Archiv der Kategorie: Draußen und Unterwegs

Countdown Bags

Wir sind keine großen Silvester-Partyanimals. Ich mag die Kälte nicht, ich mag den Lärm der Böller nicht und erzwungene Gute Laune schon gar nicht. Lieber mach ich es mir mit meinen liebsten Menschen zu Hause gemütlich :-) Wenn es kein Raclette oder Fondue gibt, bereiten wir gerne ein kleines Buffet zu Silvester, damit sich jeder seine Favoriten aussuchen und man noch gut den ganzen Abend mal hier oder dort eine Kleinigkeit schnabulieren kann. Neben den obligatorischen gefüllten Eiern …

… wollte Frau Mama dieses Jahr etwas neues Ausprobieren, das sie in einem Rezeptheftchen von Dr. Oetker fand, sogenannte Countdown Bags. Das sind Täschchen aus Kartoffelhefeteig, die mit einer würzigen Spitzkohl-Speck-Nüsschen-Mischung gefüllt sind. Ist ein wenig aufwendiger, aber darf es ja für Silvester mal sein. Und zum Glück musste ich ja nicht alles alleine basteln und die einzelnen Schritte können auch wunderbar entzerrt werden. So haben wir die Füllung schon am Tag zuvor vorbereitet und einfach kühl gestellt. Der Teig verhält sich auch sehr kooperativ, möchte nur genügend Mehl auf der Arbeitsfläche und dem Nudelholz haben. Dadurch, dass wir nicht so große Förmchen zum Ausstechen hatten, wurden es ein paar mehr Countdown Bags. Sie schmecken wunderbar würzig und zart. Fanden allgemeine Zustimmung bei allen Familienmitgliedern :-) Auch noch am nächsten Tag!

Hier das Buffet in seiner ganzen Herrlichkeit angerichtet auf dem elterlichen Herd. Auf 12 Uhr die Countdown Bags, auf 2 Uhr Klopse, es folgt eine kleine Käseplatte, eingelegte Fisolen, auf 6-7 Uhr der traditionelle selbstgemachte Heringssalat und auf 11 Uhr eine Schüssel heißgeliebter Käsesalat. In der Mitte finden sich die gefüllten Eier. Hach, es war ein Fest!

Countdown Bags

Zutaten für ca. 14 Stück
350 g mehligkochende Kartoffeln
100 ml Milch, zimmerwarm
450 g Weizenmehl
1 Packung Trockenhefe
1 TL Zucker
2 TL Salz
1 Ei

Für die Füllung:
300 g Spitzkohl
50 g Speckwürfel
1 EL Butter
1 TL Zucker
Salz
1 TL Curry
Pfeffer
1 TL Schwarzkümmel
75 g Creme fraiche
50 g gehackte Haselnüsse

Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 EL Milch

Zum Bestreuen:
1 EL Schwarzkümmel

(1) Die Kartoffeln waschen und ca. 30 Minuten in Salzwasser garen, pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Abkühlen lassen.
(2) Das Mehl mit der Trockenhefe gründlich in einer größeren Schüssel vermischen. Die übrigen Zutaten für den Hefeteig hinzufügen und mit den Knethaken in 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls der Teig zu feucht sein sollte, noch etwas Mehl unterkneten, falls zu trocken noch einen wirklich winzigen Schluck Milch. Die Schüssel zudecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 1-1,5 Stunden gehen lassen bis er sich sichtbar vergrößert hat.
(3) Währenddessen die Füllung zubereiten. Die Spitzkohl putzen und in feine Streifen schneiden. Die Speckwürfel mit der Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten. Spitzkohl, Salz, Pfeffer, Curry und Schwarzkümmel zugeben und in etwa 5 Minuten bissfest dünsten bei mittelhoher Hitze. Das Gemüse in eine Schüssel geben. Creme fraiche und Haselnüsse hinzufügen, gut unterrühren und abkühlen lassen.
(4) Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
(5) Den Teig auf einer gut bemehlten Oberfläche gut durchkneten und ca. 1/2 cm dick ausrollen. Mit Hilfe eines großen Glases (oder Schüsselchen) daraus ca. 14 Kreise (Durchmesser etwa 12 cm) ausstechen. 1-1,5 EL der Spitzkohlfüllung auf einer Hälfte der Kreise verteilen und die leere Seite überklappen. Dabei den Rand schön festzwicken.
(6) Für die Eistreiche das Eigelb mit der Milch gut verquirlen. Die gefüllten Halbkreise damit bestreichen und mit etwas Schwarzkümmel bestreuen. An einem warmen Ort noch ca. 10 Minuten gehen lassen.
(7) Zum Backen in die Mitte des ofens schieben und etwa 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Warm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Genießen!

Quelle: Dr. Oetker – Weihnachtliches Backvergnügen. p 14

Den Rest des Abends verbrachten wir auf Zwergs Wunsch mit Gesellschaftsspielen. Und das Spiel „Regatta – Unsere Ostsee“ hat sogar Spaß gemacht *g* Alles in allem ein schöner, ruhiger Jahreswechsel!

