Archiv der Kategorie: Fisch

Wir retten das Brunch – Rosa Rote Bete-Heringssalat

Unsere Rettungstruppe feiert wieder Geburtstag! Heute vor drei Jahren ging die erste Rettungsaktion zum Thema Liptauer an den Start, initiiert von der „Giftigen Blonden“ und der „Turbohausfrau„. Seitdem wurden viele unterschiedliche Sachen, auch hier auf dem kleinen Blog gerettet.

Zum diesjährigen Jubiläum wollen wir das Brunch retten. Wer mag Brunchen? Ich muss gestehen, ich bin da nicht so der große Fan von, weil ich zum Frühstück nicht allzu viel esse und auch nicht der Typ bin, der andauernd, wenn auch nur Kleinigkeiten, isst. Aber mal ist es ganz nett. Erst Recht, wenn die Sachen selbst gemacht sind und nicht aus dem Supermarkt kommen. Und was gehört so auf ein Brunch-Buffet? Nun ist ein Brunch ja eine Mischung aus Frühstück (BReakfast) und Mittagessen (lUNCH), dementsprechend vielfältig ist die Auswahl: typische Frühstückssachen wie Eier (Rührei, gekocht, Omelett), diverse Brotsorten, Aufschnitt, Käse, Marmelade, Dessertartige wie Quarkspeisen, aber auch Warmes wie Cremesüppchen, Quiche (groß oder klein), gebratene Würstchen, Bacon etc. Vielfältigkeit rockt!

Für unser Rettungsbrunch bringe ich einen Heringssalat mit. Irgendwie hat es sich eingebürgert, dass auf den Buffets unserer Familie zu Feiertagen, z.B. Silvester, immer Heringssalat steht. Diesmal wollte ich eine etwas andere Variante mit Roter Bete ausprobieren, die auch noch ein wenig Farbe auf den Tisch bringt. Neben der Farbe bringt die Rote Bete auch noch eine angenehme Süße mit, die wunderbar mit der Säure des Bismarckherings harmoniert. Jetzt kann man Rote Bete ja vorgegart im Supermarkt kaufen, aber um ehrlich zu sein, schmeckt mir die Variante nicht wirklich. Am liebsten kaufe ich frische Rote Bete-Knollen, die ich dann in Alufolie gewickelt im Ofen garen. Sie lassen sich danach sehr leicht schälen und ihr Aroma ist nochmal ein komplett anderes, viel komplexer und angenehmer.

Der Salat ist auch schnell gemacht. Und prinzipiell kann er auch sofort gegessen werden, ich mag ihn aber durchgezogen lieber. Eine Nacht im Kühlschrank schadet ihm nicht und macht die Arbeit für’s Brunch auch weniger aufwendig am entsprechenden Morgen.

Rosa Rote Bete-Heringssalat

Zutaten für 4-8 Portionen je nach Mahlzeit:
1 gegarte mittelgroße Rote Bete
1/2 Apfel
2-4 Gewürzgurken (je nach Größe)
1 kleine Zwiebel
250 g Bismarckheringsfilets (Abtropfgewicht)
2 EL Gewürzgurkenwasser
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker
4 EL neutrales Öl
3-4 EL Schmand
1 Bund Dill

4 Eier, gekocht

Am Tag vorher beginnen!

(1) Die Rote Bete in kleinere Würfel (0,5-1cm) schneiden. Vom Apfel das Kerngehäuse entfernen und ebenso wie die Gewürzgurken auf die Größe der Roten Bete würfeln. Die Zwiebel pellen und fein würfeln. Alles in eine mittelgroße, verschließbare Schüssel geben.
(2) Die Flüssigkeit von den Bismarckheringen abgießen. Ein Doppelfilet herausnehmen. Die dünne Haut abziehen und das Filet in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Mit den restlichen Filets genauso verfahren und zu den restlichen Zutaten in die Schüssel geben. Gut durchrühren.
(3) In einer separaten kleinen Schüssel das Gurkenwasser mit dem Senf, Salz, Pfeffer und Zucker gründlich verrühren. Unter Rühren das Öl einlaufen lassen, zum Schluss den Schmand einrühren. Das Dressing unter den Salat rühren. Abdecken und mindestens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
(4) Den Dill waschen, trocknen und fein hacken. Unter den Salat rühren.

Den Salat zusammen mit den gekochten Eiern servieren. Dazu passt frisches Brot oder auch Pellkartoffeln als Mittagessen.

