuten um sind, die Acma mit dem Eigelb bestreichen und einigen Schwarzkümmelsamen bestreuen.

(9) Auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und ca. 25 Minuten backen. Das zweite Blech hat währenddessen seine 20 Minuten Ruhezeit und kann gleich im Anschluss gebacken werden.
Das Blech mit den goldbraunen Kringeln aus dem Ofen nehmen, für 10-15 Minuten mit einem Tuch abgedeckt etwas abkühlen lassen und lauwarm essen.

Sie passen wunderbar zu diversen Suppen, Salaten oder ganz alleine als Snack.

Genießen!

Quelle: nach Tançgil, O., Tançgil, O., Seiser, K. (Hg.) (2015): Türkei vegetarisch. Christian Brandstätter Verlag. Wien. p 149

Schneller Krautsalat mit Kürbiskernöl

Kennt ihr das Problem mit Kohlköpfen? Wenn man nicht gerade eine sechsköpfige Familie mit Teenagerkindern ist, die Unmengen essen, bleibt immer einiges übrig! Egal, ob es Weißkohl, Rotkohl, Wirsing ist, sogar der kleinste Spitzkohl im Supermarkt ist zu groß für mich *seufz* Also bin ich praktisch immer auf der Suche nach Kohlrezepten, die sich gut aus den Resten zaubern lassen.

In einem letzten September neu erworbenen Kochbuch einer ungarischen Fernsehmoderatorin (liebevoll von mir „die komische ungarische Frau“ genannt *g*), die sich sehr für Traditionen und damit natürlich auch der Küche im gesamten ungarischsprachigen Raum interessiert, sah ich ein Rezept für Krautsalat mit Kürbiskernöl. Oh, interessant! Kürbiskernöl liebe ich ja und benutze es im Sommer oft im schnellen Tomatensalat zum Abendbrot. Ich wusste bis vor Kurzem auch gar nicht, dass in Ungarn Ölkürbisse angebaut werden, deren kaltgepresstes Öl dann auch in der traditionellen Küche benutzt wird. Das Anbaugebiet ist eher im Südwesten Ungarns Richtung slowenisch-österreichischen Grenze zu finden, wohingegen meine Familie ja im Nordwesten nahe der slowakischen Grenze lebt. Und irgendwie scheint sich die Kunde des wirklich köstlichen Kürbiskernöls nicht bis zu uns in den Norden rumgesprochen zu haben.

Dabei kann Kürbiskernöl echt viel, neben des wunderbar nussigen Geschmacks und der großartigen dunkelgrünen Farbe, ist es auch noch unglaublich gesund! 80% des Öls sind einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die antientzündlich wirken (Nimm das MS!) und auch etliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Calcium, Kalium, Phosphor, Kupfer, Selen, Zink, Mangan, Vitamine A, B (1;2;6), C, D und E sind enthalten. Es ist halt nur wichtig darauf zu achten, dass es kalt gepresst wurde, was man eben an der dunkelgrünen Farbe erkennt (heißgepresstes schimmert rötlich). Im kommenden Budapesturlaub werde ich mich mal auf die Suche nach ungarischem Kürbiskernöl machen, um es mit dem steirischen aus Österreich vergleichen.

Zurück zum Salat, der für einen Krautsalat wirklich schnell gemacht ist. Das Rezept ist für Weißkohl ausgelegt, aber wir hatte vom silvesterlichen Okonomiyaki-Braten noch einen halben Spitzkohl übrig, den ich dann hierfür verbraucht habe. Es werden wirklich nur wenige andere Zutaten gebraucht und die meisten anderen sind eh in Eurem Vorratsschrank. Dann muss nur noch der Kohl gehobelt, Zucker und Salz einmassiert werden und dann einfach ca. 1 Stunde stehen lassen bis sich etwas Flüssigkeit gebildet hat. In der Zeit könnt Ihr ja Staubsaugen oder Wäsche zusammen legen oder einfach auf dem Sofa entspannen. Zum Schluss wird noch Essig, das Kürbiskernöl und Kümmel wenn gewünscht unter gerührt und fertig.