 

Schnell und gut vorzubereiten: Spaghetti-Mangold-Frittata

Praktikum: Stressiger Vormittag und ich komme erst am späten Mittag bzw. frühen Nachmittag nach Hause. Da muss schnelles Essen auf den Tisch, am Besten schon teilweise vorbereitet, so dass ich so halb verhungert wie ich meist bin, nur noch kurz in der Küche stehen muss. Diese Frittata ist perfekt, die Spaghetti können schon am Vortag gekocht werden, der Mangold ist schnell vom Balkon gepflückt und geschnitten. Während die Mangoldfüllung zusammen fällt, schnell die Ei-Mischung mixen. Ich war ja erstaunt, wie gut der Mangold dieses Jahr auf meinem Balkon wuchs, dafür waren ja die Erbsen eher ein Reinfall.

Alles in allem, ein unaufwendiges, leichtes Sommeressen, dass auch wirklich gut nach Feierabend gezaubert werden kann. Und ich befürchte noch gesund dazu ;-) Und ja, köstlich, sehr köstlich sogar. Das ist ja das Wichtigste!

Spaghetti-Mangold-Frittata

Zutaten für 2 Portionen:
ca. 100 g Spaghetti
einige Blätter Mangold
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1 handvoll geriebener Parmesan
3 Eier

1 kleine Pfanne mit Deckel

(1) Die Spaghetti in kochendem Salzwasser laut Packungsanweisung al dente garen. Das kann auch schon am Tag vorher passieren.
(2) Die Mangoldblätter waschen, gut abtropfen lassen. Die Stiele schmaler schneiden, die Blätter in breitere Streifen. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebeln andünsten. Knoblauchwürfelchen zugeben und so lange mitbraten bis sie zu duften beginnen. Den Mangold zugeben, salzen und pfeffern. So lange braten bis er zusammen gefallen ist. Mit etwas frisch geriebener Muskatnuss würzen. Die gekochten Spaghetti dazu geben und gut verrühren. Einigermaßen plan und fest in die Pfanne drücken.
(3) Den Parmesan mit den Eiern verschlagen, ebenfalls salzen und pfeffern.
(4) Die Eier gleichmäßig über die Spaghetti-Mangold-Mischung gießen. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze so lange stocken lassen bis die Masse von unten goldbraun ist. Das dauert ca. 10 Minuten, vielleicht sogar ein bisschen länger. Dann die Frittata mit Hilfe des Deckels drehen und von der anderen Seite wieder goldbraun backen.

Zu einem frischen grünen oder Tomatensalat servieren.

Genießen!

Quelle: Idee nach Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer. München

Kartoffelsalat mit eifreier Mayonnaise

Mayonnaise. Jetzt nicht unbedingt meine Lieblingszubereitung aus Ei und Öl. Irgendwie bin ich damit nicht aufgewachsen und erst durch den Einfluss von Frau Kochschlampe wandte ich mir ihr ein wenig zu. Frau Kochschlampe zeigte mir wie schnell man Mayonnaise per Hand drechseln kann, wie ich es auch gerne für den Nudelsalat „Alte Schule“ aus dem „Deutschland vegetarisch“ mache. Ich habe jetzt nicht so das große Problem mit rohem Ei und schmecke zum Beispiel auch den Teig für meine Frikadellen roh ab. Aber im Hochsommer bin auch ich vorsichtig, besonders wenn das Gericht mit der Mayonnaise einfach nicht schnell genug verbraucht werden kann. Wenn die Temperaturen hoch sind, können sich Bakterien einfach tatsächlich explosionsartig vermehren und so kann dann innerhalb von wenigen Stunden so ein Salat verderben, wenn er nicht richtig gelagert wurde. Und für solche Gelegenheiten macht sich eine Mayo ohne Ei ganz gut. Auch gibt es ja Leute, die allergisch auf Hühnerweiss reagieren oder einfach nicht soviel Ei aus gesundheitlichen Gründen essen sollen.

Die Mayo besteht wie auch die klassische Variante aus Öl und Senf und statt des Eis Milch. Dabei ist der Senf der Hauptemulgator, die Milch spielt dabei eine Nebenrolle, weil sie einfach nicht so viel Fett enthält wie Eigelb. Erstaunlicherweise entsteht trotzdem eine feste Mayonnaise, man muss wirklich nur einen Stabmixer benutzen, da die Milch eben keine so ideale Emulgatorwirkung hat. Durch den Stabmixer ist es auch wirklich schnell gebastelt, quasi innerhalb von Minuten. Und danach kann sie wie gewünscht verwendet werden, entweder pur oder mit Knoblauch verfeinert als Aioli oder wie es Euch sonst gefällt. Bei mir wurde es eine Kräuter-Sauce für Kartoffelsalat, die äußerst gelungen war und super zu dem einfachen Kartoffelsalat passte. Also wenn ihr Vorbehalte gegen rohes Ei habt, gerade schwanger seid oder aus anderen Gründen es nicht essen wollt, versucht diese simple Variante. Es lohnt sich!