Quelle: nach So nach GefühlRoter Heringssalat

Wer mag, kann dem Rettungstrupp auch gerne auf Facebook folgen, einfach dort klicken: Wir retten, was zu retten ist. Dort könnt ihr die bisherigen Rettungen sehen und gleich

Und was steht sonst noch auf dem nett gedeckten Tisch? Hier die Beiträge der anderen Teilnehmer: (die Links werden natürlich nachgereicht – Endlich! Sorry, war ein bisschen stressig hier mit Bewerbungen schreiben und einigen Terminen, die dringend erledigt werden mussten)

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Kulinarisches Wochenende in Hamburg – We love Fish! Ein Kochkurs in Hensslers Küche

Am zweiten Tag unseres Hamburg-Wochenendes nahmen wir an einem Kochkurs in „Hensslers Küche“ teil, den ich dem Coladieb zum Geburtstag geschenkt hatte. Das ist eine Eventküche, betrieben von – Überraschung *g* – Steffen Henssler, die man buchen kann für Partys oder eben auch Kochkurse zu diversen Themen stattfinden.

Thema des Kurses war „We love Fish“ und es gab wirklich viel Fisch. Leider kamen wir verkehrs- und navibedingt prompt 30 Minuten zu spät, obwohl wir rechtzeitig aus dem Hotel losgefahren sind.

Wir wurden sehr nett von der Service-Dame begrüßt mit Sekt, den ich in Lavendellimo umwandeln ließ (Sorry, aber Alkohol in Getränkeform geht bei mir immer noch nicht…) und bekamen unsere Schürzen für den Kurs.

Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um die Vorführung für die gesamte Gruppe zu sehen, wie die Lachstranche, die unter Folie gegart, vorbereitet wird. Eigentlich ganz einfach: Lachstranche auf Teller, salzen, pfeffern, Limonenabrieb rauf, etwas Pernod und ein Stück Butter. Dann fest in Frischhaltefolie verpacken und im 80°C warmen Ofen etwa 10-12 Minuten garen.

Nun bin ich ja kein Fan von warmem Lachs und war dementsprechend skeptisch. Kalter Lachs (roh, graved, geräuchert) ist total geil, aber gebraten mag ich ihn nicht wirklich. Dementsprechend gespannt, war ich auf das Ergebnis:

Und es war echt großartig! Sehr zarter, lauwarmer Lachs mit wunderbaren Aromen. Das werde ich wohl auch zu Hause mal machen!

Als zweites wurde uns gezeigt, wie man einen Fisch richtig filetiert und daraus dann, ich nenne es mal, frittiertes Sashimi macht. Dafür wurde eine ganze Dorade benutzt…

… deren Filets ich erstmal von der Mittelgräte trennte.

Der Coladieb übernahm dann das herausschneiden der letzten Gräten vom Bauchlappen und aus der Mitte. Dann wurde das Filet in dünne Streifen geschnitten und in einen Teller gelegt. Die beiden zuständigen Köche kamen dann mit brüllend heißem Olivenöl rum und träufelten eine ordentliche Menge über die Fischstreifen, wodurch dieser sozusagen schockgegart wurde. Dann wurden noch ein paar andere Saucen darüber geträufelt und zum Schluss eine Tomatensalsa verteilt.

Und was soll ich sagen, ein Träumchen! So unglaublich zarter Fisch, der wunderbar mit den Aromen des Öls, der Ponzusauce und der Tomatensalsa harmoniert. Hätte ich nie erwartet! (Merkt man, dass ich wenig Fischerfahrung habe? *g*) Und der Coladieb hat gute Arbeit geleistet, nicht die kleinste Gräte zu finden! (Sobald eine Gräte im Fisch ist, bin ich ja sofort raus aus der Fischgeschichte!)

Als dritten Gang durften wir Thunfischtatar zubereiten. Dafür ist eine Hauptzutat eine selbstgemachte Mayonnaise, die einer von uns Teilnehmern, der noch nie eine Mayo rührte, selbst machen musste. Aber ihr wisst ja durch das aufmerksame Lesen dieses kleinen Blogs wie es geht, oder (Eifreie Mayo oder die klassische Variante)? Diese Mayo wurde noch durch Sriracha (diese extrem fies scharfe Sauce, die es öfter beim asiatischen Imbiss gibt) und Togarashi (japanische, scharfe Gewürzmischung) verfeinert und zusammen mit einigen anderen Zutaten wie Gurken- und Selleriewürfelchen zu dem feingewürfelten Thunfisch gegeben.

Jeder von uns bekam sein eigenes Stückchen Thunfisch in Sashimiqualität und durfte sich dann sein eigenes Tatar schneiden:

Ich finde so Sachen kleinwürfeln ja immer sehr entspannend, fast schon meditativ. Immer der gleiche Bewegungsablauf und großartig nachdenken, muss man dabei auch nicht:

Dadurch, dass jeder seine eigene Portion zubereitete, konnte auch unterschiedlich intensiv gewürzt werden. Und so sah mein Endergebnis aus: Würziges Thunfischtatar mit pochiertem Ei.