Und der ist so unglaublich lecker, dass ich ihn in diesem Jahr schon drei Mal zubereitet habe. Das Rezept wird definitiv ins Standard-Repertoire aufgenommen und in Omas altes rosa Rezeptbuch übertragen :-)

Krautsalat mit Kürbiskernöl

Zutaten für 4 Portionen:
1/2 Spitzkohl (ca. 600 g)
1 TL Salz
1 gehäufter EL Zucker
Kürbiskerne
1 EL Essigesszenz (20%)
2 EL Wasser
3-4 EL Kürbiskernöl
Kümmel nach Geschmack

(1) Die unschönen Außenblätter vom Spitzkohl entfernen und den Strunk rausschneiden. Dann fein hobeln mit einem Küchengerät Eurer Wahl. Mit Salz und Zucker bestreuen und einmassieren bis der Kohl etwas zusammen fällt und beginnt Saft zu lassen. Etwa 1 Stunde stehen lassen. Ab und an umrühren.
(2) In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittelhoher Hitze rösten bis sie duften und beginnen sich aufzublähen. Sofort in eine kleine Schale geben und abkühlen lassen.
(3) Nach der Ziehzeit die restlichen Zutaten zum Kraut geben und gut durchrühren. Mit den Kürbiskernen bestreut servieren.

Genießen!

Quelle: Borbás Marcsi (2015): A sürüje 2. StratComm Kft. Budapest. p 243

Vegetarischer Kartoffel-Mais-Chowder aus dem Slowcooker

So wirklich koche ich nur am Wochenende, also Freitag, Sonnabend und Sonntag frisch, damit ich montags, dienstags und mittwochs noch die Reste nach bzw. im Büro essen kann. Eben für die Tage vorkochen, an denen ich nach der Arbeit keine Energie mehr habe oder welche für die längeren Nachmittagsschichten aufsparen muss.

Aber manchmal bleibt auch nichts übrig vom Wochenende, weil Besuch da war und das Essen einfach so unglaublich lecker (ich stelle Euch betreffendes definitiv noch vor *g*)… An solchen Tagen hol ich mir dann was von Pizzeria unterm Büro, eine Portion Gemüse-Sushi aus dem Studenten-Rewe nebenan, das wirklich nicht schlecht ist, weil es dort frisch gemacht wird oder simpel Fertigfutter. Aber das geht ganz schön ins Geld und wird irgendwann auch langweilig…

Also kramte ich meinen kleinen Slowcooker wieder raus und suchte in den besten Slowcooker-Kochbüchern nach Rezepten, die zeitlich gut in den Arbeitstag passten, sprich, ich die Zutaten noch vor der Arbeit schnell schnippeln kann und die mittags zu meinem Feierabend fertig sind. Weil ziemlich ungemütliches Wetter angesagt war, also kalt und nass, passt so ein sämiger, amerikanischer Eintopf doch sehr gut. Der vegetarische Kartoffel-Mais-Chowder aus dem „Slowcooker für 2“ (Amazon-Link ohne Affiliate) hat auch nur wenige Zutaten, nix muss extra angebraten werden und wenn ich auf High koche, ist er auch pünktlich zum Nachhausekommen fertig.

Gesagt, getan. Die Kartoffelwürfel hab ich wirklich klein geschnitten auf ca. 0,5 cm, weil Kartoffeln im Slowcooker sehr zickig sein können und lange brauchen. Das Vorbereiten der Kartoffeln hat tatsächlich am Längsten gedauert. Den Rest der Zutaten in den Slowcooker schmeißen, anstellen und etwa 4 Stunden später ist ein wunderbar cremiger Eintopf fertig. Ich hatte noch ein bisschen frische Petersilie im Kühlschrank, die ich feingehackt unterrührte und die wunderbar passte. Ein schön einfaches Rezept, dass ich gerne öfter mache :-)

Kartoffel-Mais-Chowder aus dem Slowcooker

Zutaten für 2 größere Portionen:
300 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
125 g Mais, gefroren
40 g Mehl
1 kleine Zwiebel oder Schalotte
1 Knoblauchzehe
1/4 TL Thymian, getrocknet
1/4 TL Oregano, getrocknet
500 ml Gemüsebrühe
1 deutsches Bund Petersilie
100 g Sahne
Salz, Pfeffer

Slowcooker: 1,5 l
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 3-4 Stunden HIGH oder 6-8 Stunden LOW

(1) Zuerst das Gemüse vorbereiten. Die Kartoffeln schälen und in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Mais in Keramikeinsatz geben. Mit dem Mehl bestreuen und gründlich verrühren, so dass jedes kleine Stückchen von Mehl ummantelt ist. Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und ebenfalls sehr fein würfeln. Gemeinsam mit dem Thymian, Oregano und der Gemüsebrühe zum Gemüse geben und wiederum sehr gut durchrühren. Besonders an den Kanten des Einsatzes.
(2) Deckel aufsetzen. Und 3-4 Stunden auf HIGH garen (oder 6-8 Stunden auf LOW) bis die Kartoffeln gar sind. Wie schnell oder langsam das passiert, hängt von der Größe der Kartoffelwürfel ab.
(3) Die Petersilie fein hacken.
(4) Zum Schluss die Sahne unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie unterheben. Sofort servieren.