Grundrezept Mayonnaise ohne Ei

Zutaten für ca. 150 ml, ca. 1-2 Portionen:
50 ml Milch
100 ml neutrales Öl
1 Tl Senf
Salz, Pfeffer
ein Spritzer Zitronensaft

Öl, Milch und Senf in eine hohes, schmales Gefäß geben und mit dem Stabmixer so lange mixen, bis eine feste Mayonnaise entstanden ist.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Wie gewünscht weiter verwenden.

Quelle: Kleiner KuriositätenladenMayonnaise ohne Ei

Kräuter-Kartoffelsalat

Zutaten für 2  Portionen:
600 g Kartoffeln, festkochend
Salz
Kümmel
1 Frühlingszwiebel
1/2 kleiner Apfel
ca. 100 g Senfgurken

Für die Kräuter-Sauce:
1 Portion eifreie Mayonnaise (s.o.)
2 EL Gurkenwasser
2 gehäufte EL Saure Sahne
2 EL gehackter Dill
3 EL gehackte Petersilie

(1) Kartoffeln waschen, mit Schale in mit Salz und etwas Kümmel gewürztem Wasser als Pellkartoffeln kochen. Die Kartoffeln abgießen, kurz abkühlen lassen und dann mit Hilfe von Gabel und eines kleinen Messers pellen. In dünne bis mitteldicke Scheiben schneiden.
(2) Zwischenzeitlich die Früglingszwiebel in feine Ringe schneiden. Den halben Apfel vierteln, entkernen und in kleinere Würfel schneiden. Die Senfgurken ebenfalls in etwa so große Würfel schneiden wie den Apfel. Alles in eine Schüssel geben, wo dann auch die Kartoffelscheiben rein passen.
(3) Ebenfalls jetzt schon die Kräuter-Sauce machen. Dafür nach der Anleitung oben die eifreie Mayonnaise machen und mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer nochmals abschmecken.
(4) Die Sauce mit den restlichen Kartoffelsalatzutaten gut vermischen, nochmal etwas salzen und pfeffern. Etwa 1 Stunde ziehen lassen.

Genießen!

Dieser Salat passt gut zu einem Grillabend oder mit einem gekochten Ei oder gebratenen Würstchen zum Mittagessen. Oder einfach ohne alles dazu *g*

Koreanisches Sonntagsessen – Glasnudelsalat mit frittierter Zucchini und glasiertem Tofu

Ich begab mich die Tage wieder auf die Suche nach Essensinspiration. Ich hatte genug von dem europäischen Kram, den ich die letzten Wochen so aß. Also zückte ich fix, die am meisten geliebten Bücher und wühlte mich durch die japanische und koreanische Küche. Tofu war auch noch im Kühlschrank, der gerne weg wollte. Und Glasnudeln aus Reismehl warteten bestimmt schon 3 Jahre darauf, endlich mal aus ihrer Box im Vorratsschrank befreit zu werden. Also spielen wir heute auch bei Frau Magentratzerls Dauerevent „Schatzsuche im Vorratsschrank“ mit. Und da gibt es noch etliche Schätze, die geborgen werden wollen!

Schatzsuche im Vorratsschrank – Dauerevent

Schnell war ein schön einfaches Rezept für Glasnudelsalat im „Korea-Kochbuch“ gefunden, der nur so vor Gemüse strotzte. Großartig! So mag ich Salate. Frau Kochschlampe brachte mich auf die Idee, einen mit Ahornsirup glasierten Tofu zu machen. Dass von ihr vorgeschlagene Rezept verbummelte ich, dafür fand ich eine andere Version, die sich wunderbar einfach las. Wichtig dabei ist wirklich, dass aus dem festen Tofu nochmal für mindestens 1 Stunde die überschüssige Flüssigkeit ausgedrückt wird, denn dadurch kann der Tofu die Marinade besonders gut aufsaugen und die Aromen richtig aufnehmen, auch ohne vorher stundenlang zu marinieren.

Und dann war meine erste Zucchini reif. Vom Balkon. Aus meiner kleinen, liebevoll gehegten und gepflegten Zucchinipflanze. Sie war wirklich reif! Ist sie nicht hübsch?!?

Oh, und was mache ich jetzt damit? Irgendwas damit ich den puren Geschmack genießen kann. Nichts, was die Frische überdeckt. Bei nata sah ich letztens koreanisch frittierte Zucchini, was denkbar einfach ist. Die Scheiben salzen, in Mehl und Ei wenden und dann gleich ausbacken. Perfekt! Laut missboulette ist das kurze koreanische Panierstraße, ich kenne es auch aus Ungarn und da wird es als Panieren auf Pariser Art genannt. Ich glaube einfach, dass Panieren sich in vielen Kulturen unabhängig voneinander entwickelt haben, wieso sollte auf etwas so gutes auch nur ein Volk kommen ;-)

Und die Kombination der drei Komponenten war wirklich gut! Der Glasnudelsalat ist schön gemüsig und nicht scharf (koreanisches Essen ist ja gerne mal sehr pikant bis scharf), der leicht süße Tofu passt wunderbar dazu. Und diese Zucchinischeiben! Der Hammer! Die werden im Ei-Mantel wunderbar cremig und süß! Perfekt! Das werde ich definitiv öfter machen, auch einfach so als Abendbrot-Snack! Probiert das ruhig mal aus! Am Besten alle drei Sachen ….