Ein unglaublich leckeres Gericht! Der zarte Fisch mit den frischen Gemüsewürfelchen und der leichten Schärfe der Mayo, dazu das weiche, pochierte Ei. Es passte wunderbarst! Leider machten sich dabei schon leichte Ermüdungserscheinungen bei meinem Magen bemerkbar, so dass ich nicht alles aufessen konnte. So viel Eiweiß auf einmal ist mein Körper einfach nicht gewohnt … Der Coladieb übernahm dann meinen Rest, der ihm aber zu lasch gewürzt war. Ich bin halt eher ein Purist, wenn es um das Würzen geht, der Coladieb braucht ein wenig mehr Wumms. Er war auch so begeistert von diesem Tatar, dass er es die Woche darauf sofort nachbastelte und immer noch von der scharfen Mayonnaise schwärmt.

Das waren bisher erst die Vorspeisen, jetzt folgte der Hauptgang! Dafür wurde als wir noch nicht da waren eine ganze Lachshälfte mit vielen Kräutern und Zitrone in Zeitung gewickelt und das Ganze dann im Ofen gegart. Dazu wurde ein Kartoffelbrei gereicht, der von einer jungen Teilnehmerin zubereitet wurde:

Verfeinert wurde es mit Avocados, deren Fruchtfleisch der Coladieb hier gewissenhaft aus der Schale befreit und klein würfelte:

Dann durften die Herren, die den Fisch zubereiteten, ihn auch auspacken und waren alle ziemlich gespannt und hochkonzentriert:

So sah der Hauptgang dann in aller Schönheit aus mit dem hellgrünen Kartoffel-Avocado-Brei im Hintergrund:

Und das war meine Portion. Ich konnte einfach nicht mehr essen … Schon lecker, frisch und kräuterig der Lachs, aber für mich schon zu durch, wobei das ist mein höchsteigenes Problem *g* Für Leute, die warmen Lachs mögen und mal für viele Gäste kochen möchten, kann ich das nur empfehlen. Gut vorzubereiten und köstlich!

Als Dessert wurde von den beiden Köchen Nico und Pierre eine Monsterportion karamellisierten Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster gekocht, während wir Teilnehmer so langsam ins Fresskoma fielen ;-) Ich nutzte die Zeit, um mich angenehm mit Pierre zu unterhalten.

Der Kaiserschmarrn war sehr lecker, besonders die knusprigen Ecken mit den karamellisierten Zucker *hachz*:

Aber auch das war zu viel und so verspeiste die Lieblingscousine, die mittlerweile gekommen war, um mich abzuholen (den Rest des Wochenendes verbrachte ich bei und mit ihr) den köstlichen Rest.

Nach vier Stunden war der Kochkurs beendet und ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, ich habe einige neue Sachen gelernt und auch Sachen und Zubereitungsweisen gekostet, die ich als Fischskeptiker noch nicht kannte und die mich begeisterten. Die Köche wirklich nett und kompetent, der Service unglaublich aufmerksam. Der Coladieb und ich würden das glatt nochmal machen :-)

Hensslers Küche
Neumühlen 1
22767 Hamburg

Lieblingscousine und ich spazierten noch ein wenig am Museumshafen rum, auch damit ich nach den ganzen Informationen und Menschen und Gekoche den Kopf frei bekam. Und was dümpelte dort im Wasser rum? Der Eisbrecher Stettin, den ich im August schon auf der Hanse Sail in Rostock sah, als wir rüber nach Dänemark schipperten.

Auch der Blick zu den Kränen ist ein klein bisschen beeindruckend! ;-)

Zufällig tauglich zu Karfreitag – Fisch im Bierteig

Karfreitag – hoher christlicher Feieretag, an dem traditionell Fisch gegessen wird, bloß kein Fleisch, von wegen Jesus ist für unser aller Sünden gestorben. Nun bin ich ja nordostdeutscher Heide und dementsprechend sind mir (und dem Rest der Mischpoke) religiöse Essensvorschriften ziemlich egal. Aber Frau Mama hatte ausversehen 2,5 kg Dorschfilet gekauft, von denen ein Großteil noch den elterlichen Tiefkühlschrank blockierte. Und Fisch hatte ich schon lange nicht mehr und ist ja auch gesund, nicht? Also vorgeschlagen, ob wir nicht Dorsch im Ausbackteig machen wollten und dazu Kartoffelsalat. Nun hatte ich noch keine Idee, was in so einen Teig in welchem Verhältnis rein kommt, aber die Eltern haben das „Fish-Basics“ von Cornelia Schinharl und Sebastian Dickhaut und darin fand sich ein schön einfaches Rezept für Bierteig.