Genießen!

Quelle: Westphal, U., Frankemölle, G. (2015): Slowcooker für 2. p 41

Unbekannte ungarische Köstlichkeiten: Dödölle – Schupfnudeln mal anders

Ich bin ja nun halbe Ungarin und kenne etliche Gerichte der ungarischen Küche durch meine Tanten, die immer vorzüglich koch(t)en. Aber manchmal kommen doch noch Neuigkeiten auf meine Gabel, die ich so noch nicht kannte.

Als wir 2016 im Ferienhausdorf einer befreundeten Familie auf dem Patóberg urlaubten, erzählte Sándor (der Besitzer) sehr begeistert von sogenannten Dödölle, die dort eine sehr lokale Spezialität, die er aus unserer gemeinsamen ungarischen Heimatecke nicht kannte.

Dödölle – lustiges Wort! Beim ersten Restaurantbesuch bestellte ich ein Hirschgulasch mit eben den Dödölle. Und meine Güte, sind die lecker! Irgendwie wie Schupfnudeln, knusprig angebraten, aber von innen doch anders. Beim Besuch eines Buchladens entdeckte ich auch ein Kochbuch, in dem es nur um die Dödölle geht. Es wurde natürlich(!) sofort gekauft …

Aber selbst gemacht habe ich sie erst vor Kurzem, nachdem ich im ungarischen Fernsehen ein paar Mal gesehen habe, wie sie gemacht werden. So wie deutsche Schupfnudeln, die es in Ungarn übrigens auch unter dem Namen „Nudli“ gibt, werden sie tatsächlich nicht zubereitet. Die gekochten Kartoffeln werden nämlich zusammen mit ihrem Kochwasser gestampft und dann das Mehl untergerührt, während der Topf noch auf dem angeschalteten Herd steht, damit das Mehl mitgekocht wird. Der Teig muss dann so lange gerührt werden, bis er sich von der Topfwand löst und sehr zäh wird. Und das ist alles ziemlich beschwerlich und ernstlich anstrengend! (Auch für gesunde Personen…) Am besten verwendet ihr einen schweren Topf und habt eine zweite Person zur Hand, die wahlweise den Topf hält oder den Teig bearbeitet. Der zähe Teig wird auf einen gut gefetteten, großen Teller verteilt und dann mit einem Löffel die Dödölle abgestochen. Am besten können sie auf einem mit Backpapier belegten Blech zwischen gelagert werden. Es macht nichts, wenn sie ein bisschen vor sich hintrocknen, sie müssen nicht, aber könnten sofort gebraten werden. Beim Braten achtet bitte auf ausreichend Fett in der Pfanne, sonst pappen die auch gerne in beschichteten Pfannen an …

Und Du! Meine! Güte! Sind die Dödölle geil! Die sind noch besser als in meiner Erinnerung! Schön knusprig von außen und richtig fluffig-flauschig von innen! Herrgott! Wie sind die Leute damals nur auf diese geniale Idee gekommen?!? Klassischerweise werden sie als Hauptgericht nur mit angebratenen Zwiebeln und Schmand gegessen, wir hatten noch Pilze und Speck vom Silvester-Okonomiyaki übrig, die auch angebraten wurden. Herr Papa wollte erst den Schmand weglassen, überlegte es sich anders und war dann doch überrascht, dass der für den Geschmack des Gerichts wirklich notwendig ist, also bitte nicht weglassen! Ich kann sie mir auch gut zu Gemüseragouts vorstellen und natürlich zu diversen Gulaschen.