Koreanischer Glasnudelsalat

Zutaten für 2 großzügige Portionen:
1 Stange Porree/Lauch
1 große Möhre
1 rote Paprikaschote
2 Stangen Staudensellerie
1 EL Sesamsaat
neutrales Öl
100 g Glasnudeln

Für das Dressing:
1 Knoblauchzehe (hier confiert)
2,5 cm frischer Ingwer
1 EL dickflüssiger dunkle Sojasauce
1 EL helle Sojasauce
1 TL Sesamöl
Pfeffer

(1) Erst das Gemüse vorbereiten. Vom Porree das Wurzelende und die unschönen dunkelgrünen Blätter abschneiden. Die Stange in ca. 7 cm lange Stücke schneiden. Diese dann halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Möhren schälen. Ebenfalls erst in ca. 7 cm große Stücke schneiden. Diese dann in längliche dünne Scheiben und diese Scheiben in feine Streifen schneiden. Die Paprikaschote vom Kerngehäuse befreien und dann in dünne Streifen schneiden. Die Staudenselleriestangen entfädeln und in dünne Scheiben schneiden.
(2) Die Glasnudeln in kleinere Stücke brechen und laut Packungsanweisung garen. Bei hieß das, mit kochendem Wasser übergießen und nach 5 Minuten abgießen. In eine Schüssel geben.
(3) Eine Pfanne erhitzen und den Sesam goldbraun rösten. Immer dabei stehen bleiben, er brennt schnell an. In eine Schüssel geben.
(4) In derselben Pfanne einen Schluck Öl erhitzen und das Gemüse nacheinander unter Rühren bissfest garen. Mit den hellen Sorten beginnen, damit die dunkleren nicht so abfärben. Zu den Nudeln in die Schüssel geben.
(5) Für das Dressing den Knoblauch häuten und fein reiben. Den Ingwer ebenfalls schälen (geht am Besten mit einem Teelöffel) und fein reiben. In einem Schüsselchen zusammen mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Mit Pfeffer würzen. Das Dressing mit den restlichen Salatzutaten gut vermischen.

Noch lauwarm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Genießen!

Quelle: ganz leicht verändert nach Kou, M., Jung S., Kim Y.-A. (2011): Das Korea-Kochbuch – Bilder Geschichten Rezepte. Jacoby & Stuart. Berlin. p30

Tofu mit Ahornsirup glasiert

Zutaten für 2-3 Portionen:
300 g fester Tofu
1 El Olivenöl
1-2 Knoblauchzehen (hier confiert)
100 ml Gemüsebrühe
1 EL Balsamicoessig
2 EL Ahornsirup
Salz

(1) Den Tofu in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Zwei Lagen Küchenkrepp auf einen Teller geben, die Tofuwürfel darauf verteilen, nochmals zwei Lagen Küchenkrepp drauf und meinem Teller beschweren (vielleicht noch eine Dose Tomaten drauf) und 1 Stunden stehen lassen.
(2) Den Knoblauch häuten und pressen (oder ganz fein hacken). Mit der Gemüsebrühe, Balsamico, Ahornsirup und Salz vermischen.
(3) In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die Tofuwürfel bei mittelhoher Hitze anbraten. Dann die vorbereitete Flüssigkeit drüber gießen und so lange köcheln lassen bis der Tofu die Flüssigkeit aufgesogen hat. Dabei ab und an umrühren, damit der Tofu nicht anbrennt.

Als Beilage zu anderen asiatischen Gerichten wie gebratenem Reis oder Nudeln oder Glasnudelsalat servieren.

Genießen!

Quelle: Sweet Happy LifeMaple-Glazed Tofu

Hobak Jeon – Koreanisch frittierte Zucchini

Zutaten für 2 Portionen als Beilage:
1 Zucchini
Salz
Mehl
1 Eineutrales Öl

Zucchini in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, von beiden Seiten leicht salzen. Soviel Öl in einer großen Pfanne erhitzen, dass der Boden bedeckt ist (die Zucchinischeiben müssen nicht in Öl schwimmen). Etwas Mehl in eine Gefriertüte geben, das Ei mit einer Prise Salz in einem tiefen Teller verschlagen. Die Zucchinischeiben portionsweise in der Mehltüte schütteln. Das überschüssige Mehl von den Zucchini abschütteln, die Zucchinischeiben im Ei wenden bis es komplett überzogen ist. Dann sofort in die heiße Pfanne setzen und auf beiden Seiten goldbraun ausbacken.

Noch lauwarm servieren und

genießen!