Der Teig ist schnell zusammen gerührt und während er vor sich hin quillt, kann bequem der Fisch vorbereitet werden. Dabei ist wirklich wichtig, ihn in mundgerechte Stücke zu schneiden und nicht versuchen ganze Fischfilets auszubacken, weil diese beim Umdrehen sehr leicht auseinander brechen. So kleine Happen sind ideal! Der Fisch wird ganz kurz vorher mit Zitrone mariniert und etwas gesalzen und dann in den Teig gegeben. Aus dem Teig dann die Fischstückchen fischen und portionsweise im tiefen Öl ausbacken. Und das geht mal richtig fix, maximal fünf Minuten mit einmal umdrehen und schon kann man sie auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Klassiker dazu sind ja Pommes, wie bei den britischen Fish & Chips, aber auf soviel Arbeit hatte ich keine Lust, also bastelten Frau Mama und ich entspannt den Schwäbischen Kartoffel-Gurken-Salat mit Schmorzwiebeln. Passte wunderbar, knusprig-zarter Fisch mit leicht säuerlich-süßlichem Kartoffelsalat. Wird es wohl öfter geben! :-)

Fisch im Bierteig

Zutaten für 4 Portionen:
200 g Mehl
1/4 l Bier
1-2 Eier (Größe M)
800 g festfleischige Fischfilets (z.B. Kabeljau/Dorsch, Seelachs)
Saft 1/2 kleinen Zitrone
Salz

einen tiefen Topf
neutrales, hocherhitzbares Öl zum Ausbacken

(1) Das Mehl mit dem Bier und den Eier in einer größeren Schüssel mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. 30 Minuten zur Seite stellen und quellen lassen.
(2) Die Fischfilets waschen, trocknen, eventuell letzte Gräten entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit dem Zitronensaft und etwas Salz würzen. Alles in den gequollenen Teig geben. Einen Teller oder Schüssel mit Küchenkrepp auslegen. Ofen auf 50°C vorheizen.
(3) In einem tiefen Topf (Vorwarnung: es wird etwas spritzen.) das Öl (hier ca. 500 ml) erhitzen. Das Öl hat die richtige Temperatur, wenn an einem Holzstäbchen (oder Holzkochlöffel), der ins Öl gehalten wird, kleine Bläschen enthusiastisch aufsteigen. Portionsweise die Fischfiletstückchen in das heiße Öl geben und von einer Seite goldbraun braten, vorsichtig umdrehen und von der zweiten Seite ebenfalls goldbraun braten. Dabei die Temperatur auf mittel bis mittelhoch lassen. Die fertigen Stückchen mit einem Schaumlöffel aus dem Öl holen, gut abtropfen lassen und auf dem Küchenkrepp zwischenparken. Die Schüssel mit dem fertigen Fisch im Ofen warm halten. So nach und nach alle Fischstücken ausbacken. Dabei immer wieder neue Lagen Küchenkrepp benutzen.

Zusammen mit dem Kartoffelsalat oder Pommes servieren.

Genießen!

Quelle: Schinharl, C., Dickhaut, S. (2006): Fish-Basics. Gräfe und Unzer. München

Für’s Essenstagebuch – Matjesstipp Hausfrauen Art

Erstaunlich viele Pellkartoffeln hier auf’m Blog in letzter Zeit, oder? *g* Aber irgendwie sind die so bequem zu kochen, so wie sie sind in den Topf schmeißen, Salz und Kümmel dazu. Kochen bis weich und die pellen, die ich gerade wirklich benötige zum Essen. Gefühlt spare ich so ein paar Energielöffelchen und die übrig gebliebenen Kartoffeln sind vielseitig einsetzbar: Bratkartoffeln, ins Kartoffelbrot, Chilenische Tortilla, Kartoffelsalat. Ich mag das :-)

Aber zum Glück zwingt mich ja niemand immer dasselbe zu den Pellkartoffeln zu essen, im Frühjahr ist es bevorzugt Spargel, eigentlich das ganze Jahr über selbst verfeinerter Quark, sei es mit Kräutern, Paprika oder Gurke und von unserer Familie auch gerne zu Matjes. Das eigentliche Familienrezept ist das unaufwendigste ever: Marinierter Matjes à la Frau Mama. Als ich im August in der Ostseeheimat urlaubte, brauchten wir ein unkompliziertes Mittagessen. So kaufte Frau Mama ein paar Matjesfilets und wir bereiteten es getrennt voneinander zu, ich in der Wohnung, die Eltern im Schrebergarten (ich wollte nicht mir, weil das Wetter an dem Tag echt zu kühl war, um gemütlich auf der Terrasse zu dümpeln). Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich Gerichte enden können, auch wenn die gleichen Zutaten verwandt werden. Meine Zutaten waren etwas kleiner geschnitten und ich nutzte mehr Schmand und einen Rest des Dills im Kühlschrank (Ein Herz für Dill!). Daraus wurde ein nettes Essen, dass schon irgendwie an Salat erinnerte, aber sich nicht ganz so salatig zu den Pellkartoffeln anfühlte. Und ja es ist total simpel, aber damit ich die groben Mengenangaben nicht verpeile, wird es hier im virtuellen Tagebuch notiert. Wofür hab ich schließlich das kleine Blog ;-) Außer, um damit vielleicht der geneigten Leserschaft ein wenig Inspiration für’s nächste Mittagessen zu verschaffen. Jedenfalls war der Matjesstipp sehr lecker und darf so gerne öfter wiederholt werden. Und ich befürchte gesund war er noch dazu *g*