Also, auch wenn das einiges an Arbeit ist und nicht innerhalb von 20 Minuten fertig, der Aufwand lohnt sich sowas von! Probiert die Dödölle bitte dringend aus! (Und dann macht gleich mehr, um sie einzufrieren, damit sich die Arbeit auch lohnt!)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Ungarn

Dödölle – Schupfnudeln anders

Zutaten für 4 Portionen als Hauptmahlzeit oder 6 als Beilage:
1 kg mehligkochende Kartoffeln, geschält
Salz
Wasser
8-12 EL doppelgriffiges Mehl
12-14 EL Sonnenblumenöl, weiches Butterschmalz oder Schmalz

Wenn es als Hauptspeise gewünscht wird, gibt es klassisch:
2 Zwiebeln
2 EL Fett
Salz

oder angebratene Pilze, Bacon, feingehobelter Kohl

Zum Servieren:
Schmand

(1) Die geschälten Kartoffeln in etwa gleichgroße Würfel schneiden. In einem großen, schweren Topf mit soviel Wasser auffüllen, dass die Kartoffeln bedeckt sind. Gut salzen. Aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze weich garen. Kosten, ob das Kochwasser genug salzig ist, wenn nicht, dann nachsalzen, weil es an einem späteren Zeitpunkt der Zubereitung nicht möglich ist.

(2) Einen wirklich großen Teller oder Servierplatte mit ca. 2 EL des Fetts einpinseln oder einschmieren.
(3) Die Kartoffeln auf der Herdplatte in ihrem Kochwasser zerstampfen. Dann nach und nach das Mehl zugeben. Den Topf auf der immer noch angeschalteten Platte lassen. Jetzt das Mehl gründlich unter die Kartoffelmasse rühren. Das ist sehr schwer und geht am Besten zu zweit, wenn einer den Topf fest hält und der andere (stärkere) den Teig rührt. Der Teig ist fertig, wenn er sich vom Topfrand löst, sich fester anfühlt, wenn man den Finger reindrückt und schwer reißend vom Holzlöffel fällt, den man in die Höhe hebt.

(4) Den fertigen, heißen Teig auf die eingefettete Servierplatte geben und mit dem eingefetteten Rücken eines Löffels glatt streichen. Zwei Bleche mit Backpapier belegen (nur zur schnelleren Reinigung der Bleche).

(5) Mit dem Löffel Nocken von der Masse abstechen. Es ist nicht schlimm, wenn sie unregelmäßig werden. Wenn der Teig beginnt am Löffel zu kleben, diesen wieder einfetten. Die Nocken auf dem Blech zwischenparken.

Jetzt entweder die Dödölle braten, wenn sie Beilage sein sollen oder fix das Topping zubereiten.
(6) Die Zwiebeln häuten, halbieren und in Streifen schneiden. In einer großen, beschichteten Pfanne 2 EL des Fetts erhitzen auf mittelhoher Hitze und die Zwiebeln darin braten bis sie goldbraun sind. Gleich von Anfang an etwas salzen. Wenn gewünscht auch jetzt andere Toppings zubereiten. In einer Schale zur Seite stellen.
(7) Die Hitze unter der Pfanne auf die zweithöchste Stufe stellen. 1,5 bis 2 EL Fett in die Pfanne geben und so viele Dödölle wie bequem hinein passen, in die Pfanne legen. So lange braten bis die Unterseite goldbraun ist. Vorsichtig wenden und von der anderen Seite goldbraun braten.

Herausnehmen. Mit den übrigen Dödölle genau so verfahren, dabei immer darauf achten, dass genug Fett in der Pfanne ist, sonst bleibt der angebratene Teil gerne mal am Pfannenboden hängen.

Entweder zu einem würzigen Ragout oder bestreut mit den Toppings und Schmand dazu als Hauptgericht essen. Ein frischer Salat ist auch nicht verkehrt.

Genießen!

Quelle: Duna TV „Borbás Marcsi szakácskönyve“ – Dödölle (Ausschnitt der Sendung auf YouTube)

Bei der kulinarischen Weltreise nach Ungarn haben auch noch viele andere mitgemacht und es ist eine vielfältige Auswahl zusammen gekommen:

Küchenlatein: Petersilienwurzel-Cremesuppe
Turbohausfrau: Suppe nach Paloczen-ArtL
SilverTravellers: Pörkölt – Ungarisches Gulasch mit Paprika
Küchenmomente: Ungarische Lángos
Backmaedchen 1967: Pogácsa ungarisches Gebäck
zimtkringel: Ungarischer Apfelkuchen Almás pite
Coffee2Stay: Scharfes Paprikahuhn nach ungarischem Vorbild
Fränkische Tapas: Ungarische Fischsuppe mit Aischgründer Karpfen
magentratzerl: Paprikás krumpli
Pane-Bistecca: Töltött Káposzta – Ungarische Kohlrouladen
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