Quelle: missbouletteHobak Jeon

Wie macht man eigentlich? … Panierte Schnitzel

Bei ungarischer Küche denken ja viele sofort an Gulasch. Ist nicht verkehrt, da gibt es tatsächlich viele Variationen, ob aus Schwein, Rind, Hühnchen oder auch Kartoffeln, Pilze, Kürbis. Aber eine andere Zubereitungsweise, die ich unweigerlich mit Ungarn verbinde ist das Panieren. Ich behaupte mal, mindestens alle 3 Wochen steht in jeder ungarischen Familie am Sonntag panierte Schnitzel oder Hühnerteile auf dem Tisch. Zumindest bei meiner ist es so ;-) Und ich finde es nicht schlimm, ich mag es sogar außerordentlich gerne.

So durfte ich natürlich schon als kleines Kind beim Panieren helfen. Gerade für Kinder eine herrliche Arbeit in der Küche: rumgatschen, so wirklich richtiges Essen machen (nicht nur rühren). Die Küche wird danach nicht sauberer aussehen, aber zumindest bleiben die Hände der Eltern vielleicht sauber ;-) Aber es soll ja auch Leute geben, in deren Familie solche Gerichte nicht gekocht wurden. Die dem zukünftigen Ehemann mal selbst Schnitzel braten wollen (ja, ich wurde tatsächlich von einer Freundin mal gefragt, ob ich ihr zeigen könnte, wie man Schnitzel macht *g*). Also nutze ich meinen kleinen Blog und zeige es mal der Allgemeinheit. Ich erhebe nicht den Anspruch des perfekten Wiener Schnitzels, das ist nochmal eine Kunst für sich (die ich leider noch nie kosten durfte), aber panierte Schweineschnitzel kriege ich super hin! Es geht natürlich auch mit Hähnchen oder Pute, je nach Vorliebe!

Allerdings gibt es auch hier ein paar Regeln, die man beachten sollte, aber die sind nicht schwer. Besonders wichtig finde ich die Qualität der Semmelbrösel. Habt ihr Euch mal die gekauften Semmelbrösel angeguckt? Ich finde, die sehen unnatürlich aus, extremst künstlich. Dabei ist es soo einfach die Dinger selbst herzustellen und gleichzeitig kann man noch Brot und Brötchen verwerten, die man sonst vielleicht weg geworfen hätte. Wenn ich Brotstückchen übrig habe, die ich nicht mehr essen mag, schneide oder rupfe ich sie in kleinere Stücke und lasse sie auf einem Tablett so lange an der Luft trocknen bis sie ganz hart sind. Diese getrockneten Stücke schreddere ich in meiner 30 Jahre alten Moulinette, es geht aber auch jeder andere Mixer. Noch schnell durch ein Sieb geben und fertig ist das selbstgemachte Paniermehl. Ich sammele immer etliche Brotreste, bewahre sie in einer Gefriertüte auf und mache dann immer eine Großschredderaktion und habe gleich Paniermehl auf Vorrat.

Um beim Panieren möglichst effektiv zu arbeiten, empfiehlt es sich vorab eine „Panierstraße“ zu bauen, damit man ohne große Umstände alle wichtigen Stationen beisammen hat. Traditionell wird das Paniergut erst in Mehl gewendet, dann mit verschlagenem Ei überzogen und zum Schluss ins Paniermehl gegeben, dann ausbacken.

Auf dem obigen Bild sieht man meine Panierstraße. Das Mehl gebe ich immer in einen relativ großen Gefrierbeutel. Das zu panierende Zeug wird dann nur portionsweise hinein gegeben, den Gefrierbeutel so zuhalten, dass auch ordentlich Luft drin ist und schütteln. Den Trick hab ich mir von Caterina Valente abgeguckt, die ihn mal in einer „alfredissimo“-Sendung zeigte. Kann sich noch einer an die Kochsendung mit Alfred Biolek erinnern? Also durch das Schütteln im Gefrierbeutel spart man eine Menge Mehl und das Fleisch ist gleichmäßig bemehlt und es muss nicht soviel abgeschüttelt werden. In einen tiefen Suppenteller wird dann Ei auf- und mit etwas Salz verschlagen. Für so vier Schweineschnitzel braucht man etwa 2 Eier zum Panieren. Das mehlierte Fleisch wird dann mit Hilfe einer Gabel durch das Ei gezogen. In einem weiteren tiefen Teller (oder bei mir Schüssel) wird das Paniermehl gegeben, wo das Fleisch als letzte Station landet. Durch das Ei vorher, hält das Paniermehl ganz wunderbar. Dabei kann auch noch mit Aromen gespielt werden. Ich habe hier noch ein paar Sesamsamen ins Paniermehl gemischt, aber es gehen auch frische Kräuter wie Thymianblättchen. Ein Tipp noch, versucht das Fleisch nur mit einer Hand anzufassen, damit eben nur eine Hand richtig klebrig wird. Das wird sich leider nicht vermeiden lassen (finden Kinder aber super *g*)!