Matjesstipp Hausfrauen Art

Zutaten für 2 große Portionen:
3 Matjesfilets
1/2 Zwiebel
1/2 Apfel
3 Gewürzgurken
150 g Schmand
Schluck Milch
1/2 Bund Dill
Salz, Pfeffer

Die Matjesfilets in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel häuten und in feine Halbringe schneiden. Den Apfel grob würfeln, die Gewürzgurke ebenfalls. Dill fein hacken. Alles zusammen mit dem Schmand und dem Schluck Milch verrühren. Etwas salzen und pfeffern.

Die geschlossene Schüssel in den Kühlschrank stellen und etwas durchziehen lassen.

Dazu passen Pellkartoffeln hervorragend.

Auf’s Brot – Schnelle, köstliche Forellencreme

Zu einem Bruch muss ja auch was auf das (im Idealfall selbstgebackene *g*) Brot. Natürlich kommen eine schöne Aufschnittplatte und verschiedene Käse auf den Tisch, aber auch selbstgemachte Kräuterbutter und frischer Kräuterquark mit kleingeschnittenen Radieschen sind wunderbar. In der letzten essen & trinken „Für jeden Tag“  fand ich das Rezept für einen Aufstrich mit geräucherter Forelle. Ich bin ja nicht so der große Fisch-Fan, aber geräucherte Forelle mag ich echt gerne und die sonstigen aromagebenden Zutaten wie Meerrettich und Dill liebe ich auch. Kurz mit Frau Mama besprochen, abgesegnet und gemacht.

Der Aufstrich ist echt einfach und schnell gemacht. Ich sage mal, innerhalb von maximal 15 Minuten kann er genossen werden (oder am Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank parken, schadet ihm auch nicht). Und er wird genossen werden. Der ist so lecker! Die Mischung von dem geräucherten mit der leichten Schärfe des Meerrettichs mit der frisch kräutigen Süße des Dills, toll! Toll, toll, toll! Unbedingt nachmachen!

Forellencreme

Zutaten für 6-8 Portionen:
2 TL Zitronenschale
2 EL Zitronensaft
1/2 Bund Dill
125 g geräucherte Forelle
200 g Doppelrahmfrischkäse
2 TL Tafelmeerrettich
2 EL Schmand

(1) Den Dill fein hacken. Einige Spitzen zur Dekoration beiseite legen.
(2) Die geräucherten Forellenfilets grob zerzupfen. Einige Stückchen zur Seite legen. Den Rest in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zusammen mit dem Frischkäse, dem Meerrettich, dem Schmand und der Zitronenschale sehr gut verrühren.
(3) Mit dem Zitronensaft abschmecken und den Dill unterrühren.

In dekorative Schälchen füllen mit der restlichen Forelle und Dill dekorieren.

Genießen!

Quelle: leicht abgewandelt nach essen & trinken „Für jeden Tag“ 04/14 Seite 28

Und weil hier ein Süßwasserfisch genutzt wird, den man entweder selbst fangen kann oder aus guten Zuchten käuflich erwerben kann, macht der kleine Beitrag mit beim Süßwasserfisch-Event von multikulinarisches. Den Event finde ich super, auch wenn ich nicht soviel Fisch esse (und ich aus gesundheitlichen Gründen eigentlich öfter Seefisch essen sollte …), weil er genau auf der Problematik der überfischten Meere aufmerksam macht und schöne Alternativen in Rezept und Steckbrief aus heimischen Gewässern und Zuchten vorstellt. Peggy, danke für die ganze Arbeit!