Und dann hat man fertig panierte Schnitzelchen. Ihr seht, sie müssen nicht hauchdünn sein, wie beim Wiener Schnitzel, aber es schadet auch nicht, sie mit Hilfe eines Topfes/Pfanne zwischen Frischhaltefolie/Gefrierbeutel auf ca. 1 cm Dicke zu klopfen. Dann werden sie einfach schneller gar und die Gefahr, dass die Panade verbrennt während das Fleisch noch roh ist, ist geringer.

Während ihr die letzten Schnitzelchen paniert, könnt ihr schon das Fett in einer Pfanne auf dem Herd heiß werden lassen. Ich bereite immer alles vor, bevor ich mir die Hände dreckig mache. Also Pfanne auf den Herd und geöffnete Ölflasche daneben. Richtig schön wäre ja Butterschmalz zum Ausbacken, aber das ist mir zu teuer. Ich benutze meist Rapsöl, das sich auch gut hoch erhitzen lässt. Ihr seht, der Pfannenboden ist nicht nur dünn mit Öl bedeckt, aber es muss bei Schnitzeln auch nicht 10 cm hoch stehen, so 1-2 cm sind völlig ausreichend, dass das Fleisch schön ausbacken kann. Für Anfänger ist eindeutiger Indikator, ob das Fett heiß genug ist, wenn ihr den Stiel eines Holzkochlöffels rein haltet, sollten dort kleine Bläschen aufsteigen. Man kann auch eine Ecke vom Schnitzelchen ins Fett halten und wenn dann Blasen aufsteigen, hat das Fett die richtige Temperatur. Dann die Schnitzel wirklich vorsichtig ins Fett gleiten lassen! Kleine Kinder sollten jetzt nicht mehr in der Nähe sein. Heißes, spritzendes Fett auf der Haut tut wirklich ernstlich weh! Aber trotzdem keine Angst, mutig sein! Wem es angenehmer ist, kann die Schnitzel gerne mit einer Kochzange o.ä. ins Fett geben, um mehr Platz zwischen sich und der Pfanne zu haben.

Dann die Schnitzel bei mittelhoher Hitze (da muss man mit dem eigenen Herd etwas experimentieren) von beiden Seiten goldbraun ausbacken.

Die fertigen Schnitzelchen mit einer Zange oder Gabel hochnehmen, gut abtropfen lassen und dann auf einem Teller, der mit 2-3 Lagen Küchenkrepp belegt ist, entfetten lassen. Wenn man eine Großfamilie zu verköstigen hat und das Schnitzelausbacken länger dauert, kann man die fertigen Schnitzel auch im 50°C warmen Ofen, warm halten. Ich lege zwischen jede Schicht fertige Schnitzel wieder neues Küchenkrepp, weil fettige, labbrige Schnitzelchen mag niemand.

Und dann kann man sie einfach nur genießen! Warm mit Kartoffel- oder Nudelsalat oder mit Salzkartoffeln und Gemüse dabei oder mit Spargel oder wie bei mir oben gesehen mit aufgebratener Polenta und simpelst gekochten Stangenbohnen. Unsere Familie macht auch gerne mehr Schnitzel, weil wir sie auch kalt (also Raumtemperatur) zwischen zwei Brötchenhälften essen. Dann aber mit Ketchup *g*

Ein Träumchen so ein Schnitzel! Ich liebe es einfach!

Nachtrag:

Die großartige Lisa Neun vom Comic-Blog „Fresh Fish„, den ich gefühlt schon immer lese, ließ mir noch ein kleines Comic per Twitter zukommen: als Klein-Lisa Schnitzel panierte. Danke schön! Ich musste so lachen, weil es GENAU SO ist!

Mittel-norddeutsch-ungarischer Kartoffelsalat

Julia von German Abendbrot sucht „Kartoffelsalate aus allen Himmels-richtungen“, gefühlt hat ja jede Region so ihre Vorlieben und Eigenheiten, was das angeht. Wenn man Herrn Paul glauben darf, der sich ja ausführlich mit der vegetarischen Küche Deutschlands auseinander gesetzt, ist im Norden eher der Salat mit Mayonnaise beliebt, während die Süddeutschen auf schlotzige Kartoffelsalate mit Brühe-Dressing stehen.

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

Nun bin ich bekanntermaßen eine binationale Mischung aus Deutschland und Ungarn, geboren in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern). Natürlich gibt es auch Mecklenburger Versionen des Kartoffelsalats, allein ich kenne sie nicht. Die Familie mütterlicherseits kommt aus Sachsen-Anhalt, väterlicherseits nun ja aus Ungarn. Da haben sich irgendwie nie Mecklenburger Gerichte in unsere Küche verirrt.

Ich schätze mal, den Grundkartoffelsalat mit Apfel, Zwiebel und Gewürzgurken hat Frau Mama von ihrer Mutter übernommen hat (kann mich leider nicht an von der besten Oma der Welt gekochte Kartoffelsalate erinnern) und dann kam der ungarische Einfluss meine Oma väterlicherseits dazu. Denn normalerweise wird in den durchgezogenen Kartoffelsalat bei uns noch Saure Sahne vermischt mit Paprikapulver gerührt. Mayonnaise kam uns früher nie auf den Tisch und auch jetzt nur gaaaanz selten, ist irgendwie nicht so unser Ding.

Auch wenn ich mittlerweile gerne süddeutsche Kartoffelsalate bastel (ich lege mich mit Absicht auf keine bestimmte Region fest, da ich noch nie dort war und Kartoffelsalat aß), so schön mit Gurkenscheibchen drin und selbstgebastelter Brühe im Dressing, ist unsere familieneigene Version immer noch meine erste Wahl. Er ist angenehm mild und fruchtig. Passt hervorragend zu Wiener Würstchen, gekochtem Ei oder Klopsen/Frikadellen/Buletten/Fleischpflanzerl, aber auch zu pikant gewürztem Grillgut bildet er einen schönen Kontrast. Ich liebe ihn einfach!

Kartoffelsalat á la Frau Mama

Zutaten für 4 Portionen:
16 mittelgroße Kartoffeln, vorzugsweise festkochend
1 Zwiebel
1 Apfel
3-4 Gewürzgurken
Sud der Gewürzgurken
Salz, Pfeffer
nach Belieben: Schinkenspeck, gewürfelt
hartgekochtes Ei, gewürfelt

100-200 ml saure Sahne
2-4 TL Paprikapulver edelsüß

(1) Die Kartoffeln in der Schale gar kochen.
(2) Zwischenzeitlich die Zwiebel abziehen und fein würfeln (wer empfindlich auf rohe Zwiebel reagiert: die Zwiebelwürfel mit einem Spritzer Wasser für etwa 1 Minute in der Mikrowelle garen), den gewaschenen Apfel ohne Kerngehäuse ebenfalls würfeln und dasselbe mit den Gewürzgurken machen. Alles in eine große Schüssel geben. Wenn gewünscht den gewürfelten Schinkenspeck und/oder Ei zugeben.
(3) Die gegarten Kartoffeln abgießen und kurz abkühlen lassen. Die Kartoffeln noch heiß pellen und je nach Größe entweder halbiert oder ganz in Scheiben schneiden. Zu den restlichen Zutaten geben.
(4) Gut salzen und pfeffern. Kartoffeln brauchen einiges an Salz! Ca. 50-100 ml des Gewürzgurkensuds durch ein feines Haarsieb über den Salat gießen. Vorsichtig durchrühren. Mindestens 2 Stunden ziehen lassen.
(5) Die saure Sahne mit dem Paprikapulver verrühren, dass es schön rosa aussieht. Unter den Kartoffelsalat heben. Vorsichtig vorgehen, damit die Kartoffeln nicht zu sehr zerfallen.

Genießen!

Quelle: Familienrezept

Das ist natürlich nicht der einzige Kartoffelsalat, den ich in den letzten 6 Jahren verbloggt habe, wer noch mehr ausprobieren möchte, wird hier fündig:

Oh Gott, gesund! – Tofu-Shrimp-Burger mit Teriyaki-Gemüse

Irgendwie haftet dem armen Tofu ja der Ruf eines ungeliebten Ersatzprodukts für Fleisch an, dass irgendwelche Gesundheitsapostel in Würstchenform pressen und mit Gewürzen versetzen, damit es wie Bratwurst und Konsorten schmeckt. Das finde ich irgendwie gruselig… Dabei ist dieser Quark aus Sojabohnen ein seit Jahrhunderten im asiatischen Raum benutztes Nahrungsmittel, das völlig gleichwertig neben Fleisch und Gemüse benutzt wird. Ja, Tofu hat nicht den umwerfenden Eigengeschmack, aber das macht ihn umso vielseitiger. Man kann ihn mild marinieren, scharf marinieren, mediterran zubereiten, zusammen mit Fleisch braten, als Suppeneinlage verwenden, ja sogar für Mousse au chocolat kann es benutzt werden, wer auf Milchprodukte verzichten will.

Eigentlich schlummert immer eine Packung Tofu im Kühlschrank so als Notfallration und der muss dann auch irgendwann verbraucht werden. Die letzte Packung wurde zu einem japanischen Tofu-Burger, in den noch Shrimps, Möhre und Shiitake-Pilze gehören. Eine wirklich schöne Frikadelle, sehr luftig, würzig, etwas shrimpsig. Toll! Man muss nur ein wenig beim Formen und Ausbraten aufpassen, weil sie doch etwas fragil sind. Also lieber nur einmal umdrehen und nicht andauernd nachsehen, ob sie schon goldbraun sind.