Oh Gott, gesund! – Tofu-Shrimp-Burger mit Teriyaki-Gemüse

Irgendwie haftet dem armen Tofu ja der Ruf eines ungeliebten Ersatzprodukts für Fleisch an, dass irgendwelche Gesundheitsapostel in Würstchenform pressen und mit Gewürzen versetzen, damit es wie Bratwurst und Konsorten schmeckt. Das finde ich irgendwie gruselig… Dabei ist dieser Quark aus Sojabohnen ein seit Jahrhunderten im asiatischen Raum benutztes Nahrungsmittel, das völlig gleichwertig neben Fleisch und Gemüse benutzt wird. Ja, Tofu hat nicht den umwerfenden Eigengeschmack, aber das macht ihn umso vielseitiger. Man kann ihn mild marinieren, scharf marinieren, mediterran zubereiten, zusammen mit Fleisch braten, als Suppeneinlage verwenden, ja sogar für Mousse au chocolat kann es benutzt werden, wer auf Milchprodukte verzichten will.

Eigentlich schlummert immer eine Packung Tofu im Kühlschrank so als Notfallration und der muss dann auch irgendwann verbraucht werden. Die letzte Packung wurde zu einem japanischen Tofu-Burger, in den noch Shrimps, Möhre und Shiitake-Pilze gehören. Eine wirklich schöne Frikadelle, sehr luftig, würzig, etwas shrimpsig. Toll! Man muss nur ein wenig beim Formen und Ausbraten aufpassen, weil sie doch etwas fragil sind. Also lieber nur einmal umdrehen und nicht andauernd nachsehen, ob sie schon goldbraun sind.

Dazu bastelte ich ein schnelles, gewoktes Gemüse, das ich mit selbst zusammen gerührter Teriyaki-Sauce ablöschte. Auch die ist innerhalb von maximal 5 Minuten zusammen gerührt, wenn die Zutaten im Haus sind. Wirklich kein Hexenwerk und man muss nicht unbedingt ein Fertigprodukt kaufen. Als Gemüse gab es die üblichen Verdächtigen: Zwiebel, Möhre, Paprika und Pilze. Zusätzlich schlummerte noch ein kleiner Pak Choi in meinem Kühlschrank, den ich einige Tage zuvor beim türkischen Supermarkt umme Ecke erstehen konnte. Manchmal haben sie solche Schätzchen! So sieht Pak Choi aus:

Pak Choi ist ein naher Verwandter des Chinakohls und erinnert ein wenig an Mangold. Sowohl die fleischigen Stengel als auch die Blätter sind sehr gut verwendbar und lecker. Klimatisch mag er die tropische Feuchte Asiens schon, aber kann auch in Europa im Gewächshaus gezogen werden, so sind die Niederlande mittlerweile in den Anbau und Export eingestiegen. Auch von den Inhaltsstoffen ist er nicht zu verachten: viel Kalium und Carotin, Kalzium, Vitamin C und einige B-Vitamine. Kann man ja fast nicht genug von haben … Also ein gesundes und köstliches Gemüse! Wenn ich es doch nur öfter zu kaufen kriegen würde …

Jedenfalls ist die Kombi von Tofu-Shrimp-Burger mit Teriyaki-Gemüse und einfachem Reis wirklich wunderbar! Ernstlich lecker und ich glaube fast, gesund! Probiert es ruhig mal aus, es lohnt sich!

Tofu-Shrimp-Burger

Zutaten für 6-8 Burger:
1 Shiitake-Pilz
150 g Shrimps
200 g Tofu
1/2 Möhre

1 Frühlingszwiebel
1 Ei
1 EL Paniermehl
Salz, Pfeffer
etwas Mehl
Öl zum Braten

(1) Den getrockneten Shiitake-Pilz in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen und etwas 10 Minuten einweichen lassen. Dann rausnehmen, Stiel rausdrehen und grob würfeln. Je nach Größe die Shrimps grob hacken. Die Tofu in mittelgroße Würfel schneiden. Die Möhre schälen, in mittelgroße Würfel schneiden. Von der Frühlingszwiebel das Wurzelende und die äußere Haut entfernen, in Ringe schneiden. Die vorbereiteten Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab mittelfein pürieren. Das Ei und Paniermehl unterkneten, mit Salz und Pfeffer würzen.
(2) Etwas Mehl auf einem flachen Teller streuen. Aus dem Teig 6-8 Burger formen und in dem Mehl wenden.
(3) Den Boden einer großen, heißen Pfanne mit Öl bedecken. Wenn das Öl heiß ist, die Tofu-Burger einlegen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten. Dabei nur einmal vorsichtig wenden, da die Burger doch etwas fragil sind.

Entweder wirklich als Burger im Brötchen mit Gemüse/Salat belegt servieren oder mit Reis und asiatisch angehauchtem Gemüse zusammen

genießen!

Quelle: Dehnst, F. (2008): Itadakimasu – Guten Appetit auf Japanisch. Christian Verlag. p 128

Teriyaki-Gemüse

Zutaten für 2 Portionen:
1/2 Zwiebel
1 Möhre
1/2 Paprikaschote
5 Champignons
1 Mini-Pak Choy (oder Spinat oder einige Blätter Mangold)
1 EL Öl

Für die Teriyaki-Sauce:
50 ml Sojasauce
1 EL Zucker
1 EL Sake
1 TL geriebener Ingwer
1 Knoblauchzehe, feingehackt

(1) Zuerst die Teriyaki-Sauce schnell zubereiten. Dafür einfach nur alle Zutaten in einem Schüsselchen gut verrühren.
(2) Als nächstes das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel häuten und in feine Halbmonde schneiden. Die Möhre schälen und in feine Stifte schneiden. Aus der gewaschenen und getrockneten Paprikaschote die Kerne entfernen, in feine Streifen schneiden. Diese eventuell nochmal halbieren. Die Champignons putzen und mittelfeine Scheiben schneiden. Den Mini-Pak Choy waschen, trocknen, Wurzelende und eventuell welke Blätter entfernen Den Kopf halbieren, die Stiele in dünne Streifen schneiden, die Blätter in grobe.
(3) Das Öl in einem Wok oder großen Pfanne gut erhitzen. Die Zwiebeln und Möhren zugeben, ca. 1-2 Minuten rühren. Dann die Paprikastreifen und Pilzscheiben zugeben. Etwa 1 Minuten weiter auf mittelhoher bis hoher Hitze braten und rühren. Stiele des Pak Choys zufügen, kurz mitbraten. Die Pak Choy-Blätter zu geben, mit der Teriyaki-Sauce ablöschen und etwas einkochen lassen. Jetzt sollte das Gemüse gar, aber noch knackig sein.

Zusammen mit Reis und Beilage der Wahl

genießen!

Quelle: Teriyaki-Sauce nach Dehnst, F. (2008): Itadakimasu – Guten Appetit auf Japanisch. Christian Verlag. p 48

Neujahrstag im Zeichen des Fisches

Junge, Junge, Junge habe ich lange nichts von mir hören lassen. Nicht mal den kleinsten Weihnachtsgruß, aber irgendwie waren die Tage so entspannt und gleichzeitig voll, dass ich keine rechte Zeit und, um ehrlich zu sein, auch keine wirklich große Lust zum Bloggen aufkam. Gleichzeitig spann auch noch das Internet bei meinen Eltern rum, so dass es keine Daten für’s WWW annehmen geschweige denn rausrücken wollte. Aber jetzt bin ich wieder in der Mitte Deutschland und werde den Dezember im umgekehrter Reihenfolge Revue passieren lassen … Der Dezember ist ja prinzipiell ziemlich ereignisreich bei mir: mein Geburtstag, Herr Papas Geburtstag, Weihnachten, des Coladiebs Geburtstag und dann der Jahreswechsel. Also freut Euch auf ein paar einfach und doch schmackhafte Rezepte, die in den letzten Wochen so gebrutzelt wurden :-)

Beginnen wollen wir mit dem 1. Januar, der uns mit einem dramatischen Sonnenaufgang begrüßte:

Und ein lautes „Frohes neues, gesundes 2014!“ für meine geneigte Leserschaft!

Besonders amüsant fand ich, dass Zwerg schon irgendwie wach wurde, Richtung Balkon wankte, um sich das Farbenspiel anzusehen, sich wieder ins Bett verkroch und dann aber nach  dem richtigen Aufwachen 1,5h später sich an nichts erinnerte *g*

Da wir erst spät frühstückten, gab es auch ein eher späteres Mittag. Simpel, aber ich finde trotzdem festlich. Wir wollten nach dem Festgelage gerne Fisch essen und im Tiefkühler schlummerte noch eine Packung mit fünf Zanderfilets. Und Zander liebe ich ja! Einen fabelhaft feinen Geschmack hat dieser räuberische Süßwasserfisch, so dass ich ihn sehr puristisch zubereiten wollte, nur gesalzen und gepfeffert und in der Pfanne braten. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie kurz so ein Fischfilet dann wirklich nur braucht. Wenige Minuten und wenn er beginnt auseinanderzufallen, ist er gar und saftig und kann gleich serviert werden. Weil wir uns auf keine Gemüsebeilage einigen konnte (Vanillemöhren vs. Rosenkohl vs. Ofengemüse), bestimmte Frau Mama, dass sie Lust auf Erbsen-Möhren-Gemüse hätte und das kriegen wir ja auch mit links hin. Zwerg wollte ausdrücklich Herzoginkartoffeln. Soll sie haben, wenn sie sie selbst macht. Kein „Machen wir …?“ und dann stehe ich wieder da und bastel alleine! Nein, diesmal sollte sie selbst auf Rezeptsuche gehen und das selbst basteln … Und siehe da, mit klarer Ansage klappt’s ja auch :-D Wunderbare fluffige Herzoginkartoffeln, die perfekt zu den anderen Komponenten des Essens passten und gar nicht so schwierig zu machen waren.