Dazu bastelte ich ein schnelles, gewoktes Gemüse, das ich mit selbst zusammen gerührter Teriyaki-Sauce ablöschte. Auch die ist innerhalb von maximal 5 Minuten zusammen gerührt, wenn die Zutaten im Haus sind. Wirklich kein Hexenwerk und man muss nicht unbedingt ein Fertigprodukt kaufen. Als Gemüse gab es die üblichen Verdächtigen: Zwiebel, Möhre, Paprika und Pilze. Zusätzlich schlummerte noch ein kleiner Pak Choi in meinem Kühlschrank, den ich einige Tage zuvor beim türkischen Supermarkt umme Ecke erstehen konnte. Manchmal haben sie solche Schätzchen! So sieht Pak Choi aus:

Pak Choi ist ein naher Verwandter des Chinakohls und erinnert ein wenig an Mangold. Sowohl die fleischigen Stengel als auch die Blätter sind sehr gut verwendbar und lecker. Klimatisch mag er die tropische Feuchte Asiens schon, aber kann auch in Europa im Gewächshaus gezogen werden, so sind die Niederlande mittlerweile in den Anbau und Export eingestiegen. Auch von den Inhaltsstoffen ist er nicht zu verachten: viel Kalium und Carotin, Kalzium, Vitamin C und einige B-Vitamine. Kann man ja fast nicht genug von haben … Also ein gesundes und köstliches Gemüse! Wenn ich es doch nur öfter zu kaufen kriegen würde …

Jedenfalls ist die Kombi von Tofu-Shrimp-Burger mit Teriyaki-Gemüse und einfachem Reis wirklich wunderbar! Ernstlich lecker und ich glaube fast, gesund! Probiert es ruhig mal aus, es lohnt sich!

Tofu-Shrimp-Burger

Zutaten für 6-8 Burger:
1 Shiitake-Pilz
150 g Shrimps
200 g Tofu
1/2 Möhre

1 Frühlingszwiebel
1 Ei
1 EL Paniermehl
Salz, Pfeffer
etwas Mehl
Öl zum Braten

(1) Den getrockneten Shiitake-Pilz in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen und etwas 10 Minuten einweichen lassen. Dann rausnehmen, Stiel rausdrehen und grob würfeln. Je nach Größe die Shrimps grob hacken. Die Tofu in mittelgroße Würfel schneiden. Die Möhre schälen, in mittelgroße Würfel schneiden. Von der Frühlingszwiebel das Wurzelende und die äußere Haut entfernen, in Ringe schneiden. Die vorbereiteten Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab mittelfein pürieren. Das Ei und Paniermehl unterkneten, mit Salz und Pfeffer würzen.
(2) Etwas Mehl auf einem flachen Teller streuen. Aus dem Teig 6-8 Burger formen und in dem Mehl wenden.
(3) Den Boden einer großen, heißen Pfanne mit Öl bedecken. Wenn das Öl heiß ist, die Tofu-Burger einlegen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten. Dabei nur einmal vorsichtig wenden, da die Burger doch etwas fragil sind.

Entweder wirklich als Burger im Brötchen mit Gemüse/Salat belegt servieren oder mit Reis und asiatisch angehauchtem Gemüse zusammen

genießen!

Quelle: Dehnst, F. (2008): Itadakimasu – Guten Appetit auf Japanisch. Christian Verlag. p 128

Teriyaki-Gemüse

Zutaten für 2 Portionen:
1/2 Zwiebel
1 Möhre
1/2 Paprikaschote
5 Champignons
1 Mini-Pak Choy (oder Spinat oder einige Blätter Mangold)
1 EL Öl

Für die Teriyaki-Sauce:
50 ml Sojasauce
1 EL Zucker
1 EL Sake
1 TL geriebener Ingwer
1 Knoblauchzehe, feingehackt

(1) Zuerst die Teriyaki-Sauce schnell zubereiten. Dafür einfach nur alle Zutaten in einem Schüsselchen gut verrühren.
(2) Als nächstes das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel häuten und in feine Halbmonde schneiden. Die Möhre schälen und in feine Stifte schneiden. Aus der gewaschenen und getrockneten Paprikaschote die Kerne entfernen, in feine Streifen schneiden. Diese eventuell nochmal halbieren. Die Champignons putzen und mittelfeine Scheiben schneiden. Den Mini-Pak Choy waschen, trocknen, Wurzelende und eventuell welke Blätter entfernen Den Kopf halbieren, die Stiele in dünne Streifen schneiden, die Blätter in grobe.
(3) Das Öl in einem Wok oder großen Pfanne gut erhitzen. Die Zwiebeln und Möhren zugeben, ca. 1-2 Minuten rühren. Dann die Paprikastreifen und Pilzscheiben zugeben. Etwa 1 Minuten weiter auf mittelhoher bis hoher Hitze braten und rühren. Stiele des Pak Choys zufügen, kurz mitbraten. Die Pak Choy-Blätter zu geben, mit der Teriyaki-Sauce ablöschen und etwas einkochen lassen. Jetzt sollte das Gemüse gar, aber noch knackig sein.

Zusammen mit Reis und Beilage der Wahl

genießen!

Quelle: Teriyaki-Sauce nach Dehnst, F. (2008): Itadakimasu – Guten Appetit auf Japanisch. Christian Verlag. p 48

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