Insgesamt waren wir alle sehr glücklich mit unserem Neujahrsmittagessen. Einfach, gesund und hochköstlich! Auch wenn Frau Mama meinte, dass es ein wenig aussah wie Schulkantinenessen, nur um Lichtjahre besser schmeckte :-D

Herzoginkartoffeln – Pommes duchesse

Zutaten für 6 Portionen:
800-900 g mehligkochende Kartoffeln
Salz
2+1 Eigelb
40 g weiche Butter
Muskatnuss

Gerätschaften:
Kartoffelpresse/Kartoffelstampfer
Spritzbeutel mit größerer Sterntülle

(1) Die Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke schneiden. In Salzwasser aufsetzen zum Kochen und garen. Die Kartoffeln abgießen und auf der ausgeschalteten, aber noch heißen Herdplatte etwas ausdampfen und etwas abkühlen lassen. Dabei den Topf etwas schütteln, aber die Kartoffeln nicht am Boden anbrennen.
(2) Die Karoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder fein mit dem Kartoffelnstampfer zerdrücken. Die Butter und 2 Eigelb unterrühren. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.
(3) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
(4) Die Kartoffelmasse in den Spritzbeutel füllen und mit ein wenig Abstand Herzoginkartoffeln (ca. 3-5 cm Durchmesser) auf da Backblech spritzen. Das übrig gebliebene Eigelb mit einem Spritzer Wasser verrühren, mit einem Backpinsel auf den Herzoginkartoffeln bestreichen. Die Bleche in den Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen bis sie beginnen goldbraun zu werden. Bei zwei Blechen ist Umluft empfehlenswert, ansonsten die Bleche mal tauschen oder nacheinander im Ofen backen.

Zusammen mit Fisch, Steak oder Brathähnchen und andere Beilagen

genießen!

Erstaunlicherweise geriet unser 1. Januar sehr fischlastig. Zum Abendessen hatte ich mir schon ein paar Tage vorher Heringssalat gewünscht, der zum Neujahrstag erfüllt wurde. Ich bin ja jetzt nicht als großer Fischesser bekannt und für wirklich lange Zeit war Frau Mamas Heringssalat die einzige Art und Weise wie ich Fisch gegessen habe. Mittlerweile traue ich mich an mehr Fischsorten ran, aber mag z.B. Lachs nicht sonderlich gerne und bevorzuge eindeutig mild schmeckende Fischarten und Zubereitungsweisen, also lieber pochieren und dünsten als mit vielen Röstaromen angebraten. Ich liebe zum Beispiel Kabeljau/Dorsch (am Besten natürlich von Herrn Papa geangelt) oder eben Zander. Auch geräucherte Forellen und ähnliches sind super! Mein größtes Problem sind beim Fisch wirklich die Gräten, so komischer Kleinkram im Mund, das kann ich wirklich nicht gut haben. Deswegen bevorzuge ich Filets oder so eingelegter Fisch, dass die Gräten ganz weich werden und man sie gar nicht mehr spürt, eben wie beim eingelegten Bismarck-Hering. Wunderbares Zeug! Und in der Standardvariante von Frau Mama mein persönliches Traumessen, wünsche ich mir eigentlich immer, wenn ich wieder zu Hause bin! Und wahrscheinlich eignet sich dieser Salat auch wunderbar als Kateressen für den Neujahrstag, aber da ich keinen Alkohol trinke folglich auch keinen Hangover bekomme, kann ich den Salat auch einfach so genießen!

Frau Mamas Heringssalat

Zutaten für 4 Portionen als Abendbrot:
1 Glas Bismarck-Heringe (3-4 Filets)
1 kleine Zwiebel
1 große Gewürzgurke
1/2 Apfel
1 EL Zucker
Milch
1 Ei, gekocht
2-3 EL Schmand

Der Salat muss 1 Tag durchziehen!

(1) Am Tag vorher: Die Heringsfilets aus der Marinade holen, abtropfen lassen und häuten. Die gehäuteten Filets in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Die halben Apfel und Gewürzgurke ebenfalls in etwas kleinere Würfel als den Hering schneiden. Alles in eine verschließbare Schüssel geben, mit dem Zucker bestreuen und gut durchrühren. Mit soviel Milch begießen, dass er knapp bedeckt ist. Verschließen und mindestens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
(2) Am nächsten Tag das gekochte Ei pellen und in Würfel schneiden (geht am besten mit einer Eierharfe). Den Schmand und das Ei unter den Salat rühren und sofort mit frischem Brot zusammen servieren.

genießen!